Bistum Eichstätt http://www.bistum-eichstaett.de/ Aktuelle Meldungen aus dem Bistum Eichstätt de-DE Bistum Eichstätt Sun, 14 Jul 2024 18:17:16 +0200 Sun, 14 Jul 2024 18:17:16 +0200 TYPO3 EXT:news http://www.bistum-eichstaett.de/news/46756_.rss Sun, 14 Jul 2024 12:02:09 +0200 Dank für 15.000 gemeinsame Ehejahre in der Willibaldswoche https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=46756&cHash=ae796d09435267a161a6062cc738c9a6 Etwa 300 Jubelpaare, die im Jahr 2024 ihre goldene Hochzeit begehen dürfen oder durften, haben zusammen mit Bischof Gregor Maria Hanke die Eucharistie gefeiert. Aufgrund der großen Zahl an Paaren gab es zwei Heilige Messen: am Samstag und Sonntag, jeweils in der Eichstätter Schutzengelkirche. Eichstätt. (pde) – Etwa 300 Jubelpaare, die im Jahr 2024 ihre goldene Hochzeit begehen dürfen oder durften, haben zusammen mit Bischof Gregor Maria Hanke die Eucharistie gefeiert. Aufgrund der großen Zahl an Paaren gab es zwei Heilige Messen: am Samstag und Sonntag, jeweils in der Eichstätter Schutzengelkirche.

Bischof Gregor Maria Hanke dankte in seiner Predigt den anwesenden Jubelpaaren für ihren gemeinsamen Lebensweg, der von Geduld, Treue und Opferbereitschaft geprägt gewesen sei. Er betonte, dass ihre Ehe ein starkes Zeichen in einer Gesellschaft sei, die oft Vergnügen über Verantwortung stelle. Die Paare hätten trotz Herausforderungen, Fehler und Krisen ihre Liebe bewahrt und seien damit zu einem prophetischen Zeichen für die Gläubigen und Priester geworden.

Er erinnerte die Paare an den Anfang ihrer Beziehung und das Vertrauen, das sie in Gottes „Ja“ zu ihrem Eheversprechen gesetzt hätten. Auch wenn die anfängliche Verliebtheit vergangen sei, hätten sie gelernt, die Unterschiede des anderen anzuerkennen und Konflikte zu bewältigen. Ihre Ehe sei durch den Alltag, die Verantwortung für Kinder und Familie und durch das Gebet gestärkt worden. Ihr Weg sei manchmal schwer und unsicher gewesen, aber Liebe und Hingabe habe sie getragen. Die Liebe habe sich im Laufe der Jahre verwandelt von stürmischer Leidenschaft zu einer reifen, geduldigen und verzeihenden Liebe, die die Schwächen des Partners akzeptiert und überwunden habe. Bischof Hanke warnte vor der Erwartung, dass eine Beziehung ständig aufregend und perfekt sein müsse, und betonte, dass die Ehe als Sakrament Christus in die Partnerschaft bringe und eine Kultur des verträglichen Miteinanders fördere.
Er zitierte Papst Johannes Paul II., der sagte, Kultur sei das, wodurch der Mensch mehr Mensch werde. Ein Zeitungsartikel über ein Paar, das 75 Jahre verheiratet ist, illustrierte die Botschaft der Predigt: Trotz der Herausforderungen und Veränderungen des Lebens könne Liebe bestehen und wachsen. Der Bischof wünschte den Jubelpaaren, dass sie auch nach vielen Jahrzehnten ihrer Beziehung die Schönheit und Stärke ihrer Liebe spüren und leben können.

Nach der Eucharistiefeier waren die Ehepaare zur Begegnung und zum Gespräch eingeladen bei Weißwürsten, Bier und der Möckenloher Blechmusik mit Dominik Harrer. Am Sonntag hatte die Blasmusikgruppe „Die Ander’n“ ihren Einsatz. Dabei wurden Erinnerungen ausgetauscht, vor allem an das Jahr der Hochzeit, 1974. Neben der Popgruppe Abba prägte vor allem die Fußballweltmeisterschaft die damals neuverheirateten Paare. Ein Paar erzählte, man habe sich zunächst keinen Fernseher leisten wollen, der für ein frisch verheiratetes Paar eine finanzielle Herausforderung bedeutet habe. „Aber dann saß mein frisch angetrauter Mann ständig bei Nachbarn und im Wirtshaus, sodass ich kurzerhand einen Fernseher kaufte, dann hat er wenigstens Zuhause Fußball geschaut“, so die Ehefrau.

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Top1 Aktuelle Meldungen der Pressestelle Willibaldswoche Ehe
http://www.bistum-eichstaett.de/news/46754_.rss Sat, 13 Jul 2024 09:55:36 +0200 „Open yourself!“ – Festival der Jugend in der Willibaldswoche https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=46754&cHash=e481b10b911b99662bd9c75479113350 Poetry Slam, Escape Room, Workshops und mehr: Die Willibaldswoche hat mit dem Jugendfestival „Open yourself!“ einen Höhepunkt für die junge Kirche gesetzt. Das Programm am Freitag im Garten des Eichstätter Priesterseminars war breit gefächert und ließ sich auch von Regenschauern nicht aufhalten. Eichstätt. (pde) – Poetry Slam, Escape Room, Workshops und mehr: Die Willibaldswoche hat mit dem Jugendfestival „Open yourself!“ einen Höhepunkt für die junge Kirche gesetzt. Das Programm am Freitag im Garten des Eichstätter Priesterseminars war breit gefächert und ließ sich auch von Regenschauern nicht aufhalten.

Anna Kirschner, Referentin für jugendpastorale Projekte im Bistum Eichstätt, zeigte sich zufrieden: „Ich freu mich, dass sich so viele haben ansprechen lassen trotz des Wetters. Bekannte Gesichter, unbekannte Gesichter – es war eine tolle Mischung und es haben auch richtig viele mit angepackt.“ So gab es zum Beispiel einen Bungee Run, eine Luftkissenbahn, eine Utopie-Werkstatt von Studierenden im Master Bildung für nachhaltige Entwicklung der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und eine Weihrauch-Werkstatt. Bei einem Menschenkicker konnten Teams gegeneinander antreten und an einer großen Wand konnte man Ideen für die Kirche der Zukunft hinterlassen.

Bischof Gregor Maria Hanke und Generalvikar Michael Alberter waren ebenfalls zu Gast und kamen mit den jungen Menschen ins Gespräch. „Die Jugend ist mir ganz wichtig, denn die Sache des Glaubens muss weitergehen in der nächsten Generation“, sagte Bischof Hanke. „Wir wollen die jungen Menschen ermutigen, sich in der Kirche zu engagieren und mit der Kirche zusammen auf ihrem Lebensweg zu gehen. Solch ein Festival wie heute ist dafür sicher ein guter Türöffner.“ Die einzelnen Angebote wurden von den Besuchenden gerne angenommen – von den Workshops bis zum Streetfood. Lucca Maurice gestaltete zum Beispiel mehrere Buttons und freute sich besonders auf den Poetry Slam: „Ich fand es total interessant, besonders dass ich mit so vielen unterschiedlichen Leuten ins Gespräch gekommen bin, das liebe ich.“

Am Abend gab es Programm auf der Bühne: In einer Podiumsdiskussion befassten sich die Jugendlichen mit dem Thema „Hat die Kirche Zukunft – hat die Zukunft Kirche?“ Einig waren sich die jungen Menschen, dass eine lebendige und einladende Kirche wichtig ist. Die Teilnehmenden betonten die Bedeutung persönlicher Beziehungen und Vorbilder, um Jugendliche für die Kirche zu begeistern. Sie riefen dazu auf, den Glauben als freie Entscheidung zu leben und die Kirche aktiv mitzugestalten, um eine inklusive und zukunftsfähige Gemeinschaft zu schaffen.

So betonte beispielsweise Maximilian Griesbeck, Diözesanvorsitzender der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg, die Bedeutung einer aktiven Kirche und schilderte seine positiven Erfahrungen mit Jugendlichen, die Verantwortung übernehmen. Schwellenlose Ansätze der Pfadfinderarbeit erreichten auch kirchenferne Jugendliche, was ihn optimistisch für die Zukunft der Kirche stimme. Schwester Veronika Gresik, Sozialpädagogin und Ordensschwester, sprach über ihre Konversion zur katholischen Kirche und die tiefe Beziehung zu Jesus. Trotz Vorurteilen bleibe die Kirche für viele ein Ort der Sehnsucht und des Trosts. Chris Bentele hob die Bedeutung der Eucharistie hervor und sprach sich für eine offenere Kirche aus, die auch queeren Menschen Schutzräume bietet. Isabell Meixner plädierte dafür, Jugendliche besser abzuholen und einzubinden. Jugendgottesdienste und kreative Ansätze könnten die Kirche für junge Menschen attraktiver machen.

Gegen den mittlerweile immer stärker werdenden Regen kämpften schließlich noch sechs junge Dichtende bei einem Poetry Slam. Den Abschluss des Festivals der Jugend bildete eine Vigil in der Kreuzkapelle des Bischöflichen Seminars.

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Top2 Aktuelle Meldungen der Pressestelle Willibaldswoche Jugend
http://www.bistum-eichstaett.de/news/46750_.rss Fri, 12 Jul 2024 13:13:40 +0200 Mittagsimpulse in der Willibaldswoche geben spirituell und auch räumlich neuen Einblick https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=46750&cHash=37d15db6dc0e41d40fa91a4a9ee75990 Was sich hinter der unscheinbaren Holztür neben dem Ostchor des Doms befindet, das wussten nicht einmal alteingesessene Eichstätter. Die Willibaldswoche aber hat, passend zu ihrem diesjährigen Motto „Öffne dich“, Einblick gewährt: Hinter der Tür liegt der kleine Innenhof St. Willibald. Die ideale Kulisse für die Mittagsimpulse. Eichstätt - Was sich hinter dieser unscheinbaren, stets verschlossene Holztür an einer Mauer zwischen dem Ostchor des Doms und dem Nachbargebäude befindet, das wussten nicht einmal alteingesessene Eichstätter. Die Willibaldswoche aber hat, passend zu ihrem diesjährigen Motto „Öffne dich“, Einblick gewährt: Hinter der Tür liegt der kleine Innenhof St. Willibald, der im Zuge der Domsanierung instandgesetzt wurde und nun die ideale Kulisse für ein neues Angebot im Rahmen der diözesanen Festwoche abgab: Die Mittagsimpulse, die täglich ab zwölf Uhr starteten. Fünf Teams,  unter den Mitarbeitenden auch Bischof Gregor Maria Hanke, gestalteten die Treffen für alle Interessierten, die sich eine halbstündige Auszeit nehmen wollten.

„Richtig heimelig hier“

Um eine ganz besondere Familie dreht sich der erste Mittagsimpuls: Dr. Marion Bayerl, Referentin für Ehe und Familie im Bischöflichen Ordinariat, und Markus Wittmann, Leiter des Fachbereichs „Glaube und Liturgie“, denken über den heiligen Willibald und die Seinen nach: Eine Sippe, in der e , so Wittmanns Vermutung, sicher auch Querelen und Geschwisterzoff gegeben habe, wie in jeder normalen Familie. Und die doch zur „heiligen Familie Eichstätts“ geworden sei, jeder auf seine Weise. Walburga etwa sei den Menschen nicht nur im Gedächtnis geblieben, „weil sie so einen tollen großen Bruder hatte“, überlegt Bayerl. Zumal historisch gar nicht gesichert sei, dass sie jünger als Willibald war. Dessen Lebensstationen skizziert Wittmann anschließend anhand von Aufzeichungen der Nonne Hugeburc aus dem späten 8. Jahrhundert.

Ja, er erinnere sich noch daran, diese Beschreibungen in der Rebdorfer Realschule gehört zu haben, meint ein junger Angestellter des Eichstätter Landratsamts nach dem Impuls. Mit zwei älteren Kolleginnen ist er in der Mittagspause extra vom neuen Dienstleistungszentrum im Eichstätter Westen zum Dom gekommen, „ganz freiwillig“, wie er lächelnd betont. Für eine seiner beiden Begleiterinnen ist der Mittagsimpuls ein Blick über den Tellerrand: Sie wohnt im Bistum Augsburg, das ebenfalls in diesen Tagen mit der „Ulrichswoche“ seines Diözesanpatrons gedenkt und engagiert sich stark in ihrer Pfarrgemeinde. „Ich fand das jetzt so richtig heimelig in diesem Innenhof“, meint sie beim Gehen, während zwei andere Frauen sich einig sind, dass die kurze Betrachtung zu den Bistumspatronen „auch für Touristen ein schöner Vortrag gewesen wäre“.

Neu betrachten lernen

„Was haben wir für schöne Plätze“, mit diesem Ausruf betritt Bischof Gregor Maria Hanke tags darauf erstmals den Innenhof St. Willibald. Mit der diözesanen Umweltreferentin Lisa Amon gestaltet er den zweiten Mittagsimpuls unter dem Motto „Schönheit der Schöpfung“. „Dürfen wir rein? „, fragt eine ältere Dame, „mein Mann hat gestern entdeckt, dass die Tür offen steht“. Das Paar gesellt sich zu den etwa zwei Dutzend Zuhörenden, denen der Bischof die Augen öffnet für die vielen Bilder aus dem Bereich Landwirtschaft und Natur, die das Neue Testament enthält. Unter anderem spricht er das Gleichnis vom Sämann an, das Mut machen könne für die heutige Pastoral. Ermutigen will er auch, bewusst immer wieder die Wunder der Schöpfung zu bestaunen, sie seien nicht weniger als Instrumente der Verkündigung.

Ob das auch für die blühenden Disteln gilt, die Amon in einem großen Weidenkorb zwischen fast reifen  Getreideähren arrangiert hat? Ja, meint die Umweltreferentin und lädt ein, das vermeintlich lästige Unkraut beim nächsten Spaziergang einmal mit anderen Augen zu betrachten, als eine Planze, die mit allen Böden zurechtkommt, tiefe Wurzeln und reichlich Blüten bildet, die Insekten nähren.

