Bistum Eichstätt http://www.bistum-eichstaett.de/ Aktuelle Meldungen aus dem Bistum Eichstätt de-DE Bistum Eichstätt Fri, 23 Feb 2024 18:58:20 +0100 Fri, 23 Feb 2024 18:58:20 +0100 TYPO3 EXT:news http://www.bistum-eichstaett.de/news/45123_.rss Fri, 23 Feb 2024 17:20:15 +0100 Orgelkonzert mit Weihrauch und Texten zur Fastenzeit https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=45123&cHash=9e9273fc5b2e2eabac859b96566efe4e Zum einem Orgelabend der besonderen Art lädt die Eichstätter Dommusik am Mittwoch, 6. März, um 17 Uhr in der Schutzengelkirche Eichstätt ein. Domorganist Martin Bernreuther spielt speziell für die Fastenzeit ausgesuchte barocke und romantische Orgelmusik, Dompfarrer Josef Blomenhofer gestaltet dazu geistliche Impulse. Der Kirchenraum wird nach erlesenen Weihrauchsorten duften. Eichstätt. (pde) – Zum einem Orgelabend der besonderen Art lädt die Eichstätter Dommusik am Mittwoch, 6. März, um 17 Uhr in der Schutzengelkirche Eichstätt ein. Unter dem Motto „Konzert bei Weihrauchduft“ spielt Domorganist Martin Bernreuther speziell für die Fastenzeit ausgesuchte barocke und romantische Orgelmusik von Johann Sebastian Bach, Johannes Brahms und Josef Gabriel Rheinberger.

Während des Konzertes sind außergewöhnliche Weihrauchsorten und natürliche Duftharze wie zum Beispiel Dammar, Myrrhe und Zirbenweihrauch sinnlich erfahrbar. Die geistlichen Impulse zur Fastenzeit gestaltet Dompfarrer Domkapitular Josef Blomenhofer. Für die Zeit von etwa 45 Minuten haben die Konzertbesucherinnen und -besucher Gelegenheit Musik, Texte und erlesene Weihrauchsorten auf sich wirken zu lassen.

Der Eintritt ist frei, freiwillige Spenden sind erbeten. Einlass ist ab 16.30 Uhr. Weitere Informationen unter www.eichstaetter-dommusik.de.

]]>
Aktuelle Meldungen der Pressestelle Bildung-Kultur Kirchenmusik
http://www.bistum-eichstaett.de/news/45122_.rss Fri, 23 Feb 2024 16:54:42 +0100 Caritas-Suchtambulanz fordert Ausbau von Hilfen im Zusammenhang mit Cannabis-Gesetz https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=45122&cHash=a770fce2145bccc98c98ff9c93de3c88 Die erfolgte Verabschiedung des Gesetzes zur Teil-Legalisierung von Cannabis lässt viele Fragen offen. Diese Auffassung vertritt die Caritas-Suchtambulanz Ingolstadt. Ingolstadt - Die erfolgte Verabschiedung des Gesetzes zur Teil-Legalisierung von Cannabis lässt viele Fragen offen. Diese Auffassung vertritt die Caritas-Suchtambulanz Ingolstadt. Deren Leiterin Monika Gabler weist darauf hin, dass die Suchthilfe sich über ihre Fachverbände bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt des Gesetzgebungsverfahrens differenziert geäußert und konkrete Forderungen gestellt habe, „die leider nur zum Teil in dem nun verabschiedeten Cannabisgesetz berücksichtigt wurden.“ Positiv sei, dass „unser wichtigstes Anliegen, nämlich eine Entkriminalisierung, also ein Verzicht auf Strafverfolgung bei Besitz und Konsum, erreicht wurde. Allerdings wäre dies auch ohne ein neues Gesetz möglich gewesen“, so Monika Gabler.  

Dass das Austrocknen des Schwarzmarktes, der zwangsläufig gesundheitliche Risiken durch verunreinigtes Cannabis mit sich bringe, durch den nun erlaubten privaten oder genossenschaftlich organisierten Eigenanbau erreicht werde, darf nach Meinung der Leiterin zumindest angezweifelt werden. „Wie die gesundheitlichen Gefahren für Kinder und Jugendliche allein durch Konsumverbote in der Nähe von Kindergärten und Schulen und durch den beabsichtigten Ausbau von Präventionsangeboten eingedämmt werden sollen, ist ebenfalls mehr als fragwürdig“, ergänzt sie.

Die Freiheit mündiger erwachsener Bürger, straffrei Cannabis besitzen und konsumieren zu dürfen, werde – so lassen es laut Monika Gabler die Erfahrungen aus anderen Ländern vermuten –  ihren Preis haben: „Mehr Menschen werden zumindest gelegentlich Cannabis konsumieren und ein Teil davon wird eine cannabisbezogene Störung, sei es eine Angsterkrankung, eine Psychose oder eine Suchterkrankung entwickeln.“ Einige Kinder und Jugendliche, befürchtet sie, würden die Legalisierung trotz verstärkter Prävention als Signal verstehen, dass Cannabis „doch gar nicht so gefährlich“ sein kann. „Kinder- und Jugendpsychiatrische Kliniken, die nicht erst seit der Corona-Pandemie an ihrer Belastungsgrenze sind, werden noch mehr junge Patientinnen und Patienten versorgen müssen.“ All dies werde einen kosten- und personalintensiven Ausbau der Suchthilfe und der psychiatrischen Versorgung in ihrer ganzen Bandbreite von Prävention über Beratung, Behandlung und Rehabilitation erfordern. „Im Gegenzug könnte ein kritischerer Umgang mit der Volksdroge Nummer eins, nämlich Alkohol, enormes volkswirtschaftliches Einsparpotential mit sich bringen und die Suchthilfe entlasten.“

]]>
Aktuelle Meldungen der Pressestelle Caritative Fachverbände - Caritas Caritasverband für die Diözese Eichstätt
http://www.bistum-eichstaett.de/news/45114_.rss Fri, 23 Feb 2024 10:23:39 +0100 Nach Rauchentwicklung: Wiedereröffnung des Doms muss verschoben werden https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=45114&cHash=e3e8af9f2ce8aaefe641739d656bf646 Die Wiedereröffnung des Eichstätter Doms nach der Sanierung wird verschoben. Verzögerungen im Sanierungsverlauf, die sich vor allem aus dem Brand eines Abluftgeräts vor wenigen Wochen ergeben haben, führen dazu, dass der ursprünglich geplante Termin für die Wiedereröffnung nicht eingehalten werden kann. Eichstätt. (pde) – Die Wiedereröffnung des Eichstätter Doms nach der Renovierung wird verschoben. Verzögerungen im Sanierungsverlauf, die sich vor allem aus dem Brand eines Abluftgeräts vor wenigen Wochen ergeben haben, führen dazu, dass der ursprünglich geplante Termin für die Wiedereröffnung zum Willibaldsfest am 7. Juli nicht eingehalten werden kann. Auch das Staatliche Bauamt Ingolstadt, das für die Baulast verantwortlich ist, empfiehlt, den Termin für die vorgesehene Eröffnung auf einen späteren Zeitpunkt zu verlegen.

Inzwischen wurden an einigen Stellen im Dom Proben entnommen. Die Untersuchung der Raumluft hat ergeben, dass die Arbeiten im Inneren des Doms wieder aufgenommen werden konnten. Weiterhin wurden Wischproben an den Oberflächen entnommen. Erst nach Vorlage dieser Untersuchungsergebnisse, die in einigen Tagen erfolgt, wird klar sein, ob weitere spezielle Reinigungsarbeiten an der Ausstattung, an den Wänden bzw. an der Orgel erforderlich sind. Bereits jetzt kann jedoch die Zeit nicht mehr aufgeholt werden, die durch den Stopp der Arbeiten im Innenraum unmittelbar nach dem Brand verloren wurde. Laut Ivo Hermann, Baudirektor im Bischöflichen Ordinariat Eichstätt, geschah die Unterbrechung auch zum Schutz der Arbeitenden. „Wir wissen ja nicht, ob und welche Schadstoffe sich entwickelt haben. Die Sicherheit der Menschen geht einfach vor.“

Noch ist unklar, wann der Dom wiedereröffnet werden kann. Nach Vorlage der Messergebnisse und den damit verbundenen möglichen zusätzlichen Maßnahmen wird ein neuer Bauzeitenplan aufgestellt und ein neuer Eröffnungstermin festgelegt. Domkapitular Reinhard Kürzinger, der Hausherr des Doms, bittet um Geduld. „Auch wenn viele schon ganz neugierig sind: Es braucht eben noch etwas Zeit, bis wir den Dom innen in neuer Pracht bewundern können.“

]]>
Top1 Aktuelle Meldungen der Pressestelle Dompfarrei Eichstätt Dom Domsanierung
http://www.bistum-eichstaett.de/news/45113_.rss Fri, 23 Feb 2024 10:07:11 +0100 Der Mensch und die Natur: Umweltfilmtage in Eichstätt https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=45113&cHash=4c39f4aec89895b15232f26194944ee0 Zur siebten Auflage der Eichstätter Umweltfilmtage lädt ein Bündnis aus Kooperationspartnern zusammen mit dem Filmstudio Eichstätt, der Stabsstelle Schöpfung, Klimaschutz und Umweltschutz des Bistums Eichstätt und dem Bereich Medien des Diözesanbildungswerks ein. Vom 6. bis 12. März werden sechs Dokumentationen zum Verhältnis zwischen Mensch und Mitwelt gezeigt. Eichstätt. (pde) – Zur siebten Auflage der Eichstätter Umweltfilmtage lädt ein Bündnis aus Kooperationspartnern zusammen mit dem Filmstudio Eichstätt, der Stabsstelle Schöpfung, Klimaschutz und Umweltschutz des Bistums Eichstätt und dem Bereich Medien des Diözesanbildungswerks ein. Vom 6. bis 12. März werden sechs Dokumentationen zum Verhältnis zwischen Mensch und Mitwelt gezeigt. Im Anschluss an die Vorführungen kann das Publikum mit Protagonisten, Fachleuten und Veranstaltern ins Gespräch kommen.

Den Auftakt macht am Mittwoch, 6. März, um 19.30 Uhr im Eichstätter Kino der Dokumentarfilm „Das Kombinat“. Regisseur Moritz Springer hat über einen Zeitraum von neun Jahren das Kartoffelkombinat aus München auf seiner bewegenden Reise von der idealistischen Idee zur größten „solidarischen Landwirtschaft“ in Deutschland begleitet. Daniel Überall, Mitgründer und Vorstand im Kartoffelkombinat, wird anwesend sein und für ein Gespräch im Anschluss an die Filmvorführung zur Verfügung stehen. An diesem Abend stellen sich außerdem drei Initiativen aus der Region vor: die Gemeinwohl-Ökonomie Eichstätt, „fairEInt“ – die Initiative für eine nachhaltige Region Eichstätt –, und die School of Transformation and Sustainability der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.

„Die vielen Gesichter des Naturparks Altmühltal“ ist am Freitag, 8. März, um 18.30 Uhr im Walderlebniszentrum Schernfeld zu sehen. Der Naturfilm entstand zum 50-jährigen Bestehen des Naturparks. Der Eichstätter Regisseur Günter Heidemeier arbeitete bei der Umsetzung mit der Diplombiologin und Naturparkführerin Susanne Gleichmann zusammen. Dank modernster Filmtechnik liefern sie besondere Einblicke in die Vielfalt der Region. Heidemeier stellt seinen Film persönlich vor und steht zum Gespräch zur Verfügung. Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung unter (0841) 3109-400 erforderlich.

In seinem Dokumentarfilm „Wir und das Tier – Ein Schlachthausmelodram“ beleuchtet Regisseur und Grimme-Preisträger David Spaeth die vielschichtige Beziehung zwischen Menschen und den Tieren, die geschlachtet werden. Der Film begleitet fernab aller Klischees und verblüffend offen seine Protagonisten: zwei Frauen, die einen Schlachtkurs belegen, ebenso wie langjährige Schlachthofarbeiter und routinierte Meister mit großen Idealen. Die Vorführung im Eichstätter Kino ist am Samstag, 9. März, um 19.30 Uhr. Im Anschluss diskutieren Gäste und Fachleute unter anderem von der Benediktinerabtei Plankstetten mit dem Publikum.

Im Dokumentarfilm „Holy Shit“ nimmt Regisseur Rubén Abruña am Sonntag, 10. März, um 19.30 Uhr die Zuschauerinnen und Zuschauer im Eichstätter Kino mit hinunter in die Kanalisation, in die aufwendigste unterirdische Infrastruktur der Industrieländer. Was geschieht mit der Nahrung, die wir verdauen, nachdem sie unseren Körper verlassen hat? Ist es Abfall, der weggeworfen wird, oder eine Ressource, die wiederverwendet werden kann? Auf der Suche nach Antworten begibt sich Regisseur Abruña auf eine investigative und unterhaltsame Suche durch 16 Städte auf vier Kontinenten. Dabei geht es in seinem Film nicht um ein ökologisches Nischenthema, sondern um ein Menschheitsproblem. Laut einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des UN-Kinderhilfswerks (Unicef) haben immer noch 3,5 Milliarden Menschen keinen Zugang zu einer angemessenen sanitären Versorgung. Nach Angaben von Unicef sterben täglich etwa 1.000 Kinder an den Folgen von verseuchtem Wasser und schlechten hygienischen Verhältnissen.

Es gibt 500 Mal mehr Plastikpartikel in den Ozeanen als Sterne in unserer Galaxie. Inmitten dieser rasant wachsenden Krise setzen die Giganten der Kunststoffindustrie ihre Produktion unbeirrt fort. Und das, obwohl ein Recycling von Kunststoffen kaum funktioniert. Der Film „Plastic Fantastic“ begleitet unterschiedliche Protagonisten – darunter Vertreterinnen und Vertreter der Kunststoffindustrie, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Aktivistinnen und Aktivisten – und erkundet mit ihnen bislang unbeachtete Seiten der Kunststoffkrise. Die Vorführung findet am Dienstag, 12. März, um 19.30 Uhr im Filmstudio im Alten Stadttheater Eichstätt statt.

