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Kalenderwoche 43 vom 22. Oktober 2018


Bischof Hanke: Kirche muss Spiegelbild Christi sein

Eichstätt, 21.10.2018. (pde) – Die Kirche habe sich „im Namen des Evangeliums“ angesichts der in der jüngst veröffentlichten Missbrauchsstudie zu Tage getretenen „Dunkelheit“ in erster Linie den Opfern zuzuwenden. In seiner Predigt im Pontifikalamt zum Kirchweihfest betonte der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke, dass dies „die Perspektive Jesu“ sei, zu der die Kirche berufen ist. Es ist die Begegnung mit Gott, welche jedem einzelnen Gläubigen die Möglichkeit gibt, die Kirche als „Spiegelbild Christi“ in der Gesellschaft erscheinen zu lassen. Der sexuelle Missbrauch der letzten Jahrzehnte habe das Bild der Kirche jedoch „entsetzlich entstellt“.

Bischof Hanke stellte den Gläubigen den Zöllner Zachäus aus dem Evangelium vom Kirchweihsonntag vor Augen: Er litt wohl selbst an seinem Zerrbild, in welches er sich durch seine Taten hineinmanövriert hatte. Durch seine Öffnung auf Christus hin gab er Jesus jedoch schließlich den nötigen Raum in seinem Leben.

Das „allgemeine Kirchweihfest“ am dritten Sonntag im Oktober feiert in erster Linie den Weihetag von Kirchen, deren genaues Weihedatum nicht bekannt ist. Nach katholischem Verständnis ist die Bezeichnung „Kirche“ oder „Haus Gottes“ jedoch in doppeltem Sinn zu verstehen: In der Gemeinschaft der Gläubigen wird Christus selbst in der Welt gegenwärtig. Deshalb wird häufig das Bild von der „Kirche aus lebendigen Bausteinen“ verwendet.

Diakonenweihe in Ingolstadt: Daniel Heinle wird Ständiger Diakon

Ingolstadt, 20.10.2018. (pde) – Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke hat am Samstag, 20. Oktober, Daniel Heinle in der Pfarrkirche St. Augustin in Ingolstadt zum Ständigen Diakon geweiht.

Daniel Heinle wurde in Ingolstadt geboren und ist dort aufgewachsen. Er studierte an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt Theologie. Nach dem Vordiplom wechselte er in den Studiengang Religionspädagogik, den er 2012 mit dem Diplom abschloss. Von 2012 bis 2014 war Heinle Gemeindeassistent in der Pfarrei Herz Jesu in Ingolstadt. 2014 wurde er dort Gemeindereferent. Dieser Tätigkeit ging er bis zu seiner Weihe zum Ständigen Diakon nach. Fortan wird der 35-Jährige als Diakon im Pfarrverband Gerolfing tätig sein. Seit 1999 ist Daniel Heinle Organist bei Gottesdiensten in verschiedenen Pfarreien Ingolstadts.

Wie Priester und Bischof gehört der Diakon zum Klerus. Als „Ständiger Diakon“ – im Unterschied zum Diakonat als Vorstufe des Priesteramtes – darf er jedoch verheiratet sein. Das Tätigkeitsfeld des Diakons erstreckt sich über die drei kirchlichen Grunddienste der Liturgie, der Verkündigung und der caritativen Tätigkeit. Zu seinen Aufgaben gehören die Feier der Taufe, der kirchlichen Trauung und des Begräbnisses sowie die Verkündigung des Evangeliums und die Predigt im Gottesdienst.

Weltmissionssonntag am 28. Oktober: Solidarität der Bistümer weltweit

Eichstätt, 22.10.2018. (pde) - Zur Solidarität mit den ärmsten Diözesen in Afrika, Asien und Ozeanien rufen die deutschen Bischöfe anlässlich des Sonntags der Weltmission am 28. Oktober auf. Der auf allen Kontinenten begangene Weltmissionssonntag soll die Verbundenheit mit den Christen auf der ganzen Welt spürbar werden lassen. Er steht in diesem Jahr unter dem Leitwort „Gott ist uns Zuflucht und Stärke“ aus Psalm 46.

