Bistum Eichstätt http://www.bistum-eichstaett.de/ Aktuelle Meldungen aus dem Bistum Eichstätt de-DE Bistum Eichstätt Thu, 03 Dec 2020 15:45:24 +0100 Thu, 03 Dec 2020 15:45:24 +0100 TYPO3 EXT:news http://www.bistum-eichstaett.de/news/30393_.rss Thu, 03 Dec 2020 12:48:35 +0100 Online-Jugendgottesdienst zum Weihnachtsfest aus der Scheunenkirche: Zuschauer können Fürbitten einsenden https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30393&cHash=c8849971abbb73ec14412bc9eb9d357f Eichstätt/Dettenheim. (pde) – „Let’s celebrate christmas! – Gemeinsam Weihnachten feiern“ lautet das Motto eines Online-Jugendgottesdienstes, den die katholischen Jugendstellen Eglasmühle und Nürnberg-Süd gemeinsam aufzeichnen und an Heiligabend im Internet veröffentlichen werden. Aufgezeichnet wird der Gottesdienst bereits in der Adventszeit in der Scheunenkirche St. Gunthildis in Dettenheim, einem Stadtteil von Weißenburg. Bis Freitag, 18. Dezember, können persönliche Anliegen auf der Homepage „www.lets-celebrate.de“ online eingetragen werden. Diese Fürbitten werden dann während des Gottesdienstes auf dem Bildschirm eingeblendet.

Bereits an Ostern und Pfingsten hatten die beiden Jugendstellen Online-Gottesdienste produziert. „Wir bekamen damals viele positive Rückmeldungen. Und weil das Feiern von öffentlichen Gottesdiensten weiterhin nur begrenzt möglich ist, möchten wir jetzt die Möglichkeit bieten, auch das Weihnachtsfest gemeinsam von Zuhause aus zu feiern“, sagt Jugendreferent Steffen-Marcel Bremmert von der Jugendstelle Eglasmühle.

Der Aufnahmeort wurde passend zur Botschaft der Geburt Jesu im Stall von Betlehem gewählt. „Das besondere an der Scheunenkirche ist die Atmosphäre, die sehr stark an Weihnachten spürbar ist, wenn der dunkle Kirchenraum nur von Kerzen erleuchtet ist und man sich zurückerinnert fühlt an die Krippe“, sagt Konrad Bayerle, Dekan des Dekanates Weißenburg-Wemding. Entstanden ist das Gotteshaus in ökumenischer Zusammenarbeit. In Dettenheim gibt es ein spätbarockes Schlösschen von 1782, auf dessen Areal eine Scheune aus Bruchstein mit Fachwerkobergeschoss aus dem Jahr 1814 steht. Nach dem Zweiten Weltkrieg siedelten sich in dem Dorf, das über eine protestantische Kirche verfügt, auch katholische Heimatvertriebene an. Die Familie des Schlossbesitzers Adam Vorbeck ermöglichte die Feier von katholischen Gottesdiensten im Schloss. 1955 wurde Diözesanpriester Gregor Schneid zum Kurat von Dettenheim ernannt und entwickelte zusammen mit der Familie Vorbeck ein Konzept, mit dem ein Teil der Scheune zu einem Sakralraum umfunktioniert wurde. Die Gemeinde Dettenheim unterstützte den Umbau mit Material und die evangelische Bevölkerung mit Arbeitseinsätzen.

Der Online-Jugendgottesdienst zu Weihnachten aus der Scheunenkirche wird am 24. Dezember ab 15 Uhr unter www.bistum-eichstaett.de/jugend und auf dem YouTube-Kanal „Bistum Eichstätt“ zu sehen sein.

]]>
Aktuelle Meldungen der Pressestelle Jugend Jugendstelle Nürnberg-Süd Jugendstelle Schneemühle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30391_.rss Thu, 03 Dec 2020 11:33:46 +0100 Das Friedenslicht aus Betlehem kommt ins Bistum Eichstätt https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30391&cHash=96f1c84eaf118754b11db0b3e9e725ee Eichstätt. (pde) – Trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie wird das Friedenslicht aus Betlehem auch ins Bistum Eichstätt kommen. Allerdings wird in diesem Jahr alles anders sein. Aussendungsfeiern mit Übergabe des Lichtes sind nicht möglich, aber das Licht wird von Pfadfinderinnen und Pfadfindern zunächst an verschiedene zentrale Orte gebracht werden. Unter dem Motto "Friedenslicht to go!" werden die einzelnen Pfadfinderstämme dann Stationen anbieten. Dort können die Gläubigen das Licht abholen und mit nach Hause nehmen.

Seit vielen Jahren ist das "Friedenslicht aus Betlehem" ein fester Bestandteil der Advents- und Vorweihnachtszeit bei der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) im Bistum Eichstätt. Diese Aktion des Österreichischen Rundfunks (ORF), an der sich zahlreiche europäische Pfadfinderverbände beteiligen, findet seit den 1990er Jahren regelmäßig zu Weihnachten statt: In der Geburtsgrotte Jesu Christi wird im Advent eine Kerze entzündet, deren Flamme dann von Mensch zu Mensch und von Haus zu Haus weitergegeben wird. Am dritten Adventswochenende erreicht das Licht nach über 3000 Kilometern Österreich, wo es in anderen Jahren auf der zentralen Aussendungsfeier nach ganz Europa weiterverteilt wird. Auch wenn die Aussendungsfeiern nicht stattfinden können, so wird das Licht dennoch unter Wahrung aller Corona-Vorschriften weitergegeben.

Die Pfadfinderschaft sieht in der gegenwärtigen Situation aber auch etwas Positives: So werde deutlich spürbar, wie es sei, wenn sich Grenzen bilden, wenn Grenzen sogar geschlossen werden und der Mensch in seiner Freiheit eingeschränkt werde. „Das Virus und seine Folgen haben uns aufgezeigt, wie zerbrechlich unser gesellschaftliches Zusammenleben ist, aber auch wie wichtig Kreativität, besonnenes Handeln und Zuversicht sind“, schreibt der Diözesanverband Eichstätt der DPSG. Das Licht sei dabei ein Zeichen der Hoffnung für alle Menschen guten Willens und dem Wunsch nach Frieden, unabhängig von Religionszugehörigkeit und Hautfarbe.

Ein Vertreter der DPSG im Bistum Eichstätt wird das Licht bei Pfadfindern in München abholen, die es vorher direkt an der Grenze zu Österreich übernehmen werden. Im Bistum Eichstätt werden dann für die örtlichen Pfadfinderstämme Übergabepunkte in Ingolstadt, Eichstätt, Treuchtlingen, Weißenburg, Pleinfeld, Spalt, Gunzenhausen, Neumarkt, Wendelstein, Schwanstetten und Roßtal organisiert. In vielen Gemeinden des Bistums wird es dann ab dem 3. Adventssonntag in Kirchen zur Abholung für alle bereitgestellt.

]]>
Aktuelle Meldungen der Pressestelle Dekanat Weißenburg-Wemding Dekanat Roth-Schwabach Dekanat Nürnberg-Süd Dekanat Neumarkt Dekanat Ingolstadt Dekanat Herrieden Dekanat Habsberg Dekanat Eichstätt Jugend Jugendstellen
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30388_.rss Thu, 03 Dec 2020 11:05:12 +0100 „Nicht von schlechten Eltern“ Erziehungsberatung Ingolstadt führte Kinder-Feriengruppen-Projekt durch https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30388&cHash=920fda3b0ee99c4ca871c8e84cfb022e Eine Woche für Kinder von suchtkranken oder psychisch kranken Eltern hat die Erziehungs- und Familienberatung Ingolstadt erstmals in den Herbstferien durchgeführt. „Diese Kinder haben ein deutlich erhöhtes Risiko, selbst von Sucht oder psychischer Erkrankung betroffen zu sein. Ihre Entwicklungsbedingungen sind zumindest phasenweise nicht mit den Bedingungen von Kindern in anderen Familien vergleichbar“, erklärt Diplom-Psychologin Johanna Ress. Sie arbeitet bei der von der Caritas und Diakonie getragenen Einrichtung und führt die Gruppe mit Diplom-Sozialpädagogin Vera Schoen durch. „Häufig fehlt es in ihren Familien an Ressourcen unter-schiedlicher Art. Neben der Erkrankung eines Elternteils kommen oft noch finanzielle Probleme, Arbeitslosigkeit oder die Trennung der Eltern hinzu“, ergänzt Ress.

Bisher Angebote im Alltag

Die Erziehungs- und Familienberatung Ingolstadt nimmt sich bereits seit 2002 diesen Kindern an. Unter dem Titel „Nicht von schlechten Eltern“ hat sie bereits regelmäßige therapeutische Grup-pen angeboten. Bisher geschah dies aber nur im Alltag in einmal wöchentlich stattfindenden Gruppenstunden. Jetzt wurde das Konzept erstmalig in einem einwöchigen Ferienprogramm mit täglicher Betreuung von 8.00 Uhr bis 15.30 Uhr durchgeführt. Sechs Mädchen und Buben im Grundschulalter nahmen daran teil. „Dieses neue Programm soll insbesondere den Kindern zur Verfügung stehen, die aufgrund der speziellen Familiensituation keine Möglichkeit haben, regel-mäßig Therapie- und Beratungstermine wahrzunehmen“, begründet Vera Schoen. Gruppenthe-rapeutische Einheiten werden dabei durch gemeinsame Essens- und Freizeitaktivitäten ergänzt. „So werden auch gleichzeitig die Eltern mal über einen längeren Zeitraum entlastet und können neue Ressourcen für ihre Kinder bilden“, hält Schoen das neue Konzept für vielversprechend.  

Das Ferienprogramm erfordert jedoch erheblich höhere finanzielle Anstrengungen als eine wö-chentliche Gruppenarbeit. Dass es umgesetzt werden konnte, lag am Rotary Club Ingolstadt, „der das Projekt mit einer äußerst großzügigen Spende unterstützte und so ermöglichte“, zeigt sich Johanna Ress dankbar. So konnte der große Konferenzraum des Caritas-Wohnheims St. Alfons angemietet werden, welcher die Vorgaben des coronabedingt notwendigen Hygienekon-zepts erfüllte. Für eine gelungene Kurspremiere sorgte nicht zuletzt die kulinarische Rundum- Versorgung inklusive warmem Mittagsmenü. Durch die finanzielle Spende war es darüber hin-aus möglich, für die Dauer der Gruppe eine weitere Betreuungsperson zu beschäftigen: So konnte neben Vera Schoen und Johanna Ress, den beiden hauptamtlichen Mitarbeiterinnen der Erziehungs- und Familienberatung Ingolstadt, mit Teresa Stadler eine weitere Sozialpädagogin die Kinder während der Woche therapeutisch begleiten.

