Bistum Eichstätt http://www.bistum-eichstaett.de/ Aktuelle Meldungen aus dem Bistum Eichstätt de-DE Bistum Eichstätt Fri, 03 Jul 2020 18:55:21 +0200 Fri, 03 Jul 2020 18:55:21 +0200 TYPO3 EXT:news http://www.bistum-eichstaett.de/news/28557_.rss Fri, 03 Jul 2020 18:47:33 +0200 Erstes Konzert seit vier Monaten: Bußtränen des Heiligen Petrus https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=28557&cHash=27b9d44f6b3544d4ccada1dae20834f6 Eichstätt. (pde) – Lagrime di San Pietro – die Bußtränen des Heiligen Petrus, lautet der Titel des Werkes von Orlando di Lasso, das im Zentrum eines Konzertes in der Eichstätter Schutzengelkirche stand. Im Rahmen der „Eichstätter Domkonzerte“ war es auch für die Interpreten, Mitglieder des Chores des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Peter Dijkstra, das erste Konzert seit vier Monaten. Der Eichstätter Domorganist Martin Bernreuther steuerte für das etwa 45-minutige Konzert Orgelwerke von Georg Muffat und Johann Sebastian Bach bei. Gewidmet wurde die Veranstaltung dem vor wenigen Tagen verstorbenen ehemaligen Regensburger Domkapellmeister, Prälat Georg Ratzinger. Aufgrund der umfangreichen Auflagen und der Hygiene- und Abstandsvorschriften konnte nur eine sehr begrenzte Zahl an Konzertbesuchern eingelassen werden. Um dennoch eine größere Anzahl Besucher zulassen zu können, wurde das Konzert zweimal nacheinander durchgeführt. Aufgrund der baustellenbedingten Schließung des Eichstätter Domes finden die „Eichstätter Domkonzerte“ in der benachbarten Schutzengelkirche statt.

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle Kirchenmusik Schutzengelkirche
http://www.bistum-eichstaett.de/news/28549_.rss Fri, 03 Jul 2020 11:00:25 +0200 BDKJ-Diözesanversammlung tagt im virtuellen Raum https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=28549&cHash=f19611ee03fa7002ed301ee42b220edf Eichstätt. (pde) – Mit den Themen fairer Handel, nachhaltiger Konsum und Gendergerechtigkeit befasste sich der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in der Diözese Eichstätt bei seiner Frühjahrsversammlung. Aufgrund der Coronakrise fand das Treffen erstmals in digitaler Form statt. Mehr als 30 Delegierte aus den Mitgliedsverbänden schalteten sich per Internet in einem virtuellen Raum zusammen.

Da viele Aktivitäten wegen der Coronapandemie im ersten Halbjahr nicht umgesetzt werden konnten, wurden weitere Planungen bis zum kommenden Herbst vorgestellt. Der BDKJ will unter anderem mehr Sensibilität für fairen Handel und nachhaltigen Konsum in Kirche und Gesellschaft schaffen, zum Beispiel durch den Boykott von Nestlé-Produkten. Um dies stärker voranzutreiben wurde der Sachausschuss „Kritischer Konsum“ gegründet. Über dieses Anliegen sowie über das Jahresthema „Frieden leben“ der kirchlichen Hilfswerke steht der Verband weiterhin im Austausch mit dem Diözesanrat der Katholiken im Bistum Eichstätt. Diskutiert wurde auch über Gendergerechtigkeit. Die Delegierten einigten sich darauf, dass vor der Verabschiedung eines Antrages zu diesem Thema im Rahmen der Herbstversammlung ein Studienteil dazu organisiert werden soll.

Behandelt wurden außerdem Anträge zur neuen Diözesansatzung des BDKJ. Die noch ausstehenden Paragraphen haben die Delegierten abschließend beschlossen. Für den Herbst hat sich der Ordnungsausschuss die Überarbeitung der Geschäftsordnung vorgenommen.

Während der Konferenz waren der Vorstand, das Moderations- und das Technikteam unter Einhaltung der geltenden Infektionsschutzmaßnahmen in drei unterschiedlichen Räumen real zugegen, um sich nach Bedarf persönlich abzusprechen. „Die virtuelle Versammlung mit den Delegierten lief echt gut“, lautete das Resümee des Vorstandes. Auch wenn das digitale Format reale Konferenzen nicht ersetzen könne, biete es doch eine Möglichkeit, in diesen speziellen Zeiten die Jugendverbandsarbeit aufrecht zu halten.

 

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle Jugend BDKJ
http://www.bistum-eichstaett.de/news/28546_.rss Fri, 03 Jul 2020 10:32:09 +0200 Willibald von Eichstätt – Abenteurer, Pilger und Missionar in der „Pampa“ https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=28546&cHash=7c8c8d693488dea0f8fa6801ce53652d Eichstätt. (pde) – Das Bistum Eichstätt gedenkt jedes Jahr Anfang Juli – auch jetzt in Coronazeiten – seines ersten Bischofs und Schutzpatrons Willibald. Was aber bedeutet der angelsächsische Missionar, der im Mittelalter lebte, die halbe Welt bereiste und über Jahrzehnte in Eichstätt wirkte, noch den Menschen im Bistum im 21. Jahrhundert?

Die Willibaldswoche lädt dazu ein, „auf den Bistumsgründer zu schauen und uns von ihm die Frage stellen zu lassen, was wir von seinen Impulsen in das Heute übersetzt haben und welche noch darauf warten, die Kirche der Zukunft lebendig zu gestalten“, sagt Ordinariatsrätin Barbara Bargorski, Cheforganisatorin der Festwoche.

Wenn heute junge Menschen aus Deutschland zu einem Freiwilligen Sozialen Jahr oder einem Einsatz als „Missionare auf Zeit“ in ferne Länder fliegen, mag das für manche von ihnen und ihre Familien der Beginn eines großen Abenteuers sein. Das ist es aber nur bedingt, verglichen mit dem, was Willibald unternommen hat, bevor er Bischof von Eichstätt wurde. Mit 20 Jahren bricht er 721 mit seinem Vater Richard und seinem Bruder Wunibald von der Küste Südenglands aus zu einer abenteuerlichen Pilgerreise ins Heilige Land auf. Sie durchqueren Frankreich, überwinden die eisigen Pässe der Alpen und erreichen Rom, das junge Zentrum der katholischen Kirche mit dem Grab des heiligen Petrus. Der Vater stirbt unterwegs in Lucca. In der „Ewigen Stadt“ Rom lässt Willibald seinen erkrankten Bruder zurück, um die Wirkungsstätten Jesu im Heiligen Land zu erkunden. Auf der Rückreise nimmt er sich eine Auszeit als Einsiedler in Konstantinopel, dem Zentrum der Ostkirche. Dann kehrt er schließlich nach Italien zurück und schließt sich den Benediktinern in Montecassino an. 739 schickt ihn Papst Gregor III. auf Bitten von Bonifatius, dem „Apostel der Deutschen“, in die Mission nach Germanien. Um 740 kommt Willibald in Eichstätt an. Noch im selben Jahr wird er von Bonifatius zum Priester geweiht, beginnt mit der Seelsorge und dem Bau eines Klosters. Ein Jahr später weiht ihn Bonifatius in Sülzenbrücken zum Bischof. Um 745 entsteht das Bistum Eichstätt und Willibald beginnt mit der Errichtung der Bischofskirche und dem Aufbau kirchlicher Strukturen. An einem 7. Juli, wahrscheinlich 787, stirbt er und wird im Chor des Eichstätter Domes beigesetzt. Am 22. April 989 wurden seine Gebeine von Bischof Reginold erhoben, Willibald war damit heiliggesprochen.

Als ihn der Papst in die Mission sandte, soll Willibald gesagt haben: „Wo immer du mich hinsendest, dort hin will ich gehen, und wäre es an das Ende der Welt.“ Das Ende der Welt, das muss damals Eichstätt gewesen sein. „Hier war ja nichts. Es war Pampa“, sagt Bischof Gregor Maria Hanke, der 81. Nachfolger Willibalds und wie der Diözesanheilige ein Benediktiner. Willibald habe geduldig das Wort Gottes verkündet und Menschen gesammelt. „Er hatte eine unwahrscheinliche Bereitschaft in sich gehabt, den Willen Gottes zu suchen und dem Willen Gottes und damit den Menschen zu dienen“. In seiner Biografie, welche die Nonne Hugeburc zur Lebzeiten geschrieben hat, wird er mit einer Biene verglichen. „Er hatte den Eifer und wahrscheinlich auch die Beweglichkeit einer Biene gehabt. Er war wie die Biene auf die Sonne hin orientiert. Und die Sonne war für ihn Christus und das Evangelium“, so Hanke.

Bleibender Auftrag: Missionarische Verkündigung

An Willibalds Wirken im Bistum Eichstätt erinnert nicht nur der Dom. Das Collegium Willibaldinum, das älteste Priesterseminar nördlich der Alpen, trägt seinen Namen ebenso wie die Willibaldsburg, ein Verlag, eine Stiftung und eine staatliche Schule in Eichstätt, wo er auch als Stadtpatron über dem Marktplatz thront. Zudem ist er Schutzheiliger von 19 Kirchen auf dem Gebiet der Diözese. Auch als Patron der Schlosser wird er geführt. Nicht bekannt ist die tatsächliche Zahl seiner Verehrer, nach Informationen des diözesanen Meldewesens sind immerhin 870 Katholiken im Bistum Eichstätt auf den Namen „Willibald“ getauft, weitere 113 haben die Kurzformen „Willi“ oder „Willy“ im Eigennamen. Laut Statistiken von Ahnenforschungswebsites tragen 6.635 Deutsche den Vornamen „Willibald“.

Der Name ist Programm. In der altdeutschen Sprache wird der Vorname Willibald als „Der mit kühner Entschlusskraft“ interpretiert. Mutig und entschlossen ist Willibald seinen Weg des Glaubens gegangen und hat das Christentum in Eichstätt und Umgebung verbreitet. Eine bleibende Frage, die sich nach Auffassung von Barbara Bagorski mit Blick auf den Diözesanheiligen stellt: „Wie kann konsequente Nachfolge Christi im jeweiligen Hier und Heute gelebt werden?“ Willibald lade dazu ein, Gemeinschaft zu leben, „eine Gemeinschaft, die offen ist für die unterschiedlichsten Formen des religiösen Lebens und die dem Einzelnen die Möglichkeit gibt, sich in seiner Individualität angenommen zu wissen.“ Es sei notwendig zu überlegen, welche Strukturen der Veränderung bedürften, wo Neuansätze erforderlich seien oder bestehende Angebote kritisch geprüft werden müssten.

„Willibald war ein Pilger und gleichzeitig mit seinen Wurzeln in der Familie verbunden. Familie und Gemeinschaft waren ihm zeitlebens wichtig“, betont Bagorski. Gleichzeitig habe er auch um die Notwendigkeit eines Gleichgewichts zwischen Nähe und Distanz gewusst. „Heute ist es unsere Aufgabe, Orte zu schaffen, an denen die vielen Pilgernden ein für sie entsprechendes ‚zu Hause‘ finden können, das ihnen Kraft und Zuversicht für den Lebensweg gibt.“ Willibald stehe für einen Christen, der dazu ermutige, die Tradition in jeder Generation neu zu durchdenken und sie den Bedürfnissen gerecht zu gestalten. Äußere Formen könnten sich ändern – die Botschaft aber bleibe: „Missionarische Verkündigung ist ein bleibender Auftrag aller Getauften. Nur gemeinsam kann es gelingen, die Herzen der Menschen zu erreichen“.