Einladende Klänge, verhaltene Resonanz

Bettina Lübeling, Referentin für kirchliche Jugendarbeit und Jugendbildung  und Diözesanjugendseelsorger Domvikar Korbinian Müller blicken am nächsten Tag auf die historische Beschreibung von Willibalds Jugendjahren und machen sich Gedanken darüber, was junge Menschen von heute damit anfangen können. So wie Willibald etwa im italienischen Kloster Montecassino  seinen Platz suchte und fand, so sei es auch heute wichtig, Gemeinschaft zu erleben, „die mich annimmt, mich anspornt, mich ernst nimmt“. Und, meint Müller, „Hand aufs Herz: Ein bisschen Abenteuerlust wird schon auch dabei gewesen sein bei seinem Aufbruch in fremde Länder“. So, wie auch heute junge Menschen Lust auf Neues, auf Veränderung hätten. Passend dazu zitieren er und Lübeling aus dem nachsynodalen Apostolischen Schreiben „Christus vivit“ des Papstes an junge Menschen: „Werft die Ängste, die euch lähmen, über Bord, damit ihr euch nicht in jugendliche Mumien verwandelt. Lebt! Widmet euch dem Besten des Lebens! Öffnet die Käfigtür und fliegt hinaus!“ Eine mitreißende Botschaft. Schade, dass es im Innenhof St. Willibald an jungem Publikum fehlt, das diese Worte vernimmt. Jung ist immerhin der Komponist des modernen Willibaldslieds, das Lübeling und Müller zum Schluss anstimmen: Tobias Walter, der sich ehrenamtlich in der Ministrantenarbeit des Bistums engagiert.

Rhythmische Gitarrenklänge dringen am folgenden Tag aus dem Innenhof St. Willibald: Angelika Netter, Barbara Ulrich, Eugen Hartleitner und Markus Oelsmann, die den Impuls „Kirche unterwegs“ gestalten, haben einen pensionierten Kollegen,  Freizeitmusiker Bernhard Gruber, angeheuert. Während sie sich noch abstimmen, füllen sich die Bänke langsam. Ein älterer Herr mit Stoffhut outet sich als Urlauber: „Als ich ankam, hab ich mit Freude festgestellt, dass Willibaldswoche ist.“ Schon seit Wochenbeginn kommt er täglich zum Mittagsimpuls, „und morgen geh ich auch nochmal hin!“ Ein sportliches Paar schiebt seine Räder in den Innenhof. Die beiden kommen aus Aachen und durchqueren gerade das Altmühltal.

Weil an diesem Tag das Gedenken an den heiligen Bonifatius gefeiert wird, stellt der Impuls ihn und drei weitere für Eichstätt bedeutsame Heiligengestalten in den Blickpunkt: Willibald, Walburga und Lioba. Was wären heute ihre Botschaften? Wie würde Bonifatius mit Suchenden, Ausgetretenen, Zweifelnden reden? Was wünschte sich Walburga für die Frauen im Bistum? Ideen und Vorschläge können die Anwesenden auf Zetteln als kleine Botschaften an die Bistumsleitung formulieren. So wie sie auch Gedanken und Anregungen in das Willibaldswochen-Dialogbuch schreiben können. Es liegt bei jedem Mittagsimpuls auf.

Vielversprechende Premiere

Der fünfte, abschließende Impuls, den Caritas-Präses Dompropst Alfred Rottler und Diakon Thomas Rieger gemeinsam leiten, lautet „Nächstenliebe“. Der Dienst am Nächsten, griechisch: Diakonia, sei eine der drei Grundvollzüge der Kirche, erläutert Rieger vorab. Nicht nur an ihn als Notfallseelsorger richte sich dieser Auftrag, den er und Rottler im Mittagsimpuls ausdeuten: Ist das wirklich praktikabel, was Jesus da fordert: Halte dem, der dich schlägt auch noch die andere Backe hin! Heißt Nächstenliebe wirklich sich aufzuopfern – also so wie der Pelikan in der Legende? Vom Markusevangelium bis zum jüdischen Religionsphilosophen Martin Buber schlagen Rieger und Rottler den Bogen.

Tiefgang und Besinnung inmitten des Alltags – die Mittagsimpulse zeigen, wie es gehen kann. Für das verantwortliche Team auf jeden Fall ein Grund, über eine Fortsetzung nachzudenken.

Gabi Gess/pde

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle Willibaldswoche Dom
http://www.bistum-eichstaett.de/news/46748_.rss Fri, 12 Jul 2024 10:22:13 +0200 Open-Air-Kino: Filme und Gespräche in historischem Garten https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=46748&cHash=c276ef82757ff6bbbf753bce860e427a Vom 18. bis 20. Juli sowie von 25. bis 27 Juli veranstalten das Eichstätter Filmstudio und der Bereich Medien des Diözesanbildungswerks ein Open-Air-Kino im Garten der ehemaligen Dompropstei mitten in Eichstätt. Zu sehen sind sechs Filme, die unterhalten, aktuelle Themen aufgreifen und zur Auseinandersetzung anregen. Eichstätt. (pde) – Das zauberhafte Ambiente des Gartens der ehemaligen Dompropstei mitten in Eichstätt bietet die ideale Atmosphäre für gute Filme und Gespräche. Dort zeigen das Eichstätter Filmstudio und der Bereich Medien des Diözesanbildungswerks zusammen mit Kooperationspartnern Filme, die zugleich unterhalten, aktuelle Themen aufgreifen und zur Auseinandersetzung anregen. Zwei Staffeln mit jeweils drei Filmen sind geplant: von donnerstags bis samstags, 18. bis 20. Juli sowie von 25. bis 27 Juli.

Den Auftakt macht am Donnerstag, 18. Juli, der Film „Es sind die kleinen Dinge“. Darin erzählt die französische Regisseurin Mélanie Auffret von einer aufopferungsvollen Lehrerin und ihrem aufbrausenden, längst ins Rentenalter gekommenen Schüler. Ihre Komödie greift dringliche gesellschaftliche Probleme wie Analphabetismus und Landflucht auf, ohne die gute Laune zu verlieren. Der Film ist gleichzeitig ein beherztes Plädoyer für Gemeinschaft und Solidarität.

Am Freitag, 19. Juli, steht der Film „Juliette im Frühling“, ebenfalls aus Frankreich, beim Open-Air-Kino auf dem Programm. In ihrer warmherzigen Komödie erzählt Regisseurin Blandine Lenoir auf tiefsinnige und gleichzeitig sehr unterhaltsame Weise eine Geschichte über familiäre Beziehungen, die Suche nach dem Sinn im eigenen Leben und über die kleinen Absurditäten des Alltags. Der Film basiert auf der autobiografisch inspirierten Graphic Novel „Juliette: Gespenster kehren im Frühling zurück“ von Camille Jourdy. Zu diesem Filmabend lädt besonders der Diözesanverband des Katholischen Deutschen Frauenbunds als Kooperationspartner ein.

Mit „Madame Sidonie in Japan“ endet am Samstag, 20. Juli, die erste Staffel der Kinoabende im Garten des Bischöflichen Ordinariats Eichstätt. Der Film, eine Koproduktion aus Frankreich, Deutschland, Schweiz und Japan, erzählt die Geschichte einer erfolgreichen Schriftstellerin, die nach Japan reist, um die Neuauflage ihres autobiografischen Debütromans vorzustellen. Während ihr Verleger sie zu Interviews begleitet und ihr Tempel und Schreine in Kyoto zeigt, erscheint ihr immer wieder die Gestalt ihres vor Jahren verstorbenen Ehemanns. Es ist ein Film über kulturelle Unterschiede, Trauerarbeit und die Kunst des Weiterlebens. Das Sichtbare und das Unsichtbare, das Wachen und das Schlafen existieren in dieser tiefgründigen und immer wieder humorvollen Erzählung nebeneinander.

In der zweiten Staffel des Open-Air-Kinos werden die Filme „Immer wieder Dienstag“ (25. Juli), „Wochenendrebellen“ (26. Juli) und „Liebesbriefe aus Nizza“ (27. Juli) gezeigt. Ausführliche Informationen dazu folgen. Zum Filmabend mit „Wochenendrebellen“ laden besonders Einrichtungen der Behindertenhilfe und -seelsorge ein.

Filmstart beim Freiluftkino ist jeweils mit Einbruch der Dunkelheit nach 21.30 Uhr, Einlass am Eingang Luitpoldstr. 2 ab 20.45 Uhr. Die Eintrittskarte pro Filmabend kostet 11 Euro, ermäßigt 10 Euro. Karten sind an der Abendkasse am jeweiligen Tag ab 20.45 Uhr erhältlich. Eine Vorreservierung ist nicht möglich, da es keine nummerierten Plätze gibt. Bei leichtem Regen wird gespielt, bei Unwetter entfällt die Vorführung. Wetterhinweise gibt es am Spieltag ab 16 Uhr unter www.kino-eichstaett.de. Für weitere Auskünfte ist der Fachbereich Medienbildung der Diözese Eichstätt unter Tel. (08421) 50-651 und per E-Mail: medienzentrale(at)bistum-eichstaett(dot)de erreichbar. Das Programm und Filmtrailer sind abrufbar unter www.bistum-eichstaett.de/medienzentrale.

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Top4 Aktuelle Meldungen der Pressestelle Bildung-Kultur Erwachsenenbildung
http://www.bistum-eichstaett.de/news/46733_.rss Thu, 11 Jul 2024 12:04:27 +0200 Wenn Mediennutzung zur Krankheit wird: Caritas-Suchtambulanz bietet Beratung an https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=46733&cHash=7d2be981cc5d1634440667e18579c084 Die Caritas Suchtambulanz Ingolstadt berät Menschen, die ihr eigenes Mediennutzungsverhalten hinterfragen oder als problematisch empfinden. Neben Betroffenen können auch Angehörige oder sonstige nahestehende Personen diese Hilfe in Anspruch nehmen. „Die fortschreitende Digitalisierung hat unverkennbar Einfluss auf unsere Lebensstile, unsere so-zialen Beziehungen, die Arbeitswelt sowie unseren Gesundheitszustand. Mehrere Generationen verbringen inzwischen die Hälfte ihrer wachen Lebenszeit online, der digitale Raum gilt bereits als neue ‚Lebenswelt‘.“ Darauf macht der deutschlandweit aktive Fachverband Medienabhängigkeit auf seiner Homepage aufmerksam und warnt vor einer Zunahme sogenannter „Internetnutzungsstörungen“. Verstärkt werde dies durch die rasant fortschreitenden technischen Möglichkeiten, derer sich die Gaming-, Shopping-, Porno-, Social-Media- und Gambling-Industrie bediene.

Die Caritas Suchtambulanz Ingolstadt hat nun auf diese Entwicklung reagiert. Suchttherapeutin Marie Lehner und Psychotherapeutin Marie-Lena Brauer werden zukünftig schwerpunktmäßig Beratung für Ratsuchende anbieten, die ihr eigenes Mediennutzungsverhalten hinterfragen oder als problematisch empfinden. Neben Betroffenen können auch Angehörige oder sonstige nahestehende Personen diese Hilfe in Anspruch nehmen. „Mit gleich zwei besonders erfahrenen und speziell fortgebildeten Mitarbeiterinnen können wir Ratsuchenden nun ein Angebot nach höchsten fachlichen Standards anbieten“, freut sich Monika Gabler, Leiterin der Suchtambulanz.

Eine Kontaktaufnahme kann entweder telefonisch, per E-Mail oder über eines der Onlineberatungsportale erfolgen: Telefon (08 41) 309 - 3 00, suchtambulanz(at)caritas-ingolstadt(dot)de, www.suchtberatung.digital, www.caritas.de/hilfeundberatung/onlineberatung/suchtberatung.

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle Caritasverband für die Diözese Eichstätt
http://www.bistum-eichstaett.de/news/46721_.rss Wed, 10 Jul 2024 16:15:51 +0200 Ein ganz besonderes Ehrenamt: Zwölf neue Hospizbegleiter der Malteser ausgebildet https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=46721&cHash=1029f5433286201b11e004ae01ebe99e Von der Kommunikation mit demenziell erkrankten Menschen über Themen wie Ernährung und Flüssigkeitsbedarf bis hin zu Musik- und Aromatherapie: Die sechsmonatige Ausbildung in der Hospizbegleitung bei den Eichstätter Maltesern vermittelt fundiertes Wissen in vielerlei Bereichen.  Eichstätt – Von der Kommunikation mit demenziell erkrankten Menschen über Themen wie Ernährung und Flüssigkeitsbedarf bis hin zu Musik- und Aromatherapie: Die sechsmonatige Ausbildung in der Hospizbegleitung bei den Eichstätter Maltesern vermittelt fundiertes Wissen in vielerlei Bereichen. 

„Schwerstkranke und Sterbende brauchen neben einer guten medizinischen und pflegerischen Versorgung vor allem eines: Menschen, die ganz individuell auf die Bedürfnisse der zu Begleitenden eingehen und helfen, kleine Freuden umzusetzen“, erklärt Verena Neumann, Koordinatorin des Hospizdienstes der Malteser im Bistum Eichstätt. Jedes Jahr bietet der Hilfsdienst darum die Ausbildung zum Hospizbegleiter an; jetzt wurde wieder ein Kurs erfolgreich abgeschlossen.

