Bistum Eichstätt http://www.bistum-eichstaett.de/ Aktuelle Meldungen aus dem Bistum Eichstätt de-DE Bistum Eichstätt Fri, 15 Jan 2021 13:43:37 +0100 Fri, 15 Jan 2021 13:43:37 +0100 TYPO3 EXT:news http://www.bistum-eichstaett.de/news/31091_.rss Fri, 15 Jan 2021 12:02:10 +0100 FFP2-Masken auch im Gottesdienst empfehlenswert – Regelungen für Blasius und Aschermittwoch https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=31091&cHash=d05a8d43661d617ffeaf100c9ee92bfe Eichstätt. (pde) – Die weiteren Auswirkungen der Corona-Pandemie sind auch im kirchlichen Bereich noch nicht abzusehen. Der Eichstätter Generalvikar, Pater Michael Huber, hat in einem Rundschreiben an die Priester, Diakone und Mitarbeiter im pastoralen Dienst einen Ausblick auf die Regelungen für den Blasius-Segen und den Aschermittwoch gegeben. Die Verwendung von FFP2-Masken im Gottesdienst ist derzeit nicht vorgeschrieben, wird jedoch empfohlen.

Huber weist darauf hin, dass die staatliche Anordnung FFP2-Masken derzeit nur für den öffentlichen Nahverkehr und für den Einzelhandel vorschreibt. Deswegen sei es derzeit nicht notwendig, bei Gottesdiensten die Art der Schutzmaske vorzuschreiben oder zu kontrollieren. Allerdings ergänzt der Eichstätter Generalvikar wörtlich: „Eine entsprechende Empfehlung ist aber durchaus sinnvoll.“

Am 3. Februar feiert die katholische Kirche den Gedenktag des Heiligen Bischofs Blasius von Sebaste in Kleinasien. Damit verbunden ist der weit verbreitete Brauch der Spendung des Blasius-Segens. Den Gläubigen wird der Segen mit zwei gekreuzten Kerzen gespendet. Aufgrund der Corona-Pandemie soll dieser Segen in diesem Jahr den Gottesdienstbesuchern nur einmal und für alle gespendet werden. Ein Einzelsegen ist möglich, wenn der Abstand entsprechend eingehalten wird und alle Beteiligten Masken tragen.

Zur Aschenausteilung am Aschermittwoch hat die vatikanische Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung den Ritus für dieses Jahr zentral für die Weltkirche festgelegt. Auch hier wird die begleitende Formel zentral für alle Gottesdienstbesucher gesprochen. Ein etwaiges Auflegen der Asche muss berührungslos, schweigend und unter Einhaltung des gebotenen Abstandes erfolgen.

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http://www.bistum-eichstaett.de/news/31090_.rss Fri, 15 Jan 2021 11:36:31 +0100 „Das machen wir gemeinsam“: Eichstätter Caritasverband unterstützt bundesweite zweijährige Kampagne https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=31090&cHash=4daf8672fde58e8ed6b8e8ba2fe996e1 Eichstätt. (pde) – Die Caritas in ganz Deutschland hat für dieses und das kommende Jahr eine Kampagne „Miteinander durch die Krise: #DasMachenWirGemeinsam“ gestartet. „Es geht darum, auf die Bedeutung des gesellschaftlichen Zusammenhaltes aufmerksam zu machen“, erklärt der Eichstätter Caritasdirektor Alfred Frank. Der Diözesan-Caritasverband unterstützt die bundesweite Kampagne. Grundlage für Information und gesellschaftlichen Austausch ist eine Internetplattform unter www.dasmachenwirgemeinsam.de.

„Welche Pflege wollen wir? Wer soll das machen und unter welchen Bedingungen? Was ist uns soziale Sicherung, was ist uns Bildung wert? Und was sind wir bereit dafür zu tun, um künftigen Generationen einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen?“, gibt der deutsche Caritas-Präsident Dr. Peter Neher Gedankenanstöße. Das Umfrage-Institut Insa Consulere befragte im Auftrag des Deutschen Caritasverbandes zwischen dem 11. und 14. Dezember 2020 gut 2.000 Menschen über 18 Jahre online darüber, worauf der Staat sich baldmöglichst am stärksten konzentrieren sollte: Fast die Hälfte - und damit die meisten Befragten - nannten hierfür „bessere Arbeitsbedingungen und eine bessere  Bezahlung für soziale Berufe“. Frank sieht darin ein Zeichen, dass diese Tätigkeiten besser wertgeschätzt werden sollten: „Die Corona-Pandemie hat die Wichtigkeit der sozialen Arbeit in den Blickpunkt gerückt.“

Dass Dialog und Austausch dringend notwendig sind, zeigt ein anderes Ergebnis der Umfrage: Über die Hälfte der Teilnehmenden hat den Eindruck, dass die Corona-Pandemie den gesellschaftlichen Zusammenhalt geschwächt hat, lediglich 17 Prozent der Befragten erleben ihn als gestärkt. „Von der im Frühjahr wahrgenommen Welle der Solidarität, welche die Caritas durchaus auch erlebt hat, scheint nicht mehr viel übrig zu sein“, folgert der Präsident des Deutschen Caritasverbandes, Dr. Peter Neher. „Und das ist kein Wunder, haben wir doch in den vergangenen Wochen und Monaten Überforderungen erlebt, gezielte Desinformation von Corona-Leugnern und unsägliche Debatten zum Beispiel gegen eine europäisch abgestimmte Impfstrategie. Leitgedanke vieler Diskussionen scheint im Moment zu sein ‚ich bin mir selbst der Nächste‘.“

Gut 40 Prozent der Befragten stimmten bei der Umfrage aber der Aussage zu „Ich glaube, dass ich persönlich etwas zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beitragen kann“. „Nur gut ein Viertel der Menschen fühlt sich ausdrücklich ohnmächtig oder machtlos, wo es um die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts geht“, stellt Neher fest. „Bei drei Vierteln ist das also nicht der Fall.“ Er ergänzt: „Die Caritas will so viele Menschen wie möglich ermutigen und mitnehmen, damit sie sich einbringen – und sei es nur, indem sie innehalten und sich Fragen stellen. Auch das ist ein Ziel unserer Zwei-Jahres-Kampagne „#DasMachenWirGemeinsam“ anlässlich des 125jährigen Jubiläums des Deutschen Caritasverbandes im nächsten Jahr.“

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/31089_.rss Fri, 15 Jan 2021 11:14:56 +0100 Kurse zur Ministrantenpastoral werden ins Internet verlegt https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=31089&cHash=5eaf58f988b8eae463b52b23e74a1dfd Eichstätt. (pde) – Der für Samstag, 23. Januar, geplante Crashkurs für Erwachsene in der Ministrantenpastoral und der am Samstag, 30. Januar, vorgesehene Kurs für mögliche künftige Oberministrantinnen und -ministranten werden beide ins Internet verlegt und digital stattfinden. Daher gibt es für beide Kurse noch die Möglichkeit zur Anmeldung. Auch die Uhrzeit ändert sich: Die Kurse sind jeweils von 9.30 bis 12 Uhr geplant.

Der Intensivkurs für Erwachsene richtet sich an alle, die Verantwortung für die Ministrantenarbeit in den Pfarreien tragen und neue Ideen für die Tätigkeit erhalten möchten. Ministrantenreferentin Sarah Hairbucher und Projektreferent Matthäus Kamuf stellen Materialien, Methoden und Konzepte für diese Arbeit vor. Zum Programm gehören auch eine Ideenbörse mit Angeboten aus den Pfarreien sowie der Austausch über Fragen zum Ministrantendienst unter Corona-Bedingungen.

Der zweite Kurs trägt den Titel „Auf dem Weg zum Oberministrantendienst“ und richtet sich an Ministrantinnen und Ministranten ab 12 Jahren, die in ihrer Pfarrei bereits den Oberministrantendienst leisten oder künftig übernehmen wollen. Sarah Hairbucher und Matthäus Kamuf werden bei dem Kompaktkurs Themen wie Ministrantenplan und -kasse, Ministrantendienst und Gruppenstunden unter Corona-Bedingungen sowie die Planung von Ausflügen und Zeltlagern behandeln. Auch Einheiten zur liturgischen Bildung stehen auf dem Programm.

Nach erfolgter Anmeldung erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer weitere Informationen und den Link zur digitalen Veranstaltung. Beide Veranstaltungen sind kostenlos. Nähere Informationen und Anmeldung beim Fachbereich Ministrantenpastoral und Liturgische Jugendbildung, Tel. (08421) 50-801, E-Mail: ministranten(at)bistum-eichstaett(dot)de sowie unter www.minis-eichstaett.de.

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle Ministranten
http://www.bistum-eichstaett.de/news/31084_.rss Thu, 14 Jan 2021 14:13:22 +0100 Corona-Ausbruch im Caritas-Seniorenheim St. Magdalena in Greding: 47 Bewohner und Bewohnerinnen und 43 Mitarbeitende infiziert https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=31084&cHash=6d88c819eb0cbe7327e1fe05169972b5 Greding - Im Seniorenheim St. Magdalena in Greding ist es zu einem schweren Corona-Ausbruch gekommen. Von den 83 Bewohnerinnen und Bewohnern wurden nach der letzten Reihentestung am Montag 47 Personen positiv getestet. Vier befinden sich coronabedingt im Krankenhaus. Zudem starben 4 Bewohner des Seniorenheims mit Corona.

Auch unter den Mitarbeitenden hat sich der Virus trotz vorheriger strenger Hygienemaßnahmen stark ausgebreitet. Insgesamt 43 Mitarbeitende befinden sich nicht im Dienst, entweder da sie positiv getestet wurden oder sich in Isolationsquarantäne befinden. Aufgrund der Ausnahmesituation im Seniorenheim St. Magdalena in Greding steht das Haus unter Quarantäne und es sind keine Besuche möglich.