Bereits ab Donnerstag, 7. März, zeigt das Eichstätter Kino im Rahmen der Umweltfilmtage „Die Rückkehr zum Land der Pinguine“. Nach dem Riesenerfolg von „Die Reise der Pinguine“ (1,5 Millionen Zuschauer allein in Deutschland, Oscar für den besten Dokumentarfilm) kehrt Regisseur Luc Jacquet in die Antarktis zurück. In großartigen Schwarzweißbildern zeigt er die Natur mit ihrer erstaunlich vielfältigen Tierwelt auf dem südlichsten Kontinent der Erde. Die Spielzeiten sind unter www.kino-eichstaett.de abrufbar.

Das Walderlebniszentrum Schernfeld, das zu den 20 Kooperationspartnern der Umweltfilmtage gehört, veranstaltet am 20. Juli, ab 19.30 Uhr, eine Open-Air-Waldkinonacht. Gezeigt wird dort der Dokumentarfilm „Die Eiche – Mein Zuhause“.

Informationen zu den Eintrittspreisen sowie aktuelle Hinweise zu den Eichstätter Umweltfilmtagen gibt es unter www.kino-eichstaett.de. Für Fragen ist das Diözesanbildungswerk Eichstätt – Bereich Medien unter Tel.: (08421) 50-651 und per E-Mail: medienzentrale(at)bistum-eichstaett(dot)de erreichbar. Eine Vorschau der Filme ist abrufbar unter www.umweltfilmtage-eichstaett.de.

]]>
Aktuelle Meldungen der Pressestelle Bildung-Kultur Erwachsenenbildung Umwelt
http://www.bistum-eichstaett.de/news/45112_.rss Fri, 23 Feb 2024 09:47:17 +0100 Karwoche: Tage für Jugendliche in Pfünz https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=45112&cHash=c536fa825f6f1f68ac56dd693591b9c3 Der Fachbereich Jugend im Bischöflichen Ordinariat Eichstätt lädt junge Menschen ein, die letzten Tagen der Fasten- und Passionszeit sowie das Osterfest gemeinsam im Jugendtagungshaus Schloss zu erleben. Eichstätt. (pde) – Der Fachbereich Jugend im Bischöflichen Ordinariat Eichstätt lädt junge Menschen ein, die letzten Tagen der Fasten- und Passionszeit sowie das Osterfest gemeinsam im Jugendtagungshaus Schloss Pfünz zu erleben.

Von Gründonnerstag, 28. März, bis Ostersonntag, 31. März, stehen gemeinsam vorbereitete und gefeierte Gottesdienste, Zeiten der Stille und des Gebets sowie verschiedene Aktionen zum Leiden und zur Auferstehung Jesu auf dem Programm. „Gemeinsam werden wir die Karwoche so feiern, wie du es noch nie erlebt und noch nie erfahren hast“, heißt es in der Einladung von Diözesanjugendseelsorger Korbinian Müller und der Leiterin des Fachbereichs Jugend, Sarah Hairbucher, an die Jugendlichen.

Die Teilnahme an den Tagen für Jugendliche während der Karwoche in Pfünz kostet 120 Euro inklusive Vollpension. Die Anmeldung erfolgt online unter www.bistum-eichstaett.de/jugend. Auskünfte erteilt der Fachbereich Jugend unter Tel. (08421) 50-631 und per E-Mail: jugendamt@bistum-eichstaett.de.

]]>
Aktuelle Meldungen der Pressestelle Jugend
http://www.bistum-eichstaett.de/news/45103_.rss Thu, 22 Feb 2024 15:10:14 +0100 Nach schweren Schicksalsschlägen neuen Lebensmut geschöpft https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=45103&cHash=6b9829ea95946b76756be2be4b5bb05f Menschen in schwierigen Lebenslagen geraten leicht an den Rand der Gesellschaft. Ihnen eine Perspektive, Arbeit und Wohnmöglichkeiten anzubieten, ist die Aufgabe der Caritas-Wohnheime und Werkstätten. Hier können sie wieder Lebensmut schöpfen, wie ein Bespiel zeigt. Ingolstadt – Richard Leicht (52) hat viele und schwere Schicksalsschläge in seinem Leben gehabt: Eine Schwester starb nach einer schweren Drogensucht und seine frühere Freundin beging Suizid. Zwei Ehen wurden geschieden. Zweimal musste er ins Gefängnis wegen Körperverletzung bei Schlägereien – weshalb er auch nicht zur Beerdigung seiner Freundin gehen konnte, was ihn heute noch schmerzt. Sein Hauptproblem war bis vor kurzem der Alkohol, dem er bereits als 13-Jähriger verfallen war. Da trank er bereits Bier und Wein. „Später waren es sechs Liter Wein am Tag“, erzählt er. Teilweise lebte Leicht auf der Straße.

Im Caritas-Markt im Elektrobereich aktiv

Nun, so scheint es, hat sein Leben eine Wende zum Besseren genommen. Bis vor zwei Monaten führte er nach einem Krankenhausaufenthalt mit einer Lungenentzündung eine vierwöchige Entgiftung in einer Klinik durch. Die überwies ihn auf eigenen Wunsch im November vergangenen Jahres in die Caritas-Wohnheime und Werkstätten Ingolstadt. „Mein früherer Schwiegervater war auch schon einmal hier. Und der hat mir die Einrichtung empfohlen“, erklärt Richard Leicht. Hier lebt er nun im Wohnheim St. Alfons in der Telemannstraße. Tagsüber ist er teilweise im Caritas-Markt in Gaimersheim im Elektrobereich beschäftigt: „Ich kontrolliere, ob eingehende Elektroteile noch funktionieren und gebraucht werden können und entsorge sie ansonsten“, beschreibt er seine Tätigkeit, die ihm Spaß macht.

Seine Aufnahme und sein Start in den Caritas-Wohnheimen und Werkstätten gestaltete sich nicht leicht, „denn es besteht ein komplexer Hilfebedarf“, erklärt sein Betreuer Stefan Carl, der Sozialpädagoge im Sozialdienst der Einrichtung ist. „Er kam hier ohne sämtliche Unterlagen an, weil er zuvor auf der Straße überfallen und bestohlen worden war. Daher hatte er keinen Ausweis, keine Krankenversichertenkarte und kein Handy – und gerade einmal für einen Tag seine Medikamente“, so Carl. Hinzu kam, dass er derzeit bei der Krankenversicherung nur eine Notfallversorgung hat, weil er in seiner Zeit auf der Straße keine Krankenversicherungsbeiträge gezahlt hatte.

Carl wurde umgehend aktiv, als er die Not sah, setzte sich mit Ärzten und einer Apotheke in Verbindung, die für Leicht – der auch Diabetes hat – nun die Medikamente portioniert und verpackt (geblistert) in die Einrichtung liefert. Inzwischen ist der Bewohner auch bei einem Orthopäden in Behandlung, der sich um seine Kniescheibe kümmert, die vor kurzem bei einem Treppensturz zerschmettert wurde. Seitdem geht Leicht an einer Krücke. Um wieder einen Personalausweis zu bekommen, hat sein Betreuer im geholfen, zunächst eine Geburtsurkunde zu beantragen.

„Liebe nimmt an“

Der 52-Jährige ist froh, dass er in den Caritas-Wohnheimen und Werkstätten gelandet ist. „Die Therapeuten hier sind super und auch alle anderen Beschäftigten helfen mir, wenn ich Hilfe brauche. Es ist einfach gut hier.“ Es hätte ihm nicht gefallen, in eine einfache Obdachloseneinrichtung vermittelt zu werden. Sowohl die Betreuung als auch die arbeitstherapeutische Maßnahme im Caritas-Markt erscheinen Richard Leicht ganz wichtig. Und er hat das Gefühl, dass er in der Ein-richtung wertgeschätzt und so angenommen wird, wie er ist – ganz nach dem Motto der diesjährigen Caritas-Frühjahrssammlung „Liebe nimmt an.“ Er dürfte sogar in der Einrichtung bleiben, falls er wieder mit dem Trinken beginnt, denn in den Caritas-Wohnheimen gibt es sowohl einen „nassen Bereich“ als auch einen „trockenen Bereich“. Leicht ist freilich fest entschlossen, „trocken“ zu bleiben. Lediglich sein Laster „Rauchen“ will er in Maßen beibehalten.

Die Beschäftigten in den Caritas-Wohnheimen und Werkstätten erleben den Bewohner als freundlich, als engagiert in der Arbeitstherapie und als einen, der sich an Abmachungen hält. „Das war nicht immer so“, gibt der 52-Jährige zu. „Nach meinem ersten Aufenthalt in der Justizvollzugsanstalt hätte ich mich regelmäßig bei der Bewährungshelferin melden sollen, was ich aber nicht tat.“ Sein Betreuer Stefan Carl kann sich vorstellen, dass die Arbeitstherapie von Richard Leicht im Caritas-Markt demnächst auch auf den Nachmittag ausgedehnt wird, wenn er sich weiter positiv entwickelt. Bisher arbeitet er nur vormittags.

Ziel eigene kleine Wohnung

Richard Leicht schöpft wieder neuen Lebensmut. Inzwischen hat er auch wieder Kontakt zu mehreren Familienmitgliedern, der zuvor abgebrochen war – so zu zwei seiner fünf Kinder, seiner Schwester, einem Neffen und einer Nichte. Der gelernte Metzger sieht es als realistisch, eine Erwerbsunfähigkeitsrente zu beantragen, hat aber als Ziel, sich dann etwas hinzuverdienen zu können. Und er wünscht sich, sobald er sich weiter stabilisiert hat, dass er dann in eine eigene kleine Wohnung ziehen kann.

Text: Peter Esser/Caritasverband für die Diözese Eichstätt

]]>
Aktuelle Meldungen der Pressestelle Rat-Hilfe Caritasverband für die Diözese Eichstätt
http://www.bistum-eichstaett.de/news/45100_.rss Thu, 22 Feb 2024 12:10:37 +0100 MMC sucht neue Mitglieder – „Steckerlfest“ am 10. März https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=45100&cHash=f8958af7c18dd63bbee7b05474751eb1 Die Marianische Männerkongregation Eichstätt mit ihrer über 400-jährigen Geschichte feiert am Sonntag, 10. März, ihr Hauptfest, auch „Steckerlfest“ genannt. Der Festgottesdienst beginnt um 9.30 Uhr in der Eichstätter Schutzengelkirche ein. Eichstätt – Die Marianische Männerkongregation Eichstätt mit ihrer über 400-jährigen Geschichte feiert am Sonntag, 10. März, ihr Hauptfest, auch „Steckerlfest“ genannt. Der Festgottesdienst beginnt um 9.30 Uhr in der Eichstätter Schutzengelkirche ein.

Im Rahmen der Messfeier werden neue Mitglieder aufgenommen. MMC-Präfekt Jakob Streller wünscht sich wieder eine zweistellige Anzahl von Neuaufnahmen. Interessierte katholische Männer, die sich unter den Schutz der Mutter Gottes stellen und sich der Gebetsgemeinschaft mit über 1.000 Mitgliedern anschließen wollen, werden gebeten, sich beim Präfekten zu melden: E-Mail jstrelle@posteo.de oder Telefon (08421) 8884 (abends).

Informationen, Filme und Bilder über die MMC und deren Angebote sind auf der Homepage unter www.bistum-eichstaett.de/mmc veröffentlicht. Außerdem sind die 41 Ortsobmänner der Hauptkongregation und ihre Stellvertreter gerne bereit, Interessierten Auskünfte zu erteilen.

Quelle: MMC

]]>
Aktuelle Meldungen der Pressestelle MMC
http://www.bistum-eichstaett.de/news/45098_.rss Thu, 22 Feb 2024 10:52:05 +0100 Inklusiver Gottesdienst am 18. Februar in St. Pius https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=45098&cHash=030882d4fc9c72aa2d1d6d08a5faa768 Der Gottesdienst in St. Pius am 18. Februar 2004 war ein Höhepunkt der Reihe „Kirche ist unser Zuhause“. Musikalisch gestaltet wurde er von den Chören „Via Nova“ (Lautsprache) und „Hoffnungsstrahl“ (Gebärdensprache). Eine Gebärdensprachdolmetscherin hatte den gesamten Gottesdienst simultan übersetzt. Die beiden Chöre fanden nach der Corona-Pandemie wieder zusammen und konnten nach langer Zeit wieder gemeinsam auftreten. Nach dem Gottesdienst mit dem Leitwort „Unter Gottes Schutz“ wurden im Pfarrheim von St. Pius Bücher in Leichter Sprache ausgestellt. Der Gottesdienst in St. Pius am 18. Februar 2004 war ein Höhepunkt der Reihe „Kirche ist unser Zuhause“. Musikalisch gestaltet wurde er von den Chören „Via Nova“ (Lautsprache) und „Hoffnungsstrahl“ (Gebärdensprache). Eine Gebärdensprachdolmetscherin hatte den gesamten Gottesdienst simultan übersetzt. Die beiden Chöre fanden nach der Corona-Pandemie wieder zusammen und konnten nach langer Zeit wieder gemeinsam auftreten. Nach dem Gottesdienst mit dem Leitwort „Unter Gottes Schutz“ wurden im Pfarrheim von St. Pius Bücher in Leichter Sprache ausgestellt.