Zwölf neue Hospizbegleiter – zwei Männer und zehn Frauen – stellen sich nun ehrenamtlich und mit dem in der Ausbildung erworbenen Wissen zur Verfügung, um andere Menschen in ihrem letzten Lebensabschnitt zu begleiten. Ein Dienst, der durch Nähe und Zeit Wichtiges leistet, betont Verena Neumann: „Hospizbegleitung schenkt Zeit für Gespräche, Zeit, um pflegenden Zugehörigen einen Freiraum zu verschaffen, oder Zeit, um einfach da zu sein.“

Neumanns Kollegin Ingrid Fieger ergänzt: „Unsere zukünftigen Ehrenamtlichen setzen sich in der Ausbildung auch mit ihrer persönlichen Haltung, ihren eigenen Erfahrungen mit Tod und Trauer auseinander.“ Neben dieser Fähigkeit zur Selbstreflektion sei für Hospizbegleiter die Bereitschaft wichtig, sich mitfühlend auf einen anderen Menschen einzulassen und dabei dem zu Begleitenden und seinen Angehörigen bis zum Lebensende zur Seite zu stehen.

Im Winterhalbjahr wird von den Maltesern wieder ein Orientierungswochenende angeboten werden, bei dem Interessierte herausfinden können, ob die Hospizbegleitung das richtige Ehrenamt für sie ist. Weitere Informationen findet man online unter www.malteser-eichstaett.de/hospiz.

Quelle: Malteser

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Top3 Aktuelle Meldungen der Pressestelle Rat-Hilfe Caritative Fachverbände - Caritas Malteser Hilfsdienst
http://www.bistum-eichstaett.de/news/46719_.rss Wed, 10 Jul 2024 15:36:30 +0200 „Wow, so viele Kinder in der Kirche“: Kinderwallfahrt der Diözese Eichstätt https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=46719&cHash=6d476af9b2e049ae64a5b28d03741215 Rund 250 Kinder im Vorschulalter sowie 50 pädagogische Fachkräfte sind am Mittwoch, 10. Juli, im Rahmen der Willibaldswoche nach Eichstätt gepilgert. Bischof Gregor Maria Hanke ermutigte sie, dem Beispiel des heiligen Willibald zu folgen und Jesus zu lieben. Für ihn persönlich sei die Kinderwallfahrt ein Festtag. Eichstätt. (pde) – Rund 250 Kinder im Vorschulalter sowie 50 pädagogische Fachkräfte sind am Mittwoch, 10. Juli, im Rahmen der Willibaldswoche nach Eichstätt gepilgert. Bischof Gregor Maria Hanke ermutigte sie, dem Beispiel des heiligen Willibald zu folgen und Jesus zu lieben. Für ihn persönlich sei die Kinderwallfahrt ein Festtag.

Eingeladen waren Kinder und Erziehungspersonal der katholischen Kindertageseinrichtungen der entferntesten Ecken des Bistums, der Dekanate Habsberg, Herrieden und Weißenburg-Wemding. Sie hatten sich bereits in den vergangenen Wochen anhand einer Arbeitshilfe der Diözese Eichstätt mit dem Leben und Wirken der Diözesanheiligen Willibald, Walburga und Wunibald beschäftigt, Lieder geübt und sich auf die Wallfahrt eingestimmt. „Die Kinder waren sehr begeistert von der Geschichte des heiligen Willibald. Sie wollten immer mehr über ihn wissen“, erzählte Erzieherin Monika Haberle vom Kindergarten St. Josef in Gunzenhausen. Im Pilgerheft begrüßte der Diözesanheilige persönlich die Kinder:  „Ich freue mich, dass ihr mich besucht. Ich segne euch. Ich möchte euch zeigen: Gott ist für euch wie ein guter Vater, wie eine liebe Mutter. Jesus ist für euch euer Bruder. Und ich bin euer Freund Willibald“. Die Kinder aus Gunzenhausen hatten auch Pilgerkerzen gestaltet, die sie mit nach Eichstätt brachten.

Vom Treffpunkt am Freiwasser-Spielplatz gingen die kleinen Pilgerinnen und Pilger in einer Prozession zur Schutzengelkirche. Zwei bunt bemalte Pilgerkreuze deuteten auch den Passanten, dass es sich bei dieser Kinderschar nicht um einen gewöhnlichen Kita- oder Schulausflug handelte. Bei einer Station auf dem Eichstätter Marktplatz winkten die Kinder dem Bistums- und Stadtpatron hoch über dem Willibaldsbrunnen zu. Der erste Bischof von Eichstätt dürfte sich darüber gefreut haben, vermutete sein 81. Nachfolger, Bischof Gregor Maria Hanke, später in der Schutzengelkirche. „So viele fröhliche Kindergesichter sehe ich ganz selten in der Kirche“, sagte Hanke. Willibald würde staunen: „Wow, so viele Kinder aus meinem Bistum in der Kirche!“ Deshalb sei dieser Tag für ihn, Hanke, ein Festtag.

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle Dekanat Weißenburg-Wemding Dekanat Herrieden Dekanat Habsberg Willibaldswoche
http://www.bistum-eichstaett.de/news/46715_.rss Wed, 10 Jul 2024 13:13:24 +0200 Ökumenisches Rothseepilgern vereint Glaube und Natur https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=46715&cHash=b2c67ab1f4ceac7094afc2a49edfcb16 Am Freitag, 19. Juli, werden sich Gläubige aus verschiedenen Startpunkten zum mittlerweile traditionellen Ökumenische Rothseepilgern versammeln. Ziel der Wallfahrt ist das Strandhaus Birkach am Rothsee. Eichstätt/Schwabach. (pde) – Am Freitag, 19. Juli, versammeln sich wieder Gläubige aus verschiedenen Startpunkten zum mittlerweile traditionellen ökumenischen Rothseepilgern. Ziel der Wallfahrt ist das Strandhaus Birkach am Rothsee.

Die Wallfahrer starten um 16 Uhr von der katholischen Kirche in Roth aus. Weitere Einstiegszeiten sind um 17.30 Uhr in Allersberg (Parkplatz Hilpoltsteiner Str.), Haimpfarrich (Schleuse Eckersmühlen) und Hilpoltstein (Parkplatz dm, Allersberger Str. 11). Für Interessierte, die sich erst 18 Uhr anschließen möchten, bietet sich der Treffpunkt am Parkplatz Birkach für einen Pilgerweg um einen Teil des Rothsees an.

Höhepunkt des Abends ist um 20 Uhr der gemeinsame Gottesdienst im Strandhaus Birkach, musikalisch gestaltet von der Rother Band on:beat. Vorab wird eine kleine Stärkung gereicht, um die Kräfte für das gemeinsame Feiern zu sammeln.

Das Rothseepilgern hat sich über die Jahre hinweg als eine beliebte Tradition etabliert. Es bietet eine einzigartige Gelegenheit, gemeinsam in der Natur unterwegs zu sein, spirituellen Impulsen zu lauschen, zu beten und zu singen.

Nähere Information und Anmeldung (bis zum 17. Juli) im Dekanatsbüro Schwabach (Telefon 09122/6318245) oder per E-Mail an dekanat.roth-schwabach(at)bistum-eichstaett(dot)de. Weitere Informationen sind auch auf der Homepage www.dekanat.roth-schwabach.de verfügbar.

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle Dekanat Roth-Schwabach Glaube-Leben Ökumene
http://www.bistum-eichstaett.de/news/46714_.rss Wed, 10 Jul 2024 11:39:50 +0200 „Habt den Mut, etwas Neues zu wagen!“ Tag der Mitarbeitenden in der Willibaldswoche https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=46714&cHash=771f29808978ac04b94b1581b7648078 Offen sein für Kreativität und Wandel – dass das in der Kirche möglich ist, haben rund 300 Mitarbeitende im Bistum bei der diesjährigen Willibaldswoche bewiesen: Erstmals wurde mit dem Tag der Mitarbeitenden ein neues Format ausprobiert, zu dem verschiedene Berufsgruppen aus der Pastoral und der Verwaltung zusammen gekommen sind. Eichstätt. (pde) – Offen sein für Kreativität und Wandel – dass das in der Kirche möglich ist, haben rund 300 Mitarbeitende im Bistum Eichstätt bei der diesjährigen Willibaldswoche bewiesen: Erstmals wurde mit dem Tag der Mitarbeitenden ein neues Format ausprobiert, zu dem verschiedene Berufsgruppen aus der Pastoral und der Verwaltung zusammen gekommen sind. Schon der Ort war gut gewählt: Der Innenhof des Priesterseminars erwies sich als geeignete Location, um miteinander in lockererer Atmosphäre ins Gespräch zu kommen und sich über die verschiedenen Arbeitsbereiche auszutauschen.

Gastredner für den Nachmittag war Torsten Huith, Berater und Begleiter des Teams für pastorale Innovation im Bistum Fulda. Er rief die Zuhörenden dazu auf, in ihrem Arbeitsumfeld kreativ zu sein. „Haben Sie den Mut etwas Neues zu wagen, neue Wege zu gehen, auch neu zu denken und sich für Veränderung zu öffnen“. Der bekannte Keynote-Speaker verwies darauf, dass die meisten Veränderungen nicht alleine geschehen, sondern in Gemeinschaft. „Nutzen Sie die Kraft eines Teams.“ Auf die Kirche hin gemünzt empfahl Huith den Mitarbeitenden, den Blick auf die Zukunft zu richten, anstatt in der Vergangenheit zu verharren. Wahre Kreativität bestehe darin, sich neuen Herausforderungen zu stellen und sich für neue Wege zu öffnen. Wie das gelingen kann, zeigten einige Mitarbeitende aus dem Bistum, die unkonventionelle Maßnahmen aus der Praxis vorstellten, wie z.B. die Festivalseelsorge, die außerhalb der traditionellen Kirchenmauern präsent ist und Menschen in verschiedenen Lebenssituationen erreicht.

 

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle Willibaldswoche
http://www.bistum-eichstaett.de/news/46712_.rss Wed, 10 Jul 2024 10:48:05 +0200 Schülerorgelkonzert im Neumarkter Münster St. Johannes https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=46712&cHash=450d8ee630f246b6f2b7ec05f654cdce Zwölf Organistinnen und Organisten der kirchenmusikalischen Ausbildung des Bistums Eichstätt gestalten am Sonntag, 14. Juli, um 17 Uhr ein Orgelkonzert im Münster St. Johannes in Neumarkt. Zu hören sind Orgelwerke verschiedener Stilepochen, unter anderem Kompositionen von Johann Pachelbel, Johann Sebastian Bach, Théodore Dubios, Louis Vierne, Max Reger, John Rutter und Peter Planyavsky. Neumarkt. (pde) – Zwölf Organistinnen und Organisten der kirchenmusikalischen Ausbildung des Bistums Eichstätt gestalten am Sonntag, 14. Juli, um 17 Uhr ein Orgelkonzert im Münster St. Johannes in Neumarkt. Zu hören sind Orgelwerke verschiedener Stilepochen, unter anderem Kompositionen von Johann Pachelbel, Johann Sebastian Bach, Théodore Dubios, Louis Vierne, Max Reger, John Rutter und Peter Planyavsky.

Das Konzert wird veranstaltet vom Fachbereich Kirchenmusik der Diözese Eichstätt. Der Eintritt ist frei, um Spenden zur Pflege und dem Erhalt der Mathis-Orgel wird gebeten. Der Fachbereich Kirchenmusik, zu dem auch die Regionalkantoren gehören, bietet Interessierten die Möglichkeit, sich zum nebenamtlichen Kirchenmusiker beziehungsweise zur Kirchenmusikerin sowie zum nebenamtlichen Organisten beziehungsweise zur Organistin ausbilden zu lassen. Neue Ausbildungskurse in Orgel, Chorleitung und Kirchenmusik beginnen im kommenden Oktober. Weitere Informationen unter Tel. (08421) 50-861, E-Mail: kirchenmusik(at)bistum-eichstaett(dot)de sowie im Internet: kirchenmusik.bistum-eichstaett.de.

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle Kirchenmusik
http://www.bistum-eichstaett.de/news/46706_.rss Tue, 09 Jul 2024 11:30:59 +0200 Hoffnungsoase im Ozean von Leid: Pater Nikodemus Schnabel zu Gast in Eichstätt https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=46706&cHash=5cf78ed4d64242297593393eb6e246cc Zeit für eine kurze Visite in Eichstätt fand der Abt der deutschsprachigen Abtei Dormitio in Jerusalem, Pater Nikodemus Schnabel OSB. Bei einem Treffen berichtete der Abt über die gegenwärtige Situation in Jerusalem und in seiner Abtei. Eichstätt/Jerusalem (pde) - Zeit für eine kurze Visite in Eichstätt fand der Abt der deutschsprachigen Abtei Dormitio in Jerusalem, Pater Nikodemus Schnabel OSB. Bei einem Vortrag im Priesterseminar am 6. Juli, zu dem der Prior der Komturei St. Willibald der Ritter vom Heiligen Grab zu Jerusalem, Domkapitular Reinhard Kürzinger, und die leitenden Komturdame, Maria-Elisabeth Müller, eingeladen hatten, berichtete der Abt über die gegenwärtige Situation in Jerusalem und in seiner Abtei: „Wir versuchen Hoffnungsoase zu sein in diesem Ozean von Leid. Wir haben unsere beiden Klöster, in Jerusalem und Tabgha, unsere beiden Kirchen, seit dem 7. Oktober vergangenen Jahres nicht einen Tag zugemacht. Unsere Läden und unsere Cafeteria sind geöffnet. Wir sind als Seelsorger und als betende Gemeinschaft ansprechbar. Wir halten auch unsere Gastfreundschaft aufrecht, gerade für die Migranten und Behinderten. Und wir stehen zu unseren Angestellten. Wir haben 30 lokale Mitarbeitende und wir halten sie, weil wir uns solidarisch mit ihnen verbunden fühlen“. Seit einem dreiviertel Jahr seien so gut wie keine Pilger gekommen, berichtete Schnabel: „.Das heißt, finanziell ist für uns gerade eine katastrophale Situation. Wir gehen an die Altersvorsorge“. Aber er könne sagen, „spirituell, geistlich, geht es uns gut, weil wir wissen, warum wir Mönche sind. Wir wissen, warum wir jeden Morgen aufstehen und wir wissen, was unsere Berufung ist. Deswegen sind wir in Treue da, an unseren beiden Orten.“

Seine Gemeinschaft versuche so klar zu machen: „Der Mensch ist mehr als nur ein Säugetier, das man lediglich irgendwie füttern und anziehen muss, der Mensch ist das Kostbarste, was es gibt. Und zwar jeder Mensch, egal welcher Hautfarbe, egal welcher Religion, egal welcher Muttersprache, egal welchen legalen Status er hat“.