Der Dienst im Seniorenheim kann aufgrund der großen Solidarität der Mitarbeiterschaft des gesamten Caritasverbandes für die Diözese Eichstätt aufrechterhalten werden. Elf Mitarbeitende aus anderen Caritas-Einrichtungen sowie eine Person aus dem Pflegepool des Landkreises haben sich für die Arbeit in St. Magdalena gemeldet. „Außerdem erhalten wir viele Anrufe aus der Bevölkerung, die ihre Unterstützung und kleine Dienste anbieten“, sagt Einrichtungsleiterin Andrea Steinhilber. So meldete sich beispielsweise eine Krankenschwester aus der Umgebung, um stundenweise auszuhelfen. Für solche pflegerische Unterstützung aus der Bevölkerung ist die Einrichtung sehr dankbar. „Wir sind auch weiterhin auf diese Solidarität angewiesen“, erklärt Hedwig Kenkel, die Abteilungsleiterin für Pflege und Wohnen des Diözesan-Caritasverbandes. „Wer die Einrichtung mit fachlicher Hilfe unterstützen kann, soll sich direkt an Frau Steinhilber wenden“.  Die Einrichtung dankt für fachliche Unterstützung

Kontakt

Caritas-Seniorenheim St. Magdalena,
Telefon: 0 84 63 / 60 18-0,
E-Mail: seniorenheim@caritas-greding.de

 

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle Dekanat Roth-Schwabach pfv Greding Caritasverband für die Diözese Eichstätt Caritas-Wohnheime und Werkstätten
http://www.bistum-eichstaett.de/news/31082_.rss Thu, 14 Jan 2021 13:20:41 +0100 „Synodaler Weg – Letzte Chance?“ – Buch zur Zukunft der katholischen Kirche mit Beiträgen aus dem Bistum Eichstätt https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=31082&cHash=a4674b45e54bf6c22d48908bb2e5bfb1 Eichstätt/Paderborn. (pde) – Die katholische Kirche in Deutschland sucht seit dem 1. Advent 2019 nach Schritten der Erneuerung und der Rückgewinnung von Vertrauen nach den Missbrauchsfällen. Vielfältige Einblicke in den Reformprozess gibt das Buch „Synodaler Weg – Letzte Chance?“, das im Bonifatius Verlag erschienen ist. Zu den Autoren gehören unter anderem auch der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke und Theologin Bettina-Sophia Karwath, Leiterin der Abteilung Fort- und Weiterbildung des pastoralen Personals der Diözese Eichstätt.

Als Mitglied der Synodalversammlung und des Forums II „Priesterliche Existenz heute“ weist Bischof Hanke darauf hin, dass die Kirche seit vielen Jahren enorme Anstrengungen unternimmt, den drohenden Mitgliederschwund aufzuhalten. Der Synodale Weg sei nun ein weiterer Versuch. „Auch Jesus sucht Menschen zu gewinnen, er will den Menschen nahe sein in ihren Sorgen und Nöten. Doch Ankommen um jeden Preis, Suche nach Popularität ist nicht sein Weg“, betont Hanke. Bei der Sammlung des Jüngerkreises zeichneten ihn die Evangelien als einen, „der souverän entscheidet und handelt“. Der Gottessohn habe sogar Menschen wegschickt, die ihm hätten folgen wollen. Andere habe er ausgewählt, ohne mit ihnen zu diskutieren. „Jesus sieht kein Bewerbungsverfahren für seine Gesandten vor. Ein persönliches Anrecht auf Berufung durch ihn gibt es auch nicht. Er und nur er trifft die Auswahl“, so Hanke in seinem Beitrag mit dem Titel „Priesterliche Existenz und die Souveränität Gottes“. Berufung und Sendung durch den Herrn bedeute eine besondere Indienstnahme für das Reich Gottes, für das der Jünger einzustehen und dessen Kommen er zu dienen habe.

In einer demokratisch geprägten Gesellschaft stoße dieses Top-down-Ausleseverfahren auf Unverständnis. Dort gelte: „Gleiches Recht für alle.“ Im Namen von Gleichheit und Gerechtigkeit müssten jedem und jeder alle Berufswege grundsätzlich offen stehen. Für unser gesellschaftliches und politisches Miteinander und für die freie Entfaltung der Menschen habe sich das Prinzip der Chancengleichheit bewährt. „Der Dienst am Reich Gottes aber ist etwas anderes als Selbstentfaltung. Es geht um die Entfaltung Christi in mir und uns“, erklärt Bischof Hanke. „So undemokratisch Jesus in unseren Augen vorgeht, so offenbart sich doch auch hierin die neue Logik des Gottesreiches. Der Herr erwählt souverän, aber niemand wird von Gottes erwählender Liebe ausgeschlossen“, schreibt der Eichstätter Bischof weiter.

„Wie aber lässt sich heute in Hinblick auf die Priesterberufungen erkennen, dass Gott es ist, der ruft und nicht die eigene Phantasie oder das Wunschdenken eines kirchlichen Verantwortungsträgers?“, fragt Hanke. Mit einer vorschnellen Berufung auf Gottes Willen könne übler Missbrauch getrieben werden. „Es ist geistlich zerstörerisch, wenn das Ego eines Menschen in Gottes Namen zu handeln beansprucht und Gottes Handeln dabei verdeckt oder behindert.“ Als Lösung schlägt Hanke ein „Ineinander von Gemeinschaft und Amt“ vor: „Nicht ein Nebeneinander, nicht ein Oben und ein Unten, sondern das Ineinander von Gemeinschaft und Amtsträger ist die Tür, damit Gottes Handeln offenbar werden kann.“ Es gehe um wahre Communio, nicht bloß um Gemeinschaft. Alle – Gemeinde und Amtsträger – müssten auf dem Fundament der Hörbereitschaft auf Gottes Willen stehen. Auch inständiges Gebet sei unbedingt notwendig. Das sei ein Programm nicht nur für die heutige priesterliche Existenz, sondern für kirchliches Leben allgemein. „Ohne die tiefe Communio um Christus legen wir uns selbst und die Kirche lahm“, mahnt Hanke. Sein Fazit: „Wir sind da als kirchliche Gemeinschaft für das Leben der Welt auch ohne Ansehen und Anerkennung.“ Ob dies auch das Ansinnen und Ergebnis des Synodalen Weges sein wird, bleibt nach den Worten des Bischofs zurzeit noch gänzlich offen.

„Brauchen wir überhaupt noch Priester?“

Auch Theologin Bettina-Sophia Karwath, beratendes Mitglied im Synodalforum „Priesterliche Existenz heute“, äußert sich zurückhaltend bezüglich ihrer Erwartungen an den Synodalen Weg. Sie erwarte kein neues Dokument, das wiederum in der Schublade lande. „Ich hoffe, dass wir zu einem Grundkonsens finden für eine evangeliumsgemäße Erneuerung des Amtsverständnisses in der deutschen Kirche. Wir brauchen ein Einverständnis darüber, dass priesterliche Existenz die Ganzhingabe Jesu, wie wir sie in der Eucharistie feiern, dem Volk Gottes bezeugt“, schreibt Karwath in dem Buch. Zu diesem Zeugnis zähle auch das persönliche Eingeständnis von Schuld und Versagen.

„Das Amt in unserer Kirche ist schwer beschädigt nicht nur durch ein Unverständnis von außen, sondern durch eigenes Missverstehen und Versagen“, stellt Karwath zu Beginn ihrer Ausführungen fest. Sie persönlich habe in ihrer Kindheit und Jugend ein „positives Amtserlebnis“ in der Kirche gehabt, dieses Bild habe aber bereits während des Theologiestudiums Risse bekommen. „Ich lernte, dass es eine kirchliche Bevorzugung des Klerikerstandes gibt, zumindest was die Anstellung betraf. Und ich lernte, dass es ein Gegeneinander von Laien und Priestern gibt.“ Zudem habe sie im Laufe der Zeit selbst unangenehme Erfahrungen mit Amtsvertretern gemacht. „Mir fiel nun selber die Überheblichkeit und unbegründete Vorrangstellung vieler Priester auf, weil ich sie gleichsam am eigenen Leib erfuhr.“ Der Missbrauchsskandal sei nur noch ein zusätzliches Pfund auf einem sowieso schon maroden amtlichen Kirchensystem gewesen. „Und die Schwerfälligkeit vieler Amtsvertreter, ihre Schuld und ihr Versagen einzugestehen, gehört für mich zu meinen schwierigsten Kirchenerfahrungen“, gesteht Karwath. Für sie ist der Missbrauchsskandal „der Paukenschlag für den Niedergang des Amtes.“ Dabei gehe es nicht um Zahlen. „Es geht darum, dass es das Faktum des sexuellen und geistlichen Missbrauchs durch Priester überhaupt gibt! Priester, die den Mittler Jesus Christus repräsentieren, begehen Verbrechen, die Menschenleben zerstören. Diese Ungeheuerlichkeit legt eine Krise in unserer Kirche offen, die schon lange schwelt“, so Karwath in ihrem Beitrag „Das Ärgernis des kirchlichen Amtes – Anlass zum Glauben.“

In den meisten Gemeinden reduziere sich inzwischen der priesterliche Dienst auf die Eucharistiefeier und die Initiationssakramente für Kinder. Dies führe zu einer Frage, die eine Teilnehmerin auf dem Synodalforum gestellt habe: „Brauchen wir überhaupt noch Priester?“. Diese Frage zu stellen, ist für Karwath ein Unding. Denn ihre Verneinung führe automatisch zur Auflösung der Kirche. „Ohne Amt keine katholische Kirche.“ Die Bejahung dieser Frage allerdings erfordere eine begründete Antwort. Und die sei nicht allein durch den Verweis auf die praktische Sakramentenspendung gegeben. Die Theologien ist überzeugt: „Wir brauchen den Priester für unseren Glauben. Jedoch nicht in der Weise, dass uns der Priester den Glauben erklärt oder uns auf irgendeine Weise dazu verhilft.“ Genau umgekehrt müsse es sein. „Gerade das eingestandene Scheitern und Versagen des Amtes macht für uns alle den Glauben daran notwendig.“ Insofern sei die Glaubenskommunikation zwischen Vorsteher der Eucharistie und der Gemeinde selbst der einzige Weg, das Amt überhaupt zu verstehen.

Auch wenn sie an das Amt der Kirche glaube, wünsche sie sich massive Veränderungen. „Ein überhöhtes Priesterverständnis ist nicht mehr möglich. Priester, die sich als besonders auserwählt erachten, sind nicht mehr tragbar. Macht als Gewalt ist kein Instrument mehr“, schreibt Karwath. Sogenannte „Arbeiterpriester“ könnten eine Alternative sein. „In einem gesellschaftlichen Beruf und als Verkündiger des Glaubens und Vorsteher der Eucharistie zu arbeiten, ist auch ein Modell des Neuen Testamentes, ja sogar ein Modell des Lebens Jesu“, erklärt die Theologin. Dann allerdings müsste sich die ganze Verwaltungsstruktur der Kirche in Deutschland ändern. Karwath wünscht sich auf jeden Fall „eine Innovation, die gerade vom Priesteramt ausgeht: eine Kirche mit – und nicht nur für – den Menschen.“

Michaela Labudda / Marcus Leitschuh (Hg.): Synodaler Weg – letzte Chance? Bonifatius Verlag 2021, Preis: 18,90 Euro, ISBN 978-389710-873-8.