Das päpstliche Missionswerk „missio“ stellt in diesem Jahr die Kirche in Äthiopien in den Mittelpunkt. Das Land ist einer der ärmsten Staaten der Welt, zugleich aber Aufnahmeland für Flüchtlinge aus ganz Ostafrika. Die kleine katholische Kirche in Äthiopien engagiert sich für die entwurzelten Menschen und eröffnet ihnen neue Lebensperspektiven. Sie antwortet aber auch auf die allgemeine Verunsicherung, von der vor allem Jugendliche betroffen sind. Sie werden zwischen Tradition und Moderne zerrissen. In dieser Situation soll das Zeugnis der Kirche in Äthiopien beispielhaft deutlich machen, wie der Glaube den Menschen Heimat gibt. Sichtbarer Ausdruck der Solidarität der Ortskirchen auf der ganzen Welt ist die Kollekte am Weltmissionssonntag, deren Ertrag den ärmsten Kirchen zu Gute kommt. Mehr als eintausend bedürftige Bistümer vor allem in Afrika und Asien erhalten durch diese Kollekte eine dringend benötigte Unterstützung für ihre pastorale und soziale Arbeit. Weitere Informationen unter www.bistum-eichstaett.de/weltkirche.

„Das Bild Christi in die Welt tragen“: Feier der Beauftragung für pastorale Mitarbeiter

Eichstätt/Beilngries, 19.10.2018. (pde) – Pastoralreferentin Tuoi Weisensel-Hoang, Pastoralreferent Matthäus Kamuf und Gemeindereferent Daniel Schütz sind von Dompropst Isidor Vollnhals im Auftrag des Eichstätter Bischofs Gregor Maria Hanke als hauptamtliche Laienmitarbeiter beauftragt worden. Bei einem Gottesdienst in der Kapelle des Tagungshauses Schloss Hirschberg ermunterte Vollnhals sie, das Bild Christi in die Welt zu tragen. Dabei gehe es nicht um ein „pastorales Selfie“, das nur auf sich selbst gerichtet sei. Die Beauftragten seien dazu gesendet, „um als Bild Gottes etwas von dem göttlichen Glanz durchscheinen zu lassen.“

Ihre Beauftragung erhielten:
Tuoi Weisensel-Hoang, bisher Pastoralassistentin in Wendelstein, St. Nikolaus, seit September Referentin für Kinderpastoral in Nürnberg
Matthäus Kamuf, bislang Pastoralassistent in Neumarkt, St. Johannes, seit März Flüchtlingsreferent der Diözese Eichstätt und beauftragt für die Liturgische Bildung der Ministrantinnen und Ministranten.
Daniel Schütz, bisher Gemeindeassistent in Neukirchen/Königstein/Heldmannsberg, bleibt als Gemeindereferent im Pfarrverband St. Wunibald Nord-Ost.

Neuwahlen im Wemdinger Karmel

Eichstätt, 21.10.2018. (pde) – Schwester Evamaria Heigl OCD (Evamaria von Jesus Christus dem Auferstandenen) bleibt Priorin des Karmels „Maria Mutter des Erlösers“ in Wemding. Am Samstag, 20. Oktober haben die Schwestern der Ordensgemeinschaft ihre Leitung neu gewählt. Die Wahl der Subpriorin fiel auf Schwester Dorothea von der göttlichen Liebe. Im Auftrag des Bischofs von Eichstätt leitete der Offizial des Bistums, Domdekan Monsignore Dr. Stefan Killermann, die Wahlen. Die Ordensregel sieht eine Neuwahl alle drei Jahre vor.

Der Karmel „Maria, Mutter des Erlösers“ in Wemding wurde am 15. Oktober 2000 nach umfangreichen Renovierungsarbeiten der Klostergebäude des ehemaligen Kapuzinerklosters neu gegründet. Er war eine der seltenen Klosterneugründungen, die im deutschsprachigen Raum in den letzten Jahrzehnten erfolgten.