Weitere Informationen gibt es unter www.willibaldswoche.de.

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle Willibaldswoche
http://www.bistum-eichstaett.de/news/28541_.rss Thu, 02 Jul 2020 13:16:55 +0200 Michael Simon wird neuer Direktor der Knabenrealschule Rebdorf https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=28541&cHash=9ff47b1652637d6e73a7d3d100d63c15 Eichstätt. (pde) – Michael Simon (38) wird ab dem 1. Februar 2021 die Leitung der Knabenrealschule Rebdorf vom langjährigen Direktor Hans-Peter Sandner übernehmen.

Simon arbeitet seit September 2017 als Zweiter Konrektor an der Knabenrealschule und unterrichtet dort die Fächer Mathematik, Informationstechnologie und Musik. Er wuchs in Eichstätt auf, machte am Willibald-Gymnasium im Jahr 2001 Abitur und studierte an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt Mathematik und Musik für das Lehramt an Realschulen. Sein Referendariat führte ihn an die Realschulen nach Weilheim und Zusmarshausen, ehe er dann ab 2009 an der staatlichen Senefelder-Schule in Treuchtlingen unterrichtete.

In der Eichstätter Musikszene ist Michael Simon bekannt als Gründer und Leiter der Sambagruppe „Sau Sack Sambas“ sowie zweiter Vorsitzender des Musik und Theatervereins (MuT e.V.). Im letzten Jahr konnte man ihn bei Konzerten mit der Austro-Pop-Gruppe „Austria EI“ des MuT e. V. hören. Michael Simon ist verheiratet und hat einen Sohn.

Hans-Peter Sandner leitet die Knabenrealschule Rebdorf des Bistums Eichstätt seit 2008. Im Februar 2021 wird er die Freistellungsphase der Altersteilzeit antreten. In seine Amtszeit fiel die Sanierung und der Umbau der Schule. Zusammen mit der Maria-Ward-Realschule bilden die beiden diözesanen Realschulen des Bistums Eichstätt seit 2014 das Realschulzentrum Rebdorf mit insgesamt etwa 1.300 Schülerinnen und Schülern. An der Knabenrealschule werden derzeit etwa 610 Schüler unterrichtet.

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/28530_.rss Wed, 01 Jul 2020 13:15:05 +0200 Bischof Hanke lädt zur Willibaldswoche zu Hause ein https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=28530&cHash=eaf459d6b94b7dae70f93a5fd2a033b7 Eichstätt. (pde) – Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke hat die Gläubigen in seinem Bistum eingeladen, die diesjährige Willibaldswoche zu Hause mitzufeiern. „Auch wenn wir nicht zusammenkommen können, wir sind doch verbunden. Wir sind in Jesus Christus eine Schicksalsgemeinschaft, haben füreinander Verantwortung und wollen miteinander den Weg des Glaubens weitergehen“, sagt Hanke in einer Videobotschaft. „Das ist ein Kraftwerk. Hängen wir uns an dieses Kraftwerk, das der heilige Willibald in unserer Gegend begründet hat“, so der Bischof weiter.

Die Wallfahrts- und Begegnungswoche sollte ursprünglich von Samstag, 4. Juli, bis Samstag, 11. Juli, rund um den Todestag des Diözesanheiligen in Eichstätt stattfinden. Aufgrund der Coronapandemie musste das Programm stark gekürzt werden, alle Wallfahrten und Begegnungen im Festzelt wurden abgesagt. Bei einem Pontifikalamt mit Bischof Hanke am Sonntag, 5. Juli, in der Eichstätter Schutzengelkirche wird allen Gruppen gedacht, die sonst zur Willibaldswoche hätten zusammenkommen können. Einzelne Vertreterinnen und Vertretern dieser Gruppen werden Fürbitten vortragen und daran erinnern, wie die Festwoche ohne Corona ausgesehen hätte. Für Hörgeschädigte gibt es eine Übersetzung in die Gebärdensprache. Außerdem wird der Gottesdienst live im Internet übertragen.

Im vergangenen Jahr waren rund 4000 Menschen in der Willibaldswoche nach Eichstätt gepilgert. Bischof Hanke bedauert es, dass die Begegnungen mit den Menschen diesmal nicht wie gewohnt möglich sind. „Doch ändert sich nichts an der Tragfähigkeit und Wirksamkeit der Botschaft, die wir alle miteinander zu verkünden haben und der wir dienen“, sagt Hanke. Deswegen lade er alle ein, „unverdrossen zu Hause die Willibaldswoche mitzufeiern.“

Weitere Informationen zur Willibaldswoche sind abrufbar unter www.willibaldswoche.de.

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle Willibaldswoche
http://www.bistum-eichstaett.de/news/28525_.rss Wed, 01 Jul 2020 08:55:11 +0200 Hilfe zur Selbsthilfe: Verwaltungskoordinatoren beraten die acht Dekanate im Bistum Eichstätt https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=28525&cHash=b09a0d44edf46f7360fb4ce4205b02af Eichstätt. (pde) – Acht Verwaltungskoordinatoren unterstützen die Kirchenstiftungen in den Dekanaten des Bistums Eichstätt ab sofort bei Rechts- und Verwaltungsfragen. Sie greifen den ehrenamtlichen Kirchenverwaltungen und dem Pfarrer vor Ort beispielsweise bei der Erstellung der Haushaltspläne oder im Bereich der Kindertagesstätten unter die Arme. Außerdem informieren sie über rechtliche Neuerungen und deren Umsetzungen für die Kirchenstiftungen. „Damit leisten wir Hilfe zur Selbsthilfe für die Ehrenamtlichen vor Ort“, beschreibt Josef Heinl, Leiter der Abteilung Stiftungsberatung, die Aufgaben seines Teams. „Damit entlasten wir aber auch die Pfarrer vor Ort, sodass sie mehr Freiraum für die Seelsorge haben.“

Die Verwaltungskoordinatoren sind auch Schnittstelle zwischen den Verantwortlichen in den Kirchenstiftungen und den Dienststellen des Bischöflichen Ordinariats. Damit die Problemstellungen einheitlich gelöst werden, bündelt Stephan Graber, Fachreferent für Organisationsberatung, in neuer Funktion künftig die verschiedenen Themen und Lösungen intern im Bischöflichen Ordinariat.

Die Verwaltungskoordinatoren sind jeweils für ein Dekanat zuständig. Bereits seit Frühjahr dieses Jahres unterstützt Peter Dauer das Dekanat Herrieden, Reinhard Weidinger das Dekanat Habsberg, Hans-Peter Kraus das Dekanat Eichstätt, Stefan Rolf das Dekanat Nürnberg-Süd und Josef Heinl das Dekanat Ingolstadt. Ab Juli sind Ina Lang für das Dekanat Neumarkt, Stefan Greiner für das Dekanat Roth-Schwabach und Michael Mack für das Dekanat Weißenburg-Wemding beratend im Einsatz.

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Dekanat Eichstätt Dekanat Herrieden Dekanat Ingolstadt Dekanat Nürnberg-Süd Dekanat Roth-Schwabach Dekanat Weißenburg-Wemding Aktuelle Top-News
http://www.bistum-eichstaett.de/news/28514_.rss Tue, 30 Jun 2020 11:53:14 +0200 „Schätzchen“ aus dem Depot des Diözesanmuseums: Geistiger Mittagstisch am 8. und 9. Juli https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=28514&cHash=d8ae2fafe63f1538c0a8854d98cbf775 Eichstätt. (pde) – „Christus als Auferstandener – eine monumentale spätgotische Kostbarkeit“ ist das Thema des Geistigen Mittagstisches am Mittwoch und Donnerstag, 8. und 9. Juli, jeweils um 12.15 Uhr im Domschatz- und Diözesanmuseum Eichstätt. Für die Teilnahme an der Kurzführung bestehen weiterhin Beschränkungen aufgrund der Coronapandemie. Allen, die nicht persönlich teilnehmen können, gibt Museumsleiterin Dr. Claudia Grund vorab einen Einblick in ihre Ausführungen vor Ort.

Unter dem Motto „Schätzchen aus dem Depot“ präsentiert Grund nach eigenen Angaben „einen veritablen Schatz an künstlerischer Bedeutung, Größe und Gewicht“. Es handelt sich um eine beeindruckende spätgotische Skulptur, die Jesus Christus als den Auferstandenen zeigt. Die mit 172 cm Höhe lebensgroße Figur entstand um 1490 und wird dem Meister des ursprünglich aus der Klosterkirche Rebdorf stammenden Obereichstätter Kreuzes zugeschrieben. „Der Überlieferung nach stammt der Auferstandene aus der ehemaligen Eichstätter Stadtpfarrkirche am Marktplatz“, erzählt Claudia Grund.

Die Auferstehung Christi von den Toten zählt zu den ebenso fundamentalen wie geheimnisvollen Glaubenssätzen des Christentums. „Ebenso wie es die biblischen Texte vermeiden, den Vorgang selbst zu beschreiben, so scheut man auch in der christlichen Kunst fast 1.000 Jahre lange zurück, den Auferstandenen zu verbildlichen“, so Grund weiter. Erst seit dem 13. Jahrhundert werden bildliche Darstellungen des Auferstandenen gebräuchlich. Im 15. Jahrhundert entsteht der Typus des aufschwebenden Jesus Christus, was im Falle des spätmittelalterlichen Auferstandenen aus dem Diözesanmuseum ganz wörtlich genommen wurde. An seinem Rücken verweist noch heute eine massive geschmiedete Öse darauf, dass die Figur in der Kirche nach oben gezogen werden konnte – dass Christus sich entweder in der Osternacht wahrhaft aus dem Grab erhob oder an Christi Himmelfahrt vor den Augen der staunenden Gläubigen entschwebte. „Derartige bildliche Inszenierungen der christlichen Heilsgeschichte unter Einbeziehung theatralischer Effekte, das sogenannte Theatrum Sacrum, waren im Mittelalter und insbesondere in der Barockzeit sehr beliebt“, erklärt Grund. Dahinter stand das Bemühen, angesichts des zu jener Zeit hohen Anteils von Leseunkundigen in der Bevölkerung die Heilslehre sichtbar und erlebbar zu machen.

Die rund 20-minutige Führung ist auf zehn Personen mit Mundschutz beschränkt und wird an zwei Tagen angeboten, um möglichst vielen Interessierten die Teilnahme zu ermöglichen. Eine telefonische Voranmeldung unter (08421) 50- 266 bzw. 50-742 (am Wochenende) ist zwingend notwendig. Für den individuellen Besuch wird das Kunstwerk einen Monat lang in den Museumsräumen präsentiert.

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/28513_.rss Tue, 30 Jun 2020 09:20:58 +0200 Mit Fußball-Hymne gegen den Corona-Blues – Rebdorfer Schüler nehmen gemeinsames Musikvideo auf https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=28513&cHash=82ddf0eadcc6564db336ca04e6d2adec Für Blasorchester ist es auch jetzt noch sehr schwierig, aufgrund der Corona-Regeln gemeinsam zu proben oder zu spielen. Da geht es dem Blasorchester der diözesanen Realschulen Eichstätt nicht anders. Über Pfingsten gab es deshalb für die jungen Musiker eine besondere Hausaufgabe: Jedes Orchestermitglied spielte in einem Video seine Stimme für die Fußballhymne „Seven Nations Army“ ein, was nun zu einer Gesamtaufnahme kombiniert wurde.