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Aktuelle Top-News
http://www.bistum-eichstaett.de/news/31072_.rss Wed, 13 Jan 2021 10:33:15 +0100 Online-Seminar für neue Führungskräfte der DJK https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=31072&cHash=9c29ed38ebe11b693a481e68cc12993f Eichstätt. (pde) – Zu einem Online-Seminar für neue Führungskräfte lädt der DJK-Diözesanverband Eichstätt am Montag, 25. Januar, und Montag, 1. Februar, ein. Die Veranstaltung findet von 19 bis 21 Uhr statt und richtet sich an alle Führungskräfte, Vereinsfunktionäre und Interessierte der 52 DJK-Vereine im Bistum Eichstätt. Eingeladen sind besonders Mitglieder, die neue Ämter in den DJK-Vereinen übernommen haben.

Langjährige Funktionäre beantworten Fragen zur Praxis der Vereinsarbeit und zum modernen Vereinsmanagement. Das Online-Seminar behandelt ein breites Themenspektrum, wie das Erreichen der DJK-Ziele, Sport, Kirche und Gemeinschaft, Organisation und Verbands-Struktur, Gestaltungsmöglichkeiten geistlicher Impulse sowie Vereinsverwaltung, Übungsleitervergütung und Erfassung ehrenamtlicher Tätigkeiten.

Anmeldungen bis Mittwoch, 20. Januar, bei der Geschäftsstelle des DJK-Diözesanverbandes Eichstätt, Tel. (08421) 50-672 oder per E-Mail an djk(at)bistum-eichstaett(dot)de.

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle DJK-DV-Eichstätt
http://www.bistum-eichstaett.de/news/31050_.rss Mon, 11 Jan 2021 09:48:47 +0100 Thema Ökologie beim Fernsehmagazin „kreuzplus unterwegs“ https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=31050&cHash=6daa5782da7691f8d4841c3cadab96ac Eichstätt. (pde) – In der Januarausgabe von „kreuzplus unterwegs“ geht es um ökologische Spiritualität. Aus dem Kloster Plankstetten begrüßt Moderatorin Daniela Olivares in der Sendung am 15. Januar die Zuschauer. Seit der 1990er Jahre haben die Benediktinermönche ihre Landwirtschaft umgestellt und arbeiten nach Biolandrichtlinien. Der Staudenhof außerhalb des Klosters ist eine Station der Sendung. Hier zeigt Agraringenieur Martin Fischer auf, welche Unterschiede es zu einer konventionellen Landwirtschaft gibt. Aber das Thema Ökologie spielt auch in anderen Bereichen der Abtei eine wichtige Rolle. So entsteht nahe des Klosters derzeit der größte Strohballenbau Süddeutschlands. Die Dämmung Stroh ist besonders umweltfreundlich, da sie Kohlenstoffmonoxid bindet. Das Stroh für das neue Gebäude kommt zudem von den eigenen Feldern. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die spirituelle Auseinandersetzung mit dem Thema. In verschiedenen Kursen und Seminaren vermittelt Pater Josef Maria Böge die Bedeutung der Schöpfung Gottes für den Menschen.

Im Talk spricht Redakteurin Daniela Olivares mit Nachhaltigkeitsreferentin Lisa Amon über die KlimaOffensive2030plus und welche Ziele die Diözese im Bereich Nachhaltigkeit und Umweltschutz verfolgt.

Kreuzplus und kreuzplus unterwegs sind die beiden Ausgaben des Fernsehmagazins des Bistums Eichstätt. Sie laufen im Wechsel alle zwei Wochen freitags zwischen 18.30 Uhr und 18.45 Uhr auf dem Regionalsender TV Ingolstadt und werden mehrmals wiederholt. Gestaltet und produziert wird das Magazin von der Fernsehredaktion des Bistums Eichstätt. Das Programm ist über Kabel und Satellit zu empfangen. Die Sendung zum Nachsehen und weitere Informationen gibt es unter www.kreuzplus.de.

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/31047_.rss Mon, 11 Jan 2021 08:47:28 +0100 Fatimatag in Maria Brünnlein in Wemding am 13. Januar https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=31047&cHash=b51faee6953ed364986da8fff5426c75 Wemding – Die monatliche Fatimatage im Heiligtum Unserer Lieben Frau von Wemding im neuen Jahr starten am Mittwoch, 13. Januar. Ab 7 Uhr besteht den ganzen Vormittag über die Möglichkeit zum Empfang des Bußsakramentes bei drei Priestern. Den Bestimmungen für die Corona-Pandemie gemäß, ist die Beichtgelegenheit nicht in den Beichtstühlen der Basilika: zwei Priester stehen in den Räumlichkeiten vom Haus Maria Brünnlein, ein Beichtpriester in der Nebensakristei der Basilika für das Bußsakrament zur Verfügung.
Um 7.30 Uhr beten die Gläubigen den Rosenkranz in Vorbereitung auf die heilige Messe um 8 Uhr. Um 8.45 Uhr ist der zweite Rosenkranz. Um 9.30 Uhr ist das Wallfahreramt mit Spiritual Tobias Göttle aus Eichstätt. Der Festprediger wirkt als Spiritual an der Benediktinerinnenabtei St. Walburg/Eichstätt und als Krankenhausseelsorger in Kipfenberg und Eichstätt.

Nach der heiligen Messe beten die Wallfahrer die Eucharistische Andacht. Die von den Pilgern mitgebrachten Andachtsgegenstände werden ebenso gesegnet.
Die Wallfahrer müssen sich für den Fatimatag an die geltenden Corona-Regeln halten und Mund-Nasen-Schutz mitbringen und durchgehend bei den Gottesdiensten tragen. Es sind Plätze im Kirchenschiff und auf den Emporen ausgewiesen.

Nach dem Wallfahreramt beten die Gläubigen die Segensandacht vor dem ausgesetzten Allerheiligsten. Da der Mittwoch in der Wallfahrtsbasilika der wöchentliche Anbetungstag ist, besteht an diesem Fatimatag die Möglichkeit, den Einzelsegen mit dem Allerheiligsten zu empfangen. Die eucharistische Anbetung setzt sich den ganzen Tag fort und endet mit der Vesper um 16.30 Uhr.
Die Vor-Fatima-Feier ist am Dienstag, 12. Januar: Rosenkranz um 18.30 Uhr, um 19 Uhr die heilige Messe in der Wallfahrtsbasilika.

Quelle: Wallfahrt Maria Brünnlein, Wemding

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle Dekanat Weißenburg-Wemding
http://www.bistum-eichstaett.de/news/31039_.rss Fri, 08 Jan 2021 11:26:15 +0100 Bischofsvikar em. Georg Härteis wird 80 – Pfarrer im Unruhestand https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=31039&cHash=854e3ae735542b9734f1e2de4c07e753 Eichstätt/Weißenburg/Pappenheim. (pde) – Sein 80. Lebensjahr vollendet am 12. Januar der emeritierte Bischofsvikar Georg Härteis. Als Seminardirektor, Regens, Pfarrer, Dekan, Domvikar und Bischofsvikar war er in diversen Führungspositionen in der Diözese Eichstätt tätig. Seit 2015 offiziell im Ruhestand, leitet Härteis jetzt als Pfarradministrator die Pfarrei Pappenheim im Altmühltal.

Georg Härteis stammt aus Neumarkt in der Oberpfalz und wurde 1966 von Bischof Joseph Schröffer zum Priester geweiht. Zunächst war er Aushilfspriester und dann Kooperator in Weißenburg, bevor er 1968 als Direktor die Leitung des Studienseminars St. Martin in Eichstätt übernahm. 1974 wechselte er an das Studienseminar St. Willibald. 1978 wurde er Studienrat im Hochschuldienst, 1982 Oberstudienrat. 1985 wurde er zum Domvikar ernannt und war dann als Fortbildungsleiter für Religionslehrer an Realschulen und Gymnasien tätig. Nebenamtlich betreute er ab 1978 zugleich die Pfarrei Pfahldorf. 1987 berief ihn Bischof Karl Braun als Regens an das Priesterseminar in Eichstätt. 1994 ging Georg Härteis wieder in die Pfarrseelsorge: als Pfarrer von Herrieden, Elbersroth, Neunstetten und Rauenzell. Ab 1998 leitete er auch das Dekanat Herrieden.

Zum 1. Juni 2007 berief ihn Bischof Gregor Maria Hanke zu seinem Bischofsvikar und übertrug ihm die Verantwortung für die Priester des Bistums. 2011 übernahm Härteis die Leitung der damals neugeschaffenen Hauptabteilung Personalkammer für die Pastoral im Bischöflichen Ordinariat Eichstätt. Zugleich übernahm er Aufgaben in der Pfarrseelsorge und betreute die Priester aus dem Ausland, die im Bistum Eichstätt tätig sind. Zum 1. Oktober 2015 wurde Härteis als Bischofsvikar in den Ruhestand verabschiedet, nachdem er bereits ein Jahr zuvor aus Altersgründen auf seine Aufgabe als Hauptabteilungsleiter verzichtet hatte. Auch in seinem Ruhestand in Weißenburg betreute er weiterhin Priester, die das Förderprogramm für ausländische Seelsorger der Diözese Eichstätt absolvieren. Am 1. September 2020 übernahm Härteis als Pfarradministrator – befristet bis 31. August 2022 – die Leitung der Pfarrei Pappenheim mit der Kuratie Solnhofen im Dekanat Weißenburg-Wemding. Weiterhin engagiert er sich auch für die Partnerschaft zwischen den Diözesen Eichstätt und Gitega/Burundi, die er von Anfang an mitgeprägt hat.

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle Dekanat Weißenburg-Wemding pfv Treuchtlingen-Pappenheim
http://www.bistum-eichstaett.de/news/31036_.rss Fri, 08 Jan 2021 10:38:18 +0100 Seniorenpastoral setzt auf Online-Seminare und Videokonferenzen https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=31036&cHash=a72ff828889b3e3b4dba457054659d55 Eichstätt. (pde) – Zu Online-Veranstaltungen und Austauschrunden in Form von Videokonferenzen lädt der Bereich Altenbildung der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Eichstatt, Diözesanbildungswerk, zu Beginn des neuen Jahres ein. Die diesjährige Reihe „Werkstatt Seniorenarbeit“ startet am Dienstag, 26. Januar, mit dem Online-Seminar „Dem Leben Klang und Rhythmus geben – Bunte Bewegungsangebote mit und ohne Musik für Aktivierung und Betreuung“. Von 9 Uhr bis 17 Uhr vermittelt Referent Ralf Glück aus Grabenstätt-Winkl am Chiemsee sport- und musikwissenschaftliche Grundlagen und gibt praktische Anregungen, wie vielfältig Bewegung mit und ohne Musik in Aktivierungs- und Betreuungsangeboten eingesetzt werden kann. Er greift dabei auf Interaktions- und Mitmachübungen, Austausch im Chat sowie auf den Einsatz von Musik, Bildern und Videos zurück.