Schlummernde Ressourcen entfaltet

Zudem wurden verschiedene Therapiematerialien für die Gruppe angeschafft. Jedes Kind erhielt das Buch „Annikas andere Welt“, um damit während der Woche zu arbeiten und die darin enthal-tenen Informationen mit den Eltern zu Hause auch noch nach Abschluss der Gruppe bespre-chen zu können. „Während der Woche wurde deutlich, wie viele schlummernde Ressourcen und wie viel Potenzial die Kinder durch eine engmaschige Begleitung und Hilfestellung entfalten kön-nen“, zieht Ress ein positives Fazit und ergänzt: „Die Kinder arbeiteten voller Interesse und mit Feuereifer mit und kümmerten sich mit großer Hilfsbereitschaft um andere Gruppenmitglieder. Auch konnten Bewältigungsstrategien für frustrierende Situationen und die Selbstreflexion geför-dert werden.“

Mitgewirkt hat an dem Projekt auch Michael Wölcken, Facharzt für Psychiatrie und Psychothe-rapie in der Danuvius Klinik: „Er beantwortete den Kindern mit großer Geduld und in kindgerech-ter Sprache einen Nachmittag lang Fragen über psychische Erkrankungen“, freut sich Vera Schoen. Sowohl durch diesen Austausch als auch durch vorhergehende Übungen in der Gruppe konnten altersgemäße Informationen über die Krankheit der Eltern sowie zentrale Botschaften vermittelt werden: zum Beispiel, dass Kinder nicht schuld an der Situation sind.

Nächste Feriengruppe im Herbst 2021

Das Ferienprogramm stellte sich für die teilnehmenden Kinder als „intensive Zeit“ dar, in der sie eine persönliche Beziehung zu den Mitarbeitenden der Erziehungsberatung aufbauen konnten. Den Beteiligten werden weiterhin regelmäßig stattfindende Gruppen-Nachtreffen angeboten. Die nächste Feriengruppe wird in den Herbstferien 2021 stattfinden. Daran Interessierte können sich bereits jetzt informieren und anmelden: Erziehungs- und Familienberatung Ingolstadt, Gabels-bergerstraße 46, 85057 Ingolstadt, Telefon 08 41 / 99 35 44 -0, E-Mail: erziehungsbera-tung@caritas-ingolstadt.de

Quelle: Caritas

]]>
Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30389_.rss Thu, 03 Dec 2020 11:02:48 +0100 Hoffnungslichter: Musikalische Liturgie in der Schutzengelkirche https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30389&cHash=6e7c91420e8f3be2eedf207efcffd9e1 Eichstätt. (pde) - Zwei mit besonderen musikalischen Beträgen gestaltete Andachten hält Bischof Gregor Maria Hanke zusammen mit der Eichstätter Dommusik am Sonntag, 13. Dezember, um 15.30 Uhr und 17.30 Uhr, jeweils in der Schutzengelkirche.

Ensembles aus Mitgliedern des Eichstätter Domchores, der Jugendkantorei am Eichstätter Dom und der Schola Gregoriana singen dabei Werke von Tomás Luis de Victoria, Josef Gabriel Rheinberger, Felix Mendelssohn Bartholdy, Wolfram Menschick und anderen Komponisten. Die musikalische Gesamtleitung hat Domkapellmeister Manfred Faig. Da aufgrund der Pandemie-Bestimmungen nur eine begrenzte Zahl von Mitfeiernden zugelassen werden kann, wird die Liturgie unter dem Motto „Hoffnungslichter“ zweimal angeboten.

Weitere „Hoffnungslichter im Advent“ bietet das Bistum Eichstätt auf seiner Internetseite www.bistum-eichstaett.de/advent-weihnachten an.

]]>
Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30362_.rss Wed, 02 Dec 2020 14:41:25 +0100 „Mini-Post“ – Weihnachtsaktion der bayerischen Ministrantenreferate https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30362&cHash=cd4d61b1ac5a03a5a624573b8e809d92 Eichstätt. (pde) – Briefe an andere Ministranten in der Adventszeit schicken und neue Freunde finden – zu dieser Aktion rufen die bayerischen Ministrantenreferate auf. Die Kinder und Jugendlichen, die sich in ihren Pfarreien als Minis engagieren, können eine Weihnachtskarte gestalten und darin schreiben, was ihnen am Ministrieren Freude bereitet und wie sie Weihnachten feiern. Dazu kommen noch ein Zettel mit Name und Alter, sowie ein frankierter Briefumschlag mit der Absenderadresse. Die Teilnehmenden bekommen dann noch vor Weihnachten Post von einem anderen Mini aus Bayern. Die Weihnachtspost muss bis Donnerstag, 17. Dezember, an folgende Adresse geschickt werden: Bischöfliches Jugendamt Augsburg, Ministrantenweihnachtspost, Kappelberg 1, 86150 Augsburg.

Mini-Weihnachtskarte zum Download

]]>
Aktuelle Meldungen der Pressestelle Ministranten
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30360_.rss Wed, 02 Dec 2020 13:33:15 +0100 Buch des Monats Dezember: „Sternenbote – Eine Weihnachtsgeschichte“ https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30360&cHash=5377b702e80cf5c4f1b9ddb6052a6713 Eichstätt/Dietfurt. (pde) – Mit dem Kinderbuch „Sternenbote“ startet Religionslehrerin Maria Hauk-Rakos aus Dietfurt an der Altmühl ein neues Angebot in Zusammenarbeit mit der Schulabteilung der Diözese Eichstätt. In der Besprechungsreihe „Buch des Monats“ stellt sie Kinder- und Jugendliteratur vor.

 „Acht Minuten braucht das Licht von der Sonne zur Erde “, stellt ein Kind in dem Bilderbuch „Sternenbote“ zu Beginn fest. Rein theoretisch dauert es in etwa genauso lange, das im Tyrolia-Verlag erschienene Bilderbuch vorzulesen. Wie gesagt – rein theoretisch. Praktisch betrachtet kann (und wird) daraus problemlos eine halbe Stunde und mehr werden, denn dieses Bilderbuch nimmt uns nicht nur mit auf eine Reise zu den Sternen, sondern zieht durch seine ganz besondere Herangehensweise an die Weihnachtsgeschichte sowohl (Vor-)Leser wie Betrachter in Bann.

Der Autor, Reinhard Ehgartner, betrachtet in diesem außergewöhnlichen Bilderbuch das Universum aus dem Blickwinkel eines nicht näher genannten Kindes, das von Mond und Sternen, die am Himmel ihre Bahn ziehen, magisch angezogen wird. Überall findet der kleine „Sterngucker“ die Sterne wieder – in der Frage nach dem, was „vor den Sternen war“ genauso wie am Christbaum und im Lichtermeer der Mitternachtsmette: „Viele kleine Lichter, die zeigen, dass ein großes Licht in die Welt kam“.

Aus schwarzen Seiten heraus leuchten uns Sternbilder und Plätzchensterne, die Sterndeuter und Maria, von Sternen umkränzt und auf einer Mondsichel stehend und auch die Himmelscheibe von Nebra entgegen – wie durch ein Teleskop betrachtet, dass sich der junge Protagonist des Buches so sehr wünscht. Die wunderbar einfühlsam und poetisch illustrierten Bilder von Linda Wolfsgruber fügen sich mit den sowohl philosophischen, wie zugleich auch informativen Texten von Reinhard Ehgartner (oder wussten Sie schon, dass es 70 Trilliarden Sterne im Universum gibt?) zu einem Bilderbuchgesamtkunstwerk zusammen, das Erwachsene wie Kinder staunen lässt – über das Wunder des Universums ebenso, wie das Wunder der Nacht, in der uns ein Kind geschenkt wurde, das uns in unseren menschlichen Dunkelheiten zum Licht wurde. Es ist eine besondere Frage, die den „Sternengucker“ am Ende des Buches bewegt: „Aufbrechen und seinem Stern folgen?“ Wie wäre wohl unsere Antwort darauf? Die Antwort lässt nicht lange auf sich warten: „Diesmal frag ich, ob ich den Stern tragen darf“ – erklärt der „Sterngucker“, denn – wie „Oma“ in dem Buch bereits feststellt: „Wenn einem ein Stern ganz besonders leuchtet, soll man ihm folgen.“ Folgen Sie Ihrem Stern!

„Sternenbote“ – ein außergewöhnliches Bilderbuch für Kinder ab 5 (Altersempfehlung) – sicher nicht nur zur Weihnachtszeit. Ideen für den Einsatz dieses Buches im Unterricht sind unter www.bistum-eichstaett.de/schule abrufbar.

Sternenbote. Eine Weihnachtsgeschichte. Autor: Reinhard Ehgartner, illustriert von Linda Wolfsgruber, 2019, Tyrolia, 32 Seiten, ISBN: 978-3-7022-3798-1.

Gesprächsimpulse und kreative Ideen zum Bilderbuch

]]>
Aktuelle Top-News Buch des Monats
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30359_.rss Wed, 02 Dec 2020 11:13:37 +0100 Winterhilfe für Flüchtlinge auf griechischen Inseln https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30359&cHash=2eec8f82ec3c19e333823a20d372eec5 Eichstätt. (pde) – Zu Spenden für Flüchtlinge auf Lesbos und anderen griechischen Inseln rufen das Referat Flüchtlingshilfe des Malteser Hilfsdienstes und das Referat für Flüchtlingsseelsorge im Bistum Eichstätt auf. Damit soll den Menschen in den Flüchtlingslagern geholfen werden, den Winter zu überstehen.

„Auf den griechischen Inseln herrschen menschenunwürdige Verhältnisse“, heißt es in einem Aufruf der Initiatoren an die Pfarreien in der Diözese Eichstätt. In den Zelten seien die Menschen der Kälte schutzlos ausgeliefert. „Es gibt keinen festen Boden, keine Heizung und zu wenig warme Kleidung oder Schuhe.“

Deshalb beteiligen sich die Flüchtlingshilfe der Malteser und die diözesane Flüchtlingsseelsorge an einer Aktion der Organisation Space-Eye mit dem Ziel, nach Weihnachten zehn Containerladungen mit Hilfsgütern nach Lesbos und anderen griechischen Inseln zu transportieren. Mit der Spendenaktion soll den Menschen in den Lagern ein Hoffnungszeichen gesendet werden, „damit sie sehen, dass wir sie nicht vergessen haben.“

Benötigt werden ausschließlich folgende Artikel:

  • Oberteile, Jacken, Hosen sowie Unterwäsche für Kinder von 0-2, 3-5, 6-12 Jahren
  • Unterwäsche (neu) für Frauen
  • Hygieneartikel (Seife, Shampoo, Zahnpasta, Zahnbürste, Deo, Duschgel, Rasierer, Windeln, Wundcreme)
  • Hosen für Männer (medium, keine Skihosen)
  • Oberteile für Männer (medium)
  • Jacken für Männer (medium)
  • Warme Wintersocken (Größe 42-43)
  • Feste Männerschuhe (Größe 42-43)
  • Unterwäsche (neu) für Männer.

Aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen müssen die Sachspenden in Kartons verpackt abgegeben werden. Darin dürfen sich immer nur Spenden einer Kategorie (zum Beispiel Hosen für Männer, Jacken für Kinder von 6-12 Jahren usw.) befinden. Auf den Kartons soll der Inhalt schriftlich vermerkt sein. Pfarreien, die bei der Aktion mitmachen, geben Ort und Zeit der Spendenabgabe selbst bekannt. Spenden aus dem Raum Eichstätt können dienstags, 8. und 15. Dezember, jeweils von 9 Uhr bis 18 Uhr, im Malteser Ausbildungszentrum, Bahnhofplatz 14, in Eichstätt abgegeben werden.

Auskunft zur Spendenaktion erteilt das Referat Flüchtlingshilfe der Malteser unter Tel. (08421) 980788, E-Mail: cordula.klenk(at)malteser(dot)org sowie unter www.malteser-eichstaett.de. Wer sich finanziell an der Aktion beteiligen möchte, findet Informationen dazu unter space-eye.org/winterhilfe.

]]>
Aktuelle Top-News Flüchtlingshilfe/Asylbewerber/Flüchtlinge
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30352_.rss Tue, 01 Dec 2020 11:54:33 +0100 Katholische öffentliche Büchereien: Onleihe weiterhin möglich https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30352&cHash=dae5986b55492da68fe92dd97aaf4031 Eichstätt. (pde) – Aufgrund der Corona-Krise müssen die katholischen öffentlichen Büchereien im Bistum Eichstätt wie bereits im März ab dem 1. Dezember geschlossen werden. Das betrifft das Präsenzangebot. Deshalb weist die Diözesanstelle der Büchereien im Bistum Eichstätt darauf hin, dass selbstverständlich alle onleihe-Angebote genutzt werden können. Dies ist möglich in den Büchereien in Berching, Dietfurt, Eichstätt, Heideck, Hilpoltstein, Hitzhofen, Kastl, Wettstetten, Lenting, Neukirchen und Lauterhofen. Entliehen werden können dabei Medien aus den Bereichen eBook, eAudio, eLearning, eMagazine und ePaper.

Die Nutzung der onleihe-Angebote ist allerdings nur Mitgliedern der genannten Büchereien möglich. Aufgrund der aktuellen Situation bieten einige dieser Büchereien trotz Schließung an, abweichend von der bisherigen Praxis, auch per E-Mail Mitglied werden zu können. Damit können auch die onleihe-Angebote genutzt werden. Wer Interesse daran hat, kann sich an die entsprechenden Büchereien wenden. Auf den Internetseiten der Büchereien erhalten Interessierte die Kontaktdaten: www.bistum-eichstaett.de/buechereiarbeit/

]]>
Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30349_.rss Tue, 01 Dec 2020 10:51:00 +0100 Zum 10. Todestag von Wolfram Menschick: Erinnerung an einen herausragenden Kirchenmusiker https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30349&cHash=46997b6a49b8ce390793373a9c039c75 Eichstätt. (pde) – Das Bistum Eichstätt erinnert anlässlich dessen 10. Todestages am 8. Dezember an den langjährigen Domkapellmeister und Diözesanmusikdirektor, Professor Wolfram Menschick. Menschick hat in seiner über dreißigjährigen Amtszeit die Kirchenmusik am Eichstätter Dom sowie die kirchenmusikalische Landschaft im Bistum Eichstätt und weit darüber hinaus geprägt.

Aus Anlass des Todestages singt ein Ensemble des Domchores die „Missa De Angelis“ von Wolfram Menschick im Kapitelsamt zum 2. Adventssonntag, 6. Dezember, in der Schutzengelkirche. Am eigentlichen Todestag, Dienstag, 8. Dezember, zelebriert Bischof Gregor Maria Hanke das Pontifikalamt zum Hochfest Mariä Empfängnis. Auch hier singt ein Ensemble aus Mitgliedern des Domchores. Zu hören sein wird die „Missa Salve Regina“ von Wolfram Menschick.

Manfred Faig, der jetzige Domkapellmeister in Eichstätt, weist darauf hin, dass Menschick die Kirchenmusik im Bistum, so wie sie jetzt dasteht, aufgebaut hat. Das Grundkonzept sei auch heute noch erkennbar und werde mit großem Erfolg angewandt. Für Faig selbst hatte der Name Menschick schon während seiner Zeit als Schüler und Sänger der Regensburger Domspatzen eine Bedeutung. Faig hat als Köschinger „aus der Ferne über die Bistumsgrenzen
hinweg“, sein Wirken mitbekommen. Die kirchenmusikalische Ausbildung in
Eichstätt und der Eichstätter Domchor waren laut Faig damals schon ein Begriff weit
über die Stadtgrenzen hinaus.

Unmittelbarer Nachfolger von Menschick als Domkapellmeister und Diözesankirchenmusikdirektor war der jetzige Leiter der Regensburger Domspatzen, Christian Heiß. Auch er bezeichnet seinen Vorgänger Wolfram Menschick als prägend für die Kirchenmusik am Eichstätter Dom und in der Diözese. „Seine musikalische Begabung, sein unermüdliches Streben nach bestmöglicher musikalischer Qualität und seine kompositorische Kreativität waren ein Glücksfall für Eichstätt. Persönlich habe ich ihm viel zu verdanken, er war mir Ratgeber und Freund und ich vermisse ihn bis heute“, sagt Heiß.

Das kompositorische Schaffen von Wolfram Menschick gilt als sehr vielfältig. Sein Werk umfasst 36 Messen unterschiedlichster Schwierigkeitsgrade und ein Oratorium. Er komponierte und vertonte etwa 200 Motetten und Psalmen. Im Jahr 2006 schrieb er anlässlich des Besuches von Papst Benedikt XVI. in Altötting eine Marienvesper für Frauenchor, Gemeinde und Orgel. Im Juni 2010 wurde im Eichstätter Dom die „Missa pro Papa“ uraufgeführt, die er Papst Benedikt XVI. widmete. Eine seiner Begabungen war es, gut klingende Vokalmusik auch für ganz einfache Verhältnisse zu schreiben. Die Kirchenchöre im ganzen Bistum hat er mit Kompositionen versorgt. Vieles davon hat er selbst geschrieben aber auch als Herausgeber anderer Kompositionen war er sehr aktiv.

Auch als Glockensachverständiger hatte Menschick einen Ruf, der ihn weit über die Grenzen des Bistums Eichstätt hinausführte. So war er seit 1972 im Beratungsausschuss für das Deutsche Glockenwesen der Deutschen Bischofskonferenz und der Evangelischen Kirche in Deutschland tätig. Im Jahr 2003 wurde er beim Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche mit der Prüfung der neu zu gießenden Glocken beauftragt. Eine Glocke des Eichstätter Doms erinnert ganz besonders an ihn. Die jüngste, dem heiligen Benedikt geweihte Glocke im Geläute des Nordturms wurde im Jahr 2007 von Menschick anlässlich seines 70. Geburtstages gestiftet.

Menschick stammte aus Pielenhofen im Landkreis Regensburg. Nach seinem Abitur in Straubing studierte er an der Staatlichen Hochschule für Musik in München. Zu seinen Lehrern gehörten Harald Genzmer und Franz Lehrndorfer. Nach einer ersten Stelle als Kirchenmusiker in St. Konrad in Regensburg wurde er 1966 Chordirektor an St. Georg in Amberg. Von 1969 bis zu seiner Verabschiedung in den Ruhestand 2002 war Wolfram Menschick Domkapellmeister in Eichstätt. Zugleich war er Domorganist, Diözesankirchenmusikdirektor und Glockensachverständiger des Bistums. Ab 1986 unterrichtete er auch an der Hochschule für Musik und Theater in München. Dort war er auch Lehrer des jetzigen Domkapellmeisters Manfred Faig.

Menschick wurde in Anerkennung seiner Verdienste für die Kirchenmusik mit zahlreichen Auszeichnungen gewürdigt. Im Jahr 2002 ernannte ihn der Papst zum Komtur mit Stern des Gregoriusordens, eine der höchsten Auszeichnungen, die der Papst an Laien verleihen kann, 2008 folgte die Ehrendoktorwürde des Päpstlichen Kirchenmusik-Instituts „Pontificio Istituto di Musica Sacra“. Die Stadt Eichstätt ehrte ihn 2007 mit der Bürgermedaille.

 

]]>
Teaser Aktuelle Meldungen der Pressestelle Kirchenmusik Dom
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30348_.rss Tue, 01 Dec 2020 10:34:23 +0100 Pontifikalamt zu „Mariä Empfängnis“ am 8. Dezember in der Schutzengelkirche https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30348&cHash=b918ee2e997eddf7faeaee9d475b683c Eichstätt. (pde) – Einen Pontifikalgottesdienst zum „Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria“ zelebriert Bischof Gregor Maria Hanke am Dienstag, 8. Dezember, in der Eichstätter Schutzengelkirche. Die Eucharistiefeier zu „Mariä Empfängnis“, wie das Fest auch bezeichnet wird, beginnt um 19 Uhr. Ein Ensemble aus Mitgliedern des Domchores unter der Leitung von Domkapellmeister Manfred Faig singt die „Missa Salve Regina“ von Wolfram Menschick. Die Begleitung an der Truhenorgel übernimmt Kirchenmusiker Michael Routschka, an der großen Orgel ist Domorganist Martin Bernreuther.

Das Dogma von der „Unbefleckten Empfängnis“ wurde 1854 von Papst Pius IX. als Glaubenslehre der katholischen Kirche verkündet. Dahinter steht die Überzeugung, dass Maria von Anfang an frei von jeder Sünde sei, auch von der Erbsünde. Das Fest wird am 8. Dezember, also genau neun Monate vor dem Fest „Mariä Geburt“ gefeiert.