Michael Simon, zweiter Realschulkonrektor der Knabenrealschule Rebdorf und Leiter des Blasorchesters, folgt damit einer Idee, mit der auch viele professionelle Orchester die durch Corona erzwungene Spielpause überbrücken. Zudem sieht er darin eine wichtige Motivation für die Schüler und Lehrer, die zusammen im Orchester spielen: „Gerade wenn man das Musizieren in einem Ensemble gewöhnt ist, war das Spiel- und Probenverbot in den vergangenen Wochen besonders hart. Das Schöne ist eben das gemeinsame Spielen und der vielstimmige Klang, der sich daraus ergibt. Immer nur alleine zu Hause für sich seine Stimme zu üben, kann das schnell fad werden“.

Umso mehr, da durch Corona auch die Musikwoche des Orchesters in Pappenheim und das Sommerkonzert der Knabenrealschule Rebdorf abgesagt werden musste. „Wir haben uns überlegt, wie man dennoch die Schüler motivieren kann, das Instrument in die Hand zu nehmen und zu üben“, so Simon weiter. Und hier kam nun „Seven Nations Army“ ins Spiel, jenes Lied der „White Stripes“, das seit einigen Jahren gerne in Fußballstadien gesungen wird. Simon hatte eigentlich geplant, es mit seinem Orchester beim Sommerkonzert aufzuführen. Nun aber wurde daraus eine besondere Hausaufgabe: Über das Pfingstwochenende erhielten die Schüler und Schülerinnen die Noten sowie eine Audiodatei des Stücks, zu dem sie in einem Video ihren musikalischen Part aufnahmen.

Michael Simon bekam darauf 45 Einzelvideos mit Trompeten-, Hörner-, Klarinetten- oder Schlagzeugstimmen, aufgenommen in Wohnzimmern, auf Dachböden und in der freien Natur. Jetzt ging es an die Fieselarbeit: Simon extrahierte die Tonspuren aus den Videos und setzte diese zu einer Gesamtaufnahme zusammen. Stefan Endres, Leiter der Medien-AG an der Knabenrealschule Rebdorf, übernahm den Schnitt der Videos und platzierte die Einzelbilder passend zur Musik. (eha)

Quelle: Knabenrealschule Rebdorf der Diözese Eichstätt

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/28509_.rss Mon, 29 Jun 2020 13:25:19 +0200 Caritas-Seniorenheime entwickeln Corona-Schutzkonzepte weiter https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=28509&cHash=e4750932f69e0e55d896093a25c80fcf Besucher, Angehörige und Freunde der Bewohnerinnen und Bewohner in Pflegeheimen werden jetzt zu den Schlüsselfiguren des Infektionsschutzes. Das haben die Einrichtungsleitenden der 20 Caritas-Seniorenheime im Bistum Eichstätt erklärt. Mit Wirkung des heutigen 29. Junis hat die Bayerische Staatsregierung die Besuchsregelung in den Pflegeheimen deutlich gelockert. Damit wird der Weg hin zu mehr Normalität beschritten. Die Caritasverantwortlichen in der Pflege begrüßen dies im Interesse der Bewohnerinnen und Bewohner und Angehörigen.

Allerdings sind die bisher ohnehin schon in der Coronakrise stark herausgeforderten Mitarbeitenden in den Pflegeeinrichtungen jetzt gefordert, passgenaue Schutz- und Hygienekonzepte zu entwickeln und anzuwenden. Mit der nun bevorstehenden weitreichenden Öffnung der Heime geht auch die Sorge vor neuen Corona-Ausbrüchen einher. Mit hohem Engagement und der Fachlichkeit ihrer Mitarbeitenden ist es dem Caritasverband Eichstätt bislang gelungen, Covid 19 aus seinen Seniorenheimen herauszuhalten. Es traten nach Mitteilung des Verbandes nur Einzelfälle ohne Folgen auf.  

Nun müssen alle Besucher informiert, belehrt und angeleitet werden. Die Verantwortlichen müssen auf deren Verständnis, Akzeptanz, aber vor allem auf das Bewusstsein ihrer Verantwortung setzen. Nur so kann es der Caritas zufolge gelingen, die Gesundheit der Bewohner und Bewohnerinnen in Gemeinschaftsunterkünften zu schützen. Schließlich habe das Verhalten des einzelnen Besuchers nicht nur eine Konsequenz für seinen Angehörigen, sondern auch für Mitbewohner und das Personal. Es müsse eine Selbstverständlichkeit sein, dass Besucher aus Städten, Landkreisen, aber auch Reiseländern mit Corona-Verbreitung nicht in die Heime gehen. Der Caritasverband bittet die Bevölkerung eindringlich darum, die gängigen Hygieneregeln und die Schutzvorgaben in den Einrichtungen unbedingt einzuhalten. Personen welche Kontakt zu Covid 19-Erkranken hatten oder selbst Symptome zeigen, dürfen die Heime nicht betreten.

Mit der Lockerung der Besuchsregelung soll sozialer Isolation und Vereinsamung entgegengewirkt werden. Übereinstimmend sprechen sich die Leitungspersonen der Caritas-Seniorenheime für eine Öffnung mit Augenmaß aus.

Quelle: Caritas

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/28508_.rss Mon, 29 Jun 2020 11:21:49 +0200 Willibaldswoche: Gottesdienst mit Bischof Hanke live im Internet https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=28508&cHash=e34ab3e46eef931ff0f613ed9005fd14 Eichstätt. (pde) – Ein Pontifikalamt zum Auftakt der diesjährigen Willibaldswoche zelebriert Bischof Gregor Maria Hanke am Sonntag, 5. Juli, um 9.30 Uhr in der Eichstätter Schutzengelkirche. Die Fernsehredaktion der Diözese Eichstätt überträgt den Gottesdienst live im Internet. Für Hörgeschädigte und Gehörlose wird er in Gebärdensprache übersetzt. Die musikalische Gestaltung übernehmen Mitglieder der Eichstätter Dommusik und Organist Bastian Fuchs unter der Leitung von Domkapellmeister Manfred Faig.

Am Hochfest des heiligen Willibald, Dienstag, 7. Juli, findet um 18 Uhr eine Pontifikalvesper mit Bischof Hanke in der Schutzengelkirche statt, die die Fernsehredaktion der Diözese ebenfalls live überträgt. Musikalisch gestaltet wird das Abendgebet von den Regionalkantoren des Bistums Eichstätt zusammen mit Kirchenmusiker Michael Routschka und Domorganist Martin Bernreuther unter der Leitung von Manfred Faig.

Die Willibaldswoche wird seit 2009 jährlich rund um den Todestag des Eichstätter Diözesanheiligen gefeiert. Der aus Südengland stammende Missionar und erste Bischof von Eichstätt ist vermutlich am 7. Juli 787 gestorben. In diesem Jahr steht die Festwoche unter dem Leitwort „Gesandt für den Frieden“. Aufgrund der Coronapandemie wurde das Programm stark reduziert, verschiedene Veranstaltungen mussten abgesagt werden. Ein für den Mittwoch, 8. Juli, geplanter Abend der Stille wird dezentral in den Pfarreien begangen. Zur Gestaltung einer eucharistischen Anbetung stellt die Diözese Impulse zur Verfügung.

Zwischen 80 und 100 Gläubige können jeweils am Festgottesdienst am 5. Juli und an der Pontifikalvesper am 7. Juli in der Schutzengelkirche teilnehmen. Die Live-Übertragungen sind auf der Facebook-Seite und dem Youtube-Kanal des Bistums sowie unter www.bistum-eichstaett.de zu sehen. Weitere Informationen und die Materialien zur eucharistischen Anbetung unter www.willibaldswoche.de.

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Aktuelle Top-News Willibaldswoche
http://www.bistum-eichstaett.de/news/28489_.rss Fri, 26 Jun 2020 12:13:12 +0200 Nikola Sarić im Eichstätter Diözesanmuseum: Reflexionen https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=28489&cHash=ac00d3d390914f5f8cf9020b679c56d6 Eichstätt. (pde) – „Nikola Sarić – Reflexionen“ lautet der Titel einer Ausstellung, die das Eichstätter Domschatz- und Diözesanmuseum ab Samstag, 27. Juni, präsentiert. Lange Zeit war nicht sicher, ob angesichts der aktuellen Lage überhaupt eine Sonderausstellung möglich ist. Dr. Claudia Grund, die Leiterin des Diözesanmuseum zeigte sich erfreut, dass die Ausstellung doch noch zustande kam.

Bereits vorab besichtigten einige geladene Gäste zusammen mit dem Künstler die bereits fertig aufgebaute Ausstellung. Dabei konnte sich Bischof Gregor Maria Hanke mit Generalvikar Pater Michael Huber, Oleksandr Petrynko, Rektor des Collegium Orientale, sowie dem neuen Amtschef des Bischöflichen Ordinariats, Thomas Schäfer, von der Wirkung der meist großformatigen Werke in den Museumsräumen überzeugen. Auch der Eichstätter Landrat Alexander Anetsberger und Oberbürgermeister Josef Grienberger zeigten sich beeindruckt von den Arbeiten von Nikola Sarić und deren Präsentation inmitten der Schausammlung. Die meist sehr farbenprächtigen, oft mystisch leuchtenden Arbeiten verbinden die Tradition der mittelalterlichen und gegenwärtigen Sakralkunst ebenso wie theologische Themen mit zeitgenössischen Inhalten.

Das Domschatz- und Diözesanmuseum zeigt eine repräsentative Auswahl aus den 2014 bis 2020 entstandenen Zyklen „Glühende Dunkelheit“, „Neun Ansichten des Kreuzes“, „Zyklus des Lebens“, „Zeugen“ und „Irdische Geschichten mit himmlischer Bedeutung“ von Nikola Sarić. Die Ausstellung wird bis zum 31. Oktober präsentiert.

Das Domschatz- und Diözesanmuseum ist geöffnet: Mittwoch bis Freitag von 10.30 bis 17 Uhr, Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr. Nähere Hinweise auch im Internet unter www.dioezesanmuseum-eichstaett.de.

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/28482_.rss Fri, 26 Jun 2020 09:47:59 +0200 „Solidarisch Leben“: Bistum Eichstätt will klimaneutral werden https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=28482&cHash=71173128694910269ffa0d6e057ce545 Eichstätt. (pde) – Als zweite Diözese in Deutschland soll Eichstätt nach Wunsch von Bischof Gregor Maria Hanke klimaneutral werden. Ein Maßnahmenkatalog und einen Zeitplan, um die CO2-Emissionen in Einrichtungen und Kirchengemeinden der Diözese rechnerisch auf Null zu senken, werden zusammen mit der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) Heidelberg erarbeitet. „Für mich hängt Klimaneutralität zusammen mit einem solidarischen Lebensstil“, sagte Hanke zum Start des Projektes „Klimaoffensive 2030 Plus“. „Wir bekennen uns damit dazu, dass uns diese Erde nicht zur Ausbeutung gegeben ist, sondern ein Garten ist, den es zu pflegen und zu hegen gilt.“

Der weltweite CO2-Austoß bedeute eine Gefährdung der Erde und der Lebensgrundlagen der Menschen. „Unser christlicher Glaube lädt uns ein zu einem solidarischen Lebensstil, zum Maßhalten“, betonte der Bischof. Christen seien gehalten, diesen Lebensstil konsequent einzuüben, auch mit Blick auf künftige Generationen. Von den Maßnahmen der Klimaoffensive erwarte er „sehr viel Leuchtkraft“. Sie sollen die Gläubigen wachrütteln und zur Bewusstseinsänderung einladen, „auch zu einer Umkehr im Lebensstil in unseren Pfarrgemeinden und Familien“. Die Kirche habe in diesem Zusammenhang eine Vorbildfunktion.