Aufgrund der coronabedingten Kontaktbeschränkungen organisiert die Seniorenpastoral auch Austauschrunden zu vier verschiedenen Themenbereichen als Videokonferenzen. Eine erste Austauschrunde wird jeweils in drei Zeitfenstern – 10 bis 11 Uhr, 15 bis 16 Uhr und 18 bis 19 Uhr – an folgenden Terminen angeboten: Mittwoch, 27. Januar, zum Thema Seniorengruppen, Dienstag, 2. Februar (Seelsorgliche Begleitung), Donnerstag, 4. Februar (Besuchs- und Betreuungsangebote) und Freitag, 5. Februar, mit dem Schwerpunkt Generationenarbeit. Danach werden Termine und Uhrzeit sowie Umfang und Ausrichtung für eventuell weitere Videokonferenzen festgelegt. Die Leitung und Moderation übernehmen Michael Schmidpeter, Referent für Seniorenpastoral im Bistum Eichstätt, und Regine Schneider, Referentin für Seniorenpastoral und Altenheimseelsorge im Dekanat Neumarkt.

An Bezugspersonen, die regelmäßig ältere Menschen betreuen, richtet sich das Online-Seminar „Do it yourself! – Beschäftigungsmaterial für den Betreuungsalltag einfach selber machen“. Zwei Termine stehen zur Auswahl: Montag, 8. Februar, von 13.30 Uhr bis 16.45 Uhr und Dienstag, 9. Februar, von 9 Uhr bis 12.15 Uhr. Gedächtnistrainerin, Betreuungsassistentin und Gartentherapeutin Sybille Lichti aus Dachau gibt den Betreuungspersonen detaillierte Anleitungen zu drei Beispielen aus den Bereichen Wahrnehmung, Wortfindung und Bewegung. Außerdem werden im Seminar ansprechende Kurzgeschichten vorgestellt und die Teilnehmenden lernen einige Entspannungsübungen für das eigene Wohlergehen im Betreuungsalltag kennen.

„Keine Angst vor digitaler Kommunikation – Einführung in Technik und Gestaltung von Videokonferenzen“ lautet der Titel einer Online-Veranstaltung am Mittwoch, 10. Februar. Interessierte können eines der folgenden Zeitfenster für die Teilnahme auswählen: 9 bis 11 Uhr, 14 bis 16 Uhr oder 18 bis 20 Uhr. Medienpädagogin Elisabeth Eder-Janca aus Wien will dabei Menschen mit wenig Erfahrung im Bereich der elektronischen Medien motivieren, gerade in Corona-Zeiten die Chancen von Online-Veranstaltungen zu nutzen. Sie startet mit einer Zoom-Videokonferenz geht bei Bedarf aber auch auf andere Systeme und Zusatzprogramme ein.

Anmeldung bis eine Woche vor Veranstaltungsbeginn beim Referat Seniorenpastoral der Diözese Eichstätt, Tel. (08421) 50-622, E-Mail: altenarbeit(at)bistum-eichstaett(dot)de. Weitere Informationen unter www.bistum-eichstaett.de/altenarbeit.

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Aktuelle Top-News Erwachsenenbildung
http://www.bistum-eichstaett.de/news/31030_.rss Thu, 07 Jan 2021 12:55:01 +0100 Förderverein unterstützt DJK-Vereine: 17.000 Euro in 2020 vergeben https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=31030&cHash=17f83473f9a887ec723c138c6015016a Eichstätt – Die beiden Gründungsväter des DJK-Sport-Fördervereins im Bistum Eichstätt, Konrad Seitz aus Wolframs-Eschenbach und Pfarrer Richard Herrmann aus Greding, sind sehr froh darüber, dass sie gerade in dieser schwierigen von Covid 19 geprägten Zeit DJK-Vereine im Bistum Eichstätt finanziell unter die Arme greifen können. Im Jahr 2020 hat Förderverein rund 17.000 Euro an Zuwendungen ausbezahlt.

Abgesagte Feste und Sportveranstaltungen – vielerorts kam das Vereinsleben fast zum Erliegen. Die gesetzlichen Einschränkungen während der Corona-Pandemie waren für alle Vereine eine große Herausforderung. Die beiden Lockdowns bedeuten gerade für Vereine erhebliche finanzielle Einbußen. Darüber hinaus waren die Vereine – in den paar Monaten, in denen der Sportbetrieb überhaupt erst möglich war – mit zusätzlichen Ausgaben konfrontiert wie die Anschaffungen von weiteren Sportgeräten, da zum Beispiel die vorhandenen Gymnastikmatten nicht ausreichten, um die zeitlich notwendig gewordenen Zeitabstände zwischen den Nutzungen durch die verschiedenen Sportgruppen sicherzustellen.

In seiner Mitgliederversammlung Ende 2020, die dieses Mal erstmal als Video-Konferenz stattfand, sprachen sich die Gründer des DJK-Sport-Fördervereins dafür aus, DJK-Vereine auch weiterhin organisatorisch und finanziell zu unterstützen. „Der DJK-Sport-Förderverein kann zwar nicht die Einnahmeausfälle der Vereine des vergangenen Jahres kompensieren, trotzdem möchte der gemeinnützige Förderverein so gut wie möglich den 52 DJK-Vereinen ‚unter die Arme‘ greifen“, so Vorsitzender Konrad Seitz. „Den Blick in die Zukunft soll für die Vereine ein wenig optimistischer werden“, so Seitz weiter. Gerade jetzt helfe den DJK-Vereinen die Zuwendungen des DJK-Sport-Fördervereins ganz besonders. Von der Corona-Sonderförderung haben alle 52 DJK-Vereine profitiert. Der DJK-Förderverein habe 30 Prozent der Beiträge an den DJK-Sportverband übernommen, das bedeute für die DJK-Vereine je nach Mitgliederzahl eine Einsparung von bis zu 671 Euro, wie der Vorsitzende in der Mitgliederversammlung ausführte. Insgesamt konnten die Vereine so rund 13.000 Euro an Beitragszahlungen sparen.

Der DJK-Sport-Förderverein, der erst Ende 2018 gegründet wurde, hat mittlerweile Zuwendungen in Höhe von rund 23.000 Euro an die Vereine ausgeschüttet. In der vorletzten Mitgliederversammlung wurde die Förderrichtlinie verabschiedet. Die Bestrebungen des Fördervereins, nämlich die DJK-Vereine im Bistum Eichstätt durch finanzielle Zuwendungen für ganz spezielle Bereiche im Sport zu unterstützen und sie in fachlichen Angelegenheiten zu beraten, werden nun mittlerweile aktiv in der Praxis umgesetzt. Bei der vorletzten Mitgliederversammlung wurden bereits Spendengutscheine in Höhe von 5.900 Euro überreicht. „Schön, dass das ‚Schwungrad‘ des Vereins mittlerweile so reibungsfrei in Takt ist und dass mittlerweile zum zweiten Mal Ausschüttungen an die Vereine stattfinden konnten.“

Im Jahr 2020 haben 14 Vereine – außerhalb der Corona-Förderung bzgl. der Mitgliedsbeiträge – finanzielle Unterstützung beantragt. Hier konnten rund 4.000 Euro an die Vereine ausgeschüttet werden, die zum Beispiel für die Spielplatzsanierung, für die Anschaffung eines aufblasbaren Spielmoduls, für den Erwerb von Toren und Trainingsmaterial und für Ausbildungskosten für Jugendtrainer verwendet werden. Insgesamt neun DJK-Vereine, nämlich Göggelsbuch, Grafenberg, Neumarkt, Pilsach, Rohr, Schernfeld, Veitsaurach, Weinsfeld und Wolframs-Eschenbach, haben speziell Förderungen für die getätigten Investitionen bezüglich der Jugendförderung oder der Förderung des Seniorensports erhalten.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung berichtete Konrad Seitz auch über das zweite Standbein des DJK-Sport-Fördervereins: Beratungsleistungen für DJK-Vereine. Diesen kostenlosen Service haben 2020 acht Vereine in der Diözese Eichstätt in Anspruch genommen. Dabei ging es vor allem um Änderungen bzw. Neufassungen der Satzungen oder um eine übersichtliche und effiziente Vereinsbuchhaltung, aus der sich auch die Zahlen für die Umsatz- und Körperschaftssteuer der Vereine ermitteln lassen. „Manche Anfragen lassen sich mit ein paar E-Mails klären und erledigen. Mehr Zeit benötigten dagegen Vereinssatzungen, die nach den Erfordernissen des Registergerichts und in Hinblick der Gemeinnützigkeit nach steuerrechtlichen Vorschriften zu prüfen waren“, so Konrad Seitz.

Im Fortgang der Jahresversammlung haben die Mitglieder eine Änderung der Förderrichtlinie beschlossen. Der Förderverein wird künftig nur noch Ende Juli eines jeden Jahres über die eingereichten Förderanträge entscheiden. Und die Übergabe der Förderungen soll künftig bei den jährlichen Versammlungen der drei DJK-Kreise im Bistum erfolgen, welche jeweils im Oktober stattfinden. Förderschwerpunkte sind unverändert das Engagement der DJK-Vereine in den Bereichen Kirche und Sport, Jugendarbeit, Seniorensport sowie Inklusion und Integration. Förderanträge sind in schriftlicher Form zu richten an den DJK-Sport-Förderverein in der Diözese Eichstätt e.V., Pedettistr. 4, 85072 Eichstätt.

Die beiden Vorsitzenden Konrad Seitz und Pfarrer Richard Herrmann sind zuversichtlich gestimmt, dass es nächstes Jahr mit dem Vereinsleben langsam wieder aufwärts geht. Das Engagement der Sportvereine stelle einen unentbehrlichen Beitrag für das Gemeinschaftsleben unserer Gesellschaft dar. Konrad Seitz freut sich darüber, dass in relativ kurzer Zeit hohe Fördermittel an die Vereine bereitgestellt werden konnten. Dem pflichtete auch der Vizepräsident des DJK-Diözesanverbandes Eichstätt, Gerhard Bayerlein, bei, der den Dank des DJK-Sportverbandes für das Engagement des Fördervereins und seiner Mitglieder übermittelte.

Quelle: DJK-Sportverband Diözesanverband Eichstätt

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30995_.rss Tue, 05 Jan 2021 09:19:14 +0100 Buch des Monats Januar: „Als Larson das Glück wiederfand“ https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30995&cHash=eb5b4798a60f2ac1d36e2f838fe37c0a Eichstätt. (pde) – Mit einem Bilderbuch, das Mut macht und Hoffnung schenkt, setzt Religionslehrerin Maria Hauk-Rakos die Reihe „Buch des Monats“ in Zusammenarbeit mit der Schulabteilung der Diözese Eichstätt im neuen Jahr fort. „Wenn wir das Wunder einer einzigen Blume klar sehen könnten, würde sich unser ganzes Leben ändern“, lautet eine Weisheit, die Siddharta Gautama Buddha zugeschrieben wird. Nur eine einzige Blume ist es, die das Leben des alten Larson auf den Kopf stellt. Martin Widmarks feinfühliges Bilderbuch nimmt uns mit hinein in das Leben von Larson, dessen Herz und Haus – wie es sich uns bereits auf dem Cover zeigt – regelrecht ein einziges Wurzelwerk der Vergangenheit darstellt.