]]>
Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30334_.rss Mon, 30 Nov 2020 09:19:35 +0100 Mittagsläuten am Nikolaustag aus Wendelstein https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30334&cHash=4a761497cbeec132e573e16ad7f0a2db Eichstätt/Wendelstein. (pde) – Aus der Pfarrkirche St. Nikolaus im mittelfränkischen Wendelstein überträgt der Bayerische Rundfunk das Zwölfuhrläuten am zweiten Adventssonntag, 6. Dezember. Zu hören ist es am Festtag des heiligen Nikolaus von Myra auf Bayern 1 und BR Heimat sowie als Podcast im Internet.

Die fünf Schilling-Glocken im schlanken Turm der Kirche sind abgestimmt auf das Geläut im evangelischen Kirchturm – „ein schönes Zeichen der Übereinstimmung in den Grundwahrheiten unseres gemeinsamen Glaubens“, wie Pfarrer Michael Kneißl sagt. „Sich ökumenisch miteinander verbunden zu wissen ist seit Jahrzehnten ein starkes Anliegen der örtlichen Kirchengemeinden.“

Außen und innen ist die Pfarrkirche St. Nikolaus aus weißem Kalksandstein erbaut. Hinter dem Altar schmückt ein großes Kreuz zusammen mit den Darstellungen von Maria und Johannes die Wand. Der Kirchenpatron aus Myra, dessen Gedenktag am 6. Dezember im gesamten Christentum begangen wird, begegnet dem Besucher in einem bunten Glasfenster.

]]>
Teaser Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30305_.rss Fri, 27 Nov 2020 12:11:34 +0100 Crashkurs für Erwachsene in der Ministrantenpastoral am 23. Januar https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30305&cHash=33a4c62d6efc481647e8e2a2eab62e42 Eichstätt/Beilgries. (pde) – Zu einem Intensivkurs für Erwachsene, die sich in der Ministrantenpastoral engagieren, lädt die Diözese Eichstätt am Samstag, 23. Januar, in das Tagungshaus Schloss Hirschberg ein. Von 9.30 Uhr bis 15 Uhr stellen Ministrantenreferentin Sarah Hairbucher und Projektreferent Matthäus Kamuf Materialien, Methoden und Konzepte für diese Arbeit vor. Zum Programm gehören auch eine Ideenbörse mit Angeboten aus den Pfarreien sowie der Austausch über Fragen zum Ministrantendienst unter Corona-Bedingungen.

Der Kurs richtet sich an alle, die Verantwortung tragen für die Ministrantenarbeit in den Pfarreien und neue Ideen für die Tätigkeit erhalten möchten. Weitere Informationen und Anmeldung beim Fachbereich Ministrantenpastoral und Liturgische Jugendbildung bis 11. Januar, Tel. (08421) 50-801, E-Mail: ministranten(at)bistum-eichstaett(dot)de sowie unter www.minis-eichstaett.de.

]]>
Aktuelle Meldungen der Pressestelle Ministranten
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30301_.rss Fri, 27 Nov 2020 11:12:17 +0100 „Wandel – Wandlung“: Jury bewertet 81 Einsendungen beim Kunstwettbewerb der Diözese Eichstätt https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30301&cHash=2f9dbe71ca18d6e0463e46137ede947f Eichstätt. (pde) – Insgesamt 81 Einsendungen aus den Bereichen Malerei, Grafik, Foto, Installation, Plastik und Skulptur sind beim Kunstwettbewerb der Diözese Eichstätt zum Thema „Wandel – Wandlung“ eingegangen. Der Fachbereich Kultur und Denkmalpflege hatte ihn in Kooperation mit dem Diözesanbildungswerk im Sommer ausgeschrieben. Eine Jury aus Fachleuten hat sich nun unter Coronabedingungen getroffen und die Beiträge bewertet.

Mitglieder der Jury waren Michael Heberling, Redaktionsleiter der Kirchenzeitung für das Bistum Eichstätt, Günther Köppel, emeritierter Professor für Kunstpädagogik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, und Stefan Pfättisch, emeritierter Akademischer Oberrat und Dozent an der Professur für Kunstpädagogik der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Als Beisitzer fungierten von Seiten des Bistums Kunsthistorikerin und Fachbereichsleiterin Kultur und Denkmalpflege, Claudia Grund, und Thomas Henke, Leiter der Medienzentrale. Um eine objektive Bewertung zu gewährleisten, wurden die Werke anonymisiert. Die Juroren trafen eine Auswahl von 25 Arbeiten. Diese sind im kommenden Jahr in einer mehrmonatigen Sonderausstellung im Domschatz- und Diözesanmuseum öffentlich im Original zu sehen. „Wir freuen uns sehr über die große Resonanz des Kunstwettbewerbs. Es sind vielfältige und sehr ansprechende Arbeiten dabei, die das Thema in den verschiedensten Techniken und Werkstoffen aufgreifen und reflektieren“, sagt Projektleiterin Claudia Grund.

Die drei Arbeiten, die die Jury am meisten überzeugen konnten, werden außerdem mit einem Anerkennungspreis von 2.000 Euro, 1.000 Euro und 500 Euro ausgezeichnet. Die Preisträger werden - sofern es die Corona-Lage zulässt - beim Aschermittwoch der Künstler und Publizisten im Februar 2021 bekannt gegeben.

Bei dem Kunstwettbewerb waren Kunstschaffende, die im Gebiet der Diözese Eichstätt wohnen oder einen nachweislichen Bezug zur Diözese haben, dazu aufgerufen worden, sich in ihren Werken mit dem Wandel in Gesellschaft und Kirche auseinanderzusetzen. Träger des Projekts ist die Diözese Eichstätt, vertreten durch das Generalvikariat.

Weitere Informationen unter www.dioezesanmuseum-eichstätt.de und beim Fachbereich Kultur und Denkmalpflege im Bischöflichen Ordinariat Eichstätt, Tel. (08421) 50-266, E-Mail: dioezesanmuseum(at)bistum-eichstaett(dot)de.

]]>
Aktuelle Top-News Diözesanmuseum
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30300_.rss Fri, 27 Nov 2020 11:08:04 +0100 Erfahrung gesammelt, Perspektive gefunden: Freiwilliges Soziales Jahr mit Menschen mit Behinderung https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30300&cHash=41ad91f41a110f1f4cf4d6fc9602ffea Ingolstadt – Gleich vier junge Menschen haben gleichzeitig ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Caritas-Zentrum St. Vinzenz Ingolstadt absolviert und im Herbst abgeschlossen. Sie haben ganz unterschiedliche Lebensläufe und -perspektiven. Was sie eint, ist der Wunsch, sich für und mit Menschen mit Behinderung zu engagieren. Das machen beispielsweise die 18-jährige Mercedes Jermolajew aus Karlshuld und die 19-jährige Ingolstädterin Felicitas Löhlein deutlich.

Schwerer Start

Mercedes Jermolajew hatte einen schweren Start ins Berufsleben. Sie brach die Fachoberschule ab und war arbeitslos. Ihre Mutter, die selbst einmal in St.Vinzenz tätig war, empfahl ihr, dort ein FSJ zu machen: „Hier passt du gut rein.“ Damit sollte sie recht behalten. Mit viel Freude hat ihre Tochter drei- bis sechsjährige Kinder in der Heilpädagogischen Tagesstätte und in der Schulvorbereitenden Einrichtung betreut. Die Karlshulderin hat mit ihnen gespielt, Windeln gewechselt, ist mit ihnen auf die Toilette gegangen und hat den Kleinen beim Essen geholfen.

„Am Schönsten ist es, wenn man die Fortschritte sieht: Dass die Kinder mit der Zeit schneller puzzeln können oder gelernt haben, mit der Gabel zu essen“, beschreibt die junge Frau ihre Motivation. Um mit ihnen zu kommunizieren, bediente sich Mercedes teilweise der Gebärdensprache. Wie für andere hat auch für sie die Corona-Krise vorübergehend negative Impulse gehabt: nicht nur, weil die Einrichtung im Frühjahr für einige Monate geschlossen war. Auch die Verständigung wurde schwerer. „Schade war, dass die Kinder uns wegen des Mundschutzes nicht mehr lächeln sahen“, erklärt sie. Und da Eltern weniger oft kamen, „habe ich das Gespräch mit ihnen auch vermisst“.

Doch am wichtigsten ist für Mercedes, nun ein berufliches Ziel vor Augen zu haben: „Ich möchte eine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin machen.“ Um die Voraussetzungen dafür zu erfüllen, wird sie zunächst noch ein halbes Jahr Bundesfreiwilligendienst sowie ein weiteres halbes Jahr Praktikum in St. Vinzenz absolvieren. Die junge Frau ist kein Einzelfall: „Über die Hälfte der FSJler bei uns geht in einen sozialen Beruf und einige landen direkt hier“, erklärt Sabine Gröschler vom Sozialdienst in St. Vinzenz, die Mercedes Jermolajew und Felicitas Löhlein betreut.

Felicitas Löhlein geht jedoch einen anderen Weg. Sie studiert bereits Germanistik und Philosophie in Augsburg. „Nach dem Abitur wollte ich aber erst einmal ins praktische Leben einsteigen“, erzählt sie. Und da ihre Brüder bereits ein FSJ gemacht hatten, lag für sie dies auch nahe. „Und ich hatte das Gefühl, dass ich nicht wirklich wusste, wie ich mit Menschen mit Behinderung umgehen soll und wollte deshalb mal in diesem Bereich arbeiten und Erfahrungen sammeln“, begründet sie, warum sie ins Caritas-Zentrum St. Vinzenz kam. Dort hat sie viel mit fünf- bis siebenjährigen Kindern gespielt, aber auch einige organisatorische Dinge, etwa zur Besorgung des Essens und Unterstützung der Gruppenleiterin, übernommen.

Am meisten freute es Felicitas, „wenn ich mit den Kindern viel Spaß hatte, Quatsch machte, sie kitzeln konnte und sie lachten“. Doch vor allem am Anfang waren auch viel Geduld und Durchhaltevermögen nötig. Zum Beispiel, wenn die Kinder sie auf die Probe stellten: „Ein Kind hat sich mal eine halbe Stunde auf den Boden gelegt, anstatt mit mir aufs Klo zu gehen. Da konnte ich nur dabei stehen und es immer wieder auffordern, mitzukommen“, schildert sie die pädagogische Herausforderung. „So etwas lernt man nicht auf dem Gymnasium. Und solche Erfahrungen sind sicherlich auch gut, wenn man mal eine eigene Familie haben will.“ Den Kontakt mit Menschen mit Behinderung will die Ingolstädterin auch in Zukunft pflegen: ehrenamtlich, zum Beispiel in der Offenen Behindertenarbeit.

