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Pressedienst

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Kalenderwoche 28 vom 09. Juli 2018


Bischof Hanke am Willibaldsfest: „Kirche als Gemeinschaft von Gemeinschaften“

Eichstätt, 08.07.2018. (pde) – „Kirche soll als Gemeinschaft von Gemeinschaften erfahrbar werden“: Das hat Bischof Gregor Maria Hanke am Sonntag, 8. Juli, im seiner Predigt zum Hochfest des heiligen Willibald im Eichstätter Dom betont. „Die Gläubigen sollen auf Zukunft hin stärker zusammenwachsen und gemeinsam Verantwortung tragen“. Dies soll sich auch in den Strukturen niederschlagen, sagte der Bischof mit Verweis auf ein Ansinnen des Diözesanrates der Katholiken im Bistum Eichstätt.

Kirche als Gemeinschaft von Gemeinschaften sei ein bewährter Weg. So gelte die Hauskirche seit der Apostelgeschichte als Säule der frühchristlichen Gemeinden. Auch der Glaubensweg des heiligen Willibald sei vom „Kirchesein in kleiner Gemeinschaft“ geprägt gewesen. „Die erste Gemeinschaft war für ihn das gläubige Elternhaus“, sagte Hanke. Gemeinsam mit seinem Vater und seinem Bruder sei er als junger Mann auf der Suche nach den Spuren Jesu in das Heilige Land gepilgert. In Konstantinopel hatte er in einer losen Gemeinschaft von Gottessuchern gelebt, bevor er dann in das Kloster Monte Cassino eintrat. Als Missionar in Eichstätt hatte Willibald eine klösterliche Gemeinschaft gegründet.

Willibald war nach den Worten von Bischof Hanke nicht nur ein Gemeinschaftsmensch, sondern vor allem überzeugter Jünger Jesu. „Jüngerschaft, Kirchesein lebt aus Gemeinschaft“. Das sei mehr als das Zusammensein von Menschen mit positiven Gefühle füreinander. „Kirche als Communio, als Gemeinschaft spiegelt etwas von Gott selbst“, sagte der Bischof. Er forderte die Pilger und Mitglieder der Räte auf, „Förderer und Anwälte der Gemeinschaft im Heiligen Geist“ in den Familien sowie in den Pfarreien und Pastoralräumen zu sein.

50 Jahre Pfarrgemeinderäte

Über 500 Gläubige aus dem gesamten Bistum waren zum Willibaldsfest nach Eichstätt gekommen. Von der Pfarrkirche St. Johannes in Rebdorf sind die Teilnehmer der Sternwallfahrt der Pfarreien und Pastoralräume singend und betend entlang der Altmühl zum Dom gezogen. Neben einer Reihe von Fußwallfahrergruppen aus der Eichstätter Umgebung und Gläubige der Dompfarrei begrüßte Domkapitular Alfred Rotter als Hauptverantwortlicher für die Organisation der Willibaldswoche rund 250 Pfarrgemeinderäte und Kirchorträte zu Beginn des Gottesdienstes. Sie vertraten rund 3000 Ehrenamtliche, die Anfang dieses Jahres in die Gremien der Kirche gewählt wurden. Im Rahmen einer Pontifikalvesper wurden sie für ihre neuen Aufgaben feierlich ausgesendet. Anlass war das 50-jährige Bestehen der Pfarrgemeinderäte im Bistum Eichstätt. Das Jubiläum bildete den Schwerpunkt der diesjährigen Sternwallfahrt in der Willibaldswoche. Am Ende des Gottesdienstes wurde den Wallfahrern die Willibaldsreliquie von mehreren Geistlichen aufgelegt.

Nach dem Gottesdienst waren die Pilger zum Mittagsessen mit Bischof Hanke im Festzelt auf der Seminarwiese eingeladen. Die persönliche Begegnung mit den Gläubigen seines Bistums ist für Hanke ein wichtiges Anliegen in der Festwoche. Der Bischof begrüßte die Wallfahrer persönlich und nahm sich viel Zeit für Einzelgespräche. Der Vorsitzende des Diözesanrats der Katholiken im Bistum Eichstätt, Christian Gärner, dankte den Pfarrgemeinderäten für ihr ehrenamtliches Engagement.

Für den Nachmittag hatte der Diözesanrat ein umfangreiches Programm vorbereitet. Dazu gehörten unter anderem Führungen im Dom, Diözesanmuseum, Collegium Orientale, Bischöflichen Seminar und You-Haus, wo die Teilnehmer des Projekts „Christliches Orientierungsjahr Eichstätt“ wohnen werden. Zudem gab es Gesprächsrunden in der Benediktinerinnenabtei Sankt Walburg und im Bischöflichen Ordinariat. Die Medienzentrale des Bistums zeigte den Film „Mission Bayern – Leben und Wirken der Missionare Willibald, Walburga und Wunibald“. In der ehemaligen Maria-Ward-Mädchenrealschule wurde mit Blick auf die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes der Diözese eine Ausstellung zur Elektromobilität eröffnet. Angebote zum Gesundheitskonzept von Pfarrer Sebastian Kneipp sowie zum Thema „Sakraler Tanz“ rundeten das Programm ab.

Die Willibaldswoche unter dem Motto „Glaube bewegt“ wird am Montag, 9. Juli, mit dem gemeinsamen Tag der pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diözese Eichstätt fortgesetzt. Zu Gast ist Bischof Heinrich Timmerevers aus der Eichstätter Partnerdiözese Dresden-Meißen. Er wird dem Pontifikalamt mit Bischof Hanke und den Priesterjubilaren des Bistums Eichstätt um 16.30 Uhr im Eichstätter Dom als Hauptzelebrant und Prediger vorstehen. Die Willibaldswoche findet seit 2009 jährlich statt. Anlass der Begegnungs- und Wallfahrtswoche für die Gläubigen der Diözese Eichstätt ist der Gedenktag des Bistumsgründers Willibald, dessen Todestag der 7. Juli 787 war. Weitere Informationen