Nach dem Tod seiner Frau ist Larson einsam. Die Kinder sind schon lange ausgezogen und so bleiben dem alten Mann nur mehr Erinnerungen an glücklichere Zeiten, denen er nachhängt. In den anfangs dunkel gehaltenen Bildern, aufwendig und detailreich illustriert von Emilia Dziubak, kommt die bedrückende Situation berührend zum Ausdruck. Farbe ins Buch – wie in das Leben Larsons – bringen zunächst nur die Gemälde seiner verstorbenen Frau. Nur die Betrachtung ihrer Blumenbilder lässt einen Moment den Schimmer (vergangener) schöner Tage im eintönigen Leben Larsons aufscheinen.

Doch da klingelt plötzlich das Glück, das der alte Mann schon längst als unwiederbringlich verloren glaubt, eines Abends bei Larson – in Gestalt eines kleinen Jungen, der den Griesgram aufschreckt. Überrascht öffnet Larson dem kleinen Jungen, der mit seiner Familie ins Nachbarhaus eingezogen ist, die Tür und lässt damit auch das Glück ins Haus – in einem Blumentopf. Darin hat der junge Besucher ein Samenkorn eingepflanzt und übergibt den Sämling dem überraschten Alten unvermutet zur Pflege. Bevor dieser weiß, wie ihm geschieht, wird der Sonderling so zum Gärtner. Zunächst widerwillig, jedoch mit wachsender Fürsorglichkeit kümmert sich Larson nun um die ihm anvertraute Pflanze und findet so neuen Lebensmut, der in seinem Herz „leuchtende Wurzeln“ schlägt – so wie das Samenkorn in der Erde.

Diese neue Lust am Leben interpretiert der Autor wunderbar mit einer Feststellung, die er seinem Protagonisten in den Mund legt: „Ich glaube, ich sollte mal lüften!“ Daraus folgt für den alten Mann die Erkenntnis, „dass es an der Zeit ist, die Fenster zu putzen“, und damit den von den Schatten der Vergangenheit so lange verschleierten Blick wieder frei zu machen für das „anklopfende“ (kleine) Glück, das – wie Larson – jede(r) (wieder)finden kann – wenn wir es nur wagen, diesem auch die Tür zu unseren Herzen zu öffnen.

Ein bewegendes Bilderbuch mit anspruchsvollen Textpassagen und eine Parabel zugleich: Nicht nur über das (Wieder-)Finden des Glücks, sondern auch über die Kraft zur Veränderung, die in uns wohnt. Gesprächsimpulse und kreative Ideen zum Buch sind unter www.bistum-eichstaett.de/schule abrufbar.

Als Larson das Glück wiederfand. Martin Widmark, Emilia Dziubak; ab 5 Jahren. Übersetzt von: Ole Könnecke, arsEdition-Verlag, ISBN: 978-3-8458-2599-1.

Gesprächsimpulse und kreative Ideen zum Bilderbuch

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle Buch des Monats
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30992_.rss Mon, 04 Jan 2021 11:31:58 +0100 Diakon Thomas Schrollinger spricht im Rundfunk - Katholische Morgenfeier am 10. Januar https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30992&cHash=36cc4a7f1a4e04c67343534bf82029e6 Eichstätt. (pde) – Thomas Schrollinger, Diakon aus Nürnberg und Leiter der Hauptabteilung „Pastorale Dienste“ im Bistum Eichstätt, gestaltet am Sonntag, 10. Januar, die Katholische Morgenfeier des Bayerischen Rundfunks. Das Thema lautet: „Du schaffst das“.

Im Mittelpunkt der Morgenfeier stehen die Texte zum Fest „Taufe des Herrn“. Es sind hoffnungsvolle Impulse, die Thomas Schrollinger für die Hörerinnen und Hörer entdecken lässt. Gerade zum Jahresbeginn tut es gut, sich Mut zusprechen zu lassen, ohne Vorbehalte, ohne Hintergedanken und ohne Bedingungen.

Die Sendung wird von 10.05 bis 10.30 Uhr im Hörfunkprogramm von Bayern 1 ausgestrahlt.

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30990_.rss Sun, 03 Jan 2021 21:40:32 +0100 Pfarrer i.R. Jakob Meyer verstorben https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30990&cHash=20846cf3bd2929fa379006fdf026b73e Eichstätt/Schwabach. (pde) – Pfarrer i.R. Jakob Meyer ist am Silvestertag, 31. Dezember 2020, im Alter von 84 Jahren verstorben. Meyer wurde 1936 in Greding geboren und am 29. Juni 1964 von Bischof Joseph Schröffer im Eichstätter Dom zum Priester geweiht. Zunächst war er Kooperator in Burgoberbach, dann Aushilfspriester in Großlellenfeld und Kooperator in Ingolstadt/St. Augustin. 1968 wurde er Kooperator in Allersberg, 1975 zum Pfarrer von Schwabach/St. Sebald ernannt. Von 1986 bis 2004 war Meyer zudem Geistlicher Beirat im Diözesanverband des Katholischen Deutschen Frauenbundes. 1996 wurde Meyer Spiritual im Kloster Marienburg in Abenberg, eine Aufgabe, die er auch nach seinem offiziellen Eintritt in den Ruhestand 2002 noch wahrgenommen hat. Seinen Ruhestand verbrachte er zuletzt in Heilsbronn. Der Verstorbene war Träger der Goldenen Bürgermedaille der Stadt Schwabach. Als Mitglied des Priesterrats (1969 bis 2004) vertrat er die Diözese Eichstätt in der Arbeitsgemeinschaft der Priesterräte in der Bundesrepublik Deutschland.

Das Requiem mit Verabschiedung findet am Montag, 11. Januar, um 13 Uhr in der Pfarrkirche St. Sebald in Schwabach statt. Um 14.30 Uhr ist die Beerdigung auf dem Schwabacher Friedhof. Aufgrund der geltenden Corona-Beschränkungen werden die Teilnehmenden gebeten, sich im Pfarrbüro St. Sebald unter Tel. (09122) 2365 anzumelden.

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle Dekanat Roth-Schwabach pfr Schwabach
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30967_.rss Thu, 31 Dec 2020 17:54:29 +0100 „Befreiende Botschaft in einer Welt voller Ängste“ – Silvesterpredigt von Bischof Hanke https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30967&cHash=05dbf1d16eda651508522d11efddacb0 Eichstätt. (pde) – Ermutigende Worte zum Jahresausklang: „Gott eröffnet uns Menschen Zukunft“ – das haben der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke, Dompropst Alfred Rottler und Ordinariatsrätin Pia Sommer in einer gemeinsamen Ansprache bei der Jahresschlussandacht an Silvester in der Schutzengelkirche hervorgehoben. Dabei verwies Bischof Hanke zunächst auf die Corona-Pandemie. Sie habe zwar das kirchliche und gesellschaftliche Leben stark eingeschränkt, tiefe Ängste seien in den Menschen offenbar geworden. Auch habe Corona eine weitere Pandemie offen gelegt, „die des Individualismus und des Egoismus in unserer Gesellschaft.“ Dennoch dürfe das Erleben, dass vieles nicht mehr möglich ist, die Kirche keineswegs in einen Ruhemodus versetzen. „Auch in Corona-Zeit bleiben wir Gesandte, d.h. Jünger Jesu, unterwegs zu den Menschen“, sagte Hanke. In seiner Predigt dankte er den kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die vielen pastoralen Initiativen und geistlichen Anstöße, die in der Coronazeit neu entstanden seien – auch ohne viele Hilfsmittel. Dies sei nun eine Chance: „Wenn herkömmliche Ressourcen und Mittel der Pastoral nicht mehr wie gewohnt zur Verfügung stehen, kommt es erst recht auf unser Personsein an.“ So erhalte die erlösende Botschaft des Herrn aufs Neue ein menschliches Gesicht. Hanke warf die Frage auf: „Weist uns nicht die in der Corona-Pandemie aufgetretene Reduktion der Mittel einen Weg für die Zukunft? Müssen wir nicht Bildung, Reifung und geistliche Schulung der in der Seelsorge Tätigen noch mehr fördern, auch der Ehrenamtlichen?“ Darum brauche es nun helfende Hände und Zeugen, „damit die befreiende Botschaft des Evangeliums in einer Welt voll Ängsten vernehmbar und wirksam wird“, so der Eichstätter Bischof.

Zeugnisse der Nächstenliebe

Im Anschluss an die Predigt haben zwei Verantwortliche der Pastoral Zeugnis von verschiedenen Aufbrüchen aus ihrem Arbeitsbereich gegeben. Alfred Rottler, Präses des Diözesancaritasverbandes, dankte den Mitarbeitenden der Caritas. Sie hätten auch in der Coronazeit die Liebe Gottes zu den Menschen sichtbar und erfahrbar gemacht. „Sie blieben seit Beginn der Pandemie nah bei den Menschen in den Seniorenheimen, in der ambulanten Pflege, in Beratungen, in den Einrichtungen der Jugendhilfe und bei Menschen, die in Not geraten waren“. Und das oft bis zur Erschöpfung der physischen und psychischen Kräfte und häufig mit dem Risiko, selbst infiziert zu werden. Rottler hoffe nun, dass sich „Solidarität und gegenseitige Fürsorge über Corona hinaus fortsetzen und unser gesellschaftliches und kirchliches Miteinander noch mehr als bisher prägen.“
Pia Sommer, die Leiterin der Hauptabteilung „Jugend, Berufung, Evangelisierung“, verwies auf die Kreativität und Einsatzbereitschaft der Jugendlichen, mit der Krise umzugehen: „Sie haben ihre Fähigkeiten und Kompetenzen für die Kirche und die Mitmenschen eingebracht, sei es nun beim Einkaufen für Senioren oder beim Maskennähen für Schulkinder. Insbesondere auch im digitalen Bereich waren viele Jugendliche bereit, sich und auch ihre technische Ausstattung zur Verfügung zu stellen.“ Für Sommer sind solche Beispiele eine Ermutigung, dass große Dinge erwachsen können, wenn man Menschen Verantwortung zutraue. Außerdem habe sie erlebt, dass junge Menschen vermehrt an digitalen Austausch- oder Gebetsgruppen teilnehmen würden. Gott könne also auch in dieser Situationen „in unser persönliches Leben hineinsprechen, wenn wir ihn und seine Zeichen denn hören und sehen wollen.“

Die Predigt des Eichstätter Bischofs und die beiden Glaubenszeugnisse wurden vorab von der Videoredaktion der Diözese aufgezeichnet und können hier in voller Länge angeschaut werden.