]]>
Behindertenpastoral
http://www.bistum-eichstaett.de/news/45094_.rss Thu, 22 Feb 2024 09:58:10 +0100 „Live in der Kirche dabei“: Zählung der Gottesdienstteilnehmenden am zweiten Fastensonntag https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=45094&cHash=ee23d9b16f07e094dbbe281507393d00 Gläubige, die am zweiten Fastensonntag, 25. Februar, Gottesdienste in den Pfarreien der Diözese Eichstätt mitfeiern, werden Teil der Kirchenstatistik der deutschen Bistümer für das Jahr 2024. Im Herbst wird dazu ein zweites Mal gezählt. Eichstätt. (pde) – Gläubige, die am zweiten Fastensonntag, 25. Februar, Gottesdienste in den Pfarreien der Diözese Eichstätt mitfeiern, werden Teil der Kirchenstatistik der deutschen Bistümer für das Jahr 2024. Im Herbst wird dazu ein zweites Mal gezählt. Auch wenn die Zahl der Gottesdienstteilnehmenden insgesamt seit längerer Zeit abnimmt, gibt es ermutigende Beispiele für lebendige Kirchengemeinden: moderne Musik- und Impulsangebote, eine Ecke für Kinder oder persönliche Ansprache der Menschen.

Die an den Zählsonntagen erhobenen Daten werden von Mitarbeitenden der Pfarreien beziehungsweise Pfarrverbände in den Erhebungsbogen der kirchlichen Statistik eingetragen und – seit 2010 schrittweise digital – an das Generalvikariat in Eichstätt übermittelt. Der Durchschnittswert aus den beiden Zählsonntagen fließt in die bundesweiten Zahlen zum kirchlichen Leben ein, die einmal im Jahr von der Deutschen Bischofskonferenz veröffentlicht werden. Gezählt wird, wer an den sonntäglichen heiligen Messen (einschließlich der Vorabendmessen) teilnimmt. Zu den Gottesdienstteilnehmenden zählen auch die Angehörigen anderer Pfarreien, zum Beispiel Wallfahrende, Seminarteilnehmende und Touristinnen und Touristen.

Organisation und Ablauf der Zählsonntage obliegen den einzelnen Pfarrgemeinden. Einige Pfarreien setzen mechanische oder digitale Handzähler ein, in kleineren Kirchen findet meistens eine „Sichtzählung“ statt. Dabei übernehmen zum Beispiel Ministrantinnen und Ministranten oder der Mesner beziehungsweise die Mesnerin diese Aufgabe während der Kollekte. In der Eichstätter Dompfarrei zum Beispiel wird eine Sichtzählung durch eine ehrenamtliche Person am Ausgang der Kirche vorgenommen. In kleineren Gotteshäusern der Stadtkirche Eichstätt, zu der neben der Dompfarrei auch die Pfarreien Heilige Familie, Obereichstätt und Rebdorf gehören, zählt der Mesner oder die Mesnerin die Anwesenden.

Einbruch durch Corona

Dompfarrer Josef Blomenhofer stellt einen Rückgang der Mitfeiernden bei den Sonntagsgottesdiensten fest. Die Corona-Pandemie, das abnehmende Interesse an der Kirche und eine „Individualisierung des Glaubens“ hätten zum Rückgang der Gottesdienstbesuche beigetragen. „Früher kamen rund 400 Personen zum Familiengottesdienst am Sonntag in den Dom (zurzeit zur Sanierung geschlossen), heute kommen noch 100 bis 150 Personen in die Schutzengelkirche“, nennt Blomenhofer als Beispiel. Dabei sei der Familiengottesdienst traditionell ein gut besuchter Gottesdienst. Auch in der Pfarrei St. Sebald in Schwabach sind die Zahlen von 2013 auf 2023 gefallen – von 8,14 auf 4,8 Prozent der jeweiligen Gemeindemitglieder. Der leitende Pfarrer, Domkapitular Wolfgang Hörl, meint, Seniorinnen und Senioren hätten während der Corona-Pandemie oftmals vor dem Fernseher den Gottesdienst mitgefeiert. „Das machen sie zum Teil auch heute noch, weil sie dann keinen Fahrer für den Gottesdienstbesuch brauchen und zu Fuß nicht mehr so gut unterwegs sind“, erklärt Hörl.

Neuer Schwung durch Kirchensanierung

Dass die Zahl der Gottesdienstbesuchenden noch nicht alles über das Gemeindeleben aussagt, zeigen Beobachtungen, die Pfarrer Peter Gräff in zwei Pfarreien seines Pfarrverbands Seubersdorf in den Oberpfalz macht. Er leitet seit 2018 die Pfarreien Seubersdorf, Wissing, Batzhausen, Daßwang und Eichenhofen. In Daßwang falle ihm eine sehr positive Entwicklung auf: Dort sei die Zahl der Gottesdienstbesuchenden im vergangenen Jahrzehnt – entgegen dem allgemein Trend – sogar gestiegen: von 116 der 493 Mitglieder (23,5 Prozent) in 2013 auf 172 von 486 Mitglieder (35,4 Prozent) im vergangenen Jahr. Wie es dazu kam? Die Diözese Eichstätt habe einer Generalsanierung der Pfarrkirche zugestimmt. „Ein Hauptargument dafür war, dass die Kirche in einem Neubaugebiet steht. Bei der Umsetzung konnten auch Menschen, die mit der Kirche vorher nichts zu tun hatten, ihre Talente in die Generalsanierung einbringen“, erzählt Gräff. „Durch diese Baumaßnahme ist ein Wir-Gefühl entstanden, dass über die Bauzeit hinaus trägt, und das die Pfarrei mit neuem Schwung in die Zukunft gehen lässt“, freut sich der Pfarrer. Die Raumästhetik, das neue Heiz- und Lichtkonzept sowie die Akustik tragen seiner Ansicht nach zur angenehmen Atmosphäre beim Gottesdienst bei.

In Seubersdorf hingegen ist die Zahl der Gottesdienstbesuche deutlich zurückgegangen: von 355 der 1.425 Pfarreimitglieder (24,9 Prozent) in 2013 auf 120 von 1.298 Mitgliedern (9,2 Prozent) im Jahr 2023. Gräff führt dies auf den „städtischen Charakter“ der Gemeinde zurück, in der einer stärkeren Tendenz zur Anonymität vorhanden sei. Hinzu komme eine „kalte Kirche im Winter“. An Wochentagen sei es viel zu teuer, die Ölheizung schon Stunden vor dem Gottesdienst laufen zu lassen für eine 30-minütige heilige Messe. In Seubersdorf verfolgen rund 40 Gläubige regelmäßig eine Online-Übertragung des Gottesdienstes, „wahrscheinlich nicht alleine“. Die Ausrüstung für Live-Streams wurde durch die Diözese gefördert. „Investitionen in das, was eine Kirchengemeinde braucht, lohnen sich immer“, ist Peter Gräff überzeugt. Das Pastoralkonzept, das der Pfarrverband gerade entwickle, sieht er als große Hilfe, diesen Bedarf zu reflektieren und die möglichen Ressourcen aufzuzeigen.

Mitfeiern auch über Live-Stream

Die Neumarkter Pfarrei St. Johannes zählt die Gottesdienstbesuchenden an den Zählsonntagen ebenfalls mit dem „Drücker“, wie der mechanische Handzähler auch genannt wird. Pfarrer Domkapitular Norbert Winner hat eine deutliche Verringerung der Mitfeiernden festgestellt. „Eine immer größere Zahl der Gemeindemitglieder kommt nicht mehr jeden Sonntag, sondern nur noch ab und zu“, beobachtet Winner. Und etwa 300 bis 500 Gläubige feierten den Gottesdienst am Sonntag über Live-Stream mit. Die Mitfeiernden in der Kirche seien überwiegend ältere Gemeindemitglieder. „Die hohe Zahl unserer Ministrantinnen und Ministranten (80 allein im Münster) und ihre Eltern senken den Altersdurchschnitt. Und dann natürlich einmal im Monat der Kinder- und Familiengottesdienst“, erklärt der Pfarrer.

Im Pfarrverband Weißenburg biete die Pfarrei Stopfenheim weiterhin regelmäßig Livestreams von Sonn- und Feiertagsgottesdiensten an – an hohen Festtagen wie Ostern und Weihnachten zusätzlich aus der St. Willibald-Kirche in Weißenburg. „Am Stopfenheimer Stream-Angebot nehmen 130 bis über 200 Personen teil“, sagt Bayerle. Es handele sich vor allem um ältere Menschen, die gesundheitlich nicht mehr so stabil sind, dass sie regelmäßig oder gar nicht mehr in die Kirche kommen könnten. „Ich erlebe aber auch durchaus Offenheit für kirchliche Angebote, die ich in diesem Umfang nicht erwartet habe“, erzählt Bayerle weiter. Ein Beispiel dafür sei „Das etwas andere Konzert“, in dem weltliche Musik mit geistlichen Impulsen, Vaterunser und Segen verbunden werde.

„Live-Stream“-Mitfeiernde bei den Gottesdiensten in der Pfarrei St. Pius Ingolstadt hat Pfarrer Martin Geistbeck keine. „Wir haben nie auf Live-Streams gesetzt. Wenn Gottesdienst, dann gibt es ihn bei uns live in der Kirche“, sagt Geistbeck. In seiner Pfarrei, in der überwiegend Menschen mit einer Migrationsbiografie leben, ist ihm persönlicher Kontakt besonders wichtig. 2013 feierten im Durschnitt der beiden Zählsonntagen 428 Gläubige den Gottesdienst mit (5,9 Prozent der 7.223 Pfarreimitglieder). 2023 waren es 280 Personen (5,4 Prozent der 5.110 Mitglieder). „Vor Ort bei uns ändert sich schon was, und das merken die Menschen“, sagt Geistbeck. Er freut sich, dass bis zu 40 Kinder den Sonntagsgottesdienst mitfeiern und das Vaterunser um den Altar herum mit Gesten beten. „Wir haben eine Kinderecke in der Kirche eingerichtet und jetzt neu einen Kinderchor gegründet.“ Auch Besuchende mittleren Alters aus umliegenden Gemeinden kommen zu Gottesdiensten in der St. Pius-Kirche.

Lebendige Kirchengemeinde

Einfache Antworten auf die Frage, warum vielerorts immer mehr Plätze in den Kirchenbänken sonntags freibleiben, gibt es nicht. Das zeigt das Beispiel der Pfarrei St. Anton in Ingolstadt. Auch hier ist die Zahl der Mitfeiernden leicht rückläufig. Trotzdem sieht Pfarrer Blaha keinen Grund zur Resignation: „Nach wie vor sind die drei Sonntagsgottesdienste gut nachgefragt, sodass es hier mittelfristig keine Streichungen geben wird. Die Gottesdienstgemeinde ist lebendig und bunt.“ Mitfeiernde geben dem Pfarrer oft Rückmeldungen, warum sie gern in die St.-Anton-Kirche gehen: „Das Gefühl, hier willkommen zu sein, die persönliche Ansprache, inspirierende Predigten, die Impulse für den Alltag geben, die niveauvolle Kirchenmusik, all das spielt eine Rolle.“ Nicht zu unterschätzen seien eine funktionierende Lautsprecheranlage, die gute Kirchenheizung und die lesefreundliche Beleuchtung. „Sowohl die Menschen in der Kirche als auch die Beschaffenheit des Gebäudes wirken offensichtlich einladend zum Gottesdienst. Ich bin mit der Zahl der Mitfeiernden in den Sonntagsgottesdiensten zufrieden, auch wenn es natürlich immer mehr sein könnten“, sagt Blaha. Digitale Gottesdienst-Formate der Pfarrei St. Anton würden fast nicht mehr nachgefragt und wurden deshalb auch eingestellt, erzählt der Pfarrer: „Wer den Gottesdienst mitfeiern will, kommt in die Kirche, um live dabei zu sein“, lautet sein Credo. (Weitere Beobachtungen von Pfarrer Matthias Blaha können Sie unten lesen.)


„Ich bin mit der Zahl der Mitfeiernden in den Sonntagsgottesdiensten zufrieden“

Matthias Blaha ist seit 2008 Pfarrer der Pfarrei St. Anton in Ingolstadt. Er beschreibt hier, wie in seiner Wahrnehmung verschiedene Faktoren die Entwicklung der Gottesdienstbesuche und die Anziehungskraft der Kirche beeinflussen.

Meine Beobachtungen hinsichtlich der Mitfeiernden im Gottesdienst: Es sind weniger geworden, aber die Katholikenzahl ist in den vergangenen zehn Jahren ebenfalls stark gesunken. Die zahlreichen Austritte machen mir am meisten Sorgen, denn sie spiegeln eine gewisse Entfremdung von der Institution Kirche wider – was mit dem persönlichen Glauben nichts zu tun hat. Ich schreibe jedem ausgetretenen Katholiken einen persönlichen Brief mit dem Angebot, über die Gründe für den Austritt mit dem/der Betreffenden ins Gespräch zu kommen. Selten, im Vergleich zu den Austrittszahlen, aber doch stetig erfahre ich so die Gründe. Meist sind es Menschen, die von ländlichen Gegenden nach Ingolstadt gezogen sind und nun aus der Kirche austreten. Hierfür werden zahlreiche Gründe genannt: Die Skandale der Kirche (Missbrauch von Menschen und Finanzen), die mangelnde Reformbereitschaft (vor allem bezüglich der Rolle der Frau und im Umgang mit Homosexuellen), die nicht mehr bestehende eigene religiöse Praxis und natürlich auch die Tatsache, Geld sparen zu wollen, gerade in einer so teuren Stadt wie Ingolstadt.

Zwischen den Zeilen höre ich oft die Botschaft von diesen Christinnen und Christen, dass sie in ihrem bisherigen Lebensumfeld den Schritt des Austritts nicht gewagt hätten, nun aber in der Anonymität der Großstadt den Mut dazu gefunden haben. Auch Christinnen und Christen, die schon länger in der Pfarrei St. Anton leben, treten aus der Kirche aus. Die Gründe sind hier vor allem der oben als erster und zweiter genannte: die Skandale und die fehlende Reformbereitschaft der Kirche. Diese versichern mir quasi unisono, dass weder die Pfarrei St. Anton noch ich als Pfarrer der Grund für den Austritt waren. Im Gegenteil: Sie betonen, dass gerade das kirchliche Leben vor Ort und die Gemeinschaft der Christinnen und Christen in St. Anton sie bislang vom Austritt „abgehalten“ haben, da sie sich hier spirituell gut begleitet und beheimatet wissen. Diese Ausgetretene gehen nach wie vor zum Gottesdienst, von mir dazu ermutigt und eingeladen. Das heißt, es gibt eine nicht geringe Anzahl von Christinnen und Christen, die sich mit ihrer Pfarrei St. Anton verbunden fühlen, mit der katholischen Kirche als Institution aber nicht mehr. Schließlich gibt es noch diejenigen, die aus der katholischen Kirche aus- und in die evangelisch-lutherische Kirche oder eine Freikirche eintreten.