Wertvolle Teammitglieder

Sabine Gröschler ist immer wieder überrascht, „wie schnell junge Leute im FSJ hier in einer Gruppe ankommen, wie wenig Berührungsängste sie zeigen“. Und auch, wie wertvolle Teammitglieder sie nach Bekunden ihrer Kolleginnen und Kollegen für die Einrichtung sind: „Die bringen hier frischen Wind rein“, freut sich Sabine Gröschler.

Quelle: Caritas

]]>
Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30264_.rss Thu, 26 Nov 2020 12:18:35 +0100 Barbara Staudigl wird Stiftungsdirektorin in München https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30264&cHash=620fc0db912e4065aee2bfa0031b9c08 Eichstätt. (pde) – Dr. Barbara Staudigl, derzeit Leiterin der Schulabteilung des Bistums Eichstätt, wird ab dem 1. März 2021 die Leitung der Stiftung „Katholische Bildungsstätten für Sozialberufe in Bayern“ übernehmen, die Trägerin von Schulen, vor allem aber der Katholischen Stiftungshochschule in München und Benediktbeuern mit rund 2.500 Studierenden ist. Sie wurde vom Stiftungsrat unter dem Vorsitz von Kardinal Reinhard Marx zur Nachfolgerin von Stiftungsdirektor Franz Pany ernannt, der in den Ruhestand tritt. „Wir verlieren mit Frau Staudigl eine engagierte und kompetente Hauptabteilungsleiterin für den Bereich Religionsunterricht, Schulen und Hochschulen, der wir für ihren Einsatz seit November 2018 danken“, sagt der Generalvikar der Diözese Eichstätt, P. Michael Huber.

Staudigl studierte nach dem Abitur Germanistik und katholische Religionslehre für das Lehramt an Realschulen sowie Diplomtheologie in Augsburg. 1999 wurde sie zur Doktorin der Philosophie promoviert mit einer Arbeit über die Ethik Emmanuel Lévinas´. Nach jahrelanger Tätigkeit als Lehrerin an verschiedenen staatlichen und kirchlichen Schulen erhielt sie 2003 den Ruf als Professorin für Allgemeine Pädagogik an die Fakultät für Religionspädagogik und kirchliche Bildungsarbeit an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Im Schuljahr 2009/2010 übernahm sie die Schulleitung der Maria-Ward-Realschule der Diözese Eichstätt, wo sie das reformpädagogische Konzept des Marchtaler Plans einführte. An der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt arbeitete sie parallel dazu von 2010 bis 2018 an der Konzeptionierung und Leitung des berufsbegleitenden Studiengangs „Katholische Reformpädagogik unter besonderer Berücksichtigung des Marchtaler Plans“.

Im Juli 2014 wurde Barbara Staudigl auf Vorschlag von Bischof Gregor Maria Hanke von der Freisinger Bischofskonferenz zur Vorstandsvorsitzenden der Stiftung „Katholische Bildungsstätten für Sozialberufe in Bayern“ ernannt, innerhalb der sie nun vom Ehrenamt ins Hauptamt wechselt.

]]>
Teaser Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30259_.rss Thu, 26 Nov 2020 11:50:28 +0100 Bildungsangebote für Frauen: KDFB veröffentlicht Programm für 2021 https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30259&cHash=891635a22b5e4f3b792f5b4b21e6ce5a Eichstätt. (pde) – Rund 100 Veranstaltungen hat der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) im Bistum Eichstätt für das kommende Jahr geplant. Das vielfältige Programm soll Menschen helfen, ihren Horizont zu erweitern. „Besonders in Krisenzeiten wie der Corona-Pandemie wird deutlich, wie wichtig Bildung ist“, heißt es im Vorwort.

Den Start machen im Januar Einführungsveranstaltungen zum Weltgebetstag der Frauen, der am Freitag, 5. März, „wahrscheinlich anders als gewohnt“ stattfinden wird. Weitere Höhepunkte sind eine Event-Lesung zum Thema „Auf das Leben“, eine Podiumsdiskussion zum Reformprozess synodaler Weg der katholischen Kirche, die Diözesan-Frauenwallfahrt im Herbst und die „Lange Nacht im Advent“ 2021.

Fester Bestandteil des KDFB-Programms sind weiterhin Treffen der geistlichen Beirätinnen und Beiräte sowie der „Ehemaligen“, die Veranstaltungsreihen Frauenfrühstück und Frauenabend, Schulungen für die Übernahme von Verbandsaufgaben sowie für Eltern-Kind-Gruppenleiterinnen. Auch Angebote wie ein „Upcycling-Nähkurs“ und das generationsübergreifende „Jung lehrt Alt“ gehören dazu.

Der VerbraucherService Bayern im KDFB beleuchtet in einer Reihe von Veranstaltungen Auswirkungen des Online-Shoppings auf Umwelt und Kaufverhalten. Bei den Bezirksveranstaltungen der Landfrauenvereinigung geht es um das Thema „Im Labyrinth des Lebens – auf dem Weg zu mir, zu den Menschen, zu Gott“. Unter dem Motto „Frauen und Wald“ gibt es im Juli ein Zusatzprogramm des Frauenbundes zur Landesgartenschau in Ingolstadt.

Weitere Informationen und Anmeldung bei der KDFB-Geschäftsstelle, Tel. (08421) 50-673, E-Mail: info(at)frauenbund-eichstaett(dot)de. Das ausführliche Programm ist abrufbar unter www.frauenbund-eichstaett.de.

]]>
Aktuelle Meldungen der Pressestelle Frauenbund (KDFB)
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30255_.rss Thu, 26 Nov 2020 09:39:05 +0100 „Adventsfunkeln“ mit Bischof Gregor Maria Hanke – Auftakt zum diözesanen Adventskalender https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30255&cHash=75edee379a4a35a81c122f7c0c63fa8f Eichstätt. (pde) – Mit seiner traditionellen Adventsbotschaft an die Gläubigen eröffnet der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke den diesjährigen diözesanen Adventskalender. „Nehmen wir uns Kraft und Mut, um Abschied zu nehmen von manchem, das uns vielleicht belastet, was überflüssig ist. Begleiten wir einander und erwarten wir einander“, sagt der Eichstätter Oberhirte. In seiner Videobotschaft ermutigt er die Gläubigen, in Gemeinschaft nach vorne zu blicken.

Der diözesane Adventskalender startet mit dem neuen Kirchenjahr, das am ersten Adventssonntag, in diesem Jahr, dem 29. November, beginnt. Unter dem Motto „Adventsfunkeln“ umfasst er damit 26 Türchen und endet an Heiligabend. Im täglichen Wechsel finden sich hinter den Türchen des Adventskalenders verschiedene Angebote, darunter Beiträge der Eichstätter Dommusik, Gedanken zu den Sonntagslesungen oder Impulse verschiedener Personen aus der gesamten Diözese. Auch Rätsel mit Gewinnen sind Teil der Aktion. Zu finden ist der Adventskalender mit der Videobotschaft von Bischof Gregor Maria Hanke unter www.bistum-eichstaett.de/adventskalender.

]]>
Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30254_.rss Thu, 26 Nov 2020 08:46:31 +0100 Großes Interesse an „Wohnen mit Service“ im Caritas-Seniorenheim St. Elisabeth https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30254&cHash=ed5eea8a25b8d84866ebcd3b3cea1240 Eichstätt – Was kann man als älterer Mensch tun, wenn einem das eigene Heim zu groß wird, im Alltag vieles zu viel wird, man aber noch nicht in ein Alten- und Pflegeheim ziehen will? Für solche Lebenssituationen hat der Diözesan-Caritasverband unmittelbar neben dem Seniorenheim St. Elisabeth in Eichstätt ein neues Gebäude für „Wohnen mit Service“ errichtet. Seit September wohnen dort Einzelpersonen sowie Ehepaare in zwölf Apartments, die zwischen 48 und 61 Quadratmeter groß sind. Das Besondere daran: Als Mieter können sie auf Wunsch und nach Bedarf verschiedene Serviceleistungen in Anspruch nehmen: Diese reichen vom Mittagessen über Reinigungsdienste und Wäscheservice bis zur persönlichen Pflegeberatung.

118 Voranmeldungen

„Wir hatten rund hundert Anmeldungen und haben heute eine Warteliste von 118 Voranmeldungen“, informiert die Eichstätter Caritas-Seniorenheimleiterin Irene Stiegler über die überaus hohe Nachfrage nach dieser Wohnform. Der erste Mieter, der bereits im Jahr 2014 sein Interesse an einem Einzug bekundete – als über die Pläne für das „Wohnen mit Service“ erstmals in der Zeitung berichtet wurde – ist der 87-jährige Willibald Heigl. „Ich fühle mich hier sehr wohl“, freut sich Heigl, einen richtigen Schritt in seinem Leben vollzogen zu haben. Seine Ehefrau starb vor vier Jahren. Seitdem wohnte er alleine in einem rund 130 Quadratmeter großen Haus ganz in der Nähe seiner neuen Wohnstätte. Seine Kinder leben mittlerweile in Greding und bei Dillingen.

„Die Aufgaben sind mir in den letzten Jahren über den Kopf gewachsen.“ Vom Fensterputzen über die Gartenpflege bis hin zur Selbstversorgung wurde Heigl vieles zu viel. Im „Wohnen mit Service“ bekommt er derzeit das Mittagessen vom Seniorenheim ins Apartment geliefert und kann nach der Corona-Zeit an einem offenen Mittagstisch im Heim teilnehmen. Eine eigens für die neue Wohnform angestellte hauswirtschaftliche Mitarbeiterin sorgt dafür, dass seine Wohnung gereinigt wird und seine Wäsche gewaschen wird. Sein Apartment gefällt dem 87-Jährigen vor allem deshalb, weil es sehr zweckmäßig eingerichtet sei. „Vor allem die Küche mit Spülmaschine ist hervorragend. Man hat alles mit zwei Schritten im Griff“, erzählt er am Telefon.