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30953_.rss Wed, 30 Dec 2020 09:05:18 +0100 Unterstützung für Flüchtlingsarbeit in Nigeria: Afrikatag am 6. Januar https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30953&cHash=65772d943f800f4dc1f5e4b5a175555a Eichstätt. (pde) – Auf die Notsituation der Flüchtlinge und deren Helfer in Nigeria macht das Hilfswerk missio München aufmerksam. Für sie ist die Afrikakollekte in den Gottesdiensten zum Fest der Erscheinung des Herrn, am Mittwoch, 6. Januar, in den Pfarreien der Diözese Eichstätt bestimmt. Auch Online-Spenden sind möglich.

Im Blickpunkt des Afrikatages 2021 steht Schwester Maria Vitalis Timtere, die in einem Flüchtlingslager im Norden Nigerias die Menschen begleitet. „Die Welt wäre ärmer ohne Frauen und Männer wie sie. Sie haben sich entschieden, die frohe Botschaft als Ordensfrauen und Priester in die Tat umzusetzen“, heißt es im Aufruf von missio. Durch die Folgen der Corona-Pandemie stünden jetzt viele von ihnen selbst mit fast leeren Händen da. „Um ihre Berufung leben zu können, brauchen sie unsere Solidarität“, so das Hilfswerk weiter.

Die Afrikakollekte ist laut missio die älteste weltweite Solidaritätsinitiative der katholischen Kirche. Sie wurde 1891 von Papst Leo XIII. ins Leben gerufen, um Spenden für den Kampf gegen die Sklaverei zu sammeln und die Arbeit der Missionare zu unterstützen. Heute steht die Afrikakollekte unter dem Motto „Damit sie das Leben haben“ für Hilfe zur Selbsthilfe. Die Einnahmen ermöglichen es, vor Ort Frauen und Männer auszubilden, die den Menschen zur Seite stehen.

Den Pfarreien stellt missio Materialien zur Durchführung der Afrikakollekte sowie Bausteine zur Gestaltung von Gottesdiensten zur Verfügung. Die liturgischen Hilfen sind unter www.missio.com abrufbar. Dort ist es auch möglich, online zu spenden.

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle Weltkirche
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30945_.rss Tue, 29 Dec 2020 10:39:56 +0100 Onlineseminar: Zauberkoffer für Eltern https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30945&cHash=7db8e05393a8d1d222c34bf72f7081fa Eichstätt. (pde) – Einen „Zauberkoffer für Eltern“ stellt das Diözesanbildungswerk Eichstätt e.V. in einem zweiteiligen Online-Seminar vor. Am Dienstag, 26. Januar, und am Dienstag, 2. Februar, stellt Franziska Wanger jeweils von 19 bis 21 Uhr eine von ihr entwickelte unkonventionelle Methode vor, die sich an Eltern richtet, deren Kinder immer wieder „ihren Kopf durchsetzen wollen“. „Ich mag nicht …“, „Will aber …“ kann für solche Eltern oft anstrengend sein, wie sie in der Ausschreibung zu dieser Veranstaltung betont.

Der „Zauberkoffer für Eltern“ ist eine Trick-Kiste mit Symbolen, Elementen, Zeichen und kreativen Objekten. Diese vielfältigen Inhalte erleichtern Eltern auf spielerische und kreative Weise das Zusammensein mit Kindern. Durch die bildhafte Aufmachung ist der „Zauberkoffer für Eltern“ schnell zu begreifen. Eltern können dadurch sehr einfach ihre Ressourcen stärken, psychische Widerstandskraft (Resilienz) aufbauen und gelassener agieren.

Nähere Information und Anmeldung: Diözesanbildungswerk Eichstätt, Telefon (08421) 50-641, E-Mail: erwachsenenbildung(at)bistum-eichstaett(dot)de. Internet: www.bistum-eichstaett.de/erwachsenenbildung. Nach der Anmeldung erhalten die Teilnehmenden den Link für den Zugang zur Online-Veranstaltung zugeschickt.

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle Erwachsenenbildung
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30942_.rss Tue, 29 Dec 2020 09:11:18 +0100 Segen bringen, Segen sein: Sternsingeraktion fällt nicht aus! https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30942&cHash=3b793e04329f5d5d4df5f1fa60e3e183 Eichstätt. (pde) - Entgegen anderslautender Meldungen stellen die Verantwortlichen der 63. bundesweiten Sternsingeraktion klar: Die Sternsingeraktion zu Beginn des neuen Jahres findet statt, allerdings aufgrund der coronabedingten Einschränkungen ohne das Herzstück. Auf den Besuch in Häusern und Wohnungen oder an der Haustür muss verzichtet werden. Stattdessen sind alternative Möglichkeiten für ein kontaktloses Sternsingen geplant.

Für Gerhard Rott, den Weltkirchenbeauftragten des Bistums Eichstätt steht fest: „Die Sternsingeraktion 2021 wird etwas ganz Neues sein, auch weil der Aktionszeitraum bis zum 2. Februar verlängert wurde und sich die Sternsinger ganz kreativ neue Wege haben einfallen lassen, damit der Segen zu den Menschen kommt.“

So liegt in vielen Kirchen ein „Segen zum Mitnehmen“ bereit, in vielen Pfarreien werden auch entsprechende Segensbriefe oder -pakete verteilt. Das Anschreiben der traditionellen Segensbitte „C + M + B“ (Christus mansionem benedicat - Christus segne dieses Haus verbunden mit der aktuellen Jahreszahl muss von den Bewohnern selbst vorgenommen werden. Vielerorts werden entsprechende Aufkleber für die Türen verteilt.

Auch digitale Sternsingerbesuche, etwa über die Internetseiten der Pfarreien und Pfarrverbände oder bei den sozialen Medien sind in manchen Gemeinden derzeit in Vorbereitung. Das Kindermissionswerk und die Deutsche Bischofskonferenz haben sich außerdem darauf verständigt, das Sternsingen 2021 bis zum 2. Februar zu verlängern. Der ausgeweitete Zeitraum soll den Kirchengemeinden und Gruppen helfen, auch unter schwierigen Bedingungen eine erfolgreiche Aktion durchzuführen.

Die bevorstehende Aktion Dreikönigssingen steht unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein. Kindern Halt geben - in der Ukraine und weltweit“. In ihrem Aufruf schreiben die deutschen Bischöfe: „Im Beispielland Ukraine müssen viele Kinder lange von ihrem Vater, ihrer Mutter oder beiden getrennt leben, weil diese im Ausland arbeiten. Die Sternsingeraktion nimmt sie in den Blick: Sie zeigt auf, warum Eltern zum Arbeiten ihre Heimat verlassen müssen und was das für die Kinder bedeutet.“ Zugleich mache das Dreikönigssingen deutlich, wie die Projektpartner der Sternsinger Kinder schützen und stärken, denen es an elterlicher Fürsorge fehle. „Für die Projektpartner und die ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen ist der Segen gerade angesichts der Corona-Pandemie auch ein Ausdruck unserer Verbundenheit und Solidarität“, so die Bischöfe.

Träger der Aktion des Dreikönigssingens sind das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Seit ihrem bundesweiten Start 1959 hat sich das Sternsingen zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Im Bistum Eichstätt gibt es die Sternsinger bereits einige Jahre länger.

Rund 1,19 Milliarden Euro wurden seither bundesweit gesammelt, mehr als 75.600 Projekte für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Beim Sternsingern zum Jahresbeginn 2020 hatten die Mädchen und Jungen aus 10.034 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten rund 52,4 Millionen Euro gesammelt. Mit den Mitteln fördert die Aktion Dreikönigssingen weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung und soziale Integration.

Für das Bistum Eichstätt steht traditionell die Partnerschaft mit der indischen Diözese Poona und den aus ihr hervorgegangenen Tochterbistümern im Mittelpunkt. Ein Teil des Sammlungserlöses im Bistum Eichstätt ist für Projekte in diesen Bistümern reserviert.

Weitere Informationen zur Sternsingeraktion

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Aktuelle Top-News Weltkirche Jugend BDKJ
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30937_.rss Mon, 28 Dec 2020 10:55:30 +0100 Bischof Gregor Maria Hanke zu Neujahr bei der Telekirche auf tv.ingolstadt https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30937&cHash=900b8b67d7d8d248e68c9983e4a308ef Eichstätt. (pde) – Mut und Hoffnung für die Zukunft wünscht Bischof Gregor Maria Hanke den Gläubigen an Neujahr im Rahmen der Telekirche bei tv.ingolstadt. Die zurückliegende Erfahrung mit Corona habe uns einige Lasten auferlegt, so der Eichstätter Oberhirte in seiner Videobotschaft. Die Menschen sehnten sich nach der Normalität vor der Virus-Pandemie. Der Blick zurück ließe uns aber alles besser erkennen: „Die Erkenntnis des Wirkens Gottes in der Vergangenheit, macht uns Mut für die Zukunft, gibt uns Hoffnung.“
Die Botschaft von Bischof Gregor Maria Hanke läuft im Rahmen der „Telekirche“ an Neujahr um 18.30 Uhr auf dem Regionalsender tv.ingolstadt. Desweiteren ist die Ansprache unter www.bistum-eichstaett.de/video zu sehen.

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30936_.rss Mon, 28 Dec 2020 09:52:59 +0100 Professor Ernst Reiter wird 95 https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30936&cHash=4049ba81134c8fd67e182ceaab6a893e Eichstätt/Greding. (pde) – Sein 95. Lebensjahr vollendet am 5. Januar der Kirchenhistoriker Prof. em. Dr. Ernst Reiter. Der gebürtige Mittelfranke und Eichstätter Diözesanpriester lehrte mehr als 27 Jahre an der Eichstätter Hochschule. Auch nach seiner Emeritierung blieb Ernst Reiter der Wissenschaft und der Seelsorge verbunden. Als gefragter Experte, vor allem in seinen wissenschaftlichen Spezialgebieten: der Reformationsgeschichte, der Kirchengeschichte während des Dritten Reichs und der Eichstätter Diözesangeschichte hat er sich in zahlreichen Veröffentlichungen weit über den universitären Bereich hinaus einen Namen gemacht. Mittlerweile ist Reiter der älteste lebende Priester des Bistums Eichstätt.