Jahrestreffen der Ordensleute über 65 im Kloster Gnadenthal in Ingolstadt

Eichstätt/Ingolstadt, 22.10.2018. (pde) – Zu ihrem Jahrestreffen sind Ordensangehörige aus dem Bistum Eichstätt, die über 60 Jahre alt sind, im Kloster St. Johann im Gnadenthal in Ingolstadt zusammengekommen. Nach einer Ankommensrunde bei Kaffee und Kuchen führte Schwester Edith Heubl, Regionaloberin der Franziskanerinnen von Ingolstadt, die Gäste durch das Haus. Anhand der Räumlichkeiten erläuterte sie die Höhen und Tiefen ihrer Kongregation in mehr als 700 Jahre ihres Bestehens. „Schon mehrere Male sah es so aus, als würde das Ende der Kongregation unmittelbar bevorstehen, doch immer wieder gab es einen Aufschwung, bei dem die Schwestern vertrauend, treu und tatkräftig ihre Gemeinschaft in die Zukunft führten“, erzählte Heubl. „Dieses Zeugnis hat uns alle ermutigt, auch in den je eigenen Gemeinschaften den Alltag im Vertrauen und mit Blick auf die Zukunft anzupacken und zu leben“, sagte Schwester Bernadette Gevich, Ordensreferentin der Diözese Eichstätt. Mit einer kurzen Gebetseinheit endete das Ordenstreffen im Kloster Gnadental.

Studie der Caritas: Altenpflegekräfte besser unterstützen

Eichstätt, 16.10.2018. (pde) – Zeitdruck, hohes „Multitasking“, physische Anforderungen und Rollenkonflikte machen Altenpflegekräften in Seniorenheimen zu schaffen. Trotzdem zeichnet sich ihre Arbeit auch durch eine hohe erlebte Bedeutsamkeit, Abwechslung, kollegiale Unterstützung und viele positive Kontakte zu Heimbewohnern aus. Das hat eine Studie ergeben, die die Professur Psychologische Diagnostik und Interventionspsychologie und der Lehrstuhl für Sozialpädagogik der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt im Auftrag des Caritasverbandes in sieben Einrichtungen durchführten. Beteiligt waren die Caritas-Seniorenheime Dietfurt, Freystadt, Gaimersheim, Ingolstadt-Gerolfing, St. Pius Ingolstadt, Spalt und Stein. Ziel war es, Ansatzpunkte zu erhalten, wie Altenpflegekräfte besser bei ihrer Arbeit unterstützt werden können.

Bei der Untersuchung beantworteten 80 Pflegerinnen und Pfleger – etwa jeweils zur Hälfte Fach- und Hilfskräfte – von Juli 2017 bis Mai 2018 anonymisiert insgesamt 740 Situationsfragebögen via Smartphone: davon jede Pflegekraft jeweils mehrmals kurze Fragen über mehrere Arbeitsschichten hinweg. Dabei ging es zum Beispiel darum, ob und in welchem Ausmaß sie in den vergangenen zwei Stunden unter Zeitdruck standen, die Arbeit sie emotional forderte oder sie diese als bedeutsam erlebten.

Es zeigte sich, dass die Altenpflegekräfte mit hohen und vielfältigen Anforderungen konfrontiert sind. Knapp 60 Prozent der Befragungszeitpunkte waren durch starkes „Multitasking“ geprägt: also dadurch, dass die Mitarbeitenden auf viele Dinge gleichzeitig achten mussten. In fast der Hälfte aller Situationen gaben die Befragten zudem an, unter starkem Zeitdruck zu stehen, eine körperlich anstrengende Arbeit zu verrichten sowie sich nicht so um die Heimbewohner kümmern zu können, wie sie es selbst für richtig halten. Und in jeder vierten Situationsbefragung zeigte sich eine große Verantwortung sowie eine hohe emotionale Anforderung. Vergleichsweise selten wurden hingegen Schwierigkeiten mit Heimbewohnern sowie Angehörigen angegeben.