Zum Thema Gottesdienst: Nach wie vor sind die drei Sonntagsgottesdienste (8.00, 10.00, 18.00/19.00 Uhr) gut nachgefragt, sodass es hier mittelfristig keine Streichungen geben wird. Die Gottesdienstgemeinde ist lebendig und bunt. Rückmeldungen der Mitfeiernden geben mir Auskunft über die Gründe, warum sie nach wie vor gern in die Anton-Kirche gehen: Das Gefühl, hier willkommen zu sein, die persönliche Ansprache (zum Beispiel auch das persönliche Verabschieden durch den Diakon und mich an der Kirchentür nach dem Gottesdienst). Die inspirierenden Predigten, die Impulse für den Alltag geben, sowie die niveauvolle Kirchenmusik sprechen die Menschen ebenso an. Und auch – nicht zu unterschätzen: die bestens funktionierende Lautsprecheranlage, die effektive Kirchenheizung und die lesefreundliche Beleuchtung. Sowohl die Menschen in der Kirche als auch die Beschaffenheit des Gebäudes wirken offensichtlich einladend zum Gottesdienst. So bin ich mit der Zahl der Mitfeiernden in den Sonntagsgottesdiensten zufrieden, auch wenn es natürlich immer mehr sein könnten.

Weitere Beobachtungen: Familien mit jüngeren Kindern (im Kinderwagen-Alter und danach) waren während der Corona-Pandemie für rund eineinhalb Jahre lang fast nicht mehr zu sehen. Mittlerweile kommen wieder mehrere solche Familien in die Gottesdienste. Manche haben sich mit Corona aus der Kirche verabschiedet. Offensichtlich haben sie sich den Gang zur Kirche abgewöhnt und gestalten die entsprechende Zeit am Sonntag anders. Im Großen und Ganzen ist die „Corona-Delle“ allerdings wieder ausgebeult.

Ehrenamtliches Engagement ist in St. Anton erfreulich vielfältig, lebendig und konstruktiv. Nur ein Beispiel: Bei den letzten Wahlen zu Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderat stellten sich eineinhalb Mal so viele Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl, wie es zu Wählende gab. Dies hängt sicherlich auch mit der hohen Wertschätzung zusammen, die die Ehrenamtlichen seitens des Seelsorge-Teams genießen.

Digitale Gottesdienst-Formate der Pfarrei St. Anton werden fast nicht mehr nachgefragt und wurden deshalb auch eingestellt. Wer den Gottesdienst mitfeiern will, kommt in die Kirche, um live dabei zu sein. Bei der älteren Generation, die mit St. Anton verbunden ist und aus Gebrechlichkeits- oder Krankheitsgründen nicht zu den Gottesdiensten kommen kann, spielt das Angebot im Internet ohnehin keine Rolle. Sie feiern den Sonntagsgottesdienst am Fernseher oder im Radio mit.

Schon vor Corona war die Generation der 18- bis 30-Jährigen nur in sehr geringem Anteil im Gottesdienst vertreten, und dies ist so geblieben. In dieser Lebensphase stehen sehr viele andere Dinge im Vordergrund (Berufswahl, Familiengründung etc.), sodass offensichtlich das Bedürfnis, in die Kirche zu gehen, in den Hintergrund rückt. Leider wandern viele junge Familien aus der Pfarrei St. Anton ab, weil sie in Ingolstadt keinen bezahlbaren Wohnraum finden, sobald sie nach der Geburt des Kindes/der Kinder eine größere Wohnung oder gar ein Haus suchen. Sie gehen in das nähere und auch weitere Umland und sind für St. Anton nicht mehr erreichbar. In seltenen Fällen kommen sie dennoch immer wieder nach St. Anton in die Gottesdienste, was mich immer sehr freut. Ungewöhnliche Gottesdienst-Angebote wie zum Beispiel „St. Anton bei Nacht“ an anderen Orten als der Kirche erfreuen sich seit Jahren großer Beliebtheit. Hier gäbe es noch viel auszuprobieren.

 

 

 

]]>
Top3 Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/45091_.rss Wed, 21 Feb 2024 15:33:34 +0100 Verbundenheit mit Eichstätt: zwei neue Bischöfe in Bamberg und Leitmeritz https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=45091&cHash=67640633b7814ab51221570ce29359d1 Am Samstag, 2. März, werden gleich zwei neue Bischöfe in Bistümern eingesetzt, die mit der Diözese Eichstätt eng verbunden sind. Stanislav Přibyl wird zum Bischof der Partnerdiözese im tschechischen Leitmeritz geweiht. Herwig Gössl wird als neuer Erzbischof von Bamberg in sein Amt eingeführt. Die Diözese Eichstätt gehört zur Kirchenprovinz der Erzdiözese Bamberg. Eichstätt. (pde) – Eine Weihe und eine Amtseinführung: Am Samstag, 2. März, werden gleich zwei neue Bischöfe in Bistümern eingesetzt, die mit der Diözese Eichstätt eng verbunden sind. Um 11 Uhr wird Stanislav Přibyl CSsR zum Bischof der Partnerdiözese Leitmeritz in Tschechien geweiht. Hauptkonsekrator im dortigen Dom St. Stephan ist der Erzbischof von Prag, Jan Graubner. Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke ist einer der beiden Co-Konsekratoren. Er kennt Stanislav Přibyl aus seiner Zeit als Generalvikar von Leitmeritz und ist mit ihm freundschaftlich verbunden. Zu der tschechischen Diözese pflegt das Bistum Eichstätt eine langjährige Partnerschaft. Im Jahr 2013 haben die Bischöfe der beiden Bistümer ein Memorandum für die Diözesanpartnerschaft unterzeichnet. Eine Delegation aus dem Bistum Eichstätt wird bei der Bischofsweihe vor Ort sein. Der Gottesdienst wird live von einem tschechischen katholischen Fernsehsender übertragen. Das Bistum Eichstätt übernimmt die zweisprachige Übertragung unter www.bistum-eichstaett.de/live.

Fast zeitgleich, ab 10.30 Uhr, wird Herwig Gössl als neuer Erzbischof von Bamberg in sein Amt eingeführt. Die Diözese Eichstätt gehört zur Kirchenprovinz der Erzdiözese Bamberg. In einem persönlichen Brief hat Bischof Gregor Maria Hanke seine Glück- und Segenswünsche zur Wiederbesetzung des Erzbischöflichen Stuhls zum Ausdruck gebracht und um Verständnis für seine Abwesenheit bei der Feier der Amtseinführung gebeten. „Gerne werde ich jedoch dem neuen Erzbischof sowie dem Erzbistum an diesem Tag im Gebet besonders verbunden sein“, schreibt Hanke. Vertreten wird er von Generalvikar Michael Alberter. Die Amtseinführung überträgt das Bayerische Fernsehen live aus dem Bamberger Dom St. Peter und St. Georg.

]]>
Aktuelle Meldungen der Pressestelle Diözesanrat Bischof Gregor Maria Hanke
http://www.bistum-eichstaett.de/news/45070_.rss Tue, 20 Feb 2024 11:50:57 +0100 Gesund essen und genießen: Online-Vorträge des Frauenbundes in der Fastenzeit https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=45070&cHash=288e19a0b06d56d56c3a28800bd5b82e Eine „Basenwoche“ als Einstieg in eine Gesundernährung nutzen: Unterstützung dafür bietet der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) im Bistum Eichstätt mit einer neuen Vortragsreihe. Eichstätt. (pde) – Eine „Basenwoche“ als Einstieg in eine Gesundernährung nutzen: Unterstützung dafür bietet der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) im Bistum Eichstätt mit einer neuen Vortragsreihe.

Die Veranstaltungen finden am Donnerstag, 7. März, von 19 bis 21 Uhr, Samstag, 9. März, von 10 bis 12 Uhr, Dienstag, 12. März, von 19 bis 21 Uhr und Samstag, 16. März, von 10 bis 12 Uhr als Videokonferenzen statt. Referentin ist Gerlinde Brandl aus Pentling, Landkreis Regensburg. Die Expertin für Fasten-Coaching erklärt die wichtigsten Begriffe rund um das „Basenfasten“, gibt Tipps zum Einkauf und zur Zubereitung der entsprechenden Lebensmittel sowie für eine basische Körperpflege und eine dauerhaft gesunde Ernährung, bei der Genuss nicht zu kurz kommt. Auch Entspannungsübungen gehören zum Programm der „Basenwoche“.

Das Basenfasten gilt als eine „milde Fastenform“, die auf einer alternativmedizinischen Ernährungslehre beruht. Dabei ernähren sich die Fastenden ein bis zwei Wochen lang nur von ganz bestimmten Lebensmitteln – rein basischen Lebensmitteln. Ein Lebensmittel, das über einen hohen Anteil an vor allem Kalium, Magnesium und Calcium verfügt und nur einen geringen Eiweißanteil aufweist, wird in der Regel im Körper basisch verstoffwechselt, ist also ein basisches Lebensmittel. Das trifft im Wesentlichen auf Obst, Gemüse, Kräuter und Samen zu.

Die Teilnahme an der Vortragsreihe kostet 80 Euro für KDFB-Mitglieder, 120 Euro für Nicht-Mitglieder. Anmeldung an die KDFB Geschäftsstelle, Tel. (08421) 50-673, E-Mail: info(at)frauenbund-eichstaett(dot)de.

]]>
Aktuelle Meldungen der Pressestelle Erwachsenenbildung Frauenbund (KDFB)
http://www.bistum-eichstaett.de/news/45066_.rss Mon, 19 Feb 2024 15:35:45 +0100 „Liebe nimmt an“: Caritas bittet um Spenden bei Frühjahrssammlung https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=45066&cHash=c70fb235db227da3032da968e3f6b390 Die diesjährige Frühjahrssammlung des Diözesan-Caritasverbandes Eichstätt findet vom 26. Februar bis 3. März statt. „Liebe nimmt an“ lautet das Motto. Mit den Einnahmen werden unter anderem Kinder und Jugendliche mit Problemen, Geflüchtete, rechtlich betreute Menschen und Personen mit sozialen Schwierigkeiten unterstützt. Eichstätt. (pde) – Die diesjährige Frühjahrssammlung des Diözesan-Caritasverbandes Eichstätt findet vom 26. Februar bis 3. März statt. „Liebe nimmt an“ lautet das Motto. Mit den Einnahmen werden unter anderem Kinder und Jugendliche mit Problemen, Geflüchtete, rechtlich betreute Menschen und Personen mit sozialen Schwierigkeiten unterstützt. Der Leitspruch der Sammlung war bereits im Jahr 2018 eine zentrale Aussage beim 100-jährigen Jubiläum des Verbandes, das unter dem Gesamtmotto „Ohne Liebe ist alles nichts“ stand.

Caritaspräses Alfred Rottler schreibt in seinem Sammlungsaufruf: „Den Mitmenschen so annehmen wie er ist mit seinen Ecken und Kanten, seinen Fehlern und Schwächen, das fordert uns heraus und überfordert uns manchmal auch. Und doch macht dieses ‚Annehmen‘ die christliche Nächstenliebe aus.“ Jesus Christus habe dies vorgelebt. „Er hat Menschen angenommen, gestärkt und geheilt, vor allem Arme, Schwache und Kranke. Er hat ihnen zu spüren gegeben, dass sie von Gott bedingungslos geliebt sind“, schreibt der Caritaspräses.

Die Dienste und Einrichtungen der Caritas nehmen Rottler zufolge die Menschen unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Einkommen, ihrer Stellung und ihres Alters an. „Sie begleiten, betreuen, beraten und unterstützen die einzelnen Menschen und lassen so die bedingungslose Liebe Gottes erfahrbar werden.“ Damit die Caritas auch in Zukunft hilfesuchende Menschen an- und aufnehmen kann und einzelnen Menschen ihre Dienste und Einrichtungen anbieten kann, bittet der Caritaspräses die Bevölkerung um Unterstützung bei der Caritas-Frühjahrsammlung. Von deren Erlös bleiben 40 Prozent in den Pfarreien für deren örtliche soziale Aufgaben und gehen 60 Prozent an den Diözesan-Caritasverband.

Für Kinder und Jugendliche mit Problemen sowie geflüchtete Menschen

25.000 Euro aus der Sammlung sollen den fünf Erziehungsberatungsstellen der Caritas zugutekommen, damit diese neue Gruppen anbieten können. „Die Corona-Pandemie hat für die Kinder, Jugendlichen und Familien eine extreme Belastung dargestellt. Derzeit sind die Nachfragen für Beratungsangebote deutlich angestiegen. Außerdem gibt es Problemfelder, die durch das stete Angebot des Dienstes nicht abgefangen werden“, schreiben die Stellen in einem Antrag auf finanzielle Förderung. Es fehlten Gruppenangebote, in denen sich Jugendliche über ihre Probleme austauschen können. Jede Erziehungsberatung soll bis zu drei zusätzliche spezialisierte Angebote machen. Durch die Förderung über die Sammlungsgelder kann jede Einrichtung zusätzliches Personal auf Honorarbasis, das die Stellen bei der Planung und Durchführung der Gruppenangebote unterstützt, sowie Therapie- und Spielmaterial und Verpflegung in den Gruppen finanzieren.