Ernst Reiter wurde 1926 in Hilpoltstein geboren und am 29. Juni 1953 von Bischof Dr. Joseph Schröffer in Eichstätt zum Priester geweiht. Er war zunächst Kooperator in Monheim, danach bis 1960 Direktor des Bischöflichen Knabenseminars St. Wunibald in Eichstätt und zugleich von 1958 bis 1960 Archivar des Ordinariatsarchivs. Zudem unterrichtete er von 1956 bis 1960 als Religionslehrer am Humanistischen Gymnasium in Eichstätt. 1960 wurde er zu weiterführenden Studien in Bonn beurlaubt, die er 1963 mit der Promotion abschloss. 1964 übernahm er die Professur für Kirchengeschichte an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Eichstätt – der späteren Katholischen Universität -, zunächst vertretungsweise und ab 1968 bis zu seiner Emeritierung 1991 als Ordinarius für Mittlere und Neue Kirchengeschichte. Besonders verbunden ist der Jubilar auch der Ökumene: Von 1968 bis 1976 war er Diözesanbeauftragter für Ökumene und von 1972 bis 1976 Vorsitzender der Ökumene-Kommission des Bistums Eichstätt. Von 1983 bis 2015 war Professor Reiter Spiritual für die Benediktinerinnen der Abtei St. Walburg in Eichstätt. Von Bischof Gregor Maria Hanke wurde er zu 2010 in die Historikerkommission des Seligsprechungsverfahrens für Pater Jakob Rem berufen.

Professor Ernst Reiter verbringt seinen Ruhestand in Greding.

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30931_.rss Sun, 27 Dec 2020 10:19:50 +0100 Kaplan Simon verlässt Beilngries https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30931&cHash=fd61dc3461d571cfe79ab9f2646f2676 Eichstätt/Beilngries. (pde) – Kaplan David Simon wird seinen Dienst in Beilngries zum 10. Januar beenden. Er wurde auf eigenen Wunsch von Bischof Gregor Maria Hanke für eine Zeit der Begleitung außerhalb der Diözese Eichstätt freigestellt.

David Simon stammt aus Malnia in Oberschlesien (Polen). Er wurde 2019 zum Priester der Diözese Eichstätt geweiht. Nach einer kurzen Einarbeitungszeit an seiner Praktikumsstelle im Pfarrverband Weißenburg nahm er zum 1. September 2019 seinen Dienst als Kaplan der Pfarreien Beilngries, Enkering, Haunstetten, Kinding, Kirchanhausen, Kirchbuch, Kottingwörth und Paulushofen auf.

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle Dekanat Eichstätt pfv Beilngries
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30925_.rss Fri, 25 Dec 2020 12:02:50 +0100 Pfarrer i.R. Kaspar Hirschbeck verstorben https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30925&cHash=80aaeeba371b943017b0f99d18041a9e Eichstätt/Neumarkt. (pde) – Der langjährige Pfarrer von St. Johannes in Neumarkt, Kaspar Hirschbeck, ist im Alter von 92 Jahren verstorben. Er wurde 1928 im schwäbischen Huisheim geboren. 1954 empfing er im Eichstätter Dom durch den damaligen Bischof Joseph Schröffer die Priesterweihe.

Zunächst war er Aushilfspriester in Jahrsdorf und Freystadt sowie Kaplan in Hilpoltstein, bevor er 1956 zu Studien in Rom beurlaubt wurde. Nach weiteren Stationen in Forchheim und Windsbach war er ab 1966 als Militärpfarrer in Ingolstadt und München tätig und wurde 1971 zum Militärdekan ernannt. 1972 wurde Hirschbeck Pfarrer der Pfarrei St. Johannes in Neumarkt, von 1973 bis 1985 war er zudem Dekan von Neumarkt. 1998 trat Hirschbeck in den Ruhestand.

Aufgrund seines kirchlichen und sozialen Engagements erhielt er 1994 das Bundesverdienstkreuz am Bande. Außerdem war Pfarrer Hirschbeck Ehrenbürger und Träger der Goldenen Bürgermedaille der Stadt Neumarkt.

Das Requiem wird am Dienstag, 29. Dezember, um 14 Uhr im MünsterSt. Johannes in Neumarkt gefeiert. Hierfür ist eine ANmeldung im Pfarrbüro unter Tel. (09181) 905956 nötig. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis und den Mitbrüdern statt.

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle Dekanat Neumarkt pfr Neumarkt Münsterpfarrei St. Johannes
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30924_.rss Fri, 25 Dec 2020 11:30:02 +0100 Das Geschenk Gottes: die Menschwerdung – Weihnachtspredigt von Bischof Gregor Maria Hanke https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30924&cHash=78407f71fc36acd4a6e970c66d20aa77 Eichstätt. (pde) – Die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus als Einladung zu sehen selbst Mensch zu werden, dazu ruft der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke die Gläubigen in seiner Weihnachtspredigt auf. Ganz menschenfreundlich sei die christliche Botschaft von Gottes Menschwerdung. Ohne Vorleistung des Menschen käme Gott auf die Menschheit zu und werde in Betlehem einer von ihnen.

Gott gebe in Betlehem den Menschen, was ihnen am meisten fehle: sich selbst als Mensch. „Nehmen wir sein Geschenk an als Einladung Mensch zu werden. So werden wir zum Geschenk für unsere Mitmenschen, für die Gesellschaft und ihre Sorgen und Nöte“, sagte der Eichstätter Bischof beim Pontifikalamt am ersten Weihnachtstag in der Schutzengelkirche.

Gottes Schöpfung sei gut gewesen, doch dann sei es zum Bruch durch die Sünde gekommen „Die Gebrochenheit unseres Menschseins erleben wir, wenn wir aneinander schuldig werden, wir erfahren die Gebrochenheit in den Ungerechtigkeiten und Bosheiten, die wir selbst erleiden und auch anderen zufügen“, sagte Bischof Hanke.  Soziale Folgen der Störung im Menschsein seien Armut, Elend, Unterdrückung und Ausbeutung vieler Menschen auf dieser Welt. In diese gestörte Wirklichkeit hinein mache sich der aufmerksame Gott in Betlehem zum Geschenk als Mensch, als kleines Menschenkind. Er beschenke die Menschen mit dem, woran es der gebrochenen Welt fehlt. So sei es notwendig, selbst Mensch zu werden in einer Haltung der Liebe und der Bereitschaft sich selbst zu schenken, um einen Wandel in einer Gesellschaft zu bewirken.

Die Botschaft der Krippe sage den Gläubigen, dass vor allem das Kleine und Unscheinbare, das Geringgeschätzte in dieser Welt, das Armselige gerufen sei, sich die große Liebe Gottes schenken zu lassen. „Wo wir aufmerksam sind für das Kleine, Unscheinbare und Schwache, befinden wir uns bereits an seiner Krippe und können sein Kommen bereiten“, meint Bischof Hanke.

So wie sich Kinder in der elterlichen Liebe oder Pflanzen im Licht der Sonne entfalten, so können das die Menschen in der Liebe und im Licht Jesus Christus. „Sein Wort, seine Nähe und Gegenwart leuchten uns auf, jetzt in dieser Eucharistiefeier, dann auch draußen im Alltag.“

 

 

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Aktuelle Top-News Bischof Bischof Gregor Maria Hanke
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30898_.rss Tue, 22 Dec 2020 11:39:44 +0100 Weihnachtsbotschaft des Eichstätter Bischofs bei tv.ingolstadt und im Internet https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30898&cHash=65a4fae48939afb91d69c49b3fdbad64 Eichstätt. (pde) – Bischof Gregor Maria Hanke spricht an Heiligabend im Regionalfernsehen auf dem Sender tv.ingolstadt. Auch wenn die Corona-Pandemie die Weihnachtsfreude in diesem Jahr etwas trübe, macht der Eichstätter Oberhirte den Gläubigen Mut: „Es besteht kein Grund, dass wir uns von den Corona-Rahmenbedingungen so knebeln lassen, dass keine Weihnachtsfreude aufkommt.“

Die Ansprache läuft an Heiligabend im Rahmen der Nachrichtensendung „news aktuell“ ab 18 Uhr auf dem Regionalsender tv.ingolstadt. Außerdem ist die Ansprache unter www.bistum-eichstaett.de/video zu sehen.

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30875_.rss Tue, 22 Dec 2020 11:10:38 +0100 Gebetbuch für den byzantinischen Ritus in deutscher Sprache aus dem Collegium Orientale https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30875&cHash=6e1f6910c9509e53232251234703dd69 Eichstätt. (pde) – „Gepriesen bist du, Herr!“ lautet der Titel eines umfangreichen Gebetbuches mit liturgischen Texten für den byzantinischen Ritus in deutscher Sprache, das federführend im Eichstätter Collegium Orientale erarbeitet wurde. Wenige Tage vor Weihnachten konnten die Herausgeber die ersten Exemplare entgegennehmen und an Bischof Gregor Maria Hanke und Bischof Petro Kryk, den Apostolischen Exarchen für die katholischen Ukrainer des byzantinischen Ritus in Deutschland und Skandinavien überreichen.

Erarbeitet und herausgegeben wurde das 1.248 Seiten starke Werk vom derzeitigen Rektor des Eichstätter Collegium Orientale, Protopresbyter Dr. Oleksandr Petrynko und dem Gründungsrektor des Collegium Orientale, Dr. Andreas-Abraham Thiermeyer. Grundlage der Übersetzungen waren in erster Linie die offiziellen liturgischen Texte des byzantinischen Ritus, die zumeist in Griechisch oder Kirchenslavisch verfasst sind. Die Übersetzungen, die unter Mitwirkung zahlreicher Angehöriger des Collegium Orientale, aber auch anderer Fachleute unter anderem des Bistums Eichstätt entstanden sind, wurden vom Großerzbischof der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche, Sviatoslav Shevchuck, approbiert und somit als offizielle deutsche Texte anerkannt.

Das Gebetbuch wird von den Herausgebern auch als „byzantinisches Gotteslob“ bezeichnet. Man möchte damit an das Gebet- und Gesangbuch der römisch-katholischen Kirche in Deutschland erinnern, das zum Begleiter in nahezu jedem Gottesdienst geworden ist. Den römisch-katholischen Gläubigen erinnert das Buch aber auch an den „Schott“, der vor allem in den Zeiten der lateinischen Liturgiesprache dem Beter eine Übersetzung ins Deutsche an die Hand gab. So finden sich in dem neuen Werk auch in erster Linie liturgische Texte, darunter Vorlagen für die Spendung der Sakramente, für Andachten, Tagesgesänge und Situationen im Leben des Gläubigen. Beispielsweise sind in den Texten zur Gestaltung der Eucharistie viele Fürbitten, ganz aktuell auch aus der Gebetstradition des Collegium Orientale entstandene Bitten „In der Zeit von Krankheiten und Seuchen“ und „In der Zeit von Epidemien“.

Das Buch ist über die Aktionsgemeinschaft Kyrillos und Methodios e.V. (A.K.M.) unter www.akmev.info zu beziehen.