Neben den genannten Stressfaktoren in der Altenpflege zeigte die Studie im positiven Sinne vielfache „Ressourcen“ auf: In über 90 Prozent der Situationen erlebten die Pflegerinnen und Pfleger ihre eigene Arbeit als bedeutsam und wichtig. Zudem wurde sehr häufig mitgeteilt, positive Kontakte zu Heimbewohnern zu haben und eigene Kenntnisse und Fähigkeiten einbringen zu können. Auch die Abwechslung bei der Arbeit schätzten die Pflegekräfte nach ihren Angaben als hoch ein. Unter den Ressourcen am kritischsten beurteilt wurde der Entscheidungsspielraum: In mehr als jeder dritten Situation erlebten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine eher eingeschränkte Autonomie. Um Stress abzubauen, schlägt daher die Diplom-Psychologin Elisabeth Riedl, die die Studie durchführte, als einen möglichen Ansatzpunkt für Verbesserungen vor, den Entscheidungsspielraum von Pflegekräften zu erhöhen.

Insgesamt gaben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Studie „ein positives situatives Befinden am Arbeitsplatz“ an. Die Pflegekräfte teilten zwar in knapp 30 Prozent der Situationen ein hohes Ausmaß an Stress mit, fühlten sich nach ihren Angaben aber bei ihrer Tätigkeit grundsätzlich wohl und legten ein hohes Arbeitsengagement an den Tag. In einer gesonderten Befragung wurde das für die Caritas erfreuliche Ergebnis festgestellt, dass die befragten Pflegekräfte „eine sehr positive Einstellung zu ihrem Beruf und zu ihrer Einrichtung“ aufweisen. Zudem stellte die Untersuchung eine „vergleichsweise hohe Spiritualität“ bei den Beteiligten fest. Als problematisch wird hingegen herausgestellt, dass fast 70 Prozent der befragten Pflegekräfte „ein Ungleichgewicht zwischen den sehr hohen Anstrengungen dieses Berufs im Vergleich zu den materiellen Belohnungen wahrnehmen“. Günstiger fiel die Bewertung „immaterieller Belohnungen“ aus: Eine den Anstrengungen entsprechende Anerkennung durch Vorgesetzte ist aus Sicht von über der Hälfte der Befragten gegeben.“ Doch auch hier gibt es nach Einschätzung von Elisabeth Riedl „noch Luft nach oben“.

Um genauere Erkenntnisse für Verbesserungen zu gewinnen, will der Caritasverband mit der Professur Psychologische Diagnostik und Interventionspsychologie und dem Lehrstuhl für Sozialpädagogik eine weitere Untersuchung durchführen. Diese soll die Grundfrage „Was könnte helfen?“ in den Vordergrund rücken. Für Elisabeth Riedl belegt unterdessen bereits die erste Studie, „dass Altenpflege nichts für Leute ist, die gerne eine ruhige Kugel schieben wollen, aber sehr viel Positives zu bieten hat“.

Zeugnisse für die Auszubildenden: Preise für herausragende Leistungen

Eichstätt, 19.10.2018. (pde) – Fünf Auszubildende haben ihre zweieinhalbjährige Berufsausbildung beim Bistum Eichstätt erfolgreich abgeschlossen. Patricia Brigl, Silke Habermeier, Franziska Metz und Jonas Schramm (alle Kaufleute für Büromanagement) und Lukas Vitzthum (Fachinformatiker Systemintegration) erhielten ihre Prüfungszeugnisse der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern sowie die Ausbildungszeugnisse des Bischöflichen Ordinariates von Vertretern des Dienstgebers.

Patricia Brigl wurde aufgrund ihres herausragenden Abschlusses in die Begabtenförderung der IHK für München und Oberbayern aufgenommen. Silke Habermeier erhielt außerdem einen Preis des Landkreises Eichstätt, Patricia Brigl und Franziska Metz außerdem einen Staatspreis.

