Zum Inhalt springen
17.06.2019

Fronleichnamsfest in Eichstätt: Messe im Dom und Prozession

Eichstätt. (pde) – Das Fest Fronleichnam feiert die katholische Kirche am Donnerstag, 20. Juni. In vielen Gegenden ziehen festliche Prozessionen durch die Straßen, vorbei an geschmückten Häusern und an mit Blumen verzierten Altären. Im Mittelpunkt des „Hochfests des Leibes und Blutes Christi“ steht die Verehrung der Gegenwart Christi in den eucharistischen Gestalten des Brotes und Weines.

Die Stadtkirche Eichstätt begeht das Fronleichnamsfest mit einem festlichen Gottesdienst im Dom und der anschließenden Prozession durch die Innenstadt. Die Feier beginnt um 7.45 Uhr mit der Fronleichnamsmesse, die Bischof Gregor Maria Hanke zusammen mit den Priestern der Stadt zelebriert.

Nach der Eucharistiefeier wird das Allerheiligste in der Monstranz durch die Straßen der Stadt getragen, um den Segen in alle Häuser und zu allen Bewohnern der Stadt zu bringen. Es soll gleichzeitig für alle Menschen am Rande des Weges ein Zeichen dafür sein, dass der Glauben nicht allein als eine Privatsache verstanden wird. Der Name Fronleichnam leitet sich vom mittelhochdeutschen vrône lîcham für „des Herren Leib“ ab, von vrôn „was den Herrn betrifft“ und lîcham „der Leib“.

Der Weg der Prozession muss in diesem Jahr aufgrund der Baustellensituation leicht abgewandelt werden. Er führt zunächst, wie gewohnt, vom Dom über den Residenzplatz zum Leonrodplatz, wo vor der Schutzengelkirche der erste Altar errichtet ist. Vom Leonrodplatz zieht die Prozession über die Luitpoldstraße, Gabrielistraße, Taubengässchen, Pedettistraße und Büttelgasse nach St. Walburg zum zweiten Altar. Von dort geht der Weg über die Westenstraße zum dritten Altar am Marktplatz. Mit dem Evangelium, den Gebeten des vierten Altars, dem eucharistischen Segen und dem „Te Deum“ findet die Prozession dann im Dom ihren Abschluss.

Beim gemeinsamen Beten und Singen während der Messe und der Prozession wird, wie in den vergangenen Jahren, das Heft „Eucharistisches Lob“ verwendet. Das Eichstätter Domkapitel bittet darum, die Häuser entlang des Prozessionsweges entsprechend zu schmücken. Wenn die Prozession den Dom verlassen hat, wird dieser wegen der Übertragung der Gebete und Gesänge nach außen, bis zur Rückkehr der Prozession, geschlossen. Sollte wegen schlechten Wetters die Prozession nicht stattfinden können, schließt sich an das Pontifikalamt eine eucharistische Andacht im Dom an. Zum Abschluss des Fronleichnamstages findet um 18.00 Uhr eine eucharistische Vesper mit Bischof Gregor Maria Hanke im Dom statt.

Im Dom sind schon zur Messfeier um 7.45 Uhr für die einzelnen Gruppen bestimmte Blöcke reserviert; besondere Plätze haben hier die Kommunionkinder in ihren Kommunionkleidern und die „Kinderkirche“.

Folgende Prozessionsordnung ist vorgesehen: Dem Kreuzträger an der Spitze des Zuges folgen als erstes die Kinder und Jugendlichen (Querschiff bei der Sakramentskapelle), dann die Vereine (zweite Hälfte der Bänke auf der Orgelseite), die Familien (erste Hälfte der Bänke beim Haupteingang, nach den Repräsentanten der Universität), der Domchor (Chorpodest), die Universität (Repräsentanten erste beide Bankreihen beim Haupteingang; Lehrkörper, Studierende, Mitarbeiter und Angestellte) (Querschiff beim Pappenheimer Altar), dann Frauenorden, Dritter Orden, Franziskanische Gemeinschaft und „Kinderkirche“ (Querschiff bei der Sakramentskapelle), die Kommunionkinder mit Begleitung (reservierte Bänke vor den ersten Reihen Orgel- und Hauptportalseite), danach die Ritter vom Heiligen Grab, das Collegium Orientale und die Geistlichkeit (Hochchor). Nach dem Allerheiligsten folgen die Behörden und kirchlichen Räte (erste Hälfte der Bänke auf der Orgelseite), Feuerwehr, Rotes Kreuz, Malteser-Hilfsdienst und der Frauenbund (erste Hälfte der Bänke auf der Orgelseite hinter den Behörden und Räten). Alle weiteren Teilnehmer an der Prozession schließen sich an (zweite Hälfte der Bänke beim Haupteingang).

Die Feierlichkeiten zum Fronleichnamsfest beschließt eine Pontifikalvesper um 18 Uhr im Dom.