Wichtig ist für Heigl auch die Wärme und Herzlichkeit, die er in St. Elisabeth vorgefunden habe: „Das Personal hat hier stets Zeit für einen kleinen Plausch.“ Zum Dank für den freundlichen Umgang will er dem Seniorenheim in Kürze eine Krippe mit zahlreichen von ihm selbst handgeschnitzten Weihnachtsfiguren schenken. Seine Zeit widmet er zum Teil der Ahnenforschung, für die er mit dem Auto ab und an zu Kirchen und Standesämtern in umliegende Dörfer fährt. Für Heigl ist es aber auch gut zu wissen, dass in der Nähe seines Apartments eine Bushaltestelle ist, wenn er mal kein Auto mehr fahren kann. Jeden zweiten Tag spaziert er zu seinem Haus, das er bisher nicht verkaufen will, kehrt die Straße, legt hier und dort Hand an und schaut nach dem Rechten. Für seine neue Wohnung hatte er sich auch deshalb entschieden, weil „ich von dieser denselben schönen Ausblick Richtung Norden nach Wintershof habe, wie ich ihn vom Haus hatte“.

Auch der 80-jährige Günther Harrer und seine 78-jährige Frau Anneliese, die in Rebdorf wohnten, gehörten zu den Ersten, die sich für das „Wohnen mit Service“ anmeldeten. Auch ihnen wurden Haus und Garten zu viel. Günther Harrer hat zwei Bandscheiben-Operationen hinter sich. Als Harrer im Jahr 2017 über das geplante „Wohnen mit Service“ las, „habe ich schon vorausschauend gedacht“. Und das wird heute belohnt: „Wir haben uns hier prima eingelebt!“ Ausschlaggebend für das Ehepaar war unter anderem die Nähe zur Innenstadt und sämtlichen Einkaufsmöglichkeiten.

Nähe zum Pflegeheim

Zum vorausschauenden Denken von Günther Harrer gehörte auch, dass er im Falle eine Pflegebedürftigkeit an seiner neuen Wohnstätte gleich den nahen Kontakt zum Caritas-Pflegeheim hat. Einrichtungsleiterin Irene Stiegler bietet im Rahmen der Servicedienste unter anderem eine Pflegeberatung an, welche die Harrers aber noch nicht in Anspruch genommen haben. Die 61 Quadratmeter große Wohnung, in der diese jetzt leben, erfährt Günther Harrer als absolut ausreichend. „Die Jalousien funktionieren nur manchmal noch nicht“, macht er darauf aufmerksam, dass sich einiges noch im Anfangsstadium befindet. Und der Heizkörper sei etwas niedrig, um ihn gut bedienen zu können. Doch ansonsten zeigt auch er sich sehr zufrieden. „Und Heimleiterin Frau Stiegler kümmert sich um alles fantastisch.“

Diese hofft, dass das gesamte Bauprojekt in St. Elisabeth bis Ende des Jahres abgeschlossen sein wird. „Es fehlen jetzt noch ein paar Kleinigkeiten“, so Stiegler. Sie freut sich vor allem auch darauf, nach der Corona-Zeit die geplante Begegnungsstätte mit Leben füllen zu können. „Die können dann auch die Mieter im „Wohnen mit Service“ zum Beispiel für eine Geburtstagsfeier nutzen.“

Quelle: Caritasverband für die Diözese Eichstätt

]]>
Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30246_.rss Wed, 25 Nov 2020 09:34:47 +0100 „Hinschauen, nicht wegschauen“: Internationaler Tag zur Beseitigung der Gewalt an Frauen https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30246&cHash=9adc42ab1e561c71a3d55741eaaf82ac Eichstätt/Ingolstadt – „Der Blick auf häusliche Gewalt muss über Corona-Zeit hinaus anhalten“, fordert der Caritasverband für die Diözese Eichstätt anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung der Gewalt an Frauen am 25. November. „Der derzeit verstärkte Blick auf das Problem darf keine Eintagsfliege bleiben“, sagt Gisela Hirsch von der Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt an der Caritas-Kreisstelle Ingolstadt. „Denn diese Gewalt ist keine Privatangelegenheit. Aufklärung und verstärkte Hilfen müssen über die Corona-Zeit hinaus andauern“, betont die Leiterin des Caritas-Frauenhauses in Ingolstadt, Andrea Schlicht.

Manches zu wenig bewusst

Nach Erfahrung der beiden Caritas-Mitarbeiterinnen wird nach wie vor in der Bevölkerung vor allem psychische Gewalt zu wenig bewusst und ernstgenommen. „Wenn Frauen geschlagen, geschubst, gewürgt oder vergewaltigt werden, ist die Gewalt für die meisten offensichtlich. Doch sie besteht auch dann, wenn sie beschimpft und als verrückt erklärt werden, Kontrolle und Unterdrückung erleben oder davon abgehalten werden, ihre Familie und Freunde zu sehen, indem ein Mann seiner Partnerin zum Beispiel das Handy wegnimmt“, erläutert Gisela Hirsch Formen von psychischer Gewalt. „Oder, indem Frauen herablassend gesagt wird: ‚Du bist doch nichts wert. Du schaffst es doch nicht, alleine zum Amt zu gehen. Du bleibst zu Hause‘“, ergänzt die Sozialpädagogin.

Grundsätzlich ist nach Beobachtung der Caritas-Mitarbeiterinnen in Familien aus allen gesellschaftlichen Schichten noch zu wenig bewusst, dass es sich bei häuslicher Gewalt um eine Straftat handelt. Daher wünscht sich Frauenhausleiterin Andrea Schlicht, dass die Gesellschaft für alle Formen dieser Gewalt noch mehr sensibilisiert wird und auch im Zweifelsfall aktiv wird: „Hinschauen, nicht wegschauen und das Schweigen brechen. Es ist wichtig, Betroffenen Mut zu machen, sich an das Frauenhaus oder andere Beratungseinrichtungen zu wenden. Auch wenn man sich selbst unsicher ist, wie man vorgehen soll oder ob es sich um häusliche Gewalt handelt, kann man mit uns Kontakt aufnehmen.“ Das Ingolstädter Frauenhaus ist rund um die Uhr erreichbar und berät auch Angehörige, Freunde und Fachkräfte unter Telefon (0841) 309700.

Ob etwas häusliche Gewalt ist, darüber sind sich betroffene Frauen häufig selbst nicht im Klaren. „Oft suchen sie die Schuld erst einmal bei sich und es dauert lange Zeit, bis sie sich trauen, etwas zu unternehmen“, erfährt Gisela Hirsch immer wieder. Nur selten sei es so, dass sofort nach einem Vorfall von häuslicher Gewalt die Polizei eingeschaltet wird und die Möglichkeiten des Gewaltschutzgesetzes genutzt werden, also beispielsweise bei Gericht ein Kontakt- und Näherungsverbot gegen den Partner oder eine Zuweisung der Wohnung zur alleinigen Nutzung der Frau, gegebenenfalls mit Kindern, erwirkt wird. Auch eine sofortige Trennung vom Partner komme nach einem Vorfall nur sehr selten vor. „Untersuchungen belegen, dass in der Regel sieben Vorfälle von häuslicher Gewalt stattgefunden haben, bevor Frauen Konsequenzen ziehen“, sagt die Sozialpädagogin. Und mehrere Frauen gingen auch nach einer Trennung aus emotionaler oder finanzieller Abhängigkeit wieder zurück zum Partner und nähmen dafür erneute Drangsalierungen in Kauf.

Sowohl im Frauenhaus als auch in der Interventionsstelle machten die Beraterinnen die Erfahrung, dass es während der Zeit des Corona-Lockdowns im Frühjahr weniger Kontaktaufnahmen zu den Stellen gab als sonst. „Dies lag vermutlich daran, dass die Männer durch ihre erhöhte Anwesenheit im Haus ihre Partnerinnen noch besser kontrollierten. Telefonisch konnten die Frauen dort dann noch schwerer Kontakt aufnehmen, auch mit Hilfestellen“, meint Andrea Schlicht. Ihre Vermutung entspricht dem Ergebnis eines Forschungsprojektes der Technischen Universität München und dem RWI-Leibnitz-Institut für Wirtschaftsforschung: Diese hatten bei einer repräsentativen Online-Umfrage von 3.800 Frauen im April dieses Jahres ein höheres Gewaltrisiko bei Familien festgestellt, die unter häuslicher Quarantäne standen sowie in Familien mit erhöhter psychischer Belastung und coronabedingten finanziellen Sorgen.

Hoffnung Onlineberatung

Da sowohl der direkte Weg zu einer Fachstelle als auch die telefonische Kontaktaufnahme für betroffene Frauen oft schwierig ist, setzen Gisela Hirsch und Andrea Schlicht neue Hoffnung in die Onlineberatung. Nach ihrer Information befindet sich derzeit eine Internetplattform für ganz Bayern im Aufbau, die mit öffentlichen Geldern gefördert wird. An diesem Projekt werden sich die beiden Caritasstellen beteiligen.

Der Caritas-Statistik zufolge wurden bisher in diesem Jahr 44 Frauen und 40 Kinder ins Frauenhaus aufgenommen, 120 Frauen telefonisch und 21 ambulant im Frauenhaus beraten. Gisela Hirsch verzeichnet für die Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt bis jetzt 48 Klientinnen.

Quelle: Caritasverband für die Diözese Eichstätt

]]>
Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30244_.rss Wed, 25 Nov 2020 09:03:22 +0100 Adventliche Andacht mit Orgelmusik am 2. Dezember in der Schutzengelkirche https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30244&cHash=6a15e6b56f2ce23697b5fd3be503a3c7 Eichstätt. (pde) – Zu einer besinnlichen Andacht mit Orgel- und Textmeditation lädt das Amt für Kirchenmusik der Diözese Eichstätt am Mittwoch, 2. Dezember, um 17 Uhr in die Eichstätter Schutzengelkirche ein. Sie wird liturgisch von Diakon Anselm Blumberg gestaltet, Bastian Fuchs wird an der Orgel zu hören sein. Bei Kerzenschein haben die Besucher die Möglichkeit, Musik, Raum und Wort auf sich wirken zu lassen.

Bastian Fuchs, ehemaliger Assistent des Domkapellmeisters am Hohen Dom zu Eichstätt, derzeit Kirchenmusiker an der Mariahilf-Kirche in München-Au, wird neben einer eigenen Komposition Werke von Johann Sebastian Bach, Franz Lehrndorfer und Hans Leitner erklingen lassen.

Wie bei jedem Gottesdienst ist die Zahl der Plätze in der Schutzengelkirche wegen der Corona-Pandemie begrenzt. Weitere Informationen beim Amt für Kirchenmusik unter Tel. (08421) 50-861.