Vor Eichstätt hatte das Erzbistum Freiburg angekündigt, die Klimaneutralität anzustreben. Bereits 2011/2012 hatte die Diözese Eichstätt ein integriertes Klimaschutzkonzept erstellen lassen und sich das Ziel gesetzt, ihre Kohlenstoffdioxid-Emissionen bis 2030 im Vergleich zu 2010 zu halbieren. Durch Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen im Rahmen der „Klimaoffensive 2030“ konnte das Bistum in den zurückliegenden Jahren seine CO2-Emissionen um rund 20 Prozent senken und somit ein Zwischenziel erreichen. Verringert hat sich der Treibhausgasausstoß hauptsächlich durch Steigerung der Energieeffizienz und durch die Erhöhung des Ökostromanteils von 25 auf über 60 Prozent des Gesamtverbrauchs.

„Nach dieser ersten Umsetzungsphase ist es nun an der Zeit, zu bewerten, was ist gut gelaufen und wo muss nachjustiert werden“, sagt Nachhaltigkeitsreferentin Lisa Amon. „Insbesondere verlangt die Klimakrise nach noch stärkeren Ambitionen, die CO2-Belastung gegen Null zu fahren“.

Gemeinsam mit den FEST-Experten Oliver Foltin und Volker Teichert soll in den kommenden zwölf Monaten die bestehende Klimaoffensive 2030 zur „Klimaoffensive 2030 Plus“ weiterentwickelt werden. Neben der Anpassung der Treibhausgasminderungsziele soll dabei ein ganzheitlicher Blick auf alle Bereiche kirchlichen Handelns gelegt werden. Als Grundlagen dazu dienen die Umweltenzyklika „Laudato Si“ von Papst Franziskus und insbesondere die daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen der Deutschen Bischofskonferenz. „Es handelt sich um eine große Aufgabe, vor der man durchaus Respekt haben darf, aber sie ist sinnvoll und es gibt für Christen keine Alternative“, sagt Amon.

Das Bischöfliche Ordinariat Eichstätt hat in Zusammenhang mit der Klimaoffensive 2030 ein Umweltmanagementsystem eingeführt und ist seit fünf Jahren EMAS-zertifiziert. Unabhängige Umweltprüfer attestierten ihm bei der erneuten Zertifizierung im vergangenen Mai „eine Vorbildfunktion für andere Einrichtungen des Bistums und darüber hinaus“. Weitere Informationen zum Engagement der Diözese Eichstätt im Bereich Schöpfung und Klimaschutz gibt es unter www.bistum-eichstaett.de/umwelt.

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle Umwelt
http://www.bistum-eichstaett.de/news/28475_.rss Thu, 25 Jun 2020 13:41:57 +0200 Online-Angebote für Alleinstehende und Paare des Fachbereichs Lebensschutz https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=28475&cHash=c7cd9983925002e3769f48461999e9ca Eichstätt. (pde) – Eine Reihe von Online-Workshops für Alleinstehende und Paare, die sich eine kleine Auszeit gönnen wollen, bietet der Fachbereich Lebensschutz der Diözese Eichstätt an. Den Auftakt macht am Samstag, 11. Juli, ein Angebot für Paare unter dem Titel „In Beziehung sein“, gefolgt vom Workshop „SINGLE-da-SEIN“ am Samstag, 18. Juli.

Beide Online-Workshops wurden von Teresa Loichen, Referentin für Lebenschutz, und Domvikar Jens Fleckenstein, Subregens des Eichstätter Priesterseminars, so konzipiert, dass in den jeweiligen Gruppen ein Teilnahmezeitraum von 13 Uhr bis 20 Uhr gegeben ist. So wechseln sich thematische Inputs mit Einzel- beziehungsweise Paargesprächen und Phasen der Stille außerhalb des virtuellen Raums ab. „Geplant sind darüber hinaus auch an nachfolgenden Tagen kleine Online-Settings, um kurze Auszeiten im Alltag einzubauen, neue Akzente zu setzen und Einzelaspekte zu vertiefen“, erklärt Loichen.

Die Coronazeit und damit verbundene Auflagen, die sowohl „soziale Distanzierung“ als auch ungewohnte Dauernähe, ein zu wenig als auch ein zu viel an Arbeitsbelastung mit sich brachten, stellen nach Auffassung der Referentin aktuelle Herausforderungen dar, die es zu bewältigen gilt. „Individuell, zu zweit oder mit der Familie befinden wir uns im Umbruch oder vielleicht sogar im Aufbruch“, sagt Loichen. Neben wirtschaftlichen und existenzsichernden Fragen verlangten dabei insbesondere die durchbrochenen Lebensmuster und neu wahrgenommenen Verhaltensweisen sowie entstandene Sinnfragen eine achtsame Bearbeitung. Mit den Online-Workshops will der Fachbereich Lebensschutz einen geschützten Raum anbieten und Gleichgesinnten Kontakt und Austausch ermöglichen, „damit Impulse eingesammelt und Begleitung erfahren werden kann“.

Die gemeinsame Zeit vor dem Laptop im virtuellen Raum mit anderen Alleinstehenden oder Paaren soll neben einem heiteren Sich-Einlassen auf neue Begegnungen, sowohl dem Teilen von Erfahrungen und kreativen Ideen als auch einem Auftanken und der Mitnahme von spirituellen Impulsen dienen.

Das Angebot ist kostenfrei. Weitere Informationen und Anmeldung beim Fachbereich Lebensschutz, Tel. (08421) 50-617, E-Mail: lebensschutz(at)bistum-eichstaett(dot)de sowie unter www.bistum-eichstaett.de/lebensschutz.

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/28474_.rss Thu, 25 Jun 2020 12:58:30 +0200 Pilgern auf dem Jakobsweg von Nürnberg nach Eichstätt https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=28474&cHash=ab365346988fb8dc541ecf78f8d3da9b Eichstätt. (pde) – Durch das Fränkische Seenland und die Vorjuralandschaft im Naturpark Altmühltal, vorbei an zahlreichen Kirchen, führt eine Pilgerwanderreise von Nürnberg nach Eichstätt. Die Diözesan-Pilgerstelle Eichstätt bietet diese Etappe des Fränkischen Jakobswegs vom 21. bis 25. September als Ersatz für abgesagte Pilgerreisen ins Ausland an.

Nach dem Pilgersegen an der Jakobskirche in Nürnberg und einer Straßenbahnfahrt nach Finkenbrunn, startet die Fußwanderung entlang des alten König-Ludwig-Kanals nach Schwanstetten. Über Wiesen und Weiden vorbei an großen Wäldern geht es in das Fränkische Seeland nach Hilpoltstein. Weitere Stationen sind Eysölden und Thalmässing im Naturpark Altmühltal.

Von Morsbach über Emsing und weiter entlang der Anlauter gelangen die Pilger nach Altdorf, wo sie die St. Nikolauskirche besuchen. Im weiteren Verlauf der Wanderung auf der Jurahochebene besteht beim Besuch der Wallfahrtskirche in Buchenhüll die Gelegenheit zum stillen Gebet und zur Andacht. Auf abwechslungsreichen Pfaden geht es schließlich in die Bischofs- und Universitätsstadt Eichstätt, wo ein Stadtrundgang auf dem Programm steht.

Insgesamt werden bei der Pilgerwandereise rund 87 Kilometer in vier Tagesetappen zu Fuß zurückgelegt. Reiseleiterin ist Elisabeth Graf aus Eichstätt. Weitere Informationen und Anmeldung bei der Diözesan-Pilgerstelle Eichstätt, Tel. (08421) 50-690, E-Mail: pilgerbuero(at)bistum-eichstaett(dot)de, und unter www.pilgerstelle-eichstaett.de.

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/28399_.rss Wed, 24 Jun 2020 10:30:00 +0200 Jahresabschluss 2019: Sorgenvoller Blick in die Zukunft, trotz positiver Bilanz https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=28399&cHash=e3d5a6486b2aac0ab54051155f4335ac Eichstätt. (pde) – In seiner dritten testierten Bilanz nach Handelsgesetzbuch (HGB) kann das Bistum Eichstätt für das Jahr 2019 ein positives Jahresergebnis von 1,6 Millionen Euro vorweisen, plant jedoch für das aktuelle Jahr mit deutlichen finanziellen Einschnitten. „Wir haben schon vor der Coronapandemie mit einer sehr schwierigen Haushaltslage gerechnet, die dadurch noch massiv verschärft wird. Um das voraussichtliche Defizit zu verringern, hatten wir daher im Planungsprozess bereits zahlreiche Einsparungen berücksichtigt. Diese Maßnahmen haben wir angesichts der Coronakrise nochmal erweitert, müssen aber in Zukunft trotzdem noch viel stärker klare inhaltliche Prioritäten setzen“, so Finanzdirektor Florian Bohn.

Das Bistum Eichstätt weist in seinem Jahresabschluss für das Jahr 2019 eine Bilanzsumme von 583,3 Millionen Euro und eine Eigenkapitalquote von 67,9 Prozent aus. Die Einnahmen belaufen sich auf 189,2 Millionen Euro. Rund zwei Drittel davon machen Kirchensteuermittel mit 126,1 Millionen Euro aus. Diese fallen damit um etwa 9,5 Millionen Euro höher aus als im Jahr 2018. Dieser Anstieg ist vor allem auf den Kirchenlohnsteuerausgleich zurückzuführen, dem sogenannten Clearing-Verfahren, das notwendig ist, wenn ein Kirchenmitglied nicht in dem Bistum arbeitet, in dem es wohnt.
Aufwendungen verzeichnet die Diözese in Höhe von 236,3 Millionen Euro und damit einen Anstieg von rund 60,5 Millionen Euro im Vergleich zum Jahr 2018. Das Bistum hat dabei Mehrerträge genutzt, um mit 116,1 Millionen Euro mehr als das Doppelte als geplant an Zuschüssen zu gewähren. Mit 7,3 Millionen Euro unterstützt die Diözese die Katholische Kitas Franken gGmbH, in der sich 22 kirchliche Kindertagesstätten in den Dekanaten Roth-Schwabach und Nürnberg-Süd zusammengeschlossen haben.

Ein Großteil der Zuschüsse der Diözese kommt ihrer Emeritenanstalt zugute, die für die Ruhestandsversorgung von Geistlichen im Bistum zuständig ist. Um die aktuell errechneten Pensionsansprüche der Priester zu sichern und künftige Belastungen zu verringern, hat das Bistum die Emeritenanstalt mit rund 70 Millionen Euro bezuschusst.

Die Mehrerträge, die sich in erhöhten Zuschüssen der Diözese widerspiegeln, resultieren im Wesentlichen aus der Neuaufstellung der Vermögensanlagen nach den überarbeiteten Anlagerichtlinien der Diözese und der damit verbundenen Hebung von stillen Reserven bei der Umschichtung in neue Anlageformen. Die Neugestaltung der Anlagerichtlinien und vor allem die externe Überprüfung ihrer Anwendung sind weitere wichtige Schritte, die das Bistum Eichstätt in seiner Transparenzoffensive 2019 gegangen ist. Mit den neuen Anlagerichtlinien hat die Diözese überprüfbare Vorgaben geschaffen, um ihr Vermögen nach ethischen, sozialen und umweltbezogenen Kriterien zu investieren. Das Bistum Eichstätt lässt die von externen Dienstleistern verwalteten Investments künftig jährlich auf dieser verbindlichen Grundlage prüfen. Für das Jahr 2019 hat die Diözese seit der Einführung der Richtlinien eine externe Zertifizierung erhalten, die die Einhaltung der Vorgaben bestätigt.