Michael Heberling/pde

 

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Top3 Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/46705_.rss Tue, 09 Jul 2024 11:26:20 +0200 Missio canonica: Aussendung von Religionslehrkräften an Gymnasien in Ingolstadt https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=46705&cHash=c6c906c64d22b10ccc452722a9ce99b8 Nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer zweijährigen Seminarausbildung am Christoph-Scheiner Gymnasium Ingolstadt, wurden fünf staatliche Religionslehrerinnen und –lehrer in der Spitalkirche in Ingolstadt in ihren Dienst ausgesandt. Eichstätt/Ingolstadt. (pde) –Nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer zweijährigen Seminarausbildung am Christoph-Scheiner Gymnasium Ingolstadt, wurden fünf staatliche Religionslehrerinnen und –lehrer in der Spitalkirche in Ingolstadt in ihren Dienst ausgesandt.

In einem feierlichen Gottesdienst, den der Eichstätter Dompropst Alfred Rottler im Auftrag von Bischof Gregor Maria Hanke zelebrierte, wurden Ihnen als Zeichen der Sendung eine Bibel und die Urkunde zur „Missio canonica“, die kirchenrechtlich verbindliche Sendung für die Erteilung des Religionsunterrichts, überreicht.

Markus Moder, Leiter der Abteilung Schule und Bildung im Bischöflichen Ordinariat Eichstätt, betonte in seinen Worten an die Ausgesandten, dass sie immer wieder neu die Begeisterung und die Freude am Glauben weitertragen sollen. Das Erläutern der grundlegenden Perspektiven des christlichen Glaubens, das Ermöglichen von Zugängen religiöser Erfahrung und die Auskunfts- und Dialogfähigkeit mit Menschen anderer Weltanschauungen und Religionen gehören weiter zu Ihren Kernaufgaben, so Moder weiter.

Dass der Religionsunterricht eine „res mixta“ ist, also von Staat und Kirche gemeinsam verantwortet, zeigte sich darin, dass Studiendirektor Tobias Noss, in Vertretung der Ministerialbeauftragten am Gottesdienst teilnahm und am Ende ein Grußwort an die neuen Religionslehrkräfte richtete. Noss, selbst Religionslehrer, wünschte ihnen für ihren Dienst viel Kraft und Freude und unterstrich, dass sie seiner Auffassung nach den schönsten Beruf der Welt gewählt hätten.

Neben den Angehörigen und Freunden der neuen Religionslehrkräfte, nahmen auch die Schulleitung, allen voran Oberstudiendirektorin Iris Jamnitzky, der Leiter des Fachseminars für Katholische Religionslehre, Franz Hertle, die Seminarlehrkräfte der anderen Ausbildungsfächer und die betreuenden Religionslehrkräfte teil.

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle Religionsunterricht, Schulen und Hochschulen
http://www.bistum-eichstaett.de/news/46693_.rss Mon, 08 Jul 2024 15:44:09 +0200 Darf die KI von der Leine? Positionspapier der KAB https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=46693&cHash=54abb1a295d6786ccbc172cfb2c4b519 Künstliche Intelligenz ist „die Fähigkeit einer Maschine, menschliche Fähigkeiten wie logisches Denken, Lernen, Planen und Kreativität zu imitieren“, heißt es in einer Definition des Europäischen Parlaments. Zwischen Faszination und Furcht bedarf es klarer Regeln. Das fordert jetzt auch die KAB im Bistum Eichstätt. Eicshtätt - Darf der Mensch alles, was er kann? Ethische Fragen, die sich mit dem Fortschritt in Wissenschaft und Technik auftun, drehen sich momentan vor allem um die Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI). Papst Franziskus meldet sich in dieser Debatte regelmäßig zu Wort, so etwa beim G7-Gipfel der Staatschefs in Italien. Der Pontifex kann auch ein Lied davon singen, wie leicht man sich auf per KI gefälschten „Fake-Fotos“ wiederfindet. Dass jetzt auch im Eichstätter Diözesanteil des Magazins „Impuls“ der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) ein künstlich generiertes Bild von ihm erschienen ist, dürfte der Papst allerdings eher begrüßen. Denn das Foto, inklusive ebenfalls KI-generierter Titelstory,  hat  KAB-Diözesansekretär Kurt Schmidt ganz bewusst ins Blatt gesetzt, um unter den Mitgliedern der Eichstätter KAB eine Debatte  über ihre Haltung zu der neuen Technologie anzuregen. Inzwischen liegt der Entwurf eines Positionspapiers vor, der in der nächsten Diözesankonferenz diskutiert werden soll und an dem auch der KAB-Bundesverband Interesse zeigt.

„Wichtig, Stellung zu beziehen“

Am Thema Künstliche Intelligenz, so Schmidt, komme aktuell keine gesellschaftlich relevante Gruppe vorbei. „Wir erwarten eine ebenso tiefgreifende Veränderung durch KI in Arbeitsprozessen, wie in den 80ern des letzten Jahrhunderts durch die Einführung von Personal-Computern und der Digitalisierung in allen Branchen und Bereichen“, heißt es auf der Homepage der Eichstätter KAB. „Um innerhalb der Arbeitnehmerschaft Ängste abzubauen, aber gleichzeitig Gefahren zu erkennen, dazu soll dieses Papier ebenfalls dienen.“ Die KAB, meint deren Diözesanvorsitzender Andreas Holl, „setzt sich schon immer für die Belange von Arbeitnehmenden ein, daher ist es unbedingt wichtig, auch zu KI Stellung zu beziehen."

Machtkonzentration verhindern

Die Initiative dazu war vom langjährigen KAB-ler Karl Solfrank aus Seubersdorf ausgegangen, der sich an viele Aktionen der KAB zum Thema „Arbeit 4.0“ erinnerte. Damals, in den Jahren vor Corona, lag der Fokus bereits auf der fortschreitenden Digitalisierung der Arbeitswelt. Die vorsichtig ins Spiel gebrachte Option, regelmäßig von zu Hause aus zu arbeiten, sollte wenig später pandemiebedingt einen gewaltigen Schub bekommen. Auch KI war da schon in aller Munde. Aber dazu hatte Solfrank bei der KAB noch keine offiziellen Aussagen seines Verbands gefunden. So machte sich Kurt Schmidt daran, bestehende Stellungnahmen nachzulesen, vom Bundeswirtschaftsministerium über die katholische Kirche bis zum Deutschen Gewerkschaftsbund. Zehn Positionen kristallisierten sich dabei heraus. Eine der Kernaussagen lautet, dass es am Ende immer Menschen sein müssen, die letztverantwortlich entscheiden. Und dass KI nicht von sich aus ethisch sein kann, sondern die ethischen Einstellungen seiner Programmierenden in sich trägt. In diesem Zusammenhang spielt der Begriff „Trainingsdaten“ eine wichtige Rolle: Bei der Entwicklung von KI-Systemen werden riesige Mengen an Daten benötigt, die in der Regel aus der realen Welt stammen. „Daher“, so heißt es im KAB-Papier, „ist es äußerst wichtig, darauf zu achten, dass die verwendeten Daten selbst vorurteilsfrei und nichtdiskriminierend sind“.

Wichtig war Schmidt ein Punkt, den er in anderen Positionspapieren nicht gefunden hat: Einige wenige Big Tech-Konzerne, die einst als kleine Startups anfingen, teilten heute fast den ganzen Markt unter sich auf: „Sie verfügen über ungeheure Datenmengen, sehr viel Kapital und Macht. Es ist zu befürchten, dass diese Machtkonzentration sich auch bei KI-basierten Innovationen fortsetzt.“ Deshalb sei eine intensive Überwachung des Marktes notwendig.

Prinzipiell geht es Schmidt so wie den meisten, die über KI nachdenken: Sie erkennen Risiken wie auch Chancen. Das Rad zurückzudrehen sei ohnehin nicht mehr möglich, „da würden wir uns aus dem Rhythmus der Welt komplett entfernen“. Außerdem habe Künstliche Intelligenz bei vielen Handynutzern längst Einzug gehalten, verweist der KAB-Sekretär auf KI-basierte Sprachübersetzung, mit deren Hilfe er kürzlich am Nürnberger Bahnhof einem jungen Afghanen Auskunft in dessen Muttersprache geben konnte. KI, die blitzschnell riesige Datensätze abgleicht, sei hilfreich, wann immer es um Mustererkennung gehe – in der Medizin ebenso wie etwa in der Rekonstruktion altägyptischer Hieroglyphen. Auch das perfekte Aussteuern von Solarstrom- Speicherung und -Verbrauch könne „eine kluge Anwendung“ sein.

Medienkompetenz vermitteln

Jedoch sei das, was heute schon Anwendung finde, die „schwache“ KI. „Das wovor alle Angst haben, ist dagegen die starke KI.“ Sie entstehe, wenn immer mehr Datenbanken miteinander verschaltet würden, „wenn nicht der Mensch in bestimmten Teilen imitiert wird“, sondern wenn nicht mehr erkennbar sei, ob da ein Mensch oder eine Maschine am Werk ist. Das fange beim berüchtigten Telefonbetrug mit KI-generierten Stimmen vermeintlicher Verwandter an und höre bei der Gefährdung der Demokratie durch Fakenews und Filterblasen auf. Was Schmidt zu einem weiteren Punkt im KAB-Positionspapier führt: die Aufnahme von „Medienkompetenz“ in die schulischen und beruflichen Lehrpläne und in die Erwachsenenbildung.

„Ich bin kein Verweigerer“

„Am Ende des Tages muss jeder wissen, dass das was er hört und sieht nicht unbedingt echt ist“, meint auch Steffen Bremmert, Diözesansekretär der KAB-Jugendorganisation CAJ. „In zehn Jahren wird das vielleicht sogar die Mehrheit der Inhalte sein“. Bremmert, der am neuen Positionspapier der KAB mitgearbeitet hat, beschäftigte sich schon vor 15 Jahren im Studienfach Sozialinformatik mit der Frage, wie Digitalisierung im Alltag eingesetzt werden kann, damals im Seniorenbereich. Heute arbeitet er mit einer Zielgruppe, die mit künstlicher Intelligenz aufwächst und wenig Angst davor zeigt. Die junge Theologin und KI-Expertin Dr. Anna Puzio blickte in einem Interview kürzlich skeptisch auf die technikskeptische Perspektive in westlichen Kulturen und verglich dies mit Japan, wo bereits Kinder Technik als Freund oder Freundin erlebten. Ein ganz und gar abwegiger Gedanke? Nein, meint Bremmert und verweist auf ein altbekanntes Phänomen: „des Deutschen liebstes Kind“, das Auto.

„Ich bin kein Verweigerer“, sagt Karl Solfrank, fast 70, über seine Einstellung zur KI. Gerade Ältere, Stichwort Pflege, könnten davon profitieren. Aber es bedürfe klarer Regeln. Nachdenklich macht ihn, dass es seit Jahren beim Militär Flugabwehr-Systeme gibt, die selbsttätig Freund-Feinderkennung betreiben. Dass KI  nach diesem Muster einmal letztlich selbst bewertet, sich selbst reproduziert in nicht mehr kontrollierbarem Maß – davor, gesteht Solfrank, „habe ich Angst“.

Gabi Gess für [inne]halten – Die Kirchenzeitung für das Bistum Eichstätt

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Top2 Aktuelle Meldungen der Pressestelle KAB
http://www.bistum-eichstaett.de/news/46692_.rss Mon, 08 Jul 2024 15:14:24 +0200 Abgesagt: Offene Domtafel in Eichstätt: Speisen teilen und Gemeinschaft erleben https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=46692&cHash=549cad4e698b881112bc26094c9143a0 Aufgrund der Wetterprognosen muss die Domtafel für den geplanten Zeitpunkt abgesagt werden! Ein neuer Termin soll im Herbst gefunden werden. Aufgrund der Wetterprognosen muss die Domtafel für den geplanten Zeitpunkt abgesagt werden! Ein neuer Termin soll im Herbst gefunden werden.

Eichstätt. (pde) – Vor besonderer Kulisse zusammen essen, trinken und in den Austausch kommen: Das bietet die „Offene Domtafel“ auf dem Eichstätter Domplatz am Freitag, 12. Juli, im Rahmen der Willibaldswoche. Unter dem Motto „Öffne dich!“ lädt diese ab 18 Uhr dazu ein, die Kirche als lebendige Gemeinschaft zu erleben und gemeinsam Zeit zu verbringen.

Alle sind herzlich eingeladen, Speisen mitzubringen und diese an der langen Tafel am Domplatz miteinander zu teilen. Für Getränke ist gesorgt. Mit dabei sind auch Mitglieder der Bistumsleitung, die sich mit den Teilnehmenden austauschen wollen.

Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke freut sich darauf: „Wir sind vor dem Dom mitten in der Stadt, mitten im pulsierenden Leben, und können mit ganz unterschiedlichen Menschen ins Gespräch kommen – dazu lade ich Sie herzlich ein.“

Die Domtafel markiert nicht nur einen der Höhepunkte der Willibaldswoche, sondern soll auch Vorfreude auf die Wiedereröffnung des Doms am Kirchweihsonntag, 20. Oktober, wecken. Mehr zu den zahlreichen weiteren Programmpunkten der Willibaldswoche, die von Mittagsimpulsen über das Festival der Jugend bis zur Feier der Ehejubilare reichen, gibt es unter www.willibaldswoche.de.