Zusätzlich gab es für jeden Absolventen das Buch „Ich bin einer von euch!“ über Papst Franziskus mit persönlicher Widmung von Bischof Gregor Maria Hanke als Geschenk.

Weitere Informationen zur Ausbildung im Bischöflichen Ordinariat Eichstätt unter www.bistum-eichstaett.de/ausbildung.

Fernsehmagazin kreuzplus am 25. Oktober zum Thema Kirche und Kultur

Eichstätt, 19.10.2018. (pde) – Die aktuelle Ausgabe von kreuzplus, dem Fernsehmagazin für das Bistum Eichstätt, wirft einen Blick auf das Thema Kirche und Kultur. Die Redaktion hat den Weg hin zu einer Premiere eines Musikvideos begleitet: „Du gehörst dazu“ heißt der Song, den Menschen mit und ohne Behinderung in der Förderstätte des Regens Wagner Hauses Treuchtlingen für Menschen nach Schädel-Hirn-Trauma gestaltet haben. Dabei dreht sich alles um das Thema Inklusion. Außerdem stellt das Magazin den Maler und Bildhauer Stefan Weyergraf vor. Der Diplom-Theologe absolvierte auch ein Kunststudium und verbindet in seinen Arbeiten Glaube und Kunst eindrucksvoll. Dass auch Kunst im Wohnzimmer möglich ist, zeigt die Stadtkirche Nürnberg. Die Redaktion hat ihr Projekt „Wohnzimmer zur Mitte“ besucht, bei dem Menschen ihre Wohnung für Improvisationstheater, Zauberkunst oder einen Poetry Slam für die Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Als besonderen Ort stellt das Magazin das Diözesanmuseum vor.

Kreuzplus läuft immer am vierten Donnerstag eines Monats von 20.45 Uhr bis 21 Uhr auf dem Ingolstädter Regionalsender intv und wird in den folgenden Tagen mehrmals wiederholt. Die nächste Sendung ist am Donnerstag, 25. Oktober. Das Programm ist über Kabel und Satellit empfangbar. Die Sendung zum Nachsehen und weitere Informationen gibt es unter www.kreuzplus.de.

Studiendirektor i. R. Erwin Dorr verstorben

Eichstätt/Ingolstadt, 19.10.2018. (pde) – Studiendirektor Erwin Dorr, langjähriger geistlicher Religionslehrer am Reuchlin-Gymnasium in Ingolstadt, ist im Alter von 84 Jahren verstorben.

Erwin Dorr wurde in Göggelsbuch geboren. Er war nach seiner Priesterweihe im Jahr 1963 in den Pfarreien Burgoberbach, Kipfenberg, Breitenbrunn und ab 1965 in Ingolstadt/St. Anton im Einsatz, bevor er 1971 zu einem weiterführenden Studium am Institut für Homiletik und Katechetik in München beurlaubt wurde. Ab 1972 unterrichtete er als geistlicher Religionslehrer am Reuchlin-Gymnasium in Ingolstadt, zunächst als Studienrat, dann als Oberstudienrat und schließlich als Studiendirektor. 1996 trat Erwin Dorr in den Ruhestand, den er in Ingolstadt/St. Anton verbrachte. Über mehrere Jahrzehnte hinweg arbeitete Dorr auch in der Seelsorge mit, vor allem in der Ingolstädter Pfarrei St. Anton.

Die Beerdigungsfeierlichkeiten finden am Mittwoch, 24. Oktober, in Ingolstadt statt. Sie beginnen um 12 Uhr mit dem Requiem in der Pfarrkirche St. Anton, anschließend erfolgt um 14 Uhr die Beisetzung im Priestergrab auf dem Westfriedhof.

Pfarrer i.R. Heinz-Dieter Bock verstorben

Eichstätt/Pleinfeld, 18.10.2018. (pde) – Pfarrer i.R. Heinz-Dieter Bock ist in der Nacht zum Mittwoch, 17. Oktober, im Alter von 70 Jahren verstorben. Bock war zuletzt Pfarrer der Pfarreien Pleinfeld, St. Veit, Walting und Stirn. Am 1. September war er aus Altersgründen und gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand versetzt worden.