Mit Blick auf die bereits 2017 in der Bilanz wertbereinigten Darlehen an US-amerikanische Projektgesellschaften in der Immobilienentwicklung hat die Bischöfliche Finanzkammer durch intensive Verhandlungen 4,3 Millionen US-Dollar im Jahr 2019 zurückerhalten. Diese Summe schlägt für den Jahresabschluss positiv zu Buche. Weiterhin konnten die Verantwortlichen im Frühjahr dieses Jahres eine Einigung mit einem der beiden Immobilienentwickler bezüglich seiner Darlehen erreichen, die nochmals rund 6,0 Millionen US-Dollar als Rückzahlung zur Folge hatten. Somit entsteht der Diözese aus diesem Teil der Investments – dank eines vorteilhaften Wechselkurses – in Euro betrachtet kein finanzieller Schaden. Insgesamt hat das Bistum bisher von 60 Millionen US-Dollar an ausgegebenen Darlehen rund 18 Millionen US-Dollar zurückerhalten.

Während das Bistum Eichstätt bisher mit soliden Einnahmen wirtschaften konnte, erwartet die Diözese im Jahr 2020 eine deutlich schwierigere Haushaltslage als 2019. Das voraussichtliche Defizit liegt in sinkenden Kirchensteuereinnahmen begründet und wird durch die Coronakrise und ihre wirtschaftlichen Auswirkungen noch deutlich verstärkt. Mit der Überarbeitung des aktuellen Wirtschaftsplans für das Jahr 2020, der Einschränkung des Bau-Etats und einem Einstellungsstopp begegnet die Diözese diesen schwierigen finanziellen Prognosen. Das Bistum Eichstätt arbeitet weiter daran, inhaltliche Schwerpunkte zu setzen und vorausschauend zu planen, um als Kirche weiterhin Verantwortung in der Gesellschaft wahrnehmen zu können.

Wie im vergangenen Jahr haben auch acht weitere diözesane Rechtsträger einen Jahresabschluss für große Kapitalgesellschaften und damit nach den strengsten Standards des HGB vorgelegt. Das sind der Bischöfliche Stuhl und die Emeritenanstalt der Diözese Eichstätt, die Stiftung Karpos, die St. Willibald-Stiftung des Bischöflichen Stuhls Eichstätt mit der Stiftung Ingolstädter Messbund sowie das Domkapitel Eichstätt, die Stiftung zur Dotation des Bischöflichen Domkapitels Eichstätt, die Domkustoderiestiftung und das Bischöfliche Seminar St. Willibald Eichstätt. Damit schreibt das Bistum Eichstätt seine Selbstverpflichtung fort, volle finanzielle Transparenz herzustellen.

Der ausführliche Finanzbericht der Diözese und die der weiteren acht Rechtsträger im Bistum Eichstätt sind auf www.bistum-eichstaett.de/finanzberichte abrufbar.

 

 

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/28459_.rss Tue, 23 Jun 2020 15:27:25 +0200 Abschlusszeugnis als Kaufmann für Büromanagement https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=28459&cHash=488d70acc267c17abf3876c35764cfc9 Eichstätt. (pde) – Seine Abschlusszeugnisse für die erfolgreich abgeschlossene Ausbildung als Kaufmann für Büromanagement konnte  Jonas Rössler in Empfang nehmen. Aus den Händen von Amtschef Thomas Schäfers und Robert Eckstein, Abteilungsleiter Personal im Bischöflichen Ordinariat, erhielt er das Prüfungszeugnis der Industrie- und Handelskammer (IHK) für München und Oberbayern sowie das Ausbildungszeugnis des Bischöflichen Ordinariates. Im Auftrag von Bischof Gregor Maria Hanke überreichten ihm die Personalverantwortlichen des Bistums Eichstätt außerdem ein Buch über Papst Franziskus mit persönlicher Widmung des Bischofs.

Jonas Rössler wurde in den Dienst des Bischöflichen Ordinariates übernommen und ist im Kirchensteueramt eingesetzt. Weitere Informationen zu den Ausbildungsmöglichkeiten bei der Diözese Eichstätt unter www.bistum-eichstaett.de/ausbildung

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/28457_.rss Tue, 23 Jun 2020 12:20:16 +0200 Ehe-, Familien- und Lebensberatung: Jetzt auch wieder persönlich vor Ort möglich https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=28457&cHash=641323ac54f3dc27191477c2e52f6a6a Eichstätt. (pde) – Die Beratungsstellen für Ehe-, Familien- und Lebensberatung im Bistum Eichstätt kehren nach und nach zur bisherigen Praxis der persönlichen Beratung „von Angesicht zu Angesicht“ zurück. Gerade in Krisensituationen ist die Körpersprache mit Gesten, Mimik und Blicken ein wichtiger Bestandteil der Kommunikation. Nicht zuletzt deshalb drängen die Beratungsstellen auf eine schnelle Ausweitung der persönlichen Beratungsmöglichkeiten. Diese sind jedoch an sehr umfangreiche Auflagen gebunden, etwa was die erforderlichen Raumgrößen anbelangt, sodass die Beratungstätigkeit nicht sofort wie vor der Pandemie aufgenommen werden kann.

Während der Coronapandemie mussten die Beratungsstellen in den letzten Wochen die persönliche Betreuung aussetzen und so gut es ging auf andere Kommunikationswege zurückgreifen. „Wenngleich auch nicht alles abgefangen werden konnte, so konnten viele Hilfesuchende telefonisch unterstützt werden“, betont Anja Strauß, die Fachbereichsleiterin für Ehe-, Familien- und Lebensberatung im Bistum Eichstätt. Andererseits zeigte sich aber auch die Begrenztheit des Mediums Telefon, das den persönlichen Kontakt in der Gesprächssituation nicht ersetzen kann.

In den vergangenen Wochen wurde deutlich, dass jedoch gerade angesichts der Pandemie, die Notwendigkeit der Beratung noch zugenommen hat. So berichtet Anja Strauß, dass zu den bereits bestehenden Beratungsanlässen diffuse und sehr individuelle Ängste hinzukämen. Sie nennt finanzielle Einbußen bei den Betroffenen bis hin zu Existenzängsten und der Angst vor einer Infektion. Konflikte und Belastungen, die bereits zuvor vorhanden waren, hätten sich im Laufe der Coronakrise in der Regel verschärft.

Das psychologisch ausgerichtete Beratungsangebot der Ehe-, Familien- und Lebensberatung des Bistums Eichstätt richtet sich an Menschen, die Probleme in ihrer Ehe, ihrer Partnerschaft, ihrem familiären Umfeld oder auch mit sich selbst haben. Die Beratung ist offen für alle, unabhängig von weltanschaulicher Orientierung, Herkunft und Konfession. Die Schwerpunkte der Beratung liegen in den Bereichen Ehe, Partnerschaft, Familie, Krisen, Scheidung und Trennung, Sexualprobleme und Lebensgestaltung. Menschen richten sich an die Beratungsstellen insbesondere, wenn es um Unzufriedenheit in der Partnerschaft geht, bei Streit, gegenseitigen Vorwürfen und Entwertungen aber auch bei sexuellen Schwierigkeiten, bei ungewollter Kinderlosigkeit oder bei interkulturell bedingten Problemen. In der Familienberatung geht es häufig um Belastungen durch berufliche, wirtschaftliche oder gesundheitliche Probleme, um schwierige Ablösungsprozesse von den Eltern oder bei Umgangs- und Sorgerechtsfragen. Schließlich sind die Beraterinnen und Berater auch da, wenn beispielsweise Probleme mit der eigenen Lebenssituation bestehen, bei Kontaktschwierigkeiten oder beim Verlust des Partners oder eines Angehörigen.

Das Bistum Eichstätt unterhält Beratungsstellen für Ehe-, Familien- und Lebensberatung in Eichstätt, Ingolstadt, Neumarkt, Nürnberg, Roth, Schwabach und Weißenburg. Nähere Informationen unter www.bistum-eichstaett.de/ehe-familien-und-lebensberatung.

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/28451_.rss Mon, 22 Jun 2020 12:21:41 +0200 Diözese Eichstätt unterstützt ausländische Studenten https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=28451&cHash=f48402f035bfe453520771c2d87cc630 Eichstätt. (pde) – Sieben ausländische Studierende der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt unterstützt das Referat Weltkirche der Diözese Eichstätt derzeit mit Stipendien. In diesem Sommersemester konnten aufgrund der Coronapandemie nur Studenten gefördert werden, die sich bereits in Deutschland aufhielten. Drei weitere Stipendiaten, die aus Argentinien, Russland und Kirgisistan kommen sollten, werden voraussichtlich im Sommer 2021 erneut eingeladen.

Anstelle eines Gruppentreffens am Ende des Semesters traf sich Dr. Gerhard Rott, der Leiter des Referats Weltkirche, mit den sieben verbliebenen Stipendiaten zu Einzelgesprächen. Dabei wurden neben den Lernfortschritten auch die Lage der Familien in ihren Heimatländern, der Ukraine, Georgien und Burundi, besprochen. Gerade die Sorge um die Angehörigen in der Heimat beschäftigt die sechs Männer, die alle an der Thelogischen Fakultät eingeschrieben sind, und die einzige weibliche Stipendiatin (Bachelor Germanistik) gegenwärtig besonders. Untergebracht sind die meisten Stipendiaten im Collegium Orientale beziehungsweise im Bischöflichen Priesterseminar. Das Referat Weltkirche unterstützt sie bereits im Vorfeld bei der Wohnungssuche und bei Behördengängen.

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle Weltkirche
http://www.bistum-eichstaett.de/news/28450_.rss Mon, 22 Jun 2020 11:58:18 +0200 Kirche im Internet: Coronapandemie bringt große Vielfalt an Online-Angeboten https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=28450&cHash=d26c165bd53f32dff46331db36473fa9 Eichstätt. (pde) – Eine große Vielfalt an Online-Angeboten haben die Pfarreien des Bistums Eichstätt angesichts der Coronapandemie in den vergangenen Wochen entwickelt. Thomas Schrollinger, Referent für Konzeption und Innovation der Seelsorge im Bistum, sieht darin große Chancen - jedoch auch die Notwendigkeit, den Gemeinschaftscharakter der Kirche in der Zusammenkunft vor Ort wieder neu zu betonen. Er äußerte sich in einem Interview in der Sendung „kreuzplus“, die die Stabsstelle Medien und Öffentlichkeitsarbeit des Bistums Eichstätt für den Lokalsender tv.ingolstadt produziert.