 

]]>
Aktuelle Meldungen der Pressestelle Kirchenmusik
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30232_.rss Tue, 24 Nov 2020 13:24:46 +0100 Neue Sendung von Radio K1: „Der Sonntag-Morgen“ https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30232&cHash=9749da6b5404c139854f3390c6dd4750 Eichstätt (pde) – Radio K1, der kirchliche Hörfunk für die Diözese Eichstätt, geht mit einem neuen Programm auf Sendung: „Der Sonntag-Morgen“ heißt es ab dem 1. Adventssonntag, 29. November, immer von 8 Uhr bis 11 Uhr. Im Mittelpunkt stehen dabei Beiträge und Reportagen sowie Gespräche und Interviews mit Menschen aus dem Bistum. Die bisherigen Sendungen „Sonntag um 12“, „Im Gespräch“ und „Die Spielwiese“ entfallen somit, ihre Inhalte fließen in das neue Programm hinein. Zum empfangen ist „Der Sonntag-Morgen“ über den Regionalsender Radio IN.

Mit dem neuen Format reagiert der kirchliche Hörfunk auch auf die veränderten Hörgewohnheiten im privaten Radio. „Wir wollen mit der neuen Sendung die unterschiedlichen Themen in einem Guss präsentieren und somit die Hörerinnen und Hörer in den Sonntag begleiten“, sagt Bernhard Löhlein, Redakteur in der Stabsstelle Medien- und Öffentlichkeitsarbeit der Diözese Eichstätt und Moderator der Sendung. „So finden innerhalb der drei Stunden Sendezeit auch religiöse und spirituelle Elemente ihren Platz, was gerade in der Corona-Zeit sehr gerne angenommen wird.“ Nach wie vor richtet sich das Programm von Radio K1 an alle Interessierten, ob Christen oder Nichtchristen, Gottesdienstbesucher oder kirchlich Distanzierte.

In der Sendung am 1. Adventssonntag werden verschieden Möglichkeiten vorgestellt, wie man den Advent zu Hause gestalten kann. Berichtet wird auch über die Tafel in Ingolstadt, den Telefondienst der Malteser oder über die Vesper für eine „Kultur des Lebens“ in Gerolfing. Fester Bestandteil der Sendung sind die „Gedanken zum Tag“, im wöchentlichen Wechsel mit der evangelischen Kirche, und ein „Hoffnungssong“, bei dem die Hörerinnen und Hörer ein Lied wünschen können, das ihnen in einer besonderen Situation ihres Lebens Hoffnung geschenkt hat.

Radio IN ist zu empfangen über Internet, DAB+ oder als UKW unter folgenden Frequenzen: Ingolstadt 95,4 MHz, Eichstätt 99,1 MHz und 105,4 MHz, Neuburg-Schrobenhausen 95,4 MHz und 104,8 MHz und Pfaffenhofen 104,8 MHz. „Der Sonntag-Morgen“ ist auch im Internet nachzuhören unter www.radiok1.de.

]]>
Aktuelle Top-News
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30227_.rss Tue, 24 Nov 2020 09:44:54 +0100 Amazonas-Bischof Bahlmann bei Videokonferenz zur Adveniat-Aktion https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30227&cHash=2b401fb961f30185548dc219553352f2 Eichstätt. (pde) – Zum Thema „Überleben auf dem Land“ spricht der Bischof der brasilianischen Diözese Óbidos, Johannes Bahlmann, bei einer Videokonferenz am Dienstag, 1. Dezember, um 19.30 Uhr. Veranstalter ist das Referat Weltkirche der Diözese Eichstätt in Kooperation mit der Katholischen Hochschulgemeinde Eichstätt und Adveniat. Der Zugang zur Veranstaltung ist unter: https://kuei.zoom.us/j/6691293203.

Bischof Bahlmann sollte ursprünglich die Diözese Eichstätt im Rahmen der diesjährigen Adveniat-Aktion besuchen. Die geplanten Präsenzveranstaltungen mit ihm mussten aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. Als Ersatz findet nun ein Online-Gespräch statt.

Bahlmann stammt aus Visbek bei Oldenburg im Bistum Münster und lebt seit 1984 in Brasilien. Der ausgebildete Landwirt und studierte Agraringenieur trat 1984 dem Franziskanerorden bei, legte sein Noviziat ab und studierte Philosophie sowie Theologie. 1997 wurde er in Vechta zum Priester geweiht. 2001 betraute die Franziskanerprovinz in São Paulo ihn damit, Sozialwerke zu organisieren und auszubauen. In dieser Funktion war der Deutsche und mittlerweile brasilianische Staatsbürger auch Projektpartner von Adveniat. 2009 wurde er von Papst Benedikt XVI. zum Prälaten von Óbidos im nördlichen Urwaldgebiet des Amazonas ernannt. Mit der Erhebung der Territorialprälatur zum Bistum am 9. November 2011 wurde er dessen erster Diözesanbischof.

„Überleben auf dem Land“ lautet das Motto der Adveniat-Aktion 2020. Das katholische Lateinamerika-Hilfswerk setzt sich mit seinen Projektpartnern dafür ein, dass die Landbevölkerung Zugang zu Trinkwasser, Elektrizität und Gesundheitsversorgung hat und vor Landraub geschützt wird. Die Adveniat-Kollekte findet in den Weihnachtsgottesdiensten am 24. und 25. Dezember statt. Online-Spenden sind bereits jetzt möglich unter: www.adveniat.de.

]]>
Teaser Aktuelle Top-News KHG Eichstätt Weltkirche
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30222_.rss Tue, 24 Nov 2020 09:06:42 +0100 Weihbischof Bittschi feiert 70. Geburtstag https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30222&cHash=b83649e681b35ee77837a97950e7e8e5 Eichstätt/Sucre. (pde) – Adolfo Bittschi Mayer, Weihbischof in Sucre (Bolivien), feiert am Dienstag, 1. Dezember, seinen 70. Geburtstag. Der gebürtige Ingolstädter wurde 1977 im Eichstätter Dom von Bischof Alois Brems zum Priester geweiht. Nachdem er als Kaplan in den Gemeinden Lauterhofen, Nürnberg (Zum Guten Hirten) und Nürnberg-Reichelsdorf gearbeitet hatte, ging er 1983 als Missionar nach Bolivien. Dort leitete er über 20 Jahre eine Pfarrei im Hochland. 2008 ernannte ihn Papst Benedikt XVI. zum Weihbischof der Erzdiözese Sucre. Am 8. August 2008 empfing er dann die Bischofsweihe. „Er verbindet Eifer für Evangelisation mit Leutseligkeit und Freundlichkeit und ist daher ein guter und glaubwürdiger Verkünder des Glaubens“, meint der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke.

Die Verbundenheit zu seiner Heimatdiözese ist über die Jahrzehnte geblieben. Er steht in ständigem Austausch mit dem Referat Weltkirche, erzählt Leiter Dr. Gerhard Rott: „Ich kenne ihn seit über 40 Jahren. Schon als Kinder und Jugendliche in Nürnberg- Langwasser waren wir von seiner weltkirchlichen Weite und seiner Idee der ganzheitlichen Mission begeistert. Diese lebe er noch heute sehr überzeugend, meint Rott.

Zudem kommt Bittschi regelmäßig nach Deutschland, unter anderem ist er als Firmspender im ganzen Bistum Eichstätt unterwegs. Im Juli 2011 trug er sich ins Goldene Buch der Stadt Eichstätt ein.

]]>
Aktuelle Meldungen der Pressestelle Weltkirche
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30214_.rss Mon, 23 Nov 2020 14:30:12 +0100 Vesper für eine Kultur des Lebens am 1. Adventssonntag in Gerolfing und im Livestream https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30214&cHash=42d508eeba05754173ac27b7b68a45d6 Eichstätt/Ingolstadt. (pde) – Zu einem Vespergottesdienst für eine Kultur des Lebens mit eucharistischer Anbetung lädt das Bistum Eichstätt am 1. Adventssonntag, 29. November, um 16 Uhr in die Pfarrkirche St. Rupert Ingolstadt-Gerolfing. Der Gottesdienst wird unter www.bistum-eichstaett.de/live im Internet übertragen.

Organisiert wird die Vesper vom Fachbereich Lebensschutz im Bischöflichen Ordinariat Eichstätt zusammen mit dem Caritas-Seniorenheim Gerolfing und den Pfarreien Gerolfing, Mühlhausen-Dünzlau und Pettenhofen-Irgertsheim. Der Gottesdienst steht unter der Überschrift „so nah“. Dieses Motto will andeuten, dass der Mensch, trotz aller körperlichen Distanz in diesen schwierigen Zeiten dem Anderen sehr nah sein kann. Nicht nur sind die Menschen im Gebet verbunden, sondern können sich auch ganz individuell und zeitgleich in Gedanken nah sein. Diese Nähe der Menschen untereinander wird ergänzt durch die Nähe Gottes. Insbesondere in der Vesper und in der eucharistischen Anbetung soll dieser Gedanke greifbar werden: „Gott ist real da, in der Monstranz ausgestellt, im eucharistischen Brot. So könne der Mensch die größten Entfernungen überbrücken und auch diese besonders herausfordernde Zeit der Quarantäne und Distanz“, wie es in der Einladung zu dem Gottesdienst heißt.

Das Bistum Eichstätt will deshalb besonders die Senioren ermutigen, die durch die Lebenserfahrung und ihren Glauben dazu maßgeblich beitragen: „Wir haben den Krieg überlebt, dann schaffen wir auch diese Krise! Körperlich kann ich nicht helfen, aber ich bin mit meinem Gebet und in meinen Gedanken bei dir. Mach dir keine Sorgen um mich, pass auf dich auf, du bist mir wichtig.“

Die Vesper für eine Kultur des Lebens geht auf eine Initiative von Papst Benedikt XVI. aus dem Jahr 2010 zurück. Seither hat sie im Bistum Eichstätt fast jedes Jahr an einem anderen Ort stattgefunden.

Zu dem Präsenzgottesdienst in der Pfarrkirche Gerolfing sind aufgrund der Corona-Pandemie nur 66 Personen zugelassen, deshalb ist eine Anmeldung unter Tel. (08421) 50-617 oder -613, E-Mail: lebensschutz(at)bistum-eichstaett(dot)de zwingend erforderlich. Der Livestream wird zeitgleich unter www.bistum-eichstaett.de/live und auf dem Youtube- bzw. Facebook-Kanal der Diözese übertragen.

]]>
Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30210_.rss Mon, 23 Nov 2020 13:38:06 +0100 Martin, Barbara und Lucia: das Fernsehmagazin kreuzplus am 27. November https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30210&cHash=8b29cdf0a85dc0b41d2960d6fffec16a Eichstätt. (pde) – Das Thema „Heilige“ greift die November-Ausgabe von kreuzplus, dem Fernsehmagazin aus dem Bistum Eichstätt, am Freitag, 27. November, auf.

