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Konfessioneller Religionsunterricht mit erweiterter Kooperation

23. September 2020 Beginn: 15.00 Uhr

Religionsunterricht ist integraler Teil schulischer Bildung. Er dient dem Erwerb religiöser Sprach- und Orientierungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler und erschließt ihnen den spezifischen religiösen Weltzugang, der durch keinen anderen Modus der Welterfahrung ersetzt werden kann. Religionsunterricht im Sinne des Grundgesetzes ist konfessioneller Unterricht. Art. 7 Abs. 3 bestimmt, dass Religionsunterricht ein ordentliches Lehrfach ist, das in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Religionsgemeinschaft erteilt wird.

In den letzten Jahrzehnten haben tiefgreifende demografische Veränderungen zu einer rasanten Abnahme der Zahl getaufter Kinder und Jugendlicher geführt. Die rückläufige Zahl von katholischen und evangelischen Schülerinnen und Schülern erschwert in vielen Regionen Deutschlands und auch in Teilen unserer Diözese die parallele Einrichtung von katholischem und evangelischem Religionsunterricht und macht es notwendig, zukunftsfähige Antworten auf diese Situation zu entwickeln.

In der Fortbildung wird das Modell des konfessionellen Religionsunterrichts mit erweiterter Kooperation vorgestellt. Konsequenzen für die Organisation und Gestaltung von Unterricht werden überlegt und besprochen.

Referent/in           
Hans Korell, Seminarrektor i.K.
Barbara Buckl, Schulrätin i.K.

Leitung                   
Barbara Buckl, Schulrätin i.K.

Anmeldung bis 17. September 2020
fortbildung-schule@bistum-eichstaett.de