18.500 Euro will der Caritasverband aus der Sammlung der Caritas-Kreisstelle Neumarkt zur Verfügung stellen, damit diese für ihre Flüchtlings- und Integrationsberatung (FIB) für weitere zwölf Monate zwei Unterstützungskräfte mit russischen und ukrainischen Sprachkenntnissen beschäftigten kann. Nach Information dieser Kreisstelle besteht dazu weiter ein großer Bedarf. Diese Assistenzkräfte helfen den Beraterinnen und Beratern vor allem in der sprachlichen Verständigung mit Betroffenen. Zudem übernehmen sie Telefondienste, koordinieren Terminvergaben für die Beratenden und helfen Betroffenen beim Ausfüllen von Anträgen. Auch für zwei Unterstützungskräfte bei der FIB der Caritas-Kreisstelle Eichstätt mit solchen Aufgaben sollen die Kosten in etwa derselben Höhe aus den Sammlungsmitteln übernommen werden.

Für betreute Menschen und Personen in sozialen Nöten

25.000 Euro aus der Sammlung erhalten auch die Caritas-Betreuungsvereine im Bistum Eichstätt. Sie wollen damit Assistenzkräfte für die hauptberuflichen rechtlichen Betreuerinnen und Betreuer beschäftigen, damit diese entlastet sind. Die Assistenzkräfte sollen zum Beispiel Fahrdienste übernehmen und betreute Menschen zu Ärzten und Behörden begleiten. Sie können die Betroffenen auch zu Geburtstagen besuchen sowie mit ihnen Spaziergänge machen und dabei für ihre Anliegen ein offenes Ohr haben. 

70.000 Euro aus der Frühjahrssammlung gehen an die sieben Caritas-Kreisstellen im Bistum Eichstätt für Ihre Allgemeine Sozialberatung. Dieser Kerndienst der Caritas finanziert sich ausschließlich aus eigenen Mitteln, also vor allem Kirchensteuern und Spenden. Die Allgemeine Sozialberatung ist eine erste Anlaufstelle für Menschen in Nöten. Sie bietet Hilfen bei sozialen, gesundheitlichen, sozial-rechtlichen, wirtschaftlichen, psychischen, erzieherischen und partnerschaftlichen Problemen an. Die Anliegen sind unterschiedlich: „Ich möchte wissen, ob mir soziale Leistungen zustehen.“ „Ich komme mit meinem Geld nicht aus.“ „Ich fühle mich überfordert.“ „Ich muss mich einfach mal aussprechen.“ „Ich weiß nicht, ob ich mit meinem Problem richtig bin, aber dachte, ich komme mal her...“ Solche Sätze äußern Klientinnen und Klienten in der Allgemeinen Sozialberatung.

Im Einzelfall vermitteln die Beraterinnen und Berater der Allgemeinen Sozialberatung die Betroffenen an Fachberatungsstellen: zum Beispiel an den Sozialpsychiatrischer Dienst sowie an Schwangeren-, Sucht-, Schuldner-, Erziehungs- oder Eheberatungsstellen. Eine bundesweite Stichtagserhebung hatte Ende letzten Jahres ergeben, dass sich viele Klientinnen und Klienten der Allgemeinen Sozialberatung in den Kreisstellen des Bistums Eichstätt in Geldnöten befanden und krank waren. Knapp 70 Prozent der Befragten gaben zudem an, Probleme mit der Inflation zu haben.

]]>
Top3 Aktuelle Meldungen der Pressestelle Rat-Hilfe Caritasverband für die Diözese Eichstätt
http://www.bistum-eichstaett.de/news/45059_.rss Mon, 19 Feb 2024 13:22:00 +0100 Landwirtschaftliche Familienberatung, Kirchenprofanierung und Beleuchtung im Dom: kreuzplus im Februar https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=45059&cHash=3b76c7ffcfb5e2393a3b24e3a3c979fd In der Februar-Ausgabe von kreuzplus, dem Fernsehmagazin aus dem Bistum Eichstätt, geht es am Freitag, 23.Februar, um die Landwirtschaftliche Familienberatung, eine Kirchenprofanierung und die neue Beleuchtung im Eichstätter Dom. Eichstätt. (pde) – In der Februar-Ausgabe von kreuzplus, dem Fernsehmagazin aus dem Bistum Eichstätt, geht es am Freitag, 23.Februar, um die Landwirtschaftliche Familienberatung, eine Kirchenprofanierung und die neue Beleuchtung im Eichstätter Dom.

In einem landwirtschaftlichen Betrieb leben oft mehrere Generationen unter einem Dach - Probleme und Konflikte sind oft die Folge. Hier hilft die landwirtschaftliche Familienberatung des Bistums Eichstätt. Wir stellen die Fachstelle vor und berichten von Elisabeth Mayer, die nach einem Unglücksfall dort Unterstützung gefunden hat. Ein weiterer Beitrag beschäftigt sich mit der Profanierung der Kirche St. Monika in Ingolstadt. Bischof Gregor Maria Hanke hat dort mit den Gläubigen den letzten Gottesdienst gefeiert. Außerdem zeigen wir das neue Beleuchtungskonzept im Eichstätter Dom, das im Rahmen der Sanierungsarbeiten installiert wurde.

Kreuzplus ist das Fernsehmagazin des Bistums Eichstätt. Es läuft am Ende jeden Monats freitags zwischen 18.30 Uhr und 18.45 Uhr auf dem Regionalsender TV Ingolstadt und wird mehrmals wiederholt. Das Programm ist über Kabel und Satellit zu empfangen. Alle Sendungen zum Nachsehen und weitere Informationen gibt es unter www.kreuzplus.de.

]]>
Top4 Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/45054_.rss Mon, 19 Feb 2024 11:40:41 +0100 Friedensgebete im Bistum Eichstätt zum zweiten Jahrestag des Krieges in der Ukraine https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=45054&cHash=64a2ea42c4fa04871e1be1323ad4f1a4 Am Samstag, 24. Februar, jährt sich zum zweiten Mal der bewaffnete Überfall Russlands auf die Ukraine. Aus diesem Anlass findet u.a. um 18 Uhr ein ökumenisches Friedensgebet auf dem Eichstätter Residenzplatz statt. Redner werden Bischof Gregor Maria Hanke und Oberbürgermeister Josef Grienberger sein. Auch an anderen Orten der Diözese finden Friedensgebete statt. Eichstätt. (pde) – Am Samstag, 24. Februar, jährt sich zum zweiten Mal der bewaffnete Überfall Russlands auf die Ukraine. Aus diesem Anlass findet um 18 Uhr ein ökumenisches Friedensgebet auf dem Eichstätter Residenzplatz statt. Redner werden Bischof Gregor Maria Hanke und Oberbürgermeister Josef Grienberger sein.

Musikalisch gestaltet wird die Andacht vom Chor des Collegium Orientale und einem Projektchor. Seit Ausbruch des Krieges in der Ukraine versammeln sich normalerweise jeden Mittwoch Gläubige aller Konfessionen ab 18 Uhr in Stille und im Gebet vor der Mariensäule auf dem Residenzplatz. Veranstalter sind die Dompfarrei, die evangelische Erlösergemeinde, das Collegium Orientale und das Referat Weltkirche der Diözese Eichstätt. Neben der Solidarität, die im Gebet zum Ausdruck kommt, hilft die Diözese Eichstätt mit ihren Einrichtungen seit Kriegsbeginn auf verschiedene Weise den Menschen in der Ukraine und Flüchtlingen aus dem osteuropäischen Land. Mehr dazu unter www.bistum-eichstaett.de/ukraine.

 

Auch an anderen Orten im Bistum Eichstätt versammeln sich die Christen am Samstag, 24. Februar, zu Friedensgebeten:

Der SPD-Ortsverein der Stadt Weißenburg lädt um 15 Uhr zu einer Friedenskundgebung am Marktplatz ein. Dabei werden die evangelische Dekanin Ingrid Gottwald-Weber und der katholische Dekan Konrad Bayerle einige Gedanken sprechen. Im Mittelpunkt steht ein Satz aus dem Jakobus-Brief: „Das Unrecht schreit zum Himmel“. Bereits ab 14 Uhr besteht die Möglichkeit, Friedenstauben zu basteln im Rahmen der bundesweiten Caritas-Kampagne „Frieden beginnt bei mir“.

In Ingolstadt sind Christen aller Gemeinden und Konfessionen um 16 Uhr zu einem gemeinsamen Friedensgebet vor dem Rathaus in Ingolstadt eingeladen. Eine halbe Stunde vorher beginnt eine Sternwallfahrt von vier Startpunkten am Rand der Innenstadt: Von Norden: Nordbahnhof/West, von Osten: Parkeingang hinter der THI, Östliche Ringstraße 18, von Süden: Klenze-Brunnen, Siebenbürger Platz und von Westen: Westfriedhof Haupteingang. Interessierte können sich dort treffen. Um 15.30 Uhr geht man dann gemeinsam zum Rathausplatz. Veranstalter ist die Cityseelsorge Ingolstadt.

Zu einem multireligiösen Friedensgebet ruft der Rat der Religionen der Stadt Nürnberg auf. Treffpunkt ist um 19 Uhr in Nürnberg im Heilig-Geist-Saal am Hans-Sachs-Platz. Oberbürgermeister Marcus König wird sich an diesem Gebet beteiligen.

In Herrieden trifft man sich einen Tag später, am Sonntag, den 25. Februar, vor der Stiftsbasilika. Beginn ist um 18 Uhr. Dieses Friedensgebet wurde vor zwei Jahren von der Stadt Herrieden, sowie der evangelischen und katholischen Kirche der Stadt initiiert. Seitdem kommen jede Woche rund 30 Gläubige zusammen, um für den Frieden zu beten.

]]>
Top2 Aktuelle Meldungen der Pressestelle Bischof Gregor Maria Hanke Ukraine
http://www.bistum-eichstaett.de/news/45038_.rss Sat, 17 Feb 2024 16:38:51 +0100 Hirtenwort zur Österlichen Bußzeit: in der Begegnung mit Christus Energie tanken https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=45038&cHash=aa362a5e9f63366827215de39a45be06 In seinem Hirtenwort zum Beginn der Österlichen Bußzeit am ersten Fastensonntag ruft der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke die Gläubigen dazu auf, Christus neu zu begegnen und dadurch Kraft und Energie zu tanken. Eichstätt. (pde) – In seinem Hirtenwort zu Beginn der Österlichen Bußzeit am ersten Fastensonntag ruft der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke die Gläubigen dazu auf, Christus neu zu begegnen und dadurch Kraft und Energie zu tanken.

Hanke geht von einer persönlichen Erfahrung seiner Quarantäne während einer Corona-Infektion aus und zieht Parallelen zu einer aktuellen "geistlichen Energiekrise" in der Kirche. Während der Pandemie habe sich der Bischof in ein Häuschen abseits von Eichstätt begeben, um niemanden anzustecken. Dort sei er mit einem plötzlichen Stromausfall konfrontiert worden. Diese private Energiekrise dient ihm als Analogie zur aktuellen Situation in der Kirche, in der viele Ehrenamtliche und Hauptamtliche das Gefühl haben, mehr Energie aufzuwenden als sie zurückbekommen.

Bischof Hanke ruft dazu auf, aus dieser geistlichen Energiekrise herauszufinden. Er vergleicht sie mit einer persönlichen Krise des biblischen Zachäus, der sich nach Heil und Antworten auf Lebensfragen sehnte.

Die Begegnung von Zachäus mit Jesus, so betont der Bischof, führte zu einer tiefgreifenden Veränderung in dessen Leben. Zachäus entschied sich, seine Fehler zu korrigieren und einen Teil seines Reichtums an Bedürftige zu spenden. Hanke betont die Sehnsucht nach Heil, die in jedem Menschen schlummere und in Krisenzeiten wieder hervortrete.

Die Lösung für die geistliche Energiekrise sieht Hanke in der Begegnung und Gemeinschaft mit Jesus Christus, der "Sonne des Heils". Analog dazu verdeutlicht er, dass jemand, der in der Sonne steht, die Energie ihrer Strahlen empfängt. Hanke ermutigt die Gläubigen, sich in der Fastenzeit auf den Weg zu machen, um in der Feier der Eucharistie, im Empfang des Bußsakramentes, im Teilen des Wortes Gottes und im Leben mit anderen Kraft und Energie zu tanken.

Das Hirtenwort ist im vollen Wortlaut unter www.bistum-eichstaett.de/bischof/wortlaut zu finden.

]]>
Top2 Aktuelle Meldungen der Pressestelle Dekanat Weißenburg-Wemding Dekanat Roth-Schwabach Dekanat Nürnberg-Süd Dekanat Neumarkt Dekanat Ingolstadt Dekanat Herrieden Dekanat Habsberg Dekanat Eichstätt Bischof Bischof Gregor Maria Hanke
http://www.bistum-eichstaett.de/news/45030_.rss Fri, 16 Feb 2024 11:29:26 +0100 Anmeldung zum Gebetskongress „Adoratio“ gestartet https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=45030&cHash=a1595d5a3fab83062d35feec996e608f Mit dem Leitwort „Das Geheimnis des Glaubens“ findet von Freitag bis Sonntag, 14. bis 16. Juni, der fünfte Gebetskongress „Adoratio“ am oberbayerischen Wallfahrtsort Altötting statt. Das Bistum Eichstätt beteiligt sich an der Organisation, Bischof Gregor Maria Hanke nimmt teil. Interessierte können sich ab sofort anmelden. Eichstätt/Altötting. (pde) – Mit dem Leitwort „Das Geheimnis des Glaubens“ findet von Freitag bis Sonntag, 14. bis 16. Juni, der fünfte Gebetskongress „Adoratio“ am oberbayerischen Wallfahrtsort Altötting statt. Das Bistum Eichstätt beteiligt sich an der Organisation, Bischof Gregor Maria Hanke nimmt teil. Interessierte können sich ab sofort anmelden.