Die Redaktion stellt dabei drei Heilige vor, die auf unterschiedlichste Art und Weise verehrt werden. Einer von ihnen ist der Heilige Martin, der seinen Gedenktag am 11.November hat. Allein im Pfarrverband Juraalb-Anlautertal gibt es drei Kirchen, die St. Martin geweiht sind. Der Beitrag stellt die Kirchen und die Geschichte des Heiligen vor.

Rund um den Barbaratag, am 4. Dezember, gibt es vor allem in Süddeutschland einen weit verbreiteten Brauch: das Schneiden von Barbarazweigen, die wenn sie ins Warme gestellt werden zu Weihnachten blühen sollen. Das Fernsehteam hat eine Barbara beim Zweigeschneiden begleitet und zeigt, worauf man achten muss und was die Heilige den Gläubigen heute noch sagen kann.

Eine eher unbekannte Heilige ist Lucia. Am 13. Dezember feiert die katholische Kirche sie. In Skandinavien wird sie mit vielen Bräuchen und Legenden verehrt. Die Kinder an der Grundschule in Dollnstein bei Eichstätt, haben im Religionsunterricht mehr über die Lichtbringerin aus Syrakus erfahren.

Im Talk spricht Redakteurin Anika Taiber-Groh mit Domdekan Monsignore Stefan Killermann darüber, wie eine Heiligsprechung abläuft und warum die Heiligen auch heute noch so wichtig für die Gläubigen sind.

Kreuzplus und kreuzplus unterwegs sind die beiden Ausgaben des Fernsehmagazins des Bistums Eichstätt. Sie laufen im Wechsel alle zwei Wochen freitags zwischen 18.30 Uhr und 18.45 Uhr auf dem Regionalsender TV Ingolstadt und werden mehrmals wiederholt. Gestaltet und produziert wird das Magazin von der Fernsehredaktion des Bistums Eichstätt. Das Programm ist über Kabel und Satellit zu empfangen. Die Sendung zum Nachsehen und weitere Informationen gibt es unter www.kreuzplus.de.

 

]]>
Aktuelle Top-News
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30208_.rss Mon, 23 Nov 2020 10:54:28 +0100 Pfarrer Josef Lang verstorben – langjähriger Seelsorger in Raitenbuch https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30208&cHash=e15a445360157408a76e5ed2c4d99837 Eichstätt/Möning. (pde) – Pfarrer i.R. Josef Lang ist am Samstag, 21. November, im Alter von 79 Jahren, in Möning verstorben. Er war über drei Jahrzehnte Pfarrer in Raitenbuch. Der in Allershofen geborene Lang wurde 1967 von Bischof Joseph Schröffer im Eichstätter Dom zum Priester geweiht. Zunächst wirkte er als Aushilfspriester in den Pfarreien St. Johannes in Neumarkt und Ingolstadt-Mailing. In seiner Kaplanszeit war er in Breitenbrunn und Monheim tätig. Von 1978 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand betreute er die Pfarrei Raitenbuch, ab 1983 war er auch für die Expositur Biburg sowie ab 1999 zusätzlich für die Pfarrei Pfraunfeld verantwortlich. Als Pfarrer im Ruhestand unterstützte er seit 2009 weiterhin die Seelsorge in der Pfarrei Möning.

Die Beerdigung findet am Mittwoch, 25. November, um 14 Uhr in Berngau statt.

]]>
Aktuelle Meldungen der Pressestelle Dekanat Weißenburg-Wemding pfv Raitenbuch-Pfraunfeld pfv Freystadt
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30204_.rss Mon, 23 Nov 2020 09:33:07 +0100 „Warten und erwartet werden“: Hausgottesdienste im Advent und an Heiligabend https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30204&cHash=b69310430f33a28cc27573f4c46221d0 Eichstätt. (pde) - „Das Warten und die damit verbundene Erwartung neu zu entdecken“ - dazu ermutigt der diesjährige Hausgottesdienst am ersten Montag im Advent, 30. November. „Warten bedeutet: verschnaufen, zur Ruhe kommen, sich bewusst auf den ausrichten, der mich erwartet, der bei mir ankommen möchte“, schreibt Bischof Gregor Maria Hanke im Geleitwort zur Gottesdienstvorlage für die Gläubigen im Bistum Eichstätt.

Den Advent sieht Hanke als „eine Zeit, die uns auch im Corona-Jahr als Wartezeit geschenkt wird.“ Oft würde Warten jedoch mit Stillstand verbunden. „Auf der anderen Seite spüren wir, dass das Warten notwendig ist, um in der Hektik der vorweihnachtlichen Zeit nicht den Überblick zu verlieren, sich immer wieder zu orientieren, um an den wichtigen Dingen nicht vorbeizugehen“, so der Eichstätter Bischof.

Die Textvorlage zur Vorbereitung und zur Gestaltung des Gebetsabends in der Familie zu Beginn der Adventszeit ist in den Pfarreien erhältlich und kann im Internet unter www.bistum-eichstaett.de/hausgottesdienste heruntergeladen werden.

Für eine „häusliche Liturgie“ am 24. Dezember, dem Heiligen Abend, gibt es einen Vorschlag im Gotteslob, dem Gebet- und Gesangbuch der katholischen Kirche. Dort wird unter der Nummer 26 (Seiten 104-107) ein eigener Abschnitt der „Feier des Heiligen Abends“ gewidmet. Auf vier Seiten finden sich Liedvorschläge, das Weihnachtsevangelium sowie ein Christusgebet, das Vaterunser und Fürbitten für das Familienfest.

]]>
Aktuelle Top-News
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30194_.rss Sun, 22 Nov 2020 10:39:19 +0100 Kaplan Mariusz Chrostowski wechselt in den Pastoralraum Heilsbronn https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30194&cHash=2abf6ad4b2b7fdc5e73344997917174d Eichstätt/Heilsbronn/Neumarkt. (pde) – Mariusz Chrostowski, derzeit Kaplan in den Pfarreien Neumarkt Hofkirche, Neumarkt Heilig Kreuz und Pelchenhofen, wird mit Wirkung zum 1. Dezember als priesterlicher Mitarbeiter die Seelsorge im Pastoralraum Heilsbronn mit den Pfarreien Heilsbronn, Neuendettelsau und Sachsen-Lichtenau unterstützen. Sein Dienstsitz wird im Pfarrhaus Sachsen-Lichtenau sein.

Kaplan Mariusz Chrostowski ist Priester der Diözese Łomża (Polen). Er ist seit September 2016 im Bistum Eichstätt tätig, zunächst als Kaplan im Pfarrverband Jura-Alb-Anlautertal, ab September 2017 als seelsorgerlicher Mitarbeiter in der Pfarrei St. Sebald in Schwabach. Im Februar 2020 kam er in den Pastoralraum Neumarkt-Hofkirche-Heilig Kreuz-Pelchenhofen.

]]>
Aktuelle Meldungen der Pressestelle Dekanat Neumarkt pfv Neumarkt Hofkirche-Hl. Kreuz-Pelchenhofen Dekanat Herrieden pfv Heilsbronn Pfarrei Sachsen-Lichtenau
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30178_.rss Fri, 20 Nov 2020 12:06:01 +0100 Gabriele Siegert Sprecherin der Bundeskonferenz Prävention https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30178&cHash=5057788d6460bd7de22c0d3c34a04511 Eichstätt/Bonn. (pde) – Gabriele Siegert, Präventionsbeauftragte und Leiterin der diözesanen Koordinationsstelle zur Prävention gegen sexualisierte Gewalt im Bistum Eichstätt, wurde zur Sprecherin der Bundeskonferenz Prävention gewählt. Das Gremium besteht insgesamt aus vier Sprecherinnen und Sprechern. Auf Ebene der Deutschen Bischofskonferenz sind Bundeskonferenzen für die verschiedenen Arbeitsbereiche angesiedelt, darunter fällt auch der Bereich Prävention. Die Mitglieder der Bundeskonferenzen tragen zur Vernetzung und Weiterentwicklung der jeweiligen Themenschwerpunkte bei.

]]>
Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/30177_.rss Fri, 20 Nov 2020 11:24:08 +0100 Bischof Hanke weiht neue Räume für „Pastorale Dienste“ in St. Walburg ein https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=30177&cHash=912d98ff69eb59461c0197dd212e635a Eichstätt. (pde) – Bischof Gregor Maria Hanke hat die neuen Räume der Hauptabteilung III Pastorale Dienste des Bischöflichen Ordinariats am Walburgiberg 2, neben dem Kloster St. Walburg, eingeweiht. Bei einer Andacht im Garten des Innenhofes mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, segnete der Bischof Kreuze für die Büros, sowie ein Birnen- und Apfelbäumchen.  Anschließend besichtigte er gemeinsam mit der Leiterin der Hauptabteilung, Ordinariatsrätin Barbara Bagorski, ihrem Nachfolger, Diakon Thomas Schrollinger, Generalvikar Pater Michael Huber und Amtschef Thomas Schäfers die neuen Räumlichkeiten.

„Sie sollen sich in diesem neuen Haus wohlfühlen und Beheimatung erfahren durch das gemeinsame Ziel der Pastoral“, sagte der Bischof bei der Wortgottesfeier. Er rief die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dazu auf, ihre „Herzen und Türen zu öffnen, damit die Menschen hierher zu ihnen kommen können“. Hauptabteilungsleiterin Barbara Bagorski dankte allen Beteiligten für den reibungslosen Umzug. „Die Kirche ist kein Käfig für den Heiligen Geist, er will fliegen und wirken“, skizzierte sie die Aufgabe der Pastoral anhand eines Zitats von Papst Franziskus. Thomas Schrollinger, der die Hauptabteilungsleitung zum Jahreswechsel übernehmen wird, nahm die beiden neuen Bäumchen als Hoffnungszeichen für die Pastoral: „Sie müssen ihre Wurzeln fest in den Boden schlagen, damit Äste und Knospen blühen können“, damit seien sie ein Zeichen des Lebens und ein Symbol dafür, dass die Pastoral Früchte tragen solle.

Die Hauptabteilung Pastorale Dienste war von der Luitpoldstraße 2 nach St. Walburg umgezogen. Dort sind nun die Abteilungen „Pastorale Entwicklung“, „Pastoral in Beziehung und Begegnung“, sowie „Diakonale Dienste/Einzelseelsorge“ untergebracht. Weitere Informationen unter www.bistum-eichstaett.de/pastorale-dienste.

]]>
Aktuelle Meldungen der Pressestelle