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Über das Geistige in der Kunst

26. Februar 2019 Beginn: 15.00 Uhr

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wendeten sich viele Künstler in Europa aber auch in Russland weg vom Gegenständlichen und hin zum Ungegenständlichen. Wassily Kandinsky setzte mit seiner Schrift „Über das Geistige in der Kunst“ einen Meilenstein und betonte, dass ungegenständliche Werke die Fähigkeit hätten, mit einem „Erlösungsklang“ den Menschen eine Hand zu zeigen und Hilfe zu bieten. Zeitgleich betonte Kasimir Malewitsch den Aspekt der Empfindung, den er in seinen ungegenständlichen Werken suchen wollte, unter anderem indem er sich auf die Ikonenverehrung seines Heimatlandes Russland bezog. Über hundert Jahre später stellt sich das Museum für Konkrete Kunst in Ingolstadt die Frage, welche Relevanz diese geistigen Dimensionen in der ungegenständlichen Kunst bis heute hat. In einer gemeinsamen Ausstellung der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst (DG) und des MKK wird zeitgenössische Kunst gezeigt, die sich sowohl in ihren Positionen als auch in ihrer Ästhetik auf diese zwei Künstler zurückführen lassen, aber auch gleichzeitig eigene Wege findet, das Unsichtbare, das Transzendente, das Spirituelle darzustellen.


Referentin
Tanja Dirsch, Museumsführerin/Kunstpädagogin

Termin
Dienstag 26. Februar 2019
15.00 bis 17.00 Uhr

Ort
Ingolstadt, Museum für Konkrete Kunst
Tränktorstraße 6-8

Leitung
Barbara Buckl, Schulrätin i.K.
Rudolf Färber, Schulamtsdirektor
Michaela Hasinger, Rektorin
Marianne Oettl, Seminarleiterin i.K.

Kosten
Eintritt 7,50 Euro

Anmeldung bis spätestens 21. Februar 2019 unter fortbildung-schule@bistum-eichstaett.de

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Arbeitskreis Schule und Kirche des Staatlichen Schulamtes Eichstätt statt. Im Anschluss an die Führung besteht die Möglichkeit des ungezwungenen Austausches mit Vorstellung des Arbeitskreises.