„Adoratio“ steht für „Kirche neu erleben, Hoffnung bekommen, Gemeinschaft erfahren“, so die Veranstaltenden in ihrer Einladung. Ingrid Wagner, die Verantwortliche des Gebetskongresses schreibt: „Nach der schönen Erfahrung von ‚Adoratio‘ im letzten Sommer, die viele Menschen als Ermutigung und Stärkung ihres Glaubens erlebt haben, freue ich mich wieder viele in Altötting begrüßen zu dürfen.“ Neben Bischof Hanke und dem Gastgeber Bischof Stefan Oster (Passau) haben auch Bischof Wolfgang Ipolt (Görlitz) sowie Kardinal Rainer Maria Wölki (Köln) ihre Teilnahme in Altötting zugesagt.

Der diesjährige „Adoratio“-Kongress beschäftigt sich mit dem Thema „Geheimnis des Glaubens“. Unter anderem sprechen hierzu Pater Johannes Paul Chavanne OCist, Prior und Pressesprecher des Stiftes Heiligenkreuz sowie Dozent für Liturgiewissenschaft, Bernadette Lang, Speakerin und Autorin der Loretto-Gemeinschaft, der Augustiner-Chorherr Dirk Egger C.R.V. sowie Rednerin und Autorin Sophia Kuby und viele mehr.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche Workshops zu den Themen Gebet, christliches Leben und Evangelisierung. Auch für junge Leute ist ein Programm vorgesehen. Zentrum der Tage in Altötting wird das gemeinsame Gebet und die Erfahrung von Gemeinschaft im Glauben sein. Neben Anbetung, Lobpreis und Eucharistiefeiern ist ein Höhepunkt die Lichterprozession um die Gnadenkapelle.

Der Passauer Bischof Stefan Oster lädt zum Kongress ein und freut sich auf die Begegnung mit zahlreichen Gläubigen: „Bei ‚Adoratio‘ erlebt man Freude am Glauben, Hoffnung und tiefe Gemeinschaft um den, der unser Zentrum ist: Jesus Christus. Ich lade Sie alle herzlich ein, nach Altötting zu kommen.“

Der Kongress findet von Freitag, 14. Juni, um 17 Uhr bis Sonntag, 16. Juni, um 13 Uhr statt. Veranstaltungsort ist die Basilika St. Anna in Altötting. Tickets gibt es unter: www.adoratio-altoetting.de. Der Ticketpreis pro Person liegt bei 50 Euro. Bis Ostern läuft der Frühbucherrabatt, bei dem das Ticket für 40 Euro erhältlich ist. Die Plätze sind begrenzt. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist die Teilnahme am Kongress kostenlos. Familien sind ebenfalls nach Altötting eingeladen. Eine Kinderbetreuung ist mit vorheriger Anmeldung möglich. Auch Gruppenanmeldungen sind verfügbar.

Organisiert wird der Kongress vom Referat für Neuevangelisierung im Bistum Passau in Kooperation mit dem Bistum Augsburg und dem Bistum Eichstätt. „Adoratio“ wird auch in diesem Jahr wieder über Radio (Radio Horeb) und Fernsehen (EWTN.TV und K-TV) übertragen werden.

Weitere Informationen finden sich auf www.adoratio-altoetting.de.

„Adoratio“ ist der Kongress zur eucharistischen Anbetung und Erneuerung des Glaubens im deutschsprachigen Raum. Inspiriert vom internationalen Kongress zur ewigen eucharistischen Anbetung, der erstmals 2011 in Rom stattfand, wurde „Adoratio“ in Deutschland zum ersten Mal 2019 in Altötting durchgeführt. Unter der Leitung des Referats Neuevangelisierung Passau wird er zusammen mit den Bistümern Augsburg und Eichstätt 2024 zum fünften Mal organisiert.

Ansprechperson für den Kongress bei der Diözese Eichstätt ist Yousif Hanna Micha, Referent für Evangelisierung und Glaubenskommunikation der Abteilung Seelsorge und Evangelisierung. Er ist erreichbar unter Tel. (08421) 50-643, E-Mail: glaubenskommunikation(at)bistum-eichstaett(dot)de.

 

]]>
Top3 Aktuelle Meldungen der Pressestelle Evangelisierung
http://www.bistum-eichstaett.de/news/45028_.rss Fri, 16 Feb 2024 10:40:46 +0100 Hochfest der Heiligen Walburga am 24. Februar: Pontifikalamt mit Bischof Gregor Maria Hanke https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=45028&cHash=d7c432aa47a77b3db2874b73423d23fc Ausnahmsweise bereits am Samstag, 24. Februar, feiert das Bistum Eichstätt das Hochfest seiner Diözesanpatronin, der heiligen Walburga. Aus diesem Anlass zelebriert Bischof Gregor Maria Hanke am Grab der Heiligen um 9.30 Uhr ein Pontifikalamt, das auch live im Internet übertragen wird. Eichstätt. (pde) – Ausnahmsweise bereits am Samstag, 24. Februar, feiert das Bistum Eichstätt das Hochfest seiner Diözesanpatronin, der heiligen Walburga. Aus diesem Anlass zelebriert Bischof Gregor Maria Hanke am Grab der Heiligen um 9.30 Uhr ein Pontifikalamt, das auch live im Internet übertragen wird. Die Orgel spielt Domorganist Martin Bernreuther, es singt eine Schwesternschola der Abtei St. Walburg. Auf dem musikalischen Programm stehen verschiedene Lieder aus dem Gotteslob und die "Missa de Angelis". Zumn Auszug spiel Bernreuther das Allegro Maestoso aus der Sonate op. 65/4 von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Das Hochfest wurde im liturgischen Kalender der Diözese Eichstätt in diesem Jahr um einen Tag vorverlegt, da es liturgisch mit dem zweiten Fastensonntag kollidieren würde.

Die weiteren Eucharistiefeiern in der Klosterkirche sind an diesem Tag um 7.15 Uhr, um 8.15 Uhr und um 11 Uhr. Die Gläubigen sind außerdem um 14 Uhr zu einer Andacht und um 17 Uhr zur deutschen Vesper mit den Nonnen der Abtei eingeladen. Auch die Vesper wird live im Internet übertragen.

Die Übertragung des Pontifikalamtes erfolgt ausschließlich über das Internet: Auf den Internetseiten des Bistums Eichstätt (www.bistum-eichstaett.de/live), der Abtei St. Walburg, der Dompfarrei Eichstätt und dem YouTube-Kanal des Bistums.

Walburga wurde um 710 in der englischen Grafschaft Wessex geboren. Wie ihre Brüder Willibald, der erster Eichstätter Bischof wurde, und Wunibald, der Abt von Heidenheim war, kam sie im 8. Jahrhundert als Glaubensbotin in die Gegend des Bistums Eichstätt. 761 begab sie sich nach Heidenheim am Hahnenkamm und errichtete an der Wirkungsstätte ihres soeben verstorbenen Bruders Wunibald ein Frauenkloster. Als Äbtissin leitete sie bis zu ihrem Tod am 25. Februar, vermutlich des Jahres 779, das Doppelkloster in Heidenheim. Hundert Jahre später wurden ihre Gebeine nach Eichstätt übertragen und in der Kreuzkirche, der heutigen Kirche St. Walburg, beigesetzt. Bald breitete sich ihre Verehrung über weite Teile Europas aus. An der Grabeskirche Walburgas, an der bereits Kanonissen wirkten, wurde im Jahr 1035 ein Benediktinerinnenkloster errichtet, das bis heute besteht.

Am Grab der heiligen Walburga in der Kirche bilden sich in den Wintermonaten wässrige Tropfen, das sogenannte „Walburgisöl“, dem heilende Wirkung zugeschrieben wird. In kleinen Fläschchen abgefasst, wird es an die Gläubigen verteilt. Vom Vertrauen der Pilger und von der Hilfe, die durch die Fürbitte der Heiligen erlangt wurde, zeugen die über 1.100 Votivbilder und Votivgaben aus vielen Jahrhunderten an der Stätte ihres Begräbnisses.

Das Walburgafest, das normalerweise an ihrem Todestag begangen wird, hat im Bistum Eichstätt den liturgischen Rang eines Hochfestes, in anderen Diözesen ist es ein nicht gebotener Gedenktag. An ihrer Grabeskirche in Eichstätt ist es bis heute auch ein großer Wallfahrtstag, an dem viele Gläubige der näheren und weiteren Umgebung nach Eichstätt kommen. Diese Kulturform wurde im Jahr 2021 ins Bayerische Landesverzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen.

Zum Livestream: www.bistum-eichstaett.de/live

Weitere Informationen unter www.abtei-st-walburg.de.

Hinweis: Der Text wurde am 19. Februar mit den musikalischen Angaben zur Gottesdienstgestaltung ergänzt

]]>
Top1 Aktuelle Meldungen der Pressestelle Abtei St. Walburg Bischof Gregor Maria Hanke Glaube-Leben
http://www.bistum-eichstaett.de/news/45027_.rss Fri, 16 Feb 2024 10:19:24 +0100 Gottesdienst für Kriegsopfer und Frieden in der Schutzengelkirche https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=45027&cHash=d29dea7c8b85ec846c4e768ed125fb0c Einen Gottesdienst im Gedenken an die Opfer der Kriege in der Ukraine und im Heiligen Land sowie für den Frieden zelebriert Bischof Gregor Maria Hanke am Montag, 26. Februar, um 9 Uhr in der Eichstätter Schutzengelkirche. Eichstätt. (pde) – Einen Gottesdienst im Gedenken an die Opfer der Kriege in der Ukraine und im Heiligen Land sowie für den Frieden zelebriert Bischof Gregor Maria Hanke am Montag, 26. Februar, um 9 Uhr in der Eichstätter Schutzengelkirche.

Damit greift der Eichstätter Bischof ein Anliegen des Generalsekretariats der Europäischen Bischofskonferenzen (CEEE) auf, das zu einer eucharistischen Kette aufgerufen hat. Demnach soll an jedem Tag in der Fastenzeit eine heilige Messe für die Opfer in der Ukraine und im Heiligen Land und für Frieden gefeiert werden. Für Deutschland ist Montag, 26. Februar, vorgesehen. An diesem Tag wird Bischof Hanke als Hauptzelebrant der 9 Uhr-Messe der Eichstätter Dompfarrei vorstehen.

]]>
Aktuelle Meldungen der Pressestelle Bischof Gregor Maria Hanke Ukraine
http://www.bistum-eichstaett.de/news/45017_.rss Thu, 15 Feb 2024 14:49:08 +0100 Damit die Liebe nicht auf der Strecke bleibt: Partnerschule im Schloss Hirschberg https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=45017&cHash=d7555660a72743c2f3791ea6a7b297d7 Neue Beziehungsmuster ausprobieren, damit die Liebe im Alltag nicht auf der Strecke bleibt: Das ist das Ziel einer Partnerschule, zu der die Diözese Eichstätt einlädt. Das Seminar zur Frage „Was für ein Paar sind wir? Unsere Stärken und Schwächen“ findet von Freitag, 15. März, 17 Uhr bis Samstag, 16. März, 20 Uhr im Tagungshaus Schloss Hirschberg bei Beilngries statt. Eichstätt/Beilngries. (pde) – Neue Beziehungsmuster ausprobieren, damit die Liebe im Alltag nicht auf der Strecke bleibt: Das ist das Ziel einer Partnerschule, zu der die Diözese Eichstätt einlädt. Das Seminar zur Frage „Was für ein Paar sind wir? Unsere Stärken und Schwächen“ findet von Freitag, 15. März, 17 Uhr bis Samstag, 16. März, 20 Uhr im Tagungshaus Schloss Hirschberg bei Beilngries statt.

Die Partnerschule richtet sich an alle Paare, die ihre Beziehungskompetenz verbessern wollen. Sie bietet Workshops an, die helfen sollen, die Individualität besser zu verstehen und vorhandene Beziehungsmuster zu erkennen. Dadurch sollen Partnerschaften gestärkt und weiterentwickelt werden.

Weitere Informationen und Anmeldung beim Bischöflichen Ordinariat Eichstätt, Referat Ehe- und Familienpastoral, Tel. (08421) 50-644, E-Mail: familie-sekretariat@bistum-eichstaett.de.

]]>
Aktuelle Meldungen der Pressestelle Ehe-Familie
http://www.bistum-eichstaett.de/news/45016_.rss Thu, 15 Feb 2024 11:49:56 +0100 Wunibald: Vortrag über den ersten Heiligen des Bistums Eichstätt https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=45016&cHash=317bb05dce169d18c9fa9b5aa886a211 Zu einem Vortrag über die Geschichte des Heiligen Wunibald laden das Diözesanbildungswerk Eichstätt und das ehemalige Benediktinerkloster Heidenheim am Sonntag, 25. Februar, um 15 Uhr ein. Eichstätt/Heidenheim. (pde) – Zu einem Vortrag über die Geschichte des Heiligen Wunibald laden das Diözesanbildungswerk Eichstätt und das ehemalige Benediktinerkloster Heidenheim am Sonntag, 25. Februar, um 15 Uhr ein.

Wunibald, der Gründungsabt des Klosters Heidenheim, ist zeitlich gesehen der erste Heilige des Bistums Eichstätt. Sein bischöflicher Bruder Willibald selbst war es, der ihn am 24. September 777 durch die feierliche Erhebung und Neubeisetzung der Gebeine heiliggesprochen hat. Die genauen Hintergründe dieser Kanonisation liegen bis heute im Dunkeln. Im Vortrag wird Dr. Peter Stockmann, Leiter des Rechtsarchivs der Diözese Eichstätt, das rechtliche und geschichtliche Umfeld des Geschehens ausleuchten. Der Eintritt ist frei.