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Top4 Aktuelle Meldungen der Pressestelle Willibaldswoche Dom
http://www.bistum-eichstaett.de/news/46690_.rss Mon, 08 Jul 2024 14:52:27 +0200 DJK veranstaltet Radlerwallfahrt nach Nördlingen https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=46690&cHash=1ca940d4a6d69c7b36f83df0e78b2571 Der DJK-Sportverband Diözesanverband Eichstätt lädt „geübte Hobbyradler“zu einer Wallfahrt mit dem Fahrrad von Georgensgmünd nach Nördlingen ein. Die Tour findet am Samstag, 31. August, und Sonntag, 1. September, statt. Eichstätt. (pde) – Der DJK-Sportverband Diözesanverband Eichstätt lädt „geübte Hobbyradler“ zu einer Wallfahrt mit dem Fahrrad von Georgensgmünd nach Nördlingen ein. Die Tour findet am Samstag, 31. August, und Sonntag, 1. September, statt.

Treff- und Startpunkt ist am Samstag, um 6.45 Uhr, am Georgensgmünder Bahnhof. Stationen auf dem Hinweg sind Wasserzell (Spalt), Schlungenhof und die Wallfahrtskirche Maria Brünnlein in Wemding. Auf der Rückfahrt von Nördlingen gibt es am Sonntag einen Stopp in Oettingen zur Teilnahme am Gottesdienst. Über Wassertrüdingen und Enderndorf am Brombachsee kehren die Radfahrerinnen und Radfahrer zurück nach Georgensgmünd. Pfarrer Richard Herrmann, geistlicher Beirat des DJK-Sportverbandes, wird die Gruppe begleiten.

Die Teilnahmegebühr inklusive Übernachtung mit Frühstück und Führungen beträgt 82 Euro pro Person. Die Teilnahme ist sowohl mit E-Bikes als auch mit konventionell angetriebenen Fahrrädern möglich. Weitere Informationen und Anmeldung beim DJK-Sportverband, Tel. (08421) 50 672, E-Mail: info@djk-dveichstaett.de.

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle DJK
http://www.bistum-eichstaett.de/news/46687_.rss Mon, 08 Jul 2024 11:31:14 +0200 Katholische Morgenfeier: Pfarrer Matthias Blaha spricht im Bayerischen Rundfunk https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=46687&cHash=cd03310e5349e9a33879570da777d3d0 Pfarrer Matthias Blaha aus der Pfarrei St. Anton in Ingolstadt gestaltet am Sonntag, 14. Juli, von 10.05 Uhr bis 10.30 Uhr die Katholische Morgenfeier im Bayerischen Rundfunk. Die Sendung ist auf Bayern 1 zu hören, eine Aufzeichnung als Podcast und das Manuskript sind im Internet abrufbar. Eichstätt. (pde) – Pfarrer Matthias Blaha aus der Pfarrei St. Anton in Ingolstadt gestaltet am Sonntag, 14. Juli, von 10.05 Uhr bis 10.30 Uhr die Katholische Morgenfeier im Bayerischen Rundfunk. Die Sendung ist auf Bayern 1 zu hören, eine Aufzeichnung als Podcast und das Manuskript sind im Internet abrufbar.

Thema der Radioandacht ist eine Aussage des heiligen Paulus: „Gott hat uns erwählt vor der Grundlegung der Welt.“ In dieser Wahrheit, dass Gott jeden Menschen von Ewigkeit her kennt und liebt, sieht Pfarrer Matthias Blaha „eine großartige Ermutigung und Aufgabe für die Menschen“.

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Medien Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/46672_.rss Sun, 07 Jul 2024 13:31:47 +0200 Willibaldsfest in Eichstätt: „Die Menschen für eine Zukunft mit Gott begeistern“ https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=46672&cHash=0f2334b3fa364f8fa18586dac76f4ee2 Mit einem Freiluftgottesdienst auf dem Eichstätter Domplatz hat das Bistum Eichstätt am Sonntag, 7. Juli, seinen Schutzpatron, den heiligen Willibald, gefeiert. Bischof Gregor Maria Hanke rief dabei die Gläubigen auf, trotz allgegenwärtigen Krisen zuversichtlich in die Zukunft zu blicken und auf Gott zu vertrauen. Eichstätt. (pde) – Mit einem Freiluftgottesdienst auf dem Eichstätter Domplatz hat das Bistum Eichstätt am Sonntag, 7. Juli, seinen Schutzpatron, den heiligen Willibald, gefeiert. Bischof Gregor Maria Hanke rief dabei die Gläubigen auf, trotz allgegenwärtigen Krisen zuversichtlich in die Zukunft zu blicken und auf Gott zu vertrauen. „Lust auf Gottes Zukunft in den Menschen zu wecken“, das habe den heiligen Willibald angetrieben und sei Aufgabe der Kirche heute.

Sorgen um die persönliche Zukunft und Fragen, auf die es keine schnelle Antwort gebe, würden immer mehr Menschen verängstigen, sagte Hanke in seiner Predigt zum Willibaldsfest. Globale Krisensituationen, Kriege und wachsende internationale Spannungen sowie die Umweltkrise würden weiter zur „Spirale der Angst vor der Zukunft“ beitragen. Dies sei auch im öffentlichen Raum vernehmbar. „Letzte Generation“ nenne sich eine Bewegung, welche die Welt vor dem ökologischen Kollaps sehe. Als weiteres Beispiele führte Hanke an: „In der Kirche ist zu hören, es sei 5 vor 12 oder gar schon 12 Uhr, und wenn sich nichts ändert, hat die Kirche in unserem Land keine Zukunft“.

Die angstvolle Sicht auf die Zukunft sei nicht nur den gegenwärtigen schwierigen politischen und wirtschaftlichen Verhältnissen zuzuschreiben. Manche Deutungsmuster für die Zukunft basierten auf einer negativen Sicht des Menschen. Der Mensch würde als die Wurzel vieler Probleme gesehen, die es ohne ihn nicht gäbe. „Doch wird übersehen, dass gerade der Mensch das befähigte Wesen ist, Welt und Gesellschaft gut gestalten und verändern zu können“, betonte der Eichstätter Bischof. Die Botschaft des Evangeliums helfe gegen die von der Angst bewirkte Lähmung. „Statt sich in Angst und Resignation zu verschließen, ermuntert uns die Frohe Botschaft zur Lust auf Zukunft, auf Gottes Zukunft und zur Freude an dieser Zukunft“, so Hanke weiter. „Tritt heraus aus dem Schneckenhaus deiner Ängste! Öffne dich! Und du erkennst, dass Gott schon längst für uns den Weg in seine Zukunft eröffnet hat“, rief der Bischof den Gottesdiensteilnehmenden zu. Die Gemeinschaft mit Jesus Christus sei der Weg in diese Zukunft: „Die Lust auf Gottes Zukunft im Menschen zerbricht die Spirale der Angst und Hoffnungslosigkeit“.

Der Diözesanheilige Willibald habe im achten Jahrhundert sein kontemplatives Leben im Kloster aufgegeben und sich in die Region des heutigen Bistums Eichstätt senden lassen. „Als Missionar wollte er andere Menschen für Gottes Zukunft begeistern“, sagte Bischof Hanke. Die Situation in dieser Gegend war nach den Worten des Bischofs damals – um das Jahr 740 – alles andere als rosig: „Die Bevölkerung in unserer Region hatte keine Perspektiven. Die Gegend war verkommen, das Gebiet um Eichstätt lag am Boden, da einige Jahrzehnte vor Willibalds Ankunft ein Brand die Siedlung Eichstätt bis auf das Marienkirchlein zerstört hatte. Die Menschen lebten als halbe Heiden und oberflächliche Christen, die weder für das eine noch für das andere brannten.“ In dieser desolaten Lage habe Willibald begonnen, die Frohe Botschaft zu verkünden: „Öffnet euch, und ihr werdet Lust bekommen auf Gottes Zukunft.“ Heute richte der erster Bischof von Eichstätt, Willibald, aufs Neue die Botschaft an uns: „Öffne Dich für die Gemeinschaft mit Christus und du wirst Lust bekommen auf Gottes Zukunft.“

Um die Menschen zu einer solchen Öffnung zu bewegen, sei das Engagement alle Christinnen und Christen gefragt: „Als Jüngerinnen und Jünger Jesu sollten wir Kirche nicht als Kopie gesellschaftlicher Strömungen gestalten. Die Lust auf Gottes Zukunft in den Menschen zu wecken, ist Aufgabe der Kirche, ist unsere gemeinsame Sendung als Getaufte und Gefirmte.“ Jede und jeder könne auch persönlich von der Offenheit für Gott profitieren. „Die Lust auf Gottes Zukunft gibt unserem Herzen eine Sehkraft, die uns das Ziel des Lebens erkennen und Probleme anpacken lässt.“ Wer sich von der Lust auf Gottes Zukunft erfassen ließe, der bleibe nicht vor den Hürden und Hindernissen des Lebens angstvoll und gelähmt stehen. „Er weiß, es gibt einen Weg, der schließlich in bis die Ewigkeit Gottes und in seine nie endende Liebe einmündet“. Der Bischof endete seiner Ansprache mit einem Aufruf an jede einzelne Person auf dem Domplatz: „Öffne Dich! Lass dich von der Frohen Botschaft bewegen, die dir zusagt: Die Zukunft, deine Zukunft, hat längst begonnen! Habe Lust auf Gottes Zukunft! Mach dein Herz weit, damit du daran teilhaben kannst.“

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle Willibaldswoche
http://www.bistum-eichstaett.de/news/46663_.rss Sun, 07 Jul 2024 11:00:00 +0200 Wechsel im Pfarrverband Freystadt https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=46663&cHash=00ca68e45a0b6393e20aff3c150efbfa Pater Äneas Adam Opitek, derzeit Pfarrkurat in allen Pfarreien des Pfarrverbandes Freystadt, übernimmt zum 1. September einen Dienst in der Missionszentrale der Franziskaner in Bonn. Stattdessen wird Pater Achilles Brzonkalik Kaplan im Pfarrverband. Eichstätt/Freystadt. (pde) – Pater Äneas Adam Opitek, derzeit Pfarrkurat in allen Pfarreien des Pfarrverbandes Freystadt, übernimmt zum 1. September einen Dienst in der Missionszentrale der Franziskaner in Bonn. Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke hat auf Wunsch der Leitung der Ordensprovinz Pater Äneas von seinem Dienst im Bistum Eichstätt entpflichtet. Gleichzeitig hat der Orden vorgeschlagen, Pater Achilles Brzonkalik als seinen Nachfolger zu benennen. Es wurde beschlossen, ihn mit Wirkung vom 1. September als priesterlichen Mitarbeiter in der Diözese Eichstätt anzustellen und dem Pfarrverband Freystadt als Kaplan zuzuweisen. Zum Pfarrverband Freystadt gehören die Pfarreien Burggriesbach, Forchheim, Freystadt, Möning mit der Expositur Pavelsbach, Mörsdorf, Sondersfeld und Thannhausen.

Pater Äneas Adam Opitek, war seit 2022 im Franziskanerkloster Freystadt mit den Aufgaben eines Pfarrkuraten für den Pfarrverband Freystadt tätig. Zuvor war er 14 Jahre lang Pfarrer von Bensheim-Zwingenberg im Bistum Mainz.

Pater Achilles Brzonkalik stammt aus Debiensko in Polen, ist jedoch bereits seit sieben Jahren im Franziskanerkloster Freystadt beheimatet. Er hat zunächst an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt Theologie studiert und wurde schließlich im November 2023 in Freystadt durch den Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke zum Diakon geweiht. Die Priesterweihe erfolgte erst kürzlich, am 1. Juni 2024, in der Franziskanerbasilika seiner Heimat in Katowice-Panewniki.

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle Dekanat Neumarkt pfv Freystadt
http://www.bistum-eichstaett.de/news/46664_.rss Sun, 07 Jul 2024 11:00:00 +0200 Dr. Norbert Okoledah Donkor wird Kaplan im Pfarrverband Feucht-Schwarzenbruck https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=46664&cHash=523a997f90c76de287105e2556639a1b Dr. Norbert Okoledah Donkor (55), Priester des Bistums Jasikan in Ghana (Westafrika), wird Kaplan im Pfarrverband Feucht-Schwarzenbruck. Die Ernennung durch den Eichstätter Generalvikar Michael Alberter erfolgt zum 1. Oktober. Eichstätt/Feucht. (pde) – Dr. Norbert Okoledah Donkor (55), Priester des Bistums Jasikan in Ghana (Westafrika), wird Kaplan im Pfarrverband Feucht-Schwarzenbruck. Die Ernennung durch den Eichstätter Generalvikar Michael Alberter erfolgt zum 1. Oktober.

Okoledah Donkor wurde im Jahr 1997 zum Priester geweiht und hat bereits langjährige Verbindungen ins Bistum Eichstätt. Sein Studium von 2000 bis 2005 an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt schloss er mit der Promotion ab. Während dieser Zeit half er bereits in vielen Orten in der Seelsorge aus und knüpfte Kontakte, die bis heute bestehen. Anschließend war er in seiner Heimat pastoral tätig. Dazu gehören in Ghana neben den seelsorglichen Aufgaben vor allem die Alltagsaufgaben, egal ob Wasserversorgung oder Schulneubau. Darum taucht sein Name in vielen Projekten auf, die von Gruppierungen und Einrichtungen aus dem Bistum mit Spendenerlösen gefördert werden. So konnten beispielsweise dank der Unterstützung der Knabenrealschule Rebdorf, des Willibald-Gymnasiums Eichstätt und des Eichstätter Rotary-Clubs neue Klassenzimmer in Ghana gebaut werden. Das Referat Weltkirche der Diözese förderte in der Vergangenheit ebenso einige Projekte.