Heinz-Dieter Bock empfing 1998 in Eichstätt die Priesterweihe. Danach folgten Kaplansjahre in Beilngries und Nürnberg-Altenfurt. Ab September 2001 war er Pfarrer in Nürnberg-Eibach, und ab September 2008 war er Pfarrer in Pleinfeld, Stirn, St. Veit und Walting.

Das Requiem findet am Dienstag, 23. Oktober, um 12.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Ludwig in Ansbach statt. Anschließend erfolgt die Beisetzung auf dem Stadtfriedhof.

Advent in der Familie: Wochenende am Adventsbeginn

Eichstätt, 22.10.2018. (pde) – Zu einem Familienwochenende am Adventsbeginn lädt die Diözese Eichstätt ein. Es richtet sich an Familien mit Kindern jeden Alters. Mit spirituellen Impulsen, Entspannungseinheiten und Zeit für Gespräche machen sich die teilnehmenden Familien gemeinsam auf den Weg hin zu Weihnachten. Das Familienwochenende beginnt am Freitag, 30. November, um 17 Uhr und endet am Sonntag, 2. Dezember, um 13 Uhr. Das Motto im Jugendtagungshaus Schloss Pfünz lautet: „Durchatmen und den Blick zur Krippe richten“. Die Leitung hat Pastoralreferentin Dr. Marion Bayerl. Als Entspannungstherapeutin gestaltet Andrea Mittermüller die Veranstaltung mit.

Anmeldung und weitere Informationen beim Referat Ehe- und Familienpastoral, Tel. (08421) 50-611, E-Mail: familie-sekretariat(at)bistum-eichstaett(dot)de und im Internet unter www.bistum-eichstaett.de/ehe-familie.

Seminar: Geschichten aus dem Alten Testament für Kinder

Eichstätt, 22.10.2018. (pde) – Die Schöpfungsgeschichte, der Turmbau zu Babel oder der Auszug aus Ägypten – das Alte Testament steckt voller spannender Geschichten für Kinder. Ein Tagesseminar des Referats für Ehe- und Familienpastoral im Bistum Eichstätt gibt Anregungen, wie man diese den Kleinsten nahebringen kann. Am Samstag, 24. November, stellen die Referenten Carmen und Christoph Schöll von 9.30 bis 17 Uhr im Kindergarten St. Walburg in Eichstätt, Am Zwinger 4, Techniken wie Legebilder und Bewegungslieder oder Bastelideen vor, um Kinder für diese Geschichten zu begeistern. Die Fortbildung richtet sich an alle, denen in Kindertagesstätten, Grundschulen, in Kindergottesdiensten oder in der eigenen Familie die religiöse Erziehung von Kindern am Herzen liegt. Die Leitung hat Pfarrer Anton Schatz, Seelsorger im Bereich Kinderpastoral.

Anmeldung und weitere Informationen beim Referat Ehe- und Familienpastoral, Tel. (08421) 50-611, E-Mail: familie-sekretariat(at)bistum-eichstaett(dot)de und im Internet unter www.bistum-eichstaett.de/ehe-familie.

„Fatima – Das letzte Geheimnis“: Filmgespräch zu aktuellem Kinofilm

Eichstätt, 18.10.2018. (pde) – Der Bereich Medien im Diözesanbildungswerk zeigt am Sonntag, 28. Oktober, am Mittwoch, 31. Oktober, und am Donnerstag, 1. November, zusammen mit dem Eichstätter Kino den aktuellen Dokumentarfilm „Fatima – Das letzte Geheimnis“ von Andrés Garrigó.