]]>
Aktuelle Meldungen der Pressestelle Erwachsenenbildung
http://www.bistum-eichstaett.de/news/45015_.rss Thu, 15 Feb 2024 10:23:59 +0100 „Deutschland vor dem Wassernotstand“: Umweltstudientag in Eichstätt https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=45015&cHash=eea1675a1a8700871f270f45fdd21d44 „Zwischen Dürre und Flut – Deutschland vor dem Wassernotstand: Was jetzt passieren muss“: Damit befasst sich ein Studientag am Samstag, 2. März, im Priesterseminar Eichstätt. Hauptreferent ist der preisgekrönte Investigativ-Journalist Uwe Ritzer von der Süddeutschen Zeitung, der ein gleichnamiges Buch veröffentlicht hat. Weitere ausgewiesene Experten aus Wissenschaft und Politik sprechen bei der Tagung. Eichstätt. (pde) – „Zwischen Dürre und Flut – Deutschland vor dem Wassernotstand: Was jetzt passieren muss“: Damit befasst sich ein Studientag der Diözese Eichstätt und der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) Bayern am Samstag, 2. März, im Priesterseminar Eichstätt. Hauptreferent ist der preisgekrönte Investigativ-Journalist Uwe Ritzer von der Süddeutschen Zeitung, der ein gleichnamiges Buch veröffentlicht hat. Weitere ausgewiesene Experten aus Wissenschaft und Politik sprechen bei der Tagung.

Uwe Ritzer wird in seinem Einführungsvortrag die wesentlichen Fakten und Zusammenhänge zur Wassersituation in Deutschland darstellen und die Bedeutung eines widerstandsfähigen Wassermanagements hervorheben. Dem Vortrag folgt ein moderiertes Gespräch mit dem aus Franken stammenden Wirtschaftsjournalisten, der vor seinem Wechsel zur Süddeutschen Zeitung bei den Nürnberger Nachrichten und beim Weißenburger Tagblatt gearbeitet hat.

Am Nachmittag gibt es einen weiteren Vortrag mit Diskussion zu den Auswirkungen von Landnutzungsänderungen auf den Wasserhaushalt. Referent ist Professor Karl Auerswald von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft und dem Lehrstuhl für Grünlandlehre der Technischen Universität München. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, vier Bereiche mit Experten zu vertiefen. Analysen, Praxiskonzepte und Handlungsoptionen für Verantwortliche in Kirchen, Kommunen, Politik sowie Landwirtschaft und Privathaushalten stehen dabei im Mittelpunkt. Professor Martin Grambow, Leiter der Abteilung Wasserwirtschaft und Geologie des Bayerischen Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz, stellt die politischen Überlegungen und Planungen für eine Wasserstrategie in Deutschland und Bayern vor. Der Bayerische Gemeindetag erläutert in einem Workshop, „wie die kommunale Wasserver- und -entsorgung zukunftsfähig wird“. Thomas Corbeck von der Bayerischen Verwaltung für ländliche Entwicklung, München, stellt das Projekt „Boden:ständig“ vor. Bei dieser Initiative engagieren sich Menschen, die vor Ort selber konkret an der Lösung eines Problems arbeiten wie zum Beispiel lokale Überschwemmungen nach Starkregen, Erosion, Nährstoffeinträge in Seen oder Wassermangel durch extreme Trockenperioden. „Moore und ihre Bedeutung für den Arten- und Klimaschutz am Beispiel des schwäbischen Donaumooses“ ist das Thema eines Workshops mit Ulrich Mäck, Träger der Bayerischen Umweltmedaille und langjähriger Geschäftsführer der „Arbeitsgemeinschaft Schwäbisches Donaumoos“.

Die Teilnahme am Studientag kostet 30 Euro inklusive Mittagessen, 10 Euro für Schülerinnen und Schüler sowie Studierende. Die Veranstalter, die KLB Bayern und das Referat Schöpfung und Klimaschutz der Diözese Eichstätt in Kooperation mit dem Diözesanbildungswerk, unterstützen die Bildung von Fahrgemeinschaften. Anmeldung unter Tel. (08421) 50-662, E-Mail: umwelt(at)bistum-eichstaett(dot)de. Weitere Informationen gibt es unter www.bistum-eichstaett.de/umwelt. Das Buch „Zwischen Dürre und Flut“ von Uwe Ritzer ist eine Woche vor und nach der Veranstaltung sowie am Studientag selbst am Büchertisch der Dombuchhadlung St. Willibald erhältlich.

Flyer

]]>
Aktuelle Meldungen der Pressestelle Erwachsenenbildung Umwelt KLB
http://www.bistum-eichstaett.de/news/44991_.rss Tue, 13 Feb 2024 11:11:35 +0100 Auf den Spuren des heiligen Willibald: Pilgerreise nach Italien https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=44991&cHash=bdc48359bcbed33e587e81cb25a124fc Eine Pilgerreise auf den Spuren des heiligen Willibald und der Benediktiner in Italien veranstaltet das Bayerische Pilgerbüro vom 20. bis 27. Mai. Es handelt sich um eine Sonderreise für die Mitglieder des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem an der auch andere Interessierte teilnehmen können. Die Anmeldung ist bereits jetzt bei der Diözesan-Pilgerstelle Eichstätt möglich. Eichstätt. (pde) – Eine Pilgerreise auf den Spuren des heiligen Willibald und der Benediktiner in Italien veranstaltet das Bayerische Pilgerbüro vom 20. bis 27. Mai. Es handelt sich um eine Sonderreise für die Mitglieder des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem an der auch andere Interessierte teilnehmen können. Die Anmeldung ist bereits jetzt bei der Diözesan-Pilgerstelle Eichstätt möglich.

Den Einstieg in das Thema der Reise bildet ein Besuch in der Abtei Monte Oliveto Maggiore in der Toskana. Das Kloster inmitten einer grünen Zypressenoase ist eines der wichtigsten Benediktinerklöster Italiens. Von dort geht es weiter nach Rom zur Papstbasilika St. Paul vor den Mauern, die sich über dem Grab des Heiligen erhebt. Auch Willibald besuchte die Basilika. Anschließend besucht die Pilgergruppe die Lateranbasilika, wo der Überlieferung nach Willibald Papst Gregor III. begegnete, der ihn nach Germanien schickte. Auch die Besichtigung der Kirche San Gregorio Magno auf dem Celio-Hügel steht in Rom auf dem Programm. Möglicherweise wohnte Willibald im angeschlossenen Benediktinerkloster.

Ein weiterer Höhepunkt der Reise ist Monte Cassino: Dort errichtete der heilige Benedikt im Jahr 529 sein bedeutendstes Kloster. Willibald baute das zerstörte Mutterkloster der Benediktiner wieder auf. Zurück nach Rom, besuchen die Reiseteilnehmenden den Petersdom, das Zentrum der Christenheit. Auf der Rückfahrt nach Eichstätt gibt es noch Stationen in Orvieto und Lucca. „Der kleine Vatikan in der Toskana“, so wird Lucca gerne genannt. Eine Vielzahl an Kirchen und Kapellen steht in dieser mittelalterlichen Stadt, unter anderem die Kirche San Frediano mit dem Grab von Willibalds Vater Richard.

Domkapitular Reinhard Kürzinger, Leiter der Diözesan-Pilgerstelle Eichstätt, und Sarah Hairbucher, Leiterin des Fachbereiches Jugend im Bischöflichen Ordinariat, werden die Reisegruppe auf der Busfahrt begleiten. Weitere Informationen und Anmeldung unter Tel. (08421) 50-690 (mittwochs von 9 Uhr bis 12 Uhr), E-Mail: pilgerbuero(at)bistum-eichstaett(dot)de.

]]>
Aktuelle Meldungen der Pressestelle Pilgerstelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/44990_.rss Tue, 13 Feb 2024 10:50:50 +0100 Kolpingjugend und Frauenbund erklären Smartphones und Tablets https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=44990&cHash=494458f5e603d8202bf41fe43206df31 Konkrete Fragen rund um „Smartphone, Tablet & Co“ beantwortet Jugendreferentin Christina Rixner bei einer Veranstaltung der Kolpingjugend und des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) am Samstag, 24. Februar, von 14 Uhr bis 16.30 Uhr im Jugend- und Sportzentrum in Hofstetten (Römerstr. 5). Eichstätt/Hofstetten. (pde) – Konkrete Fragen rund um „Smartphone, Tablet & Co“ beantwortet Jugendreferentin Christina Rixner bei einer Veranstaltung der Kolpingjugend und des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) am Samstag, 24. Februar, von 14 Uhr bis 16.30 Uhr im Jugend- und Sportzentrum in Hofstetten (Römerstr. 5).

Die Veranstaltung der Reihe „Jung lehrt Alt“ richtet sich an ältere Menschen, die mit ihrem Smartphone nicht nur telefonieren, sondern auch ins Internet gehen möchten, die vielleicht skypen möchten, um ihre Enkelkinder häufiger zu sehen oder sich mit ihnen über WhatsApp austauschen möchten. An diesem Nachmittag werden in kleinen Gruppen Fragen rund um Smartphone und Tablet auf verständliche Weise beantwortet. Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten eigene Geräte mitbringen und vorher den Akku aufladen.

Die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro für KDFB-Mitglieder, 15 Euro für Nicht-Mitglieder. Anmeldung an die KDFB Geschäftsstelle, Tel. (08421) 50-673, E-Mail: info(at)frauenbund-eichstaett(dot)de.

]]>
Aktuelle Meldungen der Pressestelle Erwachsenenbildung Dekanat Ingolstadt Dekanat Eichstätt Frauenbund (KDFB)
http://www.bistum-eichstaett.de/news/44988_.rss Mon, 12 Feb 2024 15:29:30 +0100 Firmungen 2024: Diözese veröffentlicht Firmplan https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=44988&cHash=46a6c0191c2dcaea7654fb3da275d8f9 An 88 Terminen finden Firmungen in diesem Jahr im Bistum Eichstätt statt. Die Reihe der Firmgottesdienste startet am 20. April. Traditionell werden die meisten Kinder und Jugendlichen rund um das Fest des Heiligen Geistes, das Pfingstfest gefirmt. Allerdings gibt es einzelne Termine bis hinein in den November. Eichstätt. (pde) – An 88 Terminen finden Firmungen in diesem Jahr im Bistum Eichstätt statt. Die Reihe der Firmgottesdienste startet am 20. April. Traditionell werden die meisten Kinder und Jugendlichen rund um das Fest des Heiligen Geistes, das Pfingstfest gefirmt. Allerdings gibt es einzelne Termine bis hinein in den November.

Ordentlicher Spender der Firmung ist entsprechend dem Kirchenrecht der Bischof. Allerdings beauftragt Bischof Gregor Maria Hanke zahlreiche Priester, die Firmung zu spenden. Dazu gehören Jugendseelsorger, Mitglieder des Eichstätter Domkapitels aber auch Gäste aus der Weltkirche, etwa der aus dem Bistum Eichstätt stammende Weihbischof der Diözese Sucre in Bolivien, Adolf Bittschi. Ort und Datum der jeweiligen Firmung sowie die Namen der Firmspender sind im offiziellen Firmplan der Diözese unter www.bistum-eichstaett.de/firmplan einsehbar.

Hinsichtlich des Alters der Firmlinge bestehen unterschiedliche Regelungen. Üblicherweise werden im Bistum Eichstätt Buben und Mädchen gefirmt, wenn sie die sechste Schulklasse besuchen. Zur Erwachsenenfirmung lädt der Bischof einmal im Jahr nach Eichstätt, wo er die Firmungen selbst vornimmt.

Die Anmeldung für die Firmung erfolgt im zuständigen Pfarrbüro. In der Regel wendet sich die Pfarrei an alle Jugendlichen, die aufgrund ihres Alters am nächsten Termin zum Empfang des Firmsakramentes eingeladen sind. In einigen Gemeinden gibt es aber auch die Regel, dass Firmbewerberinnen und Firmbewerber von sich aus mit der Bitte, gefirmt zu werden, an die Pfarrei herantreten müssen. Um gefirmt werden zu können, gibt es einige Voraussetzungen: Die Kandidatinnen und Kandidaten müssen getauft sein, altersmäßig die Bedeutung der Firmung erkennen können, ausdrücklich um die Firmung bitten und bereit sein, sich auf die Firmung vorzubereiten.

Art, Struktur und Dauer der Firmvorbereitung unterliegen dabei keiner detaillierten Regelung von Seiten der Weltkirche oder der Diözese. Sie kann zum Beispiel besondere Gottesdienste, Gruppenstunden, Blockwochenenden und Projektarbeit beinhalten. Auch das Kennenlernen der Pfarrei gehört dazu. Meistens wird die Firmvorbereitung von ehrenamtlichen Christen aus der Pfarrei übernommen, denen dabei anleitend pastorale Kräfte (Pfarrer, Kaplan, Pastoral- oder Gemeindereferentinnen und –referenten) zur Seite stehen. In vielen Pfarreien wird auch ein Informationsabend für Eltern und Paten angeboten.

Der Firmpate oder die Firmpatin soll den Firmling bei der christlichen Lebensführung begleiten und unterstützen. Die Voraussetzung zur Übernahme des Patenamtes besteht darin, selbst katholisch, in der Regel mindestens 16 Jahre alt und selbst gefirmt zu sein. Die Lebensführung soll dabei dem katholischen Glauben entsprechen. Wenn es in einem Einzelfall aus einem wichtigen Grund allerdings nicht möglich ist, für das Kind oder den Jugendlichen einen katholischen Paten oder Patin zu bestimmen, so kann hier auf Antrag eine Ausnahme gemacht werden. Bei der Feier der Firmung selbst begleitet der Firmpate den Firmling zum Empfang des Sakramentes.

Weitere Informationen zur Firmung unter www.bistum-eichstaett.de/sakramente.