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle Dekanat Nürnberg-Süd pfv Feucht-Schwarzenbruck
http://www.bistum-eichstaett.de/news/46667_.rss Sat, 06 Jul 2024 11:27:56 +0200 Dom-Illumination zur Eröffnung der Willibaldswoche https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=46667&cHash=22fa2ab0fd91f71e0d0607fdf50493ad „Der Dom kehrt zurück“ ist in großen Lettern zu lesen – auf der Domfassade. Die nördliche Außenwand des Querhauses und der Nordturm wurden am ersten Tag des Eichstätter Altstadtfestes rund um die Bischofskirche aufwändig illuminiert. Eichstätt - „Der Dom kehrt zurück“ ist in großen Lettern zu lesen – auf der Domfassade. Die nördliche Außenwand des Querhauses und der Nordturm wurden am ersten Tag des Eichstätter Altstadtfestes rund um die Bischofskirche aufwändig illuminiert. Anlass war auch der Start des Willibaldsfestes, zu dem die Diözese jedes Jahr um den Gedenktag des Bistumsgründers einlädt. Zum zweiten Mal finden beide beliebten Events am selben Wochenende statt.

Verantwortlich für die Lichtinszenierung war ein ehrenamtlich arbeitendes Team unter der Leitung von Lichtdesigner Walter Bamberger. Unterstützt wurde er von Mitarbeitern des Fachbereichs Medienbildung/Medienzentrale der Diözese Eichstätt. Licht-Spezialist Steffen Kuhn aus Frankfurt, der immer wieder in Projekten mit Bamberger zusammenarbeitet, hatte die Sequenzen programmiert. Zwei Tage nahmen die Vorarbeiten am Objekt in Anspruch: Leitungen wurden verlegt, spezielle, aus Italien kommende Bodenleuchten installiert, Beamer in Position gebracht, das Außenlicht mit der neuen Innenbeleuchtung des Domes synchronisiert, die ebenfalls das Ingenieurbüro Bamberger im Zuge der Domsanierung realisiert hat. Auch die neue dauerhafte Beleuchtung des restaurierten Nordportals war in die Illumination eingebunden.

Mit dem wechselnd farbigen Licht auf Fassade und Turm werde eine plastische Darstellung der Architektur erzeugt, die in natura kaum wahrgenommen wird, erklärt Bamberger. Tatsächlich nimmt man die schlichten architektonischen Stilelemente wie Lisenen und auch die unterschiedlichen Wandöffnungen oder Bögen der Fenster deutlicher wahr. Bamberger weiß aus vielen anderen, vielgelobten und ausgezeichneten Arbeiten an großen Bauten, dass die durch Licht neu geschaffene Perspektive auf ein gewohntes, vielleicht längst nicht mehr bewusst wahrgenommenes Objekt auch innere Veränderungen erzeugen kann: „Wir schaffen mit Illumination Identifikation. Wir helfen, dass die Eichstätter ihren Dom mit neuen Augen sehen“.  Die anschwellende Helligkeit hinter dem großen Fenster, mit dem die Inszenierung beginnt, ist für Bamberger „das Aufblühen neuen Lebens in unserem vier Jahre lang unbetretbar und ungenutzt verschlossenen Dom“.

Das Publikum auf dem gut besetzten Domplatz - darunter auch Bischof Gregor Maria Hanke und der Summus Custos der Bischofskirche, Domkapitular Reinhard Kürzinger - zeigte sich beeindruckt. Neben dem ästhetischen Genuss sei die Botschaft klar geworden: Der Dom kehrt zurück!

Michael Heberling/pde

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Top1 Aktuelle Meldungen der Pressestelle Dom
http://www.bistum-eichstaett.de/news/46665_.rss Fri, 05 Jul 2024 13:27:35 +0200 „Influencer des Mittelalters“ – Was uns der Hl. Willibald heute noch sagen kann https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=46665&cHash=c963a2f2239b6ee746a1127b97d087a8 Am 7. Juli ist der Gedenktag des Hl. Willibalds. Der Gründer des Bistums Eichstätt lebte im 8. Jahrundert. Auch wenn uns rund 1300 Jahre von ihm trennen - er ist alles andere als ein verstaubter Heiliger des Mittelalters. Wie lebendig er heute noch ist und warum seine Visionen toppaktuell sind, das versucht man am Willibald Gymnasium in Eichstätt zu vermitteln. Eichstätt – Was dieser Mann geleistet hat, das ist schon bewundernswert: Mit 20 Jahren verlässt er seine Heimat Südengland. Begibt sich über den Ärmelkanal nach Europa auf eine Pilgerreise. Ist unterwegs in Italien und dann auch im Heiligen Land. Und das alles zu Fuß. Die Rede ist vom hl. Willibald, dem Patron des Bistums Eichstätt. Eine Person des Mittelalters. Für Andreas Graf, Religionslehrer am Willibald Gymnasium in Eichstätt, ist er eine Art Visionär. „Was mir an dieser Person gut gefällt, ist, dass er einfach den Mut gehabt hat, sich vor 1300 Jahren auf eine gefährliche Reise zu begeben. Und er wurde belohnt mit sehr vielen Begegnungen, die sein Leben nachhaltig geprägt haben.“ Genau das möchte Graf auch im Unterricht den Schülerinnen und Schülern klarmachen, dass sie nicht immer nur im Sicherheitsdenken verharren. „Sie sollen sich auch vielleicht mal fallen lassen und auf Abenteuer einlassen – wie der hl. Willibald“.

Seine Schüler von der 7d des Willibald Gymnasiums scheinen das zu verstehen. August Graf ist beeindruckt, wie Willibald einfach auf seinen Wohlstand verzichtet hat. „In der heutigen Welt fast unvorstellbar“ Und Jakob Meyer ergänzt: „Er hat es auch wirklich durchgezogen. Das würden manche nicht schaffen und auch nicht wollen.“ Simon Regensburger erinnert sich noch an eine andere Begebenheit, als ein Freund von Willibald mit dem Schwert auf die Heiden zuging. Willibald aber hat ihn daran gehindert und regelte den Konflikt mit Worten. „Das ist in heutiger Zeit schwer vorstellbar. Heute wird vieles mit Gewalt gelöst.

Bernhard Löhlein/pde

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Top2 Aktuelle Meldungen der Pressestelle Dekanat Eichstätt Willibald
http://www.bistum-eichstaett.de/news/46662_.rss Fri, 05 Jul 2024 11:38:01 +0200 Caritas ruft zu Spenden für notleidende Menschen in Ostafrika auf https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=46662&cHash=b46fbf1a7c375588a19b541873998981 Zu Spenden für notleidende Menschen in Ostafrika ruft der Caritasverband für die Diözese Eichstätt auf. Er unterstützt damit die gemeinsame Sommeraktion der kirchlichen Hilfswerke Caritas international und Diakonie Katastrophenhilfe unter dem Motto „Die größte Katastrophe ist das Vergessen“. Eichstätt - Zu Spenden für notleidende Menschen in Ostafrika ruft der Caritasverband für die Diözese Eichstätt auf. Er unterstützt damit die gemeinsame Sommeraktion der kirchlichen Hilfswerke Caritas international und Diakonie Katastrophenhilfe unter dem Motto „Die größte Katastrophe ist das Vergessen“. Die beiden Hilfswerke sind über die immer häufiger auftretenden humanitären Krisen infolge von Extremwetterereignissen zutiefst besorgt. "Wir haben in den vergangenen zwei Jahren am Horn von Afrika eine gravierende Dürre gesehen, jetzt erleben wir sintflutartige Regenfälle mit Überschwemmungen, die beispielsweise in Kenia über die Zerstörung von Lebensgrundlagen der Menschen hinausgehen. Der Ausbruch der Cholera bringt zusätzlich beträchtliche Gesundheitsgefahren mit sich", erläutert Martin Keßler, Leiter der Diakonie Katastrophenhilfe. "Etwa 28 Millionen Menschen in Ostafrika führen seit Jahren einen Überlebenskampf, der ihnen keine Zeit lässt, um Atem zu holen. Den Menschen droht die Kraft auszugehen."

Mit ihrer diesjährigen Sommeraktion "Die größte Katastrophe ist das Vergessen" machen die beiden Hilfswerke auf die besonders prekäre humanitäre Situation in Ostafrika aufmerksam. Eine durch den Klimawandel bedingte Entwicklung, die Caritas international und Diakonie Katastrophenhilfe jedoch auch in anderen Ländern mit großer Sorge beobachten. Jüngste Regenfälle und Überschwemmungen in Afghanistan, Bangladesch oder Brasilien mit vielen Toten stünden exemplarisch dafür. Die Länder seien bereits seit Jahren außerordentlichen Belastungen durch Naturkatastrophen ausgesetzt. "Die Länder und ihre Gesellschaften werden immer häufiger mit multiplen Krisen in immer schnellerer Abfolge konfrontiert. Ursächlich ist auch die sich verschärfende Klimakrise, die bereits auf allen Kontinenten spürbar ist. Das alles macht humanitäre Hilfe, auch Maßnahmen der Klimaanpassung, einerseits wichtiger, andererseits aber aufwändiger und schwieriger", sagt Oliver Müller, Leiter von Caritas international.

Die humanitäre Hilfe stehe riesigen Herausforderungen gegenüber. Kürzungen würden die finanziellen Spielräume für angemessene humanitäre Hilfe zunehmend einengen, kritisieren Oliver Müller und Martin Keßler. So gingen die von internationalen Geldgebern zur Verfügung gestellten Mittel für humanitäre Hilfe kontinuierlich zurück. 2023 seien lediglich 38 Prozent - umgerechnet rund 20 Milliarden Euro - von den benötigten 52,3 Milliarden Euro bereitgestellt worden. Ein Jahr zuvor seien immerhin noch 50 Prozent der benötigten Mittel zusammengekommen. Die Leitungen beider Hilfsorganisationen appellieren daher an die Verantwortlichen in der Politik, die Gelder für humanitäre Hilfe nicht weiter zu reduzieren. "Um weiterhin umfassend die notwendige Hilfe leisten zu können, ist mehr Geld von Nöten, das ist jetzt schon absehbar", fasst Oliver Müller von Caritas international zusammen. Aus diesem Grund lenkt die Sommeraktion den Blick der Öffentlichkeit auf die dramatische Situation der Menschen in Ostafrika. "Diese Krise geht angesichts der aktuellen Großkrisen in Europa und im Nahen Osten schnell unter. Das darf nicht sein", unterstreicht Martin Keßler von der Diakonie Katastrophenhilfe. Beide Hilfsorganisationen rufen mit ihrer Aktion zu Spenden und Solidarität auf.

Spenden für notleidende Menschen in Ostafrika können mit dem Stichwort „Hilfe für vergessene Katastrophen“ überwiesen werden. Bei einem Betrag ab 300 Euro wird zum Ausstellen von Spendenbescheinigungen um die Angabe des Namens und der vollständigen Anschrift auf dem Überweisungsträger gebeten. Für Beträge unter 300 Euro reicht steuerlich der Kontoauszug.  Konten des Caritasverbandes Eichstätt: Liga ( IBAN DE94 7509 0300 0107 6173 13 ), Sparkasse Ingolstadt Eichstätt ( IBAN DE54 7215 0000 0018 0100 33), Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte eG ( IBAN DE66 7216 0818 0009 6010 07). Es kann auch im Internet unter www.caritas-eichstaett.de/online-spende gespendet werden.

Quelle: Caritasverband für die Diözese Eichstätt

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle Caritasverband für die Diözese Eichstätt
http://www.bistum-eichstaett.de/news/46660_.rss Fri, 05 Jul 2024 11:27:34 +0200 Mittagsimpulse während der Willibaldswoche: Gespräche zu kirchlichen Themen https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=46660&cHash=ba0fc9b951ac7d4b010c27ee285ed1e5 Mittagsimpulse, die von Montag, 8. Juli, bis Freitag, 12. Juli erstmalig ein fester Bestandteil der Willibaldswoche sind, laden ein, sich in der Mitte des Tages ein wenig Zeit für Ruhe zu gönnen. Im kleinen Innenhof neben dem Dom geben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bischöflichen Ordinariats Impulse, die sich am Motto der Willibaldswoche „Öffne dich“ orientieren. Eichstätt. (pde) – Sich in der Mitte des Tages ein wenig Zeit für Ruhe gönnen – dazu laden die Mittagsimpulse ein, die von Montag, 8. Juli, bis Freitag, 12. Juli erstmalig ein fester Bestandteil der Willibaldswoche sind. Der Raum für die Mittagsimpulse ist der kleine Innenhof neben dem Dom. Er liegt etwas abgelegen, soll aber bewusst Abstand schaffen zu den Dingen des Alltags, der Arbeit oder was die Menschen sonst gerade beschäftigt. Dazu geben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bischöflichen Ordinariats, am Dienstag auch zusammen mit Bischof Gregor Maria Hanke, Impulse, die sich am Motto der Willibaldswoche „Öffne dich“ orientieren und das Leben des hl. Willibalds in den Blick nehmen. Geöffnet ist der vom östlichen Teil des Domplatzes aus zugängliche Hof jeweils von 12 bis 14 Uhr. Um 12.30 Uhr und um 13.30 Uhr werden verschiedene Themen in den Blickpunkt gerückt, die in der Kirche derzeit eine wichtige Rolle spielen. Der Zeitraum dazwischen ist für Gespräche vorgesehen: In lockerem Rahmen untereinander und mit den jeweiligen Referenten. Dadurch bietet sich auch die Gelegenheit, „diesen unbekannten Ort am Dom einmal kennenzulernen, Ruhe für sich zu finden in der Hektik des Alltags und ganz neue Sichtweisen kennen zu lernen“, wie Stephanie Bernreuther, Referentin für den Strategieprozess, betont.

Den Anfang macht am Montag, 8. Juli, der Themenkomplex „Familien“. Ansprechpartner sind Marion Bayerl und Markus Wittmann. Bayerl ist Referentin für Ehe und Familie im Bischöflichen Ordinariat. Wittmann ist Leiter des Fachbereiches „Glaube und Liturgie“. Inhaltlich wird die Familie des heiligen Willibald vorgestellt. Bayerl stellt fest: „Es ist eine echte Promifamilie, in der die Heilige Walburga und der Heilige Willibald aufgewachsen sind. Der Onkel, der Heilige Bonifatius und auch der Bruder und der Vater sind Heilige“.