Während in zahlreichen Ländern der Erste Weltkrieg tobte, erschien am 13. Mai 1917 auf einem Feld in der Nähe der Ortschaft Fatima in Portugal erstmals Maria den Hirtenkindern Lúcia dos Santos, Jacinta und Francisco Marto. Bei den folgenden Erscheinungen vermittelt die Muttergottes den Kindern ihre Botschaft – unter anderem das dreiteilige „Geheimnis von Fatima“. Das portugiesische Dorf entwickelt sich zu einem der bedeutendsten Marienwallfahrtsorte weltweit.

Mit historischen Archivaufnahmen und Interviews erzählt der Film die Geschichte der Erscheinungen und geht vor allem der Frage nach, welche Bedeutung die Ereignisse und Botschaften von Fatima für den Lauf der Weltgeschichte hatten. Den Rahmen bildet eine Spielfilmhandlung über die Film-Cutterin Mónica, die auf der Suche nach Arbeit den Auftrag erhält, das Material für einen Fatima-Film zu schneiden. Dabei kommt die skeptische junge Frau mit den außergewöhnlichen Ereignissen in Berührung und stellt fest, dass sich dadurch ihr Leben verändert.

Dr. Anselm Blumberg, Theologe und TV-Redakteur beim päpstlichen Hilfswerk „Kirche in Not“ in München, wird jeweils in den Film einführen und im Anschluss die Möglichkeit zum Austausch und zum Gespräch anbieten. Die Vorführungen beginnen jeweils um 18.15 Uhr. Kartenreservierungen sind im Kino möglich unter Tel. (08421) 4473, E-Mail: info(at)kino-eichstaett(dot)de.

Werkstatt Seniorenarbeit: Beschäftigungsmaterial für den Betreuungsalltag einfach selbst herstellen

Eichstätt, 18.10.2018. (pde) – Wie Bezugspersonen von Seniorinnen und Senioren geeignetes Beschäftigungsmaterial aus Alltagsgegenständen günstig und nachhaltig selbst herstellen können, erfahren sie in einem Kurs aus der Reihe „Werkstatt Seniorenarbeit“. Veranstalter ist der Bereich Altenbildung innerhalb der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Eichstätt. Mit der Referentin, Sybille Lichti aus Dachau, werden die Teilnehmer außerdem das Material exemplarisch in den Bereichen Wahrnehmung, Wortfindung und Bewegung ausprobieren.

Der Kurs wird zweimal angeboten: Am Freitag, 16. November in Ingolstadt (Kath. Pfarrzentrum St. Anton, Münchener Str. 67) und am Samstag, 17. November in Schwabach (Kath. Pfarrzentrum "Arche", Ludwigstr. 17). Beginn ist jeweils um 9.30 Uhr, Ende gegen 17 Uhr.

Nähere Informationen und Anmeldung beim Bischöflichen Ordinariat, Seniorenpastoral, Tel. (08421) 50-622, Fax (08421) 50-628, E-Mail: altenarbeit(at)bistum-eichstaett(dot)de, Internet: www.bistum-eichstaett.de/altenarbeit.

„Der Demenz begegnen“ – Hilfekurs für die Pflege von Demenzerkrankten

Eichstätt/Arberg, 18.10.2018. (pde) – Zu einem Praxisnachmittag unter dem Motto „Demenz begegnen“ lädt der Eichstätter Diözesanverband des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) am Samstag, 17. November, in das katholische Pfarrheim in Arberg (Landkreis Ansbach) ein. Die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen zwischen 14 und 17.30 Uhr, worum genau es sich bei einer Demenz handelt, mit welchen Herausforderungen und Problemen Angehörige, die Demente pflegen, im Alltag rechnen müssen und wie der Umgang mit Demenzerkrankten erfolgen kann. Die Referentin des Tages ist Marion Schindler, die Demenzbeauftragte des Krankenhauses Herrieden.

Anmeldung und weitere Informationen bei der Geschäftsstelle des KDFB, Tel. (08421) 50-674, E-Mail: info(at)frauenbund-eichstaett(dot)de und im Internet unter www.frauenbund-eichstaett.de.