]]>
Top1 Aktuelle Meldungen der Pressestelle Glaube-Leben Sakramente und Katechese
http://www.bistum-eichstaett.de/news/44987_.rss Mon, 12 Feb 2024 13:11:58 +0100 Exerzitientage des Frauenbundes im Kloster Plankstetten https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=44987&cHash=e01a190f2a59097c2d9a3b8bb2d9bb6d Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) im Bistum Eichstätt lädt zu einem Exerzitienwochenende ins Kloster Plankstetten ein. Die Veranstaltung mit dem Leitwort „Die fünf Sprachen der Liebe Gottes“ beginnt am Samstag, 9. März, um 10 Uhr und endet am Sonntag, 10. März, um 15 Uhr. Eichstätt/Beilngries. (pde) – Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) im Bistum Eichstätt lädt zu einem Exerzitienwochenende ins Kloster Plankstetten ein. Die Veranstaltung mit dem Leitwort „Die fünf Sprachen der Liebe Gottes“ beginnt am Samstag, 9. März, um 10 Uhr und endet am Sonntag, 10. März, um 15 Uhr.

Diakon Anselm Blumberg wird anhand biblischer Beispiele fünf Weisen vorstellen, wie Gott sich und seine Liebe den Menschen mitteilt. Die Teilnehmerinnen sollen danach der Frage nachspüren, welche eigene Liebessprache sie selbst sprechen. In einem weiteren Schritt sollen sie nachforschen, wie Gott sich in ihrem eigenen Leben bereits liebevoll zu erkennen gegeben hat. Außer inhaltlichen Impulsen beinhalten die Exerzitien auch Zeiten der Stille, Austausch, Gebet, Gottesdienst und Spaziergänge in der Natur in der Umgebung des Klosters, das im Sulztal zwischen Beilngries und Berching liegt.

Die Teilnahmegebühren betragen 85 Euro für KDFB-Mitglieder, 130 Euro für Nichtmitglieder inklusive Übernachtung, Frühstück und Mittagessen. Anmeldung an die Geschäftsstelle des Frauenbundes, Tel. (08421) 50-673, E-Mail: info(at)frauenbund-eichstaett(dot)de.

]]>
Aktuelle Meldungen der Pressestelle Erwachsenenbildung Frauenbund (KDFB)
http://www.bistum-eichstaett.de/news/44982_.rss Mon, 12 Feb 2024 10:56:52 +0100 Katholischer Sportverband: Trauer um Gerhard Bayerlein https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=44982&cHash=0c25299c02c4f80bcb18965debbe6973 Der Diözesanverband Eichstätt des DJK-Sportverbandes trauert um seinen Vizepräsidenten Gerhard Bayerlein, der am vergangenen Samstag im Alter von 71 Jahren verstorben ist. Eichstätt/Obererlbach. (pde) – Der Diözesanverband Eichstätt des DJK-Sportverbandes trauert um seinen Vizepräsidenten Gerhard Bayerlein, der am vergangenen Samstag im Alter von 71 Jahren verstorben ist.

Gerhard Bayerlein stammt aus Haundorf (Obererlbach). Er war von März 2001 bis April 2005 zunächst stellvertretender Kreisvorsitzender in der DJK-Kreisgemeinschaft Nord, von April 2005 bis Juni 2013 deren Vorsitzender. Seit Mai 2013 hat Gerhard Bayerlein als Vizepräsident im DJK-Diözesanverband Eichstätt die Entwicklung des Verbandes maßgeblich mitgestaltet. Über Jahrzehnte hinweg war Gerhard Bayerlein auch in seinem Heimatverein, der DJK Obererlbach, sowohl als Vorsitzender als auch später als Ehrenvorsitzender engagiert.

Für seine Verdienste wurde Bayerlein 1992 mit dem DJK-Ehrenzeichen in Bronze und im Jahr 1995 mit dem DJK-Ehrzeichen in Silber geehrt. Im Jahr 2000 wurde ihm für sein herausragendes Engagement für den Eichstätter Sportverband das Ludwig-Wolker-Relief überreicht. Das Ludwig-Wolker-Relief wird ausschließlich für hervorragenden Einsatz und besondere Verdienste um die DJK verliehen, besonders für ehrenamtliche Funktionärinnen und Funktionäre, die bereits alle Ehrungen des DJK-Diözesanverbandes besitzen. Gerhard Bayerlein wurde im Jahr 2005 zudem der Ehrenbrief des DJK-Diözesanverbandes Eichstätt und im Jahr 2010 das Ehrenzeichen in Gold überreicht.

Die Beerdigung findet am Donnerstag, 15. Februar, um 14 Uhr in Obererlbach statt. Vertretende der Vereine werden gebeten, mit einer Fahnenabordnung teilzunehmen. Ein ausführlicher Nachruf für Gerhard Bayerlein befindet sich auf der Internetseite des DJK-Diözesanverbandes Eichstätt: www.djk-dv-eichstaett.de.

]]>
Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/44977_.rss Mon, 12 Feb 2024 10:06:01 +0100 Zwölfuhrläuten aus Röttenbach im Bayerischen Rundfunk https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=44977&cHash=0c28b6a2ad245d87a2967040845ea0c2 Aus der katholischen Marienkirche im mittelfränkischen Röttenbach überträgt der Bayerische Rundfunk am Sonntag, 18. Februar, das Mittagsläuten. Die Sendung ist von 12 Uhr bis 12.03 Uhr auf Bayern 1 und BR Heimat zu hören sowie als Podcast im Internet abrufbar. Eichstätt/Röttenbach. (pde) – Aus der katholischen Marienkirche im mittelfränkischen Röttenbach überträgt der Bayerische Rundfunk am Sonntag, 18. Februar, das Mittagsläuten. Die Sendung ist von 12 Uhr bis 12.03 Uhr auf Bayern 1 und BR Heimat zu hören sowie als Podcast im Internet abrufbar.

Der Deutsche Orden hat ab 1250 über ein halbes Jahrtausend die Röttenbacher Orts- und Kirchengeschichte bestimmt. Besiedelt wurde der Ort bereits vor mehr als 1000 Jahren. Die erste urkundliche Erwähnung geht auf über 800 Jahren zurück, als der Eichstätter Bischof Otto eine Marienkirche weihte. Später wurde eine größere Wehrkirche gebaut, St. Ulrich, die heute nur noch als Friedhofskirche genutzt wird. Nach 1945 wurde aufgrund der Bevölkerungsentwicklung eine moderne und größere Kirche gebaut: „Maria Königin“. In ihr befinden sich mehrere Kostbarkeiten, die aus St. Ulrich umgezogen wurden: Kruzifix, Taufstein und Rosenkranzmadonna, allesamt aus dem 17. Jahrhundert, vier Rokoko-Ölgemälde sowie die beiden großen Glocken von 1953. Zu ihnen wurden dann zwei kleinere in den freistehenden Turm gehängt. Sie sind am ersten Fastensonntag, 18. Februar, zur Mittagstunde im Bayerischen Rundfunk zu hören.

]]>
Medien Top3 Aktuelle Meldungen der Pressestelle Dekanat Roth-Schwabach pfv Georgensgmünd-Röttenbach
http://www.bistum-eichstaett.de/news/44976_.rss Mon, 12 Feb 2024 09:43:11 +0100 Inklusiver Gottesdienst mit Laut- und Gebärdensprachchor in Ingolstadt https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=44976&cHash=6d65e28db9e513beec01e693e361d93a Zu einem besonderen Gottesdienst der Reihe „Kirche ist unser Zuhause“ lädt die Diözese Eichstätt am ersten Fastensonntag, 18. Februar, in die St. Pius-Kirche in Ingolstadt ein. Die Eucharistiefeier beginnt um 10 Uhr und wird von den Chören „Via Nova“ (Lautsprache) und „Hoffnungsstrahl“ (Gebärdensprache) musikalisch gestaltet. Eichstätt/Ingolstadt. (pde) – Zu einem besonderen Gottesdienst der Reihe „Kirche ist unser Zuhause“ lädt die Diözese Eichstätt am ersten Fastensonntag, 18. Februar, in die St. Pius-Kirche in Ingolstadt ein. Die Eucharistiefeier beginnt um 10 Uhr und wird von den Chören „Via Nova“ (Lautsprache) und „Hoffnungsstrahl“ (Gebärdensprache) musikalisch gestaltet. Eine Gebärdensprachdolmetscherin wird den gesamten Gottesdienst simultan übersetzen.

Pfarrer Alfred Grimm, in der Diözese Eichstätt für die Seelsorge „Menschen mit Behinderung – Inklusive Pastoral“ zuständig, freut sich, dass die beiden Laut- und Gebärdensprachchöre wieder gemeinsam Gottesdienste musikalisch gestalten. „Es bestand schon Sorge, dass dieses besondere Projekt durch Corona zerstört worden wäre. Gott sei Dank haben sich die Chöre wieder zusammengefunden, miteinander geübt und können nun nach der Pandemie erstmals wieder gemeinsam auftreten.“

Nach dem Gottesdienst mit dem Leitwort „Unter Gottes Schutz“ werden im Pfarrheim von St. Pius Bücher in Leichter Sprache ausgestellt. Außerdem informiert Pfarrer Grimm über Angebote in Leichter Sprache und zur Gebärdensprache im Bistum Eichstätt.

]]>
Top3 Aktuelle Meldungen der Pressestelle Glaube-Leben Behindertenpastoral
http://www.bistum-eichstaett.de/news/44931_.rss Fri, 09 Feb 2024 10:57:59 +0100 „Wenn du betest“: Vorlage für Hausgottesdienst zur Fastenzeit https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=44931&cHash=a3075b2fd1c5c911e610a3fac9953e9f Zu Feier eines Hausgottesdienstes am ersten Montag in der Fastenzeit, 19. Februar, lädt der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke die Gläubigen in seinem Bistum ein. Die Diözese Eichstätt stellt dafür eine Gebetsvorlage bereit. Eichstätt. (pde) – Zur Feier eines Hausgottesdienstes am ersten Montag in der Fastenzeit, 19. Februar, lädt der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke die Gläubigen in seinem Bistum ein. Die Diözese Eichstätt stellt dafür eine Gebetsvorlage bereit.

Schwerpunkt der vorgeschlagenen Texte ist das Gebet. Hintergrund ist, dass Papst Franziskus für 2025 ein „Heiliges Jahr“ ausgerufen hat, das weltweit zu einer „Symphonie von Gebeten“ führen soll. Das Jahr 2024 soll dabei als Vorbereitungszeit dienen, die besonders dem Gebet gewidmet ist. „Der diesjährige Hausgottesdienst zur Fastenzeit stellt daher das Gebet selbst in den Mittelpunkt und will uns zum regelmäßigen Gespräch mit Gott ermutigen. Im Gebet können wir unser gesamtes Leben vor Gott bringen, unsere Trauer und Freude, unseren Dank und unsere Bitten, unsere Klage und Hoffnung“, schreibt Bischof Hanke im seinem Geleitwort zur Gottesdienstvorlage.

Eine Anleitung zum Gebet liefert das in der Vorlage zitierte Evangelium nach Matthäus. Darin heißt es unter anderem: „Wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden, die meinen, sie werden nur erhört, wenn sie viele Worte machen. Macht es nicht wie sie; denn euer Vater weiß, was ihr braucht, noch ehe ihr ihn bittet.“ Bischof Hanke lädt die Gläubigen ein, sich in der Vorbereitung auf Ostern und auf das Heilige Jahr 2025 besonders Zeit für das persönliche Gebet zu nehmen.

Die Vorlage für den Hausgottesdienst in der Fastenzeit ist bestellbar im Bischöflichen Ordinariat Eichstätt unter Tel. (08421) 50-601, E-Mail: glaube-liturgie(at)bistum-eichstaett(dot)de. Eine digitale Version ist unter www.bistum-eichstaett.de/hausgottesdienste verfügbar.

]]>
Top2 Aktuelle Meldungen der Pressestelle Glaube-Leben
http://www.bistum-eichstaett.de/news/44906_.rss Thu, 08 Feb 2024 12:14:22 +0100 Ratschenbaukurs für Ministranten und Ministrantinnen https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=44906&cHash=6f408b833892410af7e0b2bf3cc550c2 Für Ministrantengruppen, deren Ratschen schon in die Jahre gekommen sind oder die keine funktionierende Ratsche mehr haben, aber auch für Pfarreien, die wieder mit der Tradition des Karfreitagsratschens beginnen wollen, bietet die Ministrantenpastoral des Bistums Eichstätt in Zusammenarbeit mit einem Schreinerbetrieb einen Ratschenbaukurs an. Eichstätt. (pde) – Ratschen ersetzen zwischen Gründonnerstag und der Osternacht die Kirchenglocken. Traditionell rufen Ministrantinnen und Ministranten mit diesen Holzinstrumenten zu den Gottesdiensten in dieser Zeit. Für Ministrantengruppen, deren Ratschen schon in die Jahre gekommen sind oder die keine funktionierende Ratsche mehr haben, aber auch für Pfarreien, die wieder mit der Tradition des Karfreitagsratschens beginnen wollen, bietet die Ministrantenpastoral des Bistums Eichstätt in Zusammenarbeit mit einem Schreinerbetrieb einen Ratschenbaukurs an.

Am Samstag, 9. März, findet der Kurs in den Werkräumen der Realschule in Eichstätt-Rebdorf von 9.30 Uhr bis 17.30 Uhr statt. Von jeder Pfarrei kann eine Gruppe von maximal vier Ministrantinnen und Ministranten teilnehmen. Zusätzlich kann eine weitere Person die Ministrantengruppe begleiten. Maximal zehn Pfarreigruppen können teilnehmen. Die Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen entscheidet über die Teilnahme.

Die Ministrantengruppe kann sich die Ratsche, die aus Fichtenholz angefertigt wird, mit Namen oder ihrem Pfarrei- beziehungsweise Mini-Logo personalisieren lassen. Eine liturgische Einführung in die Karwoche wird ebenfalls ein Programmpunkt sein. Die Ratschen werden am Ende des Tages von Diözesanjugendseelsorger Korbinian Müller in einer Andacht gesegnet.

Der Teilnahmebeitrag beträgt 150 Euro. Anmeldung bis 25. Februar an den Fachbereich Jugend des Bischöflichen Ordinariates, Tel. (08421) 50-801, E-Mail: anmeldung-minis(at)bistum-eichstaett(dot)de.

]]>
Aktuelle Meldungen der Pressestelle Jugend Ministranten