Am Dienstag, 9. Juli, stehen Bischof Gregor Maria Hanke und die Umweltreferentin des Bistums Eichstätt, Lisa Amon, als Gesprächspartner zur Verfügung. Ihr Thema lautet „Schönheit der Schöpfung“.

Das Stichwort „Jugend – Lebensmut“ thematisieren Bettina Lübeling vom Bischöflichen Jugendamt und Diözesanjugendseelsorger Korbinian Müller am Mittwoch, 10. Juli.

Am Donnerstag, 11. Juli lautet das Thema „Kirche unterwegs“. Eugen Hartleitner, Angelika Netter, Markus Oelsmann und Barbara Ulrich möchten Auskunft zu unterschiedlichen Teilbereichen in der Seelsorge geben.

„Nächstenliebe“ ist das Thema am Freitag, 12. Juli. Für Diakon Thomas Rieger ist es nicht immer ganz leicht mit der Nächstenliebe: „Jesus hat uns da eine ziemlich steile Vorlage gegeben“. Zusammen mit dem Präses der Caritas, Domkapitular Alfred Rottler, wird er dieses Thema beleuchten.

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Top4 Aktuelle Meldungen der Pressestelle pfv Eichstätt Willibaldswoche
http://www.bistum-eichstaett.de/news/46647_.rss Thu, 04 Jul 2024 15:54:09 +0200 Finanzbericht 2023: Diözese Eichstätt mit positiver Bilanz https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=46647&cHash=049af64cdd46a3ba6db878b243a1c47d Die Diözese Eichstätt hat im Geschäftsjahr 2023 einen Überschuss von rund 875.000 Euro erwirtschaftet und damit ein um 13,4 Millionen Euro besseres Ergebnis als im Vorjahr erzielt. Ordinariatsdirektor Thomas Schäfers sieht in der positiven Bilanz einen weiteren Schritt auf dem Weg der Verwirklichung der strategischen Leitlinien des Bistums. Eichstätt. (pde) – Die Diözese Eichstätt hat im Geschäftsjahr 2023 einen Überschuss von rund 875.000 Euro erwirtschaftet und damit ein um 13,4 Millionen Euro besseres Ergebnis als im Vorjahr erzielt. Der Jahresüberschuss ist für Investitionen in Nachhaltigkeit im Rahmen der Klimaoffensive 2035 vorgesehen. Amtschef Thomas Schäfers sieht in der positiven Bilanz einen weiteren Schritt auf dem Weg der Verwirklichung der strategischen Leitlinien des Bistums.

Positive Entwicklung bei Finanzanlagen

Der kleine Überschuss resultierte nicht aus überschüssigen Kirchensteuereinnahmen, sondern vor allem aus Sondereffekten aus dem Finanzergebnis, erklärt Finanzdirektorin Christine Hüttinger die Zahlen. „Die Kirchensteuereinnahmen entwickelten sich planmäßig und wurden für die Finanzierung notwendiger und geplanter Ausgaben zur Zielerreichung im Strategieprozess verwendet. Aufgrund von Sondereffekten wie höhere Zinsen und in der Folge niedrigere Pensionsrückstellungen sowie höhere Erträge auf Festgelder und die Wertaufholung bei den Finanzanlagen, konnten wir erfreulicherweise einen kleinen Gewinn erreichen.“ Die strukturelle Herausforderung bestehe weiterhin, da mit einem Rückgang der Zahl der Katholikinnen und Katholiken zu rechnen sei und tarifliche Steigerungen der Personalkosten sowie steigende Kosten im Baubereich und Handwerk die kommenden Jahre belasten würden. „Deshalb wird das Bistum zwangsläufig anhaltend Maßnahmen zur Konsolidierung vornehmen müssen“, heißt es im Finanzbericht.

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Top3 Aktuelle Meldungen der Pressestelle Finanzen
http://www.bistum-eichstaett.de/news/46642_.rss Thu, 04 Jul 2024 14:39:31 +0200 DJK-Präsident Martini – ein „Außendienstmitarbeiter der Kirche“ bei der EM 2024 https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=46642&cHash=e708d511d19cd0056caf8828c2e0f902 Bernhard Martini ist seit fünf Jahren Präsident des DJK-Sportverbandes im Bistum Eichstätt sowie DJK-Vizepräsident Sportentwicklung auf Bundesebene und spielt im Organisationsteam der Fußball-Europameisterschaft mit. Im Interview spricht der fußballbegeisterte Ingolstädter über seine Arbeit und die Stimmung bei der EM, die Stärken des größten katholischen Verbandes in der Diözese und das Zusammenspiel zwischen Kirche und Sport. Eichstätt – Bernhard Martini ist seit fünf Jahren Präsident des DJK-Sportverbandes im Bistum Eichstätt sowie DJK-Vizepräsident Sportentwicklung auf Bundesebene und spielt im Organisationsteam der Fußball-Europameisterschaft mit. Im Interview spricht der fußballbegeisterte Ingolstädter über seine Arbeit und die Stimmung bei der EM, die Stärken des größten katholischen Verbandes in der Diözese und das Zusammenspiel zwischen Kirche und Sport.

Herr Martini, Sie sind bei der Europameisterschaft mittendrin im Geschehen, Sie arbeiten bei der Euro 2024 GmbH. Wie kam es dazu und was ist Ihre Aufgabe?

Bernhard Martini: Ich war bereits bei der UEFA Euro 2020 im Einsatz zuerst als Langzeitfreiwilliger und später als Supervisor im Bereich Zuschauer-Services. Für die Euro 2024 war ich wieder Long Term Volunteer und später kam die Anfrage für Aufgabe als Spectator Services Deputy Venue Manager (zu Deutsch: Stellvertretender Veranstaltungsortleiter für Zuschauer-Services). In meinem Projekt geht es um die Zuschauerleitung vor und im Stadion. Die 250 Volunteers in diesem Bereich helfen den Zuschauern sich zurecht zu finden und verbreiten gute Stimmung und Informationen. Im Vorfeld wurden von uns die Trainingsunterlagen dafür erstellt, ebenso wie die Standortorte der einzelnen Volunteers ermittelt und zu Papier gebracht. Während des Spiels steht man im engen Kontakt mit dem Veranstaltungsortmanager, koordiniert die Leitung der Zuschauerströme und versucht einen reibungslosen Ablauf vor, während und nach dem Spiel zu gewährleisten.

Insgesamt sind 16.000 Ehrenamtliche bei der EM in Deutschland im Einsatz. Was machen sie konkret?

Wir haben pro Host City 1600 Volunteers in verschiedenen Bereichen im Einsatz. Neben dem großen Bereich der Zuschauer-Services gibt fast 400 Volunteers für die „Pre-Match-Ceremonies“, die sieht man meistens im Fernsehen, weil sie die Fahnen aufrollen und die Choreografie vor dem Anpfiff gestalten. Andere packen im Hintergrund an, zum Beispiel bei der Essensausgabe und unterstützen Menschen mit Behinderung. Es gibt Freiwillige im medizinischen und sanitarischen Bereich sowie Nachhaltigkeitsfreiwillige, die „Green Volunteers“. Sie schauen nach jedem Spiel, das vom übriggebliebenen Essen nichts weggeworfen wird, sondern an Einrichtungen übergeben wird, die es wiederum weitergeben. Die Freiwilligen verteilen auch die Lunchpakete für die Mitarbeitenden – an einem Tag sind zum Beispiel bis zu 4000 Mitarbeitende im Stadion tätig. Darüber hinaus gibt es Ticketkontrolleure, Pool-Fahrzeugführer und Freiwillige für den VIP-Bereich.

Inwiefern spiegelt sich bei den Volunteers auch das ehrenamtliche Engagement wider, wie Sie es aus der Verbandsarbeit kennen?

Das ist je nach Generation unterschiedlich. Bei diesen Freiwilligen spiegelt sich die ganze Gesellschaft wider. Viele Volunteers sind schon lange dabei und oft in Vereinen und Verbänden organisiert. Sie bringen großes Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit mit. Bei vielen Neuen steht eher der Spaß, das Leben im Moment im Vordergrund. Da kommt es dann auch vor, dass sie oft fehlen oder sich nicht mehr melden. So ist es bei den Vereinen und Verbänden nicht.

Sie sind als Koordinator für Volunteers fast täglich im Stadion. Wie erleben Sie diese EM?

Es ist ein tolles Erlebnis, von Beginn an im Team zu sein und alles hautnah zu erleben. Man bekommt einen Einblick in alle Bereiche der Organisation und auch in die Probleme, mit denen man oft kämpfen muss. Aber genau das macht es aus. Es gibt keine Probleme nur Herausforderungen und dafür findet man fast immer Lösungen. Ich bin seit dem 6. Mai täglich im Stadion, habe gesehen, wie alles angeliefert wurde, wie das Stadion vom FC Bayern an die UEFA übergeben wurde, wie die Sitze umgebaut wurden. Wir haben ein tolles Team mit Menschen aus der ganzen Welt. Es entwickelt sich ein familiärer Gedanke, der sie auch in den Emotionen bei den Spielen widerspiegelt. Die Stimmung ist toll und man freut sich, ein kleines Teil von etwas ganz Großes zu sein. Mein schönster Moment war bisher mit dem Team auf dem Platz ein Foto mit dem EM-Pokal zu machen. Aber die EM ist noch nicht vorbei.

Was verbindet Sie persönlich mit dem Fußball?

Ich war selbst lange Fußballspieler, habe schon in jungen Jahren meine Trainerlizenz gemacht und viele Mannschaften von Klein bis Groß trainiert. Ich durfte auch einmal Auswahltrainer der DJK-Bundesmeistermannschaft sein. Ich war Spieler, Trainer, Jugendleiter, Abteilungsleiter, Funktionär, jetzt Verbandspräsident – bin also durch und durch mit dem Fußball verbunden.

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Top2 Aktuelle Meldungen der Pressestelle DJK
http://www.bistum-eichstaett.de/news/46637_.rss Thu, 04 Jul 2024 10:46:30 +0200 Buch des Monats Juli: „Ich weiß, heute Nacht werde ich träumen“ https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=46637&cHash=54dceb3cd429958a2ab4e67abdd6f2d5 Eine poetische Geschichte über den Mut, nach den Sternen zu greifen, erzählt der australische Autor Steven Herrik in seinem Buch „Ich weiß, heute Nacht werde ich träumen“. Religionslehrerin Maria Hauk-Rakos stellt es in der Reihe „Buch des Monats“ der Diözese Eichstätt vor. Eichstätt. (pde) – Eine poetische Geschichte über den Mut, nach den Sternen zu greifen, erzählt Steven Herrik in seinem Buch „Ich weiß, heute Nacht werde ich träumen“. Religionslehrerin Maria Hauk-Rakos stellt es in der Reihe „Buch des Monats“ der Diözese Eichstätt vor.

Manchmal kann in kurzen Texten, fast stichpunktartig formuliert, unsere ganze Welt stecken – wie in dem berührenden Jugendroman: „Ich weiß, heute Nacht werde ich träumen“ des australischen Autors Steven Herrick. Das Buch, einfühlsam übersetzt von Uwe-Michael Gutzschhahn, ist alles andere als nur für die genannte Altersgruppe mehr als lesenswert ist. Es ist eine Geschichte aus den frühen 1960iger Jahren. Der junge Protagonist des Romans, Harry Hodby, fungiert als Ich-Erzähler, der über sich und seine nicht einfache Kindheit und Jugend berichtet. Der Vater ist alleinerziehend, die beiden Söhne Harry und Keith haben die Mutter schon früh verloren. Der Vater arbeitet hart, trotzdem ist wenig Geld da und die Jungs sind tagsüber auf sich selbst gestellt. Sie sind weder gewaschen noch gekämmt, ihre Kleidung ist oft schmutzig. Einmal in der Woche sorgt ihre Tante für das Nötigste.

Und doch ist es viel mehr als eine einfache Erzählung über eine schwierige Jugend. Das Leben in einem nachbarlichen Umfeld, das weit mehr Belastung als Hilfe bietet auf dem schwierigen Weg ins Erwachsenwerden, ist keine Schwarz-Weiß-Zeichnung. Die Fürsorge füreinander, die Liebe des Vaters, der seinen beiden Söhnen etwas zutraut, auch wenn sie Unsinn machen, die Streiche und Raufereien, die Freundschaften, die schweren Verluste, die Hoffnungen und Träume: Es gelingt Herrick meisterhaft die Empfindungen seines heranwachsenden Helden einzufangen und damit einen fesselnden Bilderbogen über die Jugendzeit, eine Zeit tiefer Gefühle zu spannen. Eindrucksvoll entwickelt Herrick das Spektrum der emotionalen Farben: Silber als Farbe für eine schmerzvolle Jugendliebe, braun die Farbe für die Haarfarbe der verlorenen Liebsten ebenso wie für das dürre Wintergras. 2019 wurde der Roman sowohl mit dem Jugendliteraturpreis wie auch dem katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis ausgezeichnet.

Der dänische Philosoph Søren Kierkegaard drückte es einmal so aus: „Verstehen kann man das Leben oft nur rückwärts, doch leben muss man es vorwärts“. Das erkennt auch der Ich-Erzähler. So begleiten wir ihn als Lesende, tauchen ein in seine Welt, die – wie auch manchmal die Kurztexte in Versform – ins Stocken gerät, werden mit dem Protagonisten älter und nehmen teil an seinen Erfahrungen. Das Leben und der Fluss, an dem die Kleinstadt liegt, sind gleichzeitig Realität und Symbol für das beständige Wachsen, Werden und Vergehen des Lebens. So traurig vieles ist, was Harry auf dem Weg ins Erwachsenwerden auch durchleben muss, es sind vor allem die fürsorglichen Erinnerungen, die Harry empathisch machen gegenüber der Not anderer. Es ist ein Buch, das ermutigt und zeigt: Das Leben findet seinen Weg – und es ist stärker, seien die Umstände auch noch so widrig. Eine ganz besondere, poetische Sommerlektüre, die Leserinnen und Leser beschenkt zurücklässt.

Herrik, Steven: „Ich weiß, heute Nacht werde ich träumen“. Thienemann Verlage, 2018. Preis: 17 Euro. ISBN: 978-3-522-20246-6.

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Top4 Aktuelle Meldungen der Pressestelle Religionsunterricht, Schulen und Hochschulen Buch des Monats
http://www.bistum-eichstaett.de/news/46636_.rss Thu, 04 Jul 2024 10:20:07 +0200 „Messiah“ in Bergen: Barockes Meisterwerk im Baringer Münster https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=46636&cHash=91a7af06c724ec2e425751ae7e8dc841 Am Sonntag, 21. Juli um 17 Uhr gastiert der Eichstätter Domchor zusammen mit dem Barockorchester „La Banda“ und namhaften Solisten im Münster Bergen (Stadt Neuburg an der Donau) mit dem „Messiah“ von Georg Friedrich Händel. Unter der Leitung von Domkapellmeister Manfred Faig werden Chöre und Arien aus dem berühmten Oratorium erklingen. Eichstätt/Neuburg. (pde) Am Sonntag, 21. Juli, gastiert um 17 Uhr der Eichstätter Domchor zusammen mit dem Barockorchester „La Banda“ und namhaften Solisten im Münster Bergen (Stadt Neuburg an der Donau) mit dem „Messiah“ von Georg Friedrich Händel. Unter der Leitung von Domkapellmeister Manfred Faig werden Chöre und Arien aus dem berühmten Oratorium erklingen.

Ursprünglich war das Chorkonzert zur feierlichen Wiedereröffnung des Eichstätter Doms geplant. Aufgrund von Verzögerungen im Bauablauf musste jedoch ein Alternativort gefunden werden. Nun werden die Sängerinnen und Sänger des Domchors im barocken Ambiente des „Baringer Münsters“, wie Bergen im Volksmund genannt wird, auftreten.

Für Domkapellmeister Faig bietet das Konzert die Möglichkeit, die regionale Bedeutung der Dommusik weiter auszubauen. „Mit dem Freundeskreis 'Kultur im Baringer Münster' haben wir einen großartigen Partner für unser Konzert gefunden“, betont Faig.

Georg Friedrich Händel wurde zu Lebzeiten gefeiert wie ein Popstar. Sein Oratorium „Messiah“ brauchte jedoch einige Jahre, um sich beim englischen Publikum zu etablieren. Ein Oratorium über Christus, und noch dazu von einem Komponisten, der sonst mit Musiktheater und virtuosen Opernarien Erfolg hatte, das war ein riskantes Unterfangen im anglikanischen England des 18. Jahrhunderts. Die Uraufführung in Dublin kündigte Händel vorsorglich nur als „Grand Musical Entertainment“ an und deklarierte die Premiere als Charity-Event für die Dubliner Armen- und Krankenhäuser. Anders als in Bachs Passionen tritt Christus im „Messiah“ nicht als Gesangssolist auf. Um in den drei Oratorienteilen von Christi Geburt, seiner Leidensgeschichte, Auferstehung und der Erlösung der Menschheit zu erzählen, benutzt Händel als biblische Vorlage mehrheitlich Zitate aus dem Alten Testament und den Paulus-Briefen. Auf diese Weise gelang es, Jesus Christus aus unterschiedlichen Perspektiven kaleidoskopartig zu beleuchten, ohne ihn selbst sprechen zu lassen. Bald aber eroberten Händels einfallsreiche Melodien und die virtuosen, glanzvollen Chöre (nicht zuletzt das berühmte triumphale „Halleluja“) die Konzerthäuser, teilweise mit riesigen Aufführungen mit bis zu 4.000 Mitwirkenden. Heute ist der „Messiah“ eines der beliebtesten Oratorien der Chorliteratur.

Neben dem Eichstätter Domchor und dem Barockorchester „La Banda“ sind als Solisten zu hören: Agnes Preis (Sopran), Joanna Jaworowska (Alt), Hubert Schmid (Tenor) und Carl Rumstadt (Bass).

An folgenden Vorverkaufsstellen sind Karten erhältlich: Büro der Eichstätter Dommusik, Domplatz 9, Tel. (08421) 50-861, Dombuchhandlung St. Willibald Eichstätt, Tourist-Information und Bücherturm Neuburg sowie im Hotel Klosterbräu in Bergen. Je nach Kategorie kosten die Karten 28 oder 20 Euro, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre erhalten ermäßigte Karten zu 10 Euro. Weitere Informationen unter www.eichstaetter-dommusik.de.

 

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle Bildung-Kultur Kirchenmusik Stabsstelle Amt für Kirchenmusik pfv Nassenfels
http://www.bistum-eichstaett.de/news/46623_.rss Wed, 03 Jul 2024 11:54:25 +0200 Orgelsommer in Eichstätt: Samstagskonzerte im Juli und August https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=46623&cHash=417ca927dce8c47ed846e408a872a2b2 Auch in diesem Jahr bringt die Eichstätter Dommusik wieder namhafte Organistinnen und Organisten bedeutender Kathedralen aus dem In- und Ausland nach Eichstätt. Die Reihe der Samstagskonzerte findet vom 13. Juli bis 3. August in der Schutzengelkirche und in der Klosterkirche St. Walburg statt. Weitere Orgelmatineen folgen im Herbst. Eichstätt. (pde) – Auch in diesem Jahr bringt die Eichstätter Dommusik wieder namhafte Organistinnen und Organisten bedeutender Kathedralen aus dem In- und Ausland nach Eichstätt. Die Reihe der Samstagskonzerte findet vom 13. Juli bis 3. August in der Schutzengelkirche und in der Klosterkirche St. Walburg statt. Weitere Orgelmatineen folgen im Herbst.

Den Auftakt macht der Aachener Domorganist Michael Hoppe am 13. Juli in der Schutzengelkirche. Dort spielt auch Petr Kolař, Domorganist aus dem tschechischen Brno (deutsch: Brünn) am 20. Juli. Am 27. Juli gestaltet Mahela Reichstatt, hauptverantwortliche Kirchenmusikerin am St. Petri-Dom zu Schleswig, ein Orgelkonzert in der Kirche der Benediktinerinnenabtei St. Walburg. Der Eichstätter Domorganist Martin Bernreuther, der künstlerische Leiter des Orgelsommers, schließt die Matinee-Reihe am 3. August in der Schutzengelkirche ab.

Einen „Orgelherbst“ hat Bernreuther für den Monat September geplant. Dann spielen die Organisten Silvius von Kessel aus Erfurt (7.9.) und Sebastian Freitag (14.9.) aus Dresden (beide in der Schutzengelkirche) sowie Stefan Schmidt aus Würzburg (21.9. in St. Walburg) und Przemysław Kapituła aus Warschau am 28. September in der Schutzengelkirche.

Die Orgelmatineen finden samstags von 11.30 Uhr bis 12.00 Uhr statt. Für eine halbe Stunde haben die Zuhörerinnen und Zuhörer Gelegenheit zur Meditation, können Sakralraum und geistliche Musik auf sich wirken lassen. Der Eintritt zu den Konzerten ist frei, Spenden zur Finanzierung sind erwünscht. Einlass ist um 11.25 Uhr am Hauptportal der jeweiligen Kirche. Während der Orgelkonzerte finden keine Führungen statt.

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle Bildung-Kultur Kirchenmusik
http://www.bistum-eichstaett.de/news/46622_.rss Wed, 03 Jul 2024 11:34:30 +0200 Auszeichnung für Neubauprojekt des Gundekar-Werks in Nürnberg-Katzwang https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=46622&cHash=47b43d8f9f46350e247673a37de3de6a Das Neubauprojekt des St. Gundekar-Werks in Nürnberg-Katzwang, Heinrich-Held-Straße wurde bei dem diesjährigen Deutschen Bauherrenpreis mit einer Urkunde ausgezeichnet. Die bundesweite Jury verlieh den Deutschen Bauherrenpreis in insgesamt sechs Kategorien. Besonders überzeugen konnte das Bauvorhaben in der Kategorie „Holzbauweise“, hier wurde das Projekt unter die besten fünf gewählt. Nürnberg - Das Neubauprojekt des St. Gundekar-Werks in Nürnberg-Katzwang, Heinrich-Held-Straße wurde bei dem diesjährigen Deutschen Bauherrenpreis mit einer Urkunde ausgezeichnet. Die bundesweite Jury verlieh den Deutschen Bauherrenpreis in insgesamt sechs Kategorien. Besonders überzeugen konnte das Bauvorhaben in der Kategorie „Holzbauweise“, hier wurde das Projekt unter die besten fünf gewählt.

Der Deutsche Bauherrenpreis zeichnet seit 1986 herausragende Wohnungsbauprojekte aus, die sowohl durch hohe Qualität als auch durch tragbare Kosten überzeugen. An der diesjährigen Ausschreibung beteiligten sich deutschlandweit 195 Wohnungsbauprojekte, die zwischen 2020 und 2023 fertiggestellt wurden. Eine interdisziplinär zusammengesetzte Jury wählte in einem zweistufigen Verfahren insgesamt 30 Projekte aus. Die Sieger wurden im Rahmen des Wohnzukunftstages 2024 des GdW am 26. Juni 2024 in Berlin ausgezeichnet.

Bereits beim Deutschen Architekturpreis 2023 konnte das innovative Modellvorhaben punkten. Das vom Architekturbüro KÖPPEN RUMETSCH Architekten entworfene Bauvorhaben wurde von der Jury mit einer Auszeichnung prämiert.

Das Neubauprojekt des St. Gundekar-Werks Eichstätt in der Heinrich-Held-Straße in Nürnberg-Katzwang wurde im Rahmen des Modellvorhabens „Effizient Bauen, leistbar Wohnen – mehr bezahlbare Wohnungen für Bayern“ des Freistaats Bayern initiiert. Es zeigt, dass qualitativ hochwertige und baukulturell prägende Architektur auch innerhalb der engen finanziellen Grenzen des geförderten Wohnungsbaus realisiert werden kann.

Die Anlage umfasst drei Wohngebäude mit insgesamt 41 Wohnungen, die sich um einen grünen Innenhof gruppieren. Im Zentrum des Innenhofs befindet sich ein Gemeinschaftsraum für nachbarschaftliche Aktivitäten. Neben der behutsamen städtebaulichen Integration in das angrenzende Baugefüge spielt in dem Pilotprojekt vor allem der Einsatz nachwachsender Rohstoffe eine große Rolle.

Durch eine vorelementierte Holzbauweise konnten die typischen Eigenschaften des Holzbaus mit den Vorteilen anderer Baustoffe kombiniert werden: Holz-Hybrid-Decken mit Aufbeton liefern sowohl die gewünschte Ästhetik als auch den notwendigen Schallschutz für den Geschosswohnungsbau. Zur Beheizung der Wohnungen wird auf Geothermie zurückgegriffen. Die Versorgung der Wärmepumpe erfolgt über 49 Erdsonden, die die Erdwärme als Energiequelle nutzen.

Quelle: St. Gundekar-Werk Eichstätt GmbH

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle St. Gundekar-Werk Eichstätt
http://www.bistum-eichstaett.de/news/46619_.rss Tue, 02 Jul 2024 18:20:56 +0200 Fahrrad-Rikscha bereichert Caritas-Seniorenheim in Herrieden https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=46619&cHash=a35c6f36cab665ecb418a21ffff7e2cb Das Caritas-Seniorenheim St. Marien in Herrieden hat mit einer Förderung der GlücksSpirale ein elektrisches Rikscha-Transportfahrrad erworben. Die Anschaffungskosten für die Rikscha betrugen knapp 14.400 Euro. Von dieser Summe übernahm die GlücksSpirale nach Angaben der Caritas fast 11.500 Euro. Dies entspricht einer Förderung von rund 80 Prozent. Herrieden - Das Caritas-Seniorenheim St. Marien in Herrieden hat mit einer Förderung der GlücksSpirale ein elektrisches Rikscha-Transportfahrrad erworben. Die Anschaffungskosten für die Rikscha betrugen knapp 14.400 Euro. Von dieser Summe übernahm die GlücksSpirale nach Angaben der Caritas fast 11.500 Euro. Dies entspricht einer Förderung von rund 80 Prozent.

Auf dem Transportfahrrad haben zwei Bewohnerinnen oder Bewohner und ein Fahrer oder eine Fahrerin Platz. Den Seniorinnen und Senioren soll laut der Einrichtungsleitung durch die Rikscha die Möglichkeit gegeben werden, kleine Ausfahrten in Dörfer zu unternehmen, in welchen Sie früher wohnten, um die Erinnerungen zu stärken. „In unseren ländlichen Strukturen war es früher üblich, sich mit dem Fahrrad fortzubewegen, und mit diesem Fahrrad können wir unseren Bewohnerinnen und Bewohnern eine aktive gesellschaftliche und soziale Teilhabe ermöglichen“, so Einrichtungsleiter Robert Bengel.

Das Transportrad wurde bei dem ortsansässigen Zweirad Center Tolksdorf gekauft und vor kurzem an das Caritas-Seniorenheim St. Marien geliefert. Der Landtagsabgeordnete a.D. Alfons Brandl, welcher sich als Fahrer ehrenamtlich zur Verfügung gestellt hat, hat gleich einige Runden mit Gästen der Tagespflege durch Herrieden gedreht. Eine Seniorin aus der Tagespflege stieg aus, ging zu Alfons Brandl und sagte: „Vielen Dank, das war wunderschön!“
Für die Rikscha-Ausfahrten für die alten Menschen werden noch ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer gesucht. Wer Lust dazu hat, kann sich beim Caritas-Seniorenheim St. Marien melden: Telefon 09825 927940.

Quelle: Caritasverband für die Diözese Eichstätt

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