Diskussion zur Jugendsynode am 8. November in Eichstätt

Eichstätt, 17.10.2018. (pde) – Mit den Ergebnissen der Jugendsynode in Rom setzt sich ein Diskussionsabend in den Räumen der Katholischen Hochschulgemeinde in Eichstätt, Kardinal-Preysing-Platz 3, auseinander. Am Donnerstag, 8. November, um 19.30 Uhr diskutieren Dr. Simone Birkel von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, Dr. Rowena Roppelt vom Bischöflichen Jugendamt Eichstätt und Christoph Wittmann vom Zentrum für Berufungspastoral zum Thema: „Auf der Suche nach einem Platz im Leben. Jugendliche im Fokus der Jugendsynode 2018“. An diesem Abend werden die Aussagen der Jugendsynode und aktuelle Beispiele jugendpastoraler Projekte vorgestellt. Es wird außerdem der Frage nachgegangen, welche Partizipationsmöglichkeiten für Jugendliche in katholischen Strukturen bestehen. Veranstalter ist das Bischöfliche Jugendamt in Zusammenarbeit mit dem Fiegenstaller Forum, dem Zentrum für Berufungspastoral und der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.

Papst Franziskus hat in Rom eine Bischofssynode mit dem Thema „Die Jugendlichen, der Glaube und die Berufungsunterscheidung“ einberufen. Dabei geht es um die Frage, wie die Kirche jungen Menschen auf dem Weg der Berufungsunterscheidung helfen kann. Die Jugendsynode endet am 28. Oktober.

„Nacht der Lichter“ am 16. November im Eichstätter Dom

Eichstätt, 16.10.2108. (pde) – Am Freitag, 16. November, findet wieder die „Nacht der Lichter“ im Eichstätter Dom statt. Der Abend wird von 20 bis 23 Uhr mit Taizé-Gesängen, Bibeltexten, Gebeten und Stille gestaltet. Die Besucher sind eingeladen, an diesem Abend zur Ruhe zu kommen und eine Pause vom Alltag einzulegen.

Während der ganzen Gebetsnacht besteht im Dom die Möglichkeit zur Beichte und zum seelsorglichen Einzelgespräch. In der Batzenstube des Dompfarrheims wird die Katholische Studierende Jugend (KSJ) Suppe und Tee zum Aufwärmen anbieten. Nach 23 Uhr besteht die Möglichkeit zum Einzelsegen und einem Nachklang des Abends. Eigene Decken und Kissen können gerne mitgebracht werden.

Zahlreiche Musik- und Gesangsgruppen werden die „Nacht der Lichter“ musikalisch gestalten: die Jugendkantorei, das Gabrieli Gymnasium und das Collegium Orientale sowie der Kirchenchor und Jugendchor aus Litzlohe. Weitere Informationen unter www.jugend.bistum-eichstaett.de.

Wegbegleitung am Lebensende – Veranstaltung des KDFB-Diözesanverbandes Eichstätt

Eichstätt/Nürnberg-Altenfurt, 16.10.2018. (pde) – Wegbegleitung am Lebensende – dieses Thema greift eine Veranstaltung des Bildungswerkes des KDFB-Diözesanverbandes Eichstätt am Mittwoch, 7. November, in Nürnberg-Altenfurt auf. Aus langjähriger Erfahrung heraus überlegt Referent Pfarrer Bruno Fischer, Klinikseelsorger im Klinikum Nürnberg-Süd, gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, wie auf die Bedürfnisse von Sterbenden besser eingegangen werden kann. Außerdem liegt der Fokus auf den Begleitern selbst: Wie können sie für sich sorgen, damit sie bei dieser schwierigen Aufgabe nicht „ausbrennen“?

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Pfarrheim St. Johannes der Täufer, Von-Soden-Straße 28, in Nürnberg-Altenfurt. Die Gebühr beträgt drei Euro. Um Anmeldung in der KDFB-Geschäftsstelle wird gebeten: Tel. (08421) 50-674, Mail: info(at)frauenbund-eichstaett(dot)de. Weitere Informationen auf www.frauenbund-eichstaett.de/bildungsprogramm.