Kirche im und über das Internet gab es schon vor der Coronapandemie. Viele spirituelle Angebote sind jedoch erst in den vergangenen Monaten entstanden. Die große Vielfalt zeigt sich etwa in klassischen Streamingangeboten bei Youtube oder Facebook sowie in Zoom-Gottesdiensten, bei denen man sich aktiv einbringen konnte. Teilweise wurden aber auch Wortgottesdienstvorlagen per Mail an die Gläubigen versandt. Schrollinger betonte den Nutzen dieser Angebote, insbesondere wenn man daran denke, dass online mehr Menschen erreicht werden können, als das in den Gemeindegottesdiensten vor Ort möglich wäre. Insbesondere sei es auch eine Chance Menschen einzubeziehen, die aus verschiedenen Gründen nicht in den Gottesdienst kommen könnten. Schrollinger erinnerte daran, dass es in Deutschland immerhin 14.000 Seniorenheime mit vielen Bewohnern gebe, die nicht mehr in den Gottesdienst kommen könnten. Auch solle man an die etwa sieben Millionen schwerbehinderten Mitbürger in Deutschland denken, die mit technischen Hilfsmitteln in die Gemeinschaft einbezogen werden könnten.

Schrollinger geht davon aus, dass die Onlineangebote der Kirche in Zukunft breiter aufgestellt sein werden als bisher. Nun gelte es, die neu entwickelten Angebote nachzujustieren sowie qualitativ und technisch zu verbessern. Allerdings müssten auch die Gottesdienste vor Ort in ihrer Qualität weiter entwickelt werden, damit den Menschen wieder neu bewusst werde, „in der Gemeinschaft vor Ort die Gemeinschaft der Kirche erleben und zusammenkommen zu dürfen“. Der Gemeinschaftscharakter gehöre immerhin zum Wesen der Kirche.

Das Interview mit Thomas Schrollinger wird in der nächsten Ausgabe von „kreuzplus“ am 26. Juni ab 18.30 Uhr auf tv.ingolstadt gesendet. Es ist außerdem auf dem Youtube-Kanal unter www.youtube.com/bistumeichstaett sowie auf der Homepage des Bistums Eichstätt unter www.bistum-eichstaett.de/video zu sehen.

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/28449_.rss Mon, 22 Jun 2020 11:52:14 +0200 Erleichterungen bei Gottesdiensten https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=28449&cHash=6c3c8ad71598c6ab72d8d2ed5e7e4d82 Eichstätt. (pde) – Ab sofort gilt auch bei Gottesdiensten im Bistum Eichstätt eine Lockerung bei den Infektionsschutzmaßnahmen. In einem Schreiben an die Pfarreien und Seelsorgestellen im Bistum verweist das Bischöfliche Generalvikariat auf die sechste Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (6. BaylfSMV) vom 19. Juni. Demnach wird der mindestens einzuhaltende Abstand zwischen den Gottesdienstbesuchern von zwei Metern auf 1,5 Meter reduziert. Ausgenommen von dieser Regel ist laut Verordnung folgender Personenkreis: "Angehörige des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie, Geschwister sowie Angehörige eines weiteren Hausstands." Bei Gottesdiensten im Freien wird die erlaubte Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf 200 erhöht, jedoch muss auch hier der gleiche Mindestabstand eingehalten werden. Die Maskenpflicht für die Gottesdienstbesucher gilt grundsätzlich weiter, jedoch nur noch so lange, wie diese sich nicht an ihrem Platz befinden.

Auch muss weiterhin ein Infektionsschutzkonzept bestehen, welches je nach Art des Gottesdienstes mögliche Infektionsgefahren minimiert. Dieses ist auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. Im Übrigen gelten grundsätzlich weiter die Regelungen des Schutzkonzeptes der bayerischen Diözesen vom 29. April.

Informationen zum Umgang der Diözese Eichstätt mit der Coronakrise

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Dekanate und Pfarreien Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/28432_.rss Fri, 19 Jun 2020 12:03:29 +0200 Fernsehmagazin kreuzplus am 26. Juni zum Thema „Kirche online“ https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=28432&cHash=5f4ec7ae608465892ae82daa459caf98 Eichstätt. (pde) – In der nächsten Ausgabe von kreuzplus, dem Fernsehmagazin aus dem Bistum Eichstätt, am Freitag, 26. Juni, geht es um „Kirche online“.  

Im Pfarrverband Lauterhofen steht die Jugendarbeit während der Coronakrise nicht still: Gemeinsam mit Gemeindereferent Peter Denk haben die Kinder und Jugendlichen digitale Projekte von zu Hause aus umgesetzt. Ein Höhepunkt war dabei das Musikvideo der Jugendband, bei dessen Produktion kreuzplus dabei war. Auch die Hochschulen stellen auf digital um: Wegen der Coronakrise können an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt Vorlesungen derzeit nur über das Internet stattfinden. Die Studierenden bleiben zu Hause. Das ist für das Gemeindeleben der Katholischen Hochschulgemeinde ein Problem. Deshalb bietet sie interaktive Online-Gottesdienste an.

Auch viele pastorale Angebote wurden gezwungenermaßen während der letzten Wochen ins Internet verlagert. Die Coronakrise kann in diesem Sinne aber auch als Chance für Innovationen verstanden werden. Darüber spricht Thomas Schrollinger, Leiter des Fachbereichs Konzeption und Innovation, im Talk. Von Homepage über Liveübertragungen bis hin zu YouTube, Instagram, Twitter und Facebook: Das Fernsehmagazin stellt die breite Palette der Online-Angebote des Bistums Eichstätt vor.     

Das Fernsehmagazin kreuzplus läuft immer am vierten Freitag eines Monats von 18.30 Uhr bis 18.45 Uhr auf dem Ingolstädter Regionalsender TV Ingolstadt und wird in den folgenden Tagen mehrmals wiederholt. Das Programm ist über Kabel und Satellit empfangbar. Die Sendung zum Nachsehen und weitere Informationen gibt es unter www.kreuzplus.de

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/28431_.rss Fri, 19 Jun 2020 11:23:15 +0200 „Bußtränen des Heiligen Petrus“: Konzert mit Chor des Bayerischen Rundfunks am 3. Juli in Eichstätt https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=28431&cHash=50edf05fb03e73439d85ca5c89cafce8 Eichstätt. (pde) – Das letzte Meisterwerk von Orlando di Lasso (1532-1594) „Lagrime di San Pietro“ (Bußtränen des Heiligen Petrus) ist am Freitag, 3. Juli, in der Eichstätter Schutzengelkirche zu hören. Zur Aufführung kommen sieben geistlichen Madrigale aus dem gleichnamigen Zyklus. Ergänzt wird das Programm mit Orgelmusik von Georg Muffat und Johann Sebastian Bach sowie einer Chorkomposition von Arvo Pärt. Gestaltet wird das Konzert von einem Ensemble aus dem Chor des Bayerischen Rundfunks unter Leitung von Peter Dijkstra und Domorganist Martin Bernreuther an der Orgel.

Das rund 45 Minuten dauernde Konzert beginnt um 17 Uhr (Einlass 16.30 Uhr). Eine Wiederholung mit dem gleichen Programm findet um 19 Uhr statt (Einlass 18.30). Die Teilnehmerzahl ist aufgrund der aktuellen Bestimmungen in Zusammenhang mit der Coronapandemie sehr begrenzt. Konzertkarten sind zu 15 Euro und 10 Euro (ermäßigt für Schüler, Studenten, Personen mit Schwerbehinderung) ausschließlich über den Vorverkauf der Eichstätter Dommusik bis Mittwoch, 1. Juli, um 12 Uhr, erhältlich. Es wird keine Abendkasse geben. Die Kartenbestellung ist unter der Tel. (08421) 50-861 oder per E-Mail: dommusik@bistum-eichstaett.de möglich.

Das Konzert findet unter strengen Sicherheitsauflagen statt, die im „Hygienekonzept Kulturelle Veranstaltungen und Proben“ der Bayerischen Staatsministerien festgelegt sind. Für die Teilnehmer besteht zum Beispiel Maskenpflicht während des gesamten Konzertes. Die Konzertkarte und ein detailliertes Hygienekonzept werden nach dem Bestelleingang per Mail versendet.

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/28417_.rss Thu, 18 Jun 2020 14:44:14 +0200 Caritas zum Weltflüchtlingstag: In der Coronakrise die Flüchtlingskinder nicht vergessen https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=28417&cHash=90a9766b7f30ab961520bcf17a9fe087 Eichstätt. (pde) – Auf die aktuellen Schwierigkeiten von geflüchteten Menschen macht der Caritasverband für die Diözese Eichstätt anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20. Juni aufmerksam. „Diese Menschen sind aufgrund der Coronakrise zuletzt leider etwas aus dem öffentlichen Bewusstsein geraten. Dabei haben gerade sie wegen der Krise einen besonders schweren Stand“, bedauert Angela Müller, Mitarbeiterin der Flüchtlings- und Integrationsberatung der Caritas-Kreisstelle Eichstätt und Sprecherin für diesen Bereich beim Caritasverband der Diözese.

Dezentrale Unterbringung im Vorteil

„Da geflüchtete Menschen oft auf beengtem Raum leben müssen, ist es für sie eine besondere Herausforderung, Kontakte zu vermeiden und Abstandsgebote einzuhalten“, so Müller. Umso erleichterter ist sie, dass bei den Beratungen der Caritas im Bistum Eichstätt bisher nur wenige Fälle von Ansteckung mit Corona bei Asylbewerbern bekannt geworden seien, im Landkreis Eichstätt sogar noch gar kein Fall. Gerade bei dieser Problematik zeige sich ein großer Vorteil der dezentralen Unterbringung. „Es kommt hier erstens nicht so schnell zu Ansteckungen und zweitens, wenn dies passiert, nicht zu Masseninfektionen, die es ja jetzt in mehreren größeren Unterkünften in Deutschland gegeben hat“, erklärt die Caritas-Sprecherin. Ein Vorteil der dezentralen Lösung, die zu ihrem Bedauern grundsätzlich von politischen Entscheidungsträgern für die Zukunft nicht favorisiert werde.

Die Coronakrise hat für die geflüchteten Menschen nach Erfahrung Müllers zahlreiche Nachteile mit sich gebracht, vor allem für das schulische Lernen der Kinder. In den Wohncontainern sei kein WLAN möglich, „und sich den ganzen Stoff über mobile Daten herunterzuladen, ist für die Leute zu teuer“. Ferner hätten viele nicht nur keinen geeigneten Raum zum Lernen, sondern auch keinen Computer zur Verfügung. „Wir haben versucht, in einigen Fällen über die 150 Euro Gutschein-Regelung der Bundesregierung für bedürftige Schüler zur Anschaffung von entsprechenden Geräten etwas zu verbessern, aber trotz Nachfragen bei mehreren Behörden nicht erfahren, wo dieses Geld abgerufen werden kann“, so die Caritasberaterin. „Gott sei Dank haben wir für einige immerhin von Schulen Computer ausleihen können.“

Neben mangelnder technischer Ausrüstung ist natürlich aber auch die menschliche Unterstützung beim Lernen der Kinder zu Hause eine besondere Herausforderung für Flüchtlingsfamilien: „Wenn schon deutsche Eltern hier ihre Probleme haben, kann man sich vorstellen, wie es Eltern anderer Sprache und Kultur dabei ergehen muss. Und da ehrenamtliche Helferinnen und Helfer ja bisher nicht die Unterkünfte betreten dürfen und die wenigsten Familien Anspruch auf eine Notbetreuung haben, sind sie, was das Homeschooling betrifft, wirklich abgehängt“, spricht die Caritasberaterin Klartext. Und viele Fortschritte, welche die Flüchtlingskinder beim Erlernen der deutschen Sprache durch Spielen mit deutschen Kindern gemacht haben, seien durch das Gebot der Kontaktvermeidung nun wieder gefährdet.

Persönliche Beratung wieder möglich

Doch nicht nur die Kinder, auch die Erwachsenen befinden sich nach der Beobachtung der Caritasberatenden in der Coronakrise immer wieder in schwierigen Situationen. Angela Müller: „Wenn es um Anträge geht, haben die Behörden den Asylbewerbern vor der Krise zumindest teilweise beim Ausfüllen oder Verstehen geholfen. In den letzten Monaten mussten die Anträge zur Kontaktvermeidung aber vollständig ausgefüllt zugestellt werden.“ Immerhin können Betroffene bei solchen Problemen seit kurzem wieder nach Anmeldung persönlich zur Flüchtlings- und Integrationsberatung der Caritas kommen, um sich helfen zu lassen. „Am Telefon ist so etwas nur schwer möglich“, ist die Erfahrung der Caritasberaterin. Auch für Geflüchtete mit psychosozialen Problemen ist bei ihr zum Beispiel wieder ein direktes Gespräch möglich. Ansonsten wird aber auch noch bei der Caritas zur Sicherheit die telefonische Beratung bevorzugt.

Ein weiteres Problem ist Angela Müller zufolge die Gewährung eines besonderen Schutzes für  Risikogruppen unter den Asylbewerbern: „Aufgrund des Platzproblems in vielen Unterkünften, in denen sich Betroffene häufig Zimmer, Bad und Küche mit anderen teilen müssen, ist das kaum möglich.“

Vermehrt helfen

Dass auch geflüchtete Menschen Einschränkungen aufgrund der Coronakrise in Kauf nehmen müssen, stellt Angela Müller nicht in Frage. Dennoch könnten aus ihrer Sicht Gesellschaft und Politik etwas tun, um ihnen in einer besonders schwierigen Lage zu helfen. Von der Gesellschaft wünscht sie sich unmittelbar nach der Krise ein verstärktes ehrenamtliches Engagement, um den Kindern in ihren Unterkünften beim Lernen vermehrt zu helfen, Verpasstes wieder aufzuholen. „Oder auch, dass sich Leute finden, die mit ihnen einfach ab und zu draußen spielen, womit Freude am Leben und Deutschlernen Hand in Hand gehen.“ Von der Politik fordert die Caritasberaterin, dass vor allem in größeren Unterkünften gesonderte Räume mit entsprechender technischer Ausrüstung ermöglicht werden, um für die Kinder ein besseres Homeschooling zu realisieren. „Besonders wichtig ist das dann, wenn es noch zu einer zweiten Coronawelle kommt.“

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle Caritative Fachverbände - Caritas Flüchtlingshilfe/Asylbewerber/Flüchtlinge
http://www.bistum-eichstaett.de/news/28414_.rss Thu, 18 Jun 2020 11:47:49 +0200 Tagungshaus Schloss Hirschberg wieder in Betrieb – Fortbildung für pastorales Personal https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=28414&cHash=4fe3868f03b7a559d01909543415efc4 Eichstätt/Beilngries. (pde) – Nach einer dreimonatigen Zwangspause in der Coronakrise hat das Tagungshaus Schloss Hirschberg der Diözese Eichstätt seinen Betrieb wieder aufgenommen. Ab sofort können dort wieder Tagungen und Seminare durchgeführt werden. Bereits im Juli steht eine Reihe von Fortbildungen für pastorales Personal auf dem Programm.

„Tiefgang gewinnen – vom Sinn der Schwermut“ lautet das Thema eines Kurses, der am Donnerstag, 9. Juli, von 9 Uhr bis 17 Uhr stattfindet. Eingeladen sind Priester, Diakone, Pastoral- und Gemeindereferenten sowie Religionslehrkräfte. Im Mittelpunkt stehen Reflexionen des Religionsphilosophen Romano Guardini zum Phänomen der Schwermut und zur Tiefenpsychologie. Referent ist Dr. Albrecht Voigt von der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen.

Weitere Informationen und Anmeldung bei der Abteilung Fort- und Weiterbildung pastorales Personal im Bischöflichen Ordinariat Eichstätt, Tel. (08461) 6421-590, E-Mail: fortbildung(at)bistum-eichstaett(dot)de. Eine Terminübersicht gibt es unter www.schloss-hirschberg.de.

Das Tagungshaus Schloss Hirschberg war seit 17. März aufgrund der Kontaktbeschränkungen durch die Coronapandemie geschlossen. Mehrere Veranstaltungen mussten abgesagt werden. Seit 5. Mai finden wieder Gottesdienste in der Marienkapelle des Schlosses statt.

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/28406_.rss Wed, 17 Jun 2020 12:06:36 +0200 Jubiläumsaktion „100 Jahre 100 Köpfe“ – DJK ehrt Vereinsmitglieder aus der Diözese Eichstätt https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=28406&cHash=305b8dc04264e69b93b7a69b85ec8e13 Eichstätt. (pde) – Dreizehn Personen aus der Diözese Eichstätt hat der DJK-Sportverband Deutschland bei seiner Aktion „100 Jahre 100 Köpfe“ gewürdigt. Zu seinem 100-jährigen Bestehen hatte der Bundesverband die Mitgliedsverbände in den 27 Bistümern aufgerufen, unter dem Motto „Schlagt eure Besten vor!“ Mitglieder zu benennen, die für besondere menschliche Leistungen in den Sportvereinen gewürdigt werden sollten.

Folgende Personen aus dem Bistum Eichstätt wurden im Rahmen der Aktion prämiert: Julian Reichardt, Wolfgang Bamberger und Josef Vogel (DJK Eichstätt), Christian Kulzer (DJK Pietenfeld-Adelschlag), Josef Forster (DJK Workerszell), Petra Hasler-Kufner, Norbert Hirsch, Sven Keidel, Johann Stachel sowie Klaus Beller (DJK Ingolstadt), Norbert Höfling (DJK Nürnberg-Eibach), Otto Schütz (DJK Obererlbach) sowie Thomas Panni (DJK Schwabach).

Bernhard Martini, Präsident des DJK-Diözesanverbandes Eichstätt, freut sich, dass so viele Vereinsmitglieder aus der Diözese prämiert wurden: „Es ist eine große Bereicherung und ein unschätzbarer Wert für unsere Gesellschaft, dass sich so viele Ehrenamtliche für die Ziele und Werte der DJK und das Gemeinwohl engagieren.“ Platzwarte, Trainer, Vorsitzende, Abteilungsleiter, Eltern und viele unscheinbare Mitglieder der DJK-Sportvereine „leisten großartige Dienste, die uns allen zugutekommen“, sagte Martini.

Der DJK-Diözesanverband Eichstätt mit knapp 31.000 Mitgliedern will nach eigenen Angaben auch weiterhin Maßnahmen von Mensch zu Mensch initiieren, auch wenn dies momentan aufgrund des Covid-19-Virus schwieriger sei. „Die vielen Ehrenamtlichen in den verschiedensten Einrichtungen – insbesondere auch in den Sportvereinen – bilden das Rückgrat unserer Gesellschaft“, betont Martini: „Sport und Kirche bilden ein gutes Team“.

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/28401_.rss Wed, 17 Jun 2020 09:14:55 +0200 Beilngrieser Tafel jetzt mit „Drive-In“ – Ökumenische Initiative für Bedürftige https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=28401&cHash=229753b06f34b634c87afbb9f29f8e02 Eichstätt/Beilngries. (pde) – Eine „Drive-In-Tafel“ gibt es derzeit in Beilngries. Sie ist die Antwort der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Beilngrieser Tafel auf die Einschränkungen durch die gegenwärtige Coronakrise. So kann derzeit der angestammte Verkaufsraum nicht genutzt werden. Die „Kunden“ der Tafel können nun mit dem Auto vorfahren, die vorgepackte Kiste mit Lebensmitteln einladen und weiterfahren. Alles erfolgt mit dem größtmöglichen physischen Abstand. Aber auch Bedürftige, die nicht mit dem Auto kommen, werden im „Drive-In“ selbstverständlich ebenfalls bedient, wie Elfriede Bruckschlögl, die Leiterin der ökumenischen Einrichtung betont.

Seit 2007 besteht die Tafel als gemeinsame Einrichtung der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden in Beilngries. Das ökumenische Team versorgt fast 200 Menschen mit Lebensmitteln. Über 60 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus den Kirchengemeinden sind hier normalerweise jede Woche vor Ort, laden die Kisten aus und sortieren die Lebensmittel. Da sich darunter jedoch auch selbst viele Rentnerinnen und Rentner befinden, also Angehörige der Covid-Risikogruppen, kann die Drive-In-Tafel derzeit nur alle zwei Wochen öffnen. Keine einfache Situation für die Leiterin Elfriede Bruckschlögl: „Mir sind auch meine Leute wichtig, deshalb habe ich das allen freigestellt und gesagt, sie sollen in sich gehen. Ich freu mich wenn sie im Herbst wieder dabei sind. Es ist zwar eine Herausforderung, aber wir schaffen das. Weil wir zusammenhalten“.

Die Tafel versorgt sozial schwächere Mitbürger mit gespendeten Lebensmitteln aus dem Supermarkt, die sonst im Müll landen würden, weil das Haltbarkeitsdatum bald abläuft oder Ware übrig bleibt. Interessenten können bei der Caritas einen Ausweis beantragen, der dann zur Abholung von Lebensmitteln bei der Tafel berechtigt. Wobei Elfriede Bruckschlögl derzeit auch mal eine Ausnahme macht: Wer wegen Corona unverschuldet in Armut gerät muss nicht erst, wie sonst üblich, einen Ausweis für die Tafel bei der Caritas beantragen, sondern erhält jetzt auch mal so Lebensmittel. Bruckschlögl: „Meine Leute sind momentan alleinerziehende oder ältere Herrschaften, Rentner, und es waren jetzt die letzten Male auch Leute dabei, die noch nie da waren und die durch die momentane Situation nicht wissen: wie geht’s morgen weiter. Und ich gebe ihnen in dem Moment einfach Hoffnung, dass sie nicht alleine sind“.

Die Tafel Beilngries wird von der katholischen und evangelischen Pfarrgemeinde getragen. Sie ist dienstags von 13.30 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet und befindet sich derzeit auf dem Gelände des neuen Einkaufszentrums, Hauptstr. 49. Berechtigungsscheine stellt die Außenstelle Beilngries der Caritas, Pfarrgasse 5, immer dienstags von 13 Uhr bis 16 Uhr aus. Nähere Informationen gibt es im Internet unter beilngries.bistum-eichstaett.de/gruppen/tafel.

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Dekanat Eichstätt pfv Beilngries Aktuelle Meldungen der Pressestelle Rat-Hilfe
http://www.bistum-eichstaett.de/news/28386_.rss Tue, 16 Jun 2020 09:13:02 +0200 „Eingehüllt in Christus“ – Hoffnungsfunke für das Bistum Eichstätt von Bischof Gregor Maria Hanke https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=28386&cHash=8828c3a5bb48879db779e73ffc4cfb9e Eichstätt. (pde) – „Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen“ (Gal 3,27): Diese Bibelstelle schenkt dem Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke Hoffnung während der Coronakrise. In seinem Beitrag zur Aktion „Hoffnungsfunken“ beschreibt er, wie sehr es ihn bedrückt hat, keine öffentlichen Gottesdienste feiern und Seelsorge nur unter großen Einschränkungen leisten zu können: „Es kam mir vor, als seien wir durch die Umstände gezwungen, das Licht des Evangeliums unter den Scheffel zu stellen, anstatt es weithin leuchten zu lassen“. Gerade in dieser Zeit habe ihn dieser Vers aus dem Brief an die Galater getragen: „Die Pandemie hat nicht das letzte Wort, sondern Christus, der uns umgibt mit seiner Gnade“. Neben dem Eichstätter Bischof Hanke sind in den kommenden Wochen weitere Persönlichkeiten aus verschiedenen Bereichen des Bistums Eichstätt aufgerufen, ihre ganz persönliche Hoffnungs-Bibelstelle zu beschreiben.

Die „Hoffnungsfunken“ sind eine gemeinsame Initiative des Exerzitienreferats, der Stabsstelle Medien und Öffentlichkeitsarbeit des Bischöflichen Ordinariats und der Kirchenzeitung für das Bistum Eichstätt. Die Aktion ist eine der Antworten auf die Einschränkungen, welche Gläubigen durch die Coronakrise hinnehmen mussten und weiterhin müssen. Mit verschiedenen Formaten auf der Webseite des Bistums, in der Kirchenzeitung und in den sozialen Medien zeigen die Organisatoren, dass Kirche viele Gesichter hat und auch in diesen schweren Zeiten nahe bei den Menschen ist. Die Formate umfassen beispielsweise Gebetsvorlagen für die Gläubigen zu Hause, biblische Impulse, Radiogottesdienste, Tipps und Ratschläge von Expertinnen und Experten verschiedener Hilfe- und Beratungsstellen der Diözese und Beiträge der Eichstätter Dommusik.

Die Aktion läuft bis Ende Juli, die Beiträge sind zu finden in der Kirchenzeitung für das Bistum Eichstätt, auf www.bistum-eichstaett.de/hoffnungsfunken und auf den Kanälen der Diözese Eichstätt in den sozialen Medien. 

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/28380_.rss Mon, 15 Jun 2020 14:25:16 +0200 Lockerungen bei Gremienarbeit und Vorbereitung auf Sakramenten – Schutzkonzept für kirchliche Jugendarbeit in Coronazeiten https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=28380&cHash=af6a9fb32307d6b0f71568cf41197bc6 Eichstätt. (pde) – Das kirchliche Leben in den Pfarreien mit seinen vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten kann nach den jüngsten Lockerungen der Kontaktbeschränkungen wieder aufatmen. Präsenzsitzungen von Pfarrgemeinderäten und Kirchenverwaltungen sowie Kommunion- und Firmgruppenarbeit sind unter Beachtung aller Schutzmaßnahmen wieder möglich. Auch Bildungsangebote in der Jugendarbeit können wieder stattfinden. Das hat das Generalvikariat den Pfarrgemeinden im Bistum Eichstätt mitgeteilt.

Bei den Gottesdiensten besteht weiterhin die Pflicht, Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Auf den Gebrauch von Handschuhen bei der Kommunionausteilung kann laut Generalvikariat verzichtet werden. Obligatorisch bleibt eine gründliche Desinfektion der Hände unmittelbar vor der Austeilung. Kleine Vokal- und Instrumental-Ensembles dürfen die Gottesdienste musikalisch mitgestalten, sofern zwischen den Musizierenden selbst ein Abstand von zwei Metern, bei Bläsern von drei Metern und zwischen den Musizierenden und dem Publikum ein Mindestabstand von fünf Metern eingehalten wird.

Versammlungen und Veranstaltungen bleiben aber weiterhin untersagt. Eine allgemeine Öffnung von Pfarr- und Jugendheimen ist bis auf Weiteres noch nicht gestattet. Bei Gremiensitzungen sind die allgemeinen Infektionsschutzmaßnahmen zu beachten. Empfohlen werden möglichst große Sitzungsräume (Richtwert vier Quadratmeter pro Teilnehmer). Bei Einhaltung eines Mindestabstandes von zwei Metern kann auf Mund-Nasen-Bedeckung verzichtet werden.

Die Vorbereitung von Kindern auf Erstkommunion und Firmung als Teil kirchlicher Bildungsarbeit in kleinen Gruppen ist wieder möglich, aber auch hier sind die Infektionsschutzmaßnahmen strikt zu beachten und umzusetzen, betont das Generalvikariat. Das gemeindliche Leben in Gruppen und Kreisen – zum Beispiel Senioren-, Frauen- und Familienkreise sowie andere zielgruppenbezogene Treffpunkte und Geselligkeiten – bleiben vorläufig aufgrund der Kontaktbeschränkungen ausgesetzt.

Rahmenkonzept des Bischöflichen Jugendamtes

Bildungsangebote in der kirchlichen Jugendarbeit, die nicht reine Freizeitveranstaltungen oder Jugendbegegnungen sind, können wieder durchgeführt werden. Dazu gehören zum Beispiel die inhaltliche Jugendarbeit mit Ministranten, der Pfarrjugend und den Verbänden. In jedem Fall ist ein Gesundheitsschutz- und Hygienekonzept zu erstellen. Eine Orientierung dazu bietet das „Rahmenkonzept für Hygiene- und Schutzmaßnahmen in der kirchlichen Jugendarbeit im Bistum Eichstätt in Zeiten der Coronapandemie“, das vom Bischöflichen Jugendamt erstellt wurde. Das achtseitige Papier enthält unter anderem Informationen zur Verantwortung von Trägern, haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden sowie Regeln für Veranstaltungen mit und ohne Übernachtung und Verpflegung, Zeltlager, Teamtreffen und Planungssitzungen. Auch Haftungsfragen und die Meldung von Infektions- und Verdachtsfällen werden erläutert. „Da es unterschiedliche Interpretationen verschiedener staatlicher und kommunaler Stellen zur Art der Veranstaltungen gibt, ist es sinnvoll und notwendig, die Auflagen der jeweiligen örtlichen Behörden einzuholen“, rät das Jugendamt. Die acht katholischen Jugendstellen in der Diözese Eichstätt sowie das Bischöfliche Jugendamt selbst stehen bei Fragen zur Verfügung.

Die Aktualisierung der Informationen der Diözese Eichstätt bezüglich Corona bezieht sich auf Beschlüsse der bayerischen Staatsregierung, die am 30. Mai bzw. am 15. Juni in Kraft getreten sind. Das Schreiben des Generalvikariates an die Pfarreien sowie das Rahmenschutzkonzept des Bischöflichen Jugendamtes und weitere Informationen sind abrufbar unter www.bistum-eichstaett.de/coronavirus.

Aktuellle Informationen zur Coronapandemie auf Nachfrage bei den Staatsministerien

 

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/28376_.rss Mon, 15 Jun 2020 11:34:35 +0200 Heimbacher Glocken läuten am 21. Juni im Bayerischen Rundfunk https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=28376&cHash=b1065283598ce4e55752a7aa3f6048e4 Eichstätt/Greding. (pde) – Aus der Pfarrkirche Sankt Pauli Bekehrung im mittelfränkischen Heimbach bei Greding sendet der Bayerische Rundfunk das Zwölfuhrläuten am Sonntag, 21. Juni. Die Sendung ist von 12 Uhr bis 12.03 Uhr auf BR Heimat und Bayern 1 zu hören.

Die Heimbacher Pauluskirche auf einem Hügel inmitten des Dorfes wurde 1308 vom Eichstätter Fürstbischof Philipp von Rathsamhausen geweiht. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde das Gotteshaus barockisiert und mit drei sehenswerten Altären ausgestattet. Zwei spätgotische Statuen Johannes des Täufers und des Kirchenpatrons Paulus flankieren den Hauptaltar. Der Völkerapostel ist noch zweimal im Kirchenraum zu sehen: Das Bild des Hauptaltars zeigt seine Begegnung mit dem auferstandenen Christus vor den Toren von Damaskus. Und auf dem Deckenbild predigt Paulus in Athen auf dem Areopag.

1902 wurde die Pfarrkirche vergrößert. Im Turm läuten vier Glocken: Die schwerste und älteste stammt aus dem Jahr 1871, die drei kleineren Glocken sind 1921 hinzugekommen. Das Pfarrdorf, umrahmt von Waldbergen der Frankenalb, ist auch für seinen Bildstockweg bekannt. Der bequeme Rundweg um die Kirche herum führt an zehn Bildstöcken, Feldkreuzen, einer Grotte und kleinen Kapellen vorbei und lädt zum besinnlichen Verweilen ein.

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Aktuelle Meldungen der Pressestelle
http://www.bistum-eichstaett.de/news/28369_.rss Mon, 15 Jun 2020 10:02:20 +0200 Wandel und Wandlung in einer sich dramatisch verändernden Welt – Diözese Eichstätt schreibt Kunstwettbewerb aus https://www.bistum-eichstaett.de/index.php?id=2074&tx_news_pi1%5Bnews%5D=28369&cHash=d663f3eb36f8466fc499dd7985e8a280 Eichstätt. (pde) – „Wandel – Wandlung“ lautet das Thema eines Kunstwettbewerbs, den die Diözese Eichstätt ausschreibt. Das Projekt lädt dazu ein, sich mit der eigenen Persönlichkeit und Position in einer sich wandelnden Welt und Gesellschaft und mit einer Kirche im Wandel auseinanderzusetzen. Teilnahmeberechtigt sind Kunstschaffende aus den Bereichen Malerei, Grafik, Foto, Plastik und Skulptur, die im Gebiet der Diözese Eichstätt wohnen oder einen nachweislichen Bezug zur Diözese haben.

Wandel und Wandlungen gehören zu den Urerfahrungen des Lebens, heißt es in der Ausschreibung zu dem Wettbewerb. „Die Welt, die Gesellschaften wie auch die Religionen sind in stetigem Wandel und vollziehen augenblicklich eine dramatische Wandlung: Wahrscheinlich werden unsere Welt und unsere Gesellschaften nach der aktuellen Krise nicht mehr dieselben sein“, so Dr. Claudia Grund, Leiterin des Diözesanmuseums und verantwortlich für den Fachbereich Kultur und Denkmalpflege im Bischöflichen Ordinariat Eichstätt. Auch die persönlichen Erfahrungen des individuellen Lebens seien von Wandel und Wandlungen geprägt, „positiv wie negativ, schleichend oder dramatisch“.

Abgabefrist ist Freitag, 13. November 2020. Eine unabhängige Jury wird anschließend eine Auswahl von maximal 25 Arbeiten treffen, die - so ist geplant - im Jahr 2021 in einer mehrmonatigen Sonderausstellung im Domschatz- und Diözesanmuseum im Original öffentlich präsentiert werden sollen. Die Preisträger werden zuvor beim Aschermittwoch der Künstler und Publizisten 2021 bekannt gegeben. Die ersten drei Arbeiten werden mit einem Anerkennungspreis von 2.000 Euro, 1.000 Euro und 500 Euro ausgezeichnet.

Träger des Projekts ist die Diözese Eichstätt, vertreten durch das Generalvikariat. Veranstalter ist der Fachbereich Kultur und Denkmalpflege in Kooperation mit dem Diözesanbildungswerk.

Ausschreibung, Wettbewerbsbedingungen und Anmeldeformular sind unter www.dioezesanmuseum-eichstaett.de zu finden. Weitere Informationen gibt es auch beim Fachbereich Kultur und Denkmalpflege im Bischöflichen Ordinariat Eichstätt, Tel. (08421) 50-266, E-Mail: dioezesanmuseum(at)bistum-eichstaett(dot)de.

Flyer zum Download

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