Oleksandr Petrynko, Andreas-Abraham Thiermeyer (Hg.): Gepriesen bist Du, Herr! Gebetbuch des byzantinischen Ritus. Eichstätt: Collegium Orientale Eichstätt/A.K.M. e.V., 2020.

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30862_.rss Mon, 21 Dec 2020 16:12:01 +0100 Christmette und Pontifikalgottesdienst – Übertragungen aus Eichstätt mit Bischof Hanke https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30862&cHash=80b868dc5dfc6544c2deb16c99d66563 Eichstätt. (pde) – Die Christmette in der Heiligen Nacht um 22 Uhr und das Pontifikalamt am ersten Weihnachtsfeiertag werden in diesem Jahr aus der Eichstätter Schutzengelkirche live übertragen. Gerade der Gottesdienst in der Nacht des 24. Dezember steht unter ganz besonderen Vorzeichen. Wegen der Ausgangssperre sind in den Kirchen keine nächtlichen Gottesdienste möglich. Auch in der Schutzengelkirche in Eichstätt dürfen ausschließlich die an der Christmette aktiv beteiligten Personen teilnehmen. Umso wichtiger erscheint es den beteiligten Sendern, dass über das Radio die Mitfeier von zu Hause aus ermöglicht wird. Laut Deutschlandfunk wird das „der vielleicht emotionalste Gottesdienst des Kirchenjahres“ werden.

Die Christmette wird ab 22 Uhr im ersten Hörfunkprogramm des Bayerischen Rundfunks übertragen, um 22.05 Uhr schaltet sich auch noch der bundesweit sendende Deutschlandfunk dazu. Zelebrant und Prediger ist der Bischof von Eichstätt, Gregor Maria Hanke. Die kirchliche Leitung der Sendung liegt beim Rundfunkbeauftragten des Bistums Eichstätt, Domkapitular Reinhard Kürzinger. 

Die musikalische Gestaltung erfolgt durch Solisten der Eichstätter Dommusik: Agnes Preis (Sopran), Lucia Swientek und Anita Knöferle (Violine), Heidi Gröger (Cello). Domorganist Martin Bernreuther spielt an der großen Orgel der Schutzengelkirche, die Gesamtleitung liegt bei Domkapellmeister Manfred Faig, der auch selbst an der Truhenorgel zu hören sein wird. Sie spielen die „Messa di San Giuseppe“ von Johann Ernst Eberlin sowie bekannte Weihnachtslieder, darunter natürlich auch „Stille Nacht, Heilige Nacht“ und „O Du Fröhliche“.

Der Pontifikalgottesdienst am 25. Dezember beginnt um 9.30 Uhr. Hier sind im Rahmen der verfügbaren Plätze Gottesdienstbesucher zugelassen. Zelebrant und Prediger ist erneut der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke. Die Übertragung erfolgt ausschließlich über das Internet als Videostream auf der Internetseite www.bistum-eichstaett.de/live, sowie auf den Präsenzen des Bistums Eichstätt bei YouTube und Facebook. Ein Ensemble des Eichstätter Domchores singt die „Missa Secunda“ von Hans Leo Hassler, sowie verschiedene bekannte Weihnachtslieder. Die Gesamtleitung hat Domkapellmeister Manfred Faig, an der Orgel spielt Martin Bernreuther.

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle Kirchenmusik Schutzengelkirche Dom
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30860_.rss Mon, 21 Dec 2020 15:56:54 +0100 Fernsehmagazin „kreuzplus“ am 25. Dezember mit einem Krippenspiel aus Elbersroth https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30860&cHash=7e78fa1b9aae8a654892324ac1c5760c Eichstätt/Herrieden. (pde) – Die nächste Ausgabe von „kreuzplus“, dem Fernsehmagazin aus dem Bistum Eichstätt, zeigt am Freitag, 25. Dezember, anlässlich des Weihnachtsfestes ein Krippenspiel.

Da es in diesem Jahr wahrscheinlich nicht allen möglich ist, wie sonst üblich ein Krippenspiel in der Pfarrei zu sehen, hat sich die Redaktion für eine Sondersendung am ersten Weihnachtsfeiertag entschieden.

Das Krippenspiel zeigt, angelehnt an das Evangelium, die Szenen der Herbergssuche, der Hirten auf dem Feld, der drei Weisen bei Herodes und schließlich die Ankunft und Anbetung des Jesuskindes im Stall. Gespielt werden die Szenen von Laiendarstellern aus dem Bistum Eichstätt. Die Kulisse haben Ehrenamtliche im mittelfränkischen Elbersroth (Stadt Herrieden) aufgebaut und organisiert. Dort findet auf dem Dorfplatz sonst kurz vor Weihnachten ein solches Krippenspiel statt.

Zu den einzelnen Szenen erläutert Dekanatsjugendseelsorger Michael Harrer den theologischen Hintergrund. Professor Sabine Bieberstein, Theologin, ordnet das Geschehen in der damaligen Zeit ein und erklärt, was tatsächlich überliefert ist.

Kreuzplus und kreuzplus unterwegs sind die beiden Ausgaben des Fernsehmagazins des Bistums Eichstätt. Sie laufen im Wechsel alle zwei Wochen freitags zwischen 18.30 Uhr und 18.45 Uhr auf dem Regionalsender TV Ingolstadt und werden mehrmals wiederholt. Gestaltet und produziert wird das Magazin von der Fernsehredaktion des Bistums Eichstätt. Das Programm ist über Kabel und Satellit zu empfangen. Die Sendung zum Nachsehen und weitere Informationen gibt es unter www.kreuzplus.de.

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Aktuelle Top-News
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30855_.rss Mon, 21 Dec 2020 09:39:17 +0100 Weltfreiwilligendienst in Indien und Ghana: Informationsveranstaltung am 10. Januar https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30855&cHash=34b36e8d742c605c0f8b0ba6e3ac0c74 Eichstätt. (pde) – Zu einer Online-Informationsveranstaltung zum Weltfreiwilligendienst „weltwärts“ des Bistums Eichstätt lädt das Referat Weltkirche am Sonntag, 10. Januar, von 14.30 Uhr bis 16 Uhr ein. Junge Menschen zwischen 18 und 28 Jahren können sich dabei über einen möglichen Einsatz in Indien und Ghana informieren. Noch bis Mitte Januar können sich Interessierte für das Programm bewerben.

Gerhard Rott, Leiter des Referats Weltkirche der Diözese Eichstätt, und „weltwärts“-Referentin Manuela Lüger stellen bei der Informationsveranstaltung den Ablauf des Programms, die beteiligten Partnerorganisationen im Ausland und mögliche Einsatzplätze und Projekte für die Freiwilligen vor. Zudem gibt es Erfahrungsberichte aus dem Arbeitskreis Ghana des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), der seit 1998 eine Partnerschaft mit dem katholischen Jugendverband COSRA (Catholic Youth Organisation for Social und Religious Advancement) in Ghana unterhält.

Der entwicklungspolitische Lerndienst „weltwärts“ richtet sich an junge Erwachsene, die bereit sind, in eine andere Kultur einzutauchen und sich in einem sozialen Projekt in einer der Partnerorganisationen im Ausland zu engagieren. Die Einsätze in der Eichstätter Partnerdiözese Poona und im ghanaischen Koforidua finden voraussichtlich von August 2021 bis Juli 2022 statt. Bewerbungsschluss ist am Freitag, 15. Januar.

Für die Infoveranstaltung am 10. Januar ist eine Anmeldung per E-Mail an weltwaerts(at)bistum-eichstaett(dot)de erforderlich. Weitere Informationen zum „weltwärts“-Programm und Hinweise zur Bewerbung gibt es unter www.weltwaerts.bistum-eichstaett.de.

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle Weltkirche Weltwärts
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30813_.rss Fri, 18 Dec 2020 09:47:29 +0100 „Hoffnungslichter“: Bistum Eichstätt bietet Materialien für Weihnachten zu Hause an https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30813&cHash=9ccdb0be8ba4d2cf96195398c8aa491c Eichstätt. (pde) – Durch den erneuten Lockdown und die damit verbundenen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie können viele Gläubige an den Weihnachtsfeiertagen nicht in den Gottesdienst gehen. Damit sie die Advents- und Weihnachtszeit trotzdem auch zu Hause im engsten Familienkreis feiern können, bietet das Bistum Eichstätt auf seiner Internetseite die Aktion „Hoffnungslichter im Advent und an Weihnachten“ an.

Dort sind umfangreiche Vorlagen, Ideen und Materialien für Advent und die kommenden Weihnachtsfeiertage als Download zu finden. Das Angebot reicht von Vorlagen für Freiluftgottesdienste, Andachten und Krippenspiele bis zu Gottesdiensten sowie Kinderkirchen für zu Hause. Auch für den Heiligen Abend und darüber hinaus bietet die Seite Unterlagen und Ideen, zum Beispiel für die Feier einer Kinderchristmette im eigenen Wohnzimmer.

Außerdem gibt die Website einen ständig aktualisierten Überblick über die jeweils geltenden Hygienebestimmungen sowie eine Auflistung der Rundfunkgottesdienste zu Advent und Weihnachten. Unter dem Motto „Adventsfunkeln“ öffnet sich im digitalen Adventskalender auch an den letzten Tagen vor Weihnachten ein Türchen mit Videoclips, Impulsen und Gewinnspielen. Zu finden sind die „Hoffnungslichter im Advent und an Weihnachten“ unter www.bistum-eichstaett.de/advent-weihnachten.

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30812_.rss Fri, 18 Dec 2020 09:24:47 +0100 Neuer Internetauftritt der Caritas https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30812&cHash=516233c325a2de38ecef0627e4b40f00 Eichstätt. (pde) – Einen neuen Internetauftritt hat der Caritasverband für die Diözese Eichstätt. Bisher fand man unter www.caritas-eichstaett.de ein umfangreiches „Allround“-Angebot, das alle Einrichtungen, Dienste und Hilfen der Caritas in sich vereinte. Da mittlerweile nahezu alle Einrichtungen eine eigene Internetpräsentation haben, ist der neue Diözesanauftritt in erster Linie ein „Verteiler“ geworden.

Ratsuchende und Interessierte gelangen nun über die Buttons „Hilfen“ und „Einrichtungen“ zu Übersichtsseiten mit Links zu den eigenen Darstellungen der Stellen. Großzügiger dargestellt werden hingegen jetzt übergeordnete Themen wie Informationen über den Träger, die Fachbereiche der Eichstätter Caritas-Zentrale, Stellenangebote und Freiwilligendienste.

Zudem ist der neue Auftritt übersichtlicher, moderner und bedienungsfreundlicher als die bisherige Darstellung. Dazu gehört auch, dass er für mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets besser nutzbar ist. Mit dem neuen System passen sich die Texte und Bilder automatisch an die Bildschirmgröße des jeweils genutzten Gerätes an.

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle