Zum Inhalt springen

Pressedienst

vorhergehender Pressedienst | nächster Pressedienst

Kalenderwoche 49 vom 02. Dezember 2019


Evangelisierung in den Mittelpunkt stellen: Eichstätter Bischof und Diözesanrat zum Synodalen Weg

Eichstätt, 29.11.2019. (pde) – Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke hofft, dass der am ersten Advent beginnende Synodale Weg die Evangelisierung in den Mittelpunkt stellt und „wir uns in den kommenden zwei Jahren gemeinsam darüber Gedanken machen, wie wir die Frohe Botschaft glaubwürdig und begeisternd verkünden können.“ Der Synodale Weg müsse daher ein geistlicher Weg sein, schreibt Hanke in der aktuellen Ausgabe der Kirchenzeitung für das Bistum Eichstätt. „Wenn wir den Synodalen Weg als geistlichen Weg gehen, als einen Weg der Vertiefung des Glaubens, dann kann eine Erneuerung der Kirche geschehen und damit eine Lösung der im Gottesverlust wurzelnden tiefen Glaubenskrise in unserem Land“.

Für den Vorsitzenden des Diözesanrates der Katholiken im Bistum Eichstätt, Christian Gärtner, ist der Synodale Weg ein Zeichen dafür, „dass niemand, weder Bischöfe noch Priester und auch keiner von uns Gläubigen, wirklich weiß, was der richtige Weg ist, um als Kirche das Evangelium in unserer Gesellschaft wieder glaubwürdig verkünden zu können, angesichts des massiven Glaubwürdigkeitsverlustes, den wir als Kirche erlitten haben.“ Der Synodale Weg werde nicht alle Probleme lösen. „Aber ich bin überzeugt, dass es auch kein Holzweg sein wird“, schreibt Gärtner in einem Beitrag in der Kirchenzeitung. „Ich hoffe vor allem, dass es uns gelingt, für die vielen engagierten Frauen in unserer Kirche Formen einer wirklichen geistlichen Mitverantwortung für die Verkündigung des Glaubens zu finden.“

Bischof Hanke hat in der Vorbereitungsphase des Synodalen Weges am Forum „Macht, Partizipation und Gewaltenteilung“ teilgenommen. Als Mitglied der Deutschen Bischofskonferenz gehört er der Synodalversammlung an. Christian Gärtner nimmt als Delegierter des Diözesanrates teil. Weitere Teilnehmer aus dem Bistum Eichstätt werden noch benannt. Die ausführlichen Stellungnahmen von Bischof Gregor Maria Hanke und Christian Gärtner sind abrufbar unter www.kirchenzeitung-eichstaett.de.

Beginn des Synodalen Weges im Bistum Eichstätt

Eichstätt, 28.11.2019. (pde) – Mit einem Gottesdienst zum 1. Adventsonntag, am 1. Dezember im Eichstätter Dom, wird der Synodale Weg für das Bistum Eichstätt eröffnet. Das Kapitelsamt mit dem Domkapitular em. Franz Mattes beginnt um 9 Uhr. Dabei wird auch eine Synodalkerze entzündet. Sie wird im Bereich der Buchenhüller Madonna aufgestellt und steht symbolisch für das Gelingen des auf zwei Jahre angelegten Gesprächsprozesses der Kirche in Deutschland. Gebete, Fürbitten und Liedvorschläge wurden vom Generalvikariat auch an alle Pfarrgemeinden des Bistums versandt.

An den Versammlungen werden sich auch Vertreterinnen und Vertreter der Diözese Eichstätt beteiligen. Laut Satzung gehört der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke als Mitglied der deutschen Bischofskonferenz der Synodalversammlung an. Weitere Teilnehmer werden in den kommenden Tagen ernannt. Als Ansprechpartner für Fragen des Synodalen Weges wurde für das Bistum Eichstätt Domvikar Thomas Stübinger ernannt. Der Pfarrer von Ellingen und Fiegenstall wird als Bindeglied zwischen dem Sekretariat des Synodalen Weges und dem Bistum Eichstätt fungieren und Veranstaltungen im Bereich des Bistums durchführen. In einem Interview mit der Hörfunkredaktion der Diözese Eichstätt bekräftigte Stübinger, dass er diese Aufgabe gerne wahrnehme. „Ich würde mich freuen, wenn viele Menschen auf diesem Weg mitgehen würden und letztendlich auch zeigen, dass Kirche wunderbar ist und dass wir miteinander der Gesellschaft viel zu geben haben.“ Das Interview ist am Sonntag, 1. Dezember, im Rahmen der Sendung „Sonntag um 12“ von Radio K1 über den Regionalsender Radio IN zu hören.

Mit dem Synodalen Weg will sich die katholische Kirche in Deutschland der schweren Krise stellen, die insbesondere durch den Missbrauchsskandal die Gläubigen erschüttert hat. In einem gemeinsamen Brief des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und des Präsidenten des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Thomas Sternberg, laden sie die Gläubigen ein, sich aktiv am Synodalen Weg zu beteiligen. „Er soll auch ein Weg der Umkehr und der Erneuerung sein, der dazu dient, einen Aufbruch im Lichte des Evangeliums zu wagen und dabei über die Bedeutung von Glaube und Kirche in unserer Zeit zu sprechen und Antworten auf drängende Fragen der Kirche zu finden.“ Weitere Informationen finden sich auf der offiziellen Internetseite www.synodalerweg.de.

Pontifikalamt im Dom zum Hochfest Mariä Empfängnis am 9. Dezember

Eichstätt, 02.12.2019. (pde) – Ein Pontifikalamt zum „Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria“ zelebriert Bischof Gregor Maria Hanke am Montag, 9. Dezember, im Eichstätter Dom. Die Eucharistiefeier zu „Mariä Empfängnis“, wie das Fest im Volksmund kurz bezeichnet wird, beginnt um 19 Uhr. Die musikalische Gestaltung erfolgt durch eine Schola des Priesterseminars Eichstätt unter der Leitung des Musikpräfekten Hans-Michael Routschka.

Das Dogma von der „Unbefleckten Empfängnis“ wurde 1854 von Papst Pius IX. als Glaubenslehre der katholischen Kirche verkündet. Dahinter steht die Überzeugung, dass Maria von Anfang an frei von jeder Sünde sei, auch von der Erbsünde. Das Fest wird normalerweise am 8. Dezember, also genau neun Monate vor dem Fest „Mariä Geburt“ gefeiert. Da dieser Tag heuer auf den zweiten Adventssonntag fällt, wird das Hochfest Mariä Empfängnis am Tag danach begangen.

Auf dem Weg nach Betlehem: Adventsimpulse aus dem Bistum Eichstätt

Eichstätt, 26.11.2019. (pde) – Die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukas-Evangelium gemeinsam mit aktuellen Gedanken: Im Advent bietet das Bistum Eichstätt regelmäßig Videoimpulse an. Sie stehen unter dem Motto „Auf dem Weg nach Betlehem“ und erscheinen alle zwei Tage auf der Homepage des Bistums Eichstätt und seinen Social-Media-Kanälen. Die einzelnen Beiträge greifen Textstellen aus dem Weihnachtsevangelium auf und zeigen, dass es Bedeutung über Weihnachten hinaus hat. So bezieht sich Flüchtlingsreferentin Cordula Klenk beispielsweise auf die Situation von Menschen, die um Hilfe bitten und sich selbst für andere einsetzen. Der Leiter des Referats Weltkirche, Gerhard Rott, nimmt die Jugend weltweit in den Blick, Maria Tripolt vom Sozialdienst katholischer Frauen in Ingolstadt die Situation von Schwangeren, die nicht immer einfach ist. Den Abschluss kurz vor Heilig Abend bildet ein Beitrag von Bischof Gregor Maria Hanke.

Die Impulse sind ab Sonntag, 1. Dezember, unter www.bistum-eichstaett.de/advent2019 sowie auf Instagram unter www.instagram.com/bistumeichstaett, auf Facebook unter www.facebook.com/bistumeichstaett und auf Twitter unter twitter.com/bistumeichst abrufbar.

Bewerbung für Weltfreiwilligendienst im Bistum Eichstätt noch bis 31. Januar

Eichstätt, 02.12.2019. (pde) – Noch bis 31. Januar besteht die Möglichkeit sich für den Weltfreiwilligendienst „weltwärts“ der Diözese Eichstätt zu bewerben. Das Referat Weltkirche entsendet mit dem Programm zum ersten Mal junge Erwachsene zwischen 18 und 28 Jahren ab August 2020 für ein Jahr in ein soziales Projekt einer Partnerorganisation im Ausland.

Bei ihrem Einsatz im Rahmen von „weltwärts“ lernen die Freiwilligen die Kultur, Lebenswelt, Bedürfnisse und Sorgen der Menschen im Projektland kennen. Dadurch können sie ihre eigene Kultur und ihren eigenen Lebensstil reflektieren und weiterentwickeln. Der Weltfreiwilligendienst soll durch diesen Erfahrungsaustausch ein Bewusstsein für globale Zusammenhänge und die gemeinsame Verantwortung für die Schöpfung schaffen. Das Programm bietet den Teilnehmern unter anderem eine pädagogische Begleitung mit persönlichen Ansprechpartnern, eine Übernahme der Reisekosten zum Projektort und ein kleines Taschengeld.

Die für einen Einsatz im nächsten Jahr möglichen Projekte bauen alle auf die langjährige Partnerschaft des Bistums Eichstätt mit der Diözese Poona in Indien auf. Auftakt des Programms ist ein erstes Vorbereitungsseminar für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Februar 2020. Das Auslandsjahr startet dann im August 2020.

Bewerbungen können noch bis 31. Januar 2020 gesendet werden per E-Mail: weltwaerts(at)bistum-eichstaett(dot)de oder per Post an das Bischöfliche Ordinariat, Referat Weltkirche, Luitpoldstr. 4, 85072 Eichstätt. Weitere Informationen unter www.weltwaerts.bistum-eichstaett.de und auf dem Instagram Channel „Eichstätt goes weltwärts“.

Bistum Eichstätt verschickt Weihnachtspost für Missionare im Ausland

Eichstätt, 27.11.2019. (pde) – Einen Gruß aus der Heimat verschickt die Diözese Eichstätt in diesen Tagen in Form von Weihnachtspost an ihre Missionarinnen und Missionare im Ausland, unter anderem mit einem persönlichen Weihnachtsbrief von Bischof Gregor Maria Hanke.  

Zusammen mit einer dreidimensionalen Klappkarte, die den Eichstätter Dom zeigt,  bekommen sie Weihnachtsgrüße des Referats Weltkirche sowie einen Jahresbericht über das weltkirchliche Engagement der Diözese Eichstätt. In seinem persönlichen Weihnachtsbrief weist Bischof Hanke auch auf den in Deutschland am ersten Advent beginnenden „Synodalen Weg“ hin, mit dem die Kirche in Deutschland auf die Krisen der vergangenen Jahre reagiert und nach einem gemeinsamen Lösungsweg sucht. Deshalb bittet er in seinem Schreiben an die Missionare darum, „im kommenden Jahr ganz besonders auch für uns in Deutschland zu beten und für das Gelingen der notwendigen Neuorientierung und Neuevangelisierung.“ Gleichzeitig bedankt er sich am Ende seines Weihnachtsbriefs bei den Missionaren für ihren stets „treuen Einsatz im Weinberg des Herrn“.

Eine mitgeschickte Bastelhilfe für ein Friedenslicht soll die Empfänger der Weihnachtspost auf das gemeinsame Jahresthema 2020 der katholischen Hilfswerke aufmerksam machen: „Frieden leben. Partner für die Eine Welt.“ Die Jahreskampagne soll das weltweite Friedensnetz stärken.

Empfänger der Weihnachtspost sind 36 missionarische Kräfte im Ausland, die allesamt aus dem Bistum Eichstätt stammen. Außerdem werden Weihnachtsbriefe unter anderem auch an Bischöfe, Generalvikare sowie die Projektverantwortlichen in den Eichstätter Partnerdiözesen Poona/Indien, Gitega/Burundi und Leitmeritz/Tschechien verschickt.

Weitere Informationen zum weltkirchlichen Engagement des Bistums Eichstätt unter www.bistum-eichstaett.de/weltkirche.

Messbund feiert Patronatsfest am 8. Dezember in Ingolstadt

Eichstätt/Ingolstadt, 02.12.2019. (pde) – Zum seinem Haupt- und Patronatsfest am zweiten Adventssonntag, 8. Dezember, lädt der Marianische Messbund Ingolstadt (IMB) ein. Die heilige Messe beginnt um 10 Uhr in der Ingolstädter Franziskanerbasilika. Anschließend sind die Gottesdienstbesucher zu einer Agape im Kreuzgang des Kapuzinerklosters und zum Frühschoppen des Kapuzinerkonvents eingeladen.

Der 1729 von Franziskanern in Ingolstadt gegründete Messbund versteht sich als eine „weltweite eucharistische Gebetsgemeinschaft“. Der IMB pflegt besonders das Gebet für die Verstorbenen und kümmert sich um die Weitergabe von Messstipendien an bedürftige Priester in verschiedenen Ländern. Weitere Informationen unter www.messbund.de.

Führung und Gottesdienst am 15. Dezember in Schloss Hirschberg

Eichstätt/Beilngries, 02.12.2019. (pde) – Das diözesane Tagungshaus Schloss Hirschberg öffnet am dritten Adventssonntag, 15. Dezember, wieder seine Türen für eine öffentliche Führung mit anschließendem Gottesdienst. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Sonntag in Schloss Hirschberg“ haben Besucher die Möglichkeit, bei einem Rundgang mit fachkundiger Begleitung die historischen Räume des Hauses kennen zu lernen. Besichtigt werden unter anderem der Rittersaal, der Kaisersaal, das Treppenhaus und die Johannes-Kapelle. Treffpunkt ist um 16 Uhr am Haupteingang.

Anschließend findet um 18 Uhr in der Marienkapelle des Schlosses eine Eucharistiefeier statt, die Pfarrer i. R. Pius Schmidt, der geistliche Rektor des Tagungshauses, zelebriert. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst von Peter und Jakob Sillner aus Beilngries.

Adventskonzert bei Kerzenschein mit Domorganist Martin Bernreuther

Eichstätt, 27.11.2019. (pde) – Ein Orgelkonzert bei Kerzenschein zur Einstimmung in den Advent findet am Mittwoch, 4. Dezember, um 19 Uhr, im Eichstätter Dom statt. Domorganist Martin Bernreuther gestaltet zusammen mit Domvikar Clemens Mennicken den Abend.

Eröffnet wird das Orgelkonzert von Martin Bernreuther mit „Kyrie eleison“ aus „Cathedral Windows“ von Sigfrid Karg-Elert. Mit spirituellen Impulsen zur Adventszeit nimmt Domvikar Clemens Mennicken die Atmosphäre der Musik auf und stimmt die Konzertbesucher auf die besinnliche Zeit ein. Im Laufe des Abends erklingen auf der Orgel adventliche Musikstücke von Marcel Dupré, Max Reger, Georg Friedrich Händel und Johann Gottfried Walther. Das Konzert endet mit dem Choralvorspiel „Meine Seele erhebet den Herrn“ von Johann Sebastian Bach.

Konzertkarten zu 10 Euro bzw. 5 Euro (ermäßigt für Schüler ab 16 Jahren, Studenten sowie Schwerbehinderte mit Ausweis) sind ab 18 Uhr an der Konzertkasse erhältlich, außerdem im Vorverkauf über die Geschäftsstellen des Donaukurier. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren haben freien Eintritt. Wegen der Domrenovierung befinden sich die Konzertkasse und der Einlass im Mortuarium (barrierefreier Zugang). Weitere Informationen unter www.eichstaetter-dommusik.de.

Neuer Summus Custos: Domkapitular Reinhard Kürzinger wird Beauftragter für Eichstätter Dom

Eichstätt, 29.11.2019. (pde) – Domkapitular Reinhard Kürzinger wurde vom Eichstätter Domkapitel zum neuen Summus Custos des Hohen Doms zu Eichstätt gewählt und von Bischof Gregor Maria Hanke bestätigt. Dem Summus Custos („Oberster Wächter“) der Eichstätter Kathedralkirche obliegt die Verwaltung des Domkirchengebäudes und seines Inventars. Somit ist er auch maßgeblich bei der Gesamtsanierung des Doms beteiligt, die in diesem Jahr begonnen hat und voraussichtlich bis 2022 dauern wird.

Im Juli dieses Jahres hatte das Eichstätter Domkapitel Reinhard Kürzinger zum Domkapitular als Nachfolger für Domkapitular em. Franz Mattes gewählt. Kürzinger ist weiterhin Leiter der Diözesanstelle für Wallfahrts- und Tourismuspastoral im Bistum Eichstätt.

Bisheriger Amtsinhaber als Summus Custos war Domkapitular Prälat Dr. Christoph Kühn, der aus gesundheitlichen Gründen um seine Entlassung aus diesem Dienst gebeten hatte.

Domkapitular Kürzinger wird Geistlicher Beirat des Diözesanrates

Eichstätt, 26.11.2019. (pde) – Domkapitular Reinhard Kürzinger (64), Leiter der Diözesanstelle für Wallfahrts- und Tourismuspastoral im Bistum Eichstätt, wird neuer Geistlicher Beirat des Diözesanrates der Katholiken im Bistum Eichstätt. Die Ernennung durch Bischof Gregor Maria Hanke tritt zum 1. Dezember in Kraft und gilt für die Dauer von fünf Jahren. Kürzinger übernimmt dieses Amt zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben. Er folgt damit Dompropst Alfred Rottler nach, der am 15. Oktober die Aufgaben des Caritaspräses übernommen hatte.

Adveniat-Gast aus Bolivien am 10. Dezember in Eichstätt – Vortrag in der KHG

Eichstätt, 26.11.2019. (pde) – Die Psychologin und Sozialarbeiterin Reyna Cachi Salamanca aus Bolivien ist am Dienstag, 10. Dezember, im Rahmen der Adveniat-Aktion zu Gast im Bistum Eichstätt. Um 18 Uhr hält sie einen Vortrag zum Thema „Bolivien - Gewalt gegen Kinder - Projekte des Friedens“ in der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) Eichstätt, Kardinal-Preysing-Platz 3. Anschließend ist Zeit für Begegnung und Agape. Um 19.30 Uhr beginnt der Gottesdienst in der Katharinenkapelle im KHG-Zentrum. Bereits um 12.30 Uhr gibt Reyna bei einem Spaziergang durch die Stadt einen Impuls zum KHG-Mitarbeiterprogramm „1000 Schritte“.

Reyna Cachi Salamanca betreut im Mädchenhaus der Stiftung Munasim Kullakita im bolivianischen El Alto nahe der Metropole La Paz Kinder und Jugendliche, die obdachlos und Opfer von sexueller Ausbeutung oder Menschenhandel geworden sind. Zwölf Mädchen zwischen zehn und 18 Jahren leben in dem Heim, alle haben Schlimmes erlebt. „Unser Ziel ist es, die Mädchen zu stärken und wieder in die Gesellschaft zu integrieren“, erklärt Reyna. Das Haus ist für die Jugendlichen ein sicherer Ort, sie werden gefördert, damit sie zu selbstbewussten jungen Frauen heranwachsen können. Das Projekt wird vom Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat unterstützt.

Veranstalter des Programms mit dem Gast aus Bolivien sind das Referat Weltkirche der Diözese Eichstätt, die KHG sowie das Zentralinstitut für Lateinamerika-Studien und die Fakultät für Soziale Arbeit der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.

Die Adveniat-Weihnachtsaktion 2019 steht unter dem Motto „Friede! Mit dir!“. Die Weihnachtskollekte in den Gottesdiensten am 24. und 25. Dezember ist für Adveniat und die Hilfe für die Menschen in Lateinamerika und der Karibik bestimmt. Das Hilfswerk unterstützt zahlreiche Initiativen, die der Bevölkerung ein Leben in Frieden untereinander und mit der Umwelt ermöglichen. Weitere Informationen unter www.bistum-eichstaett.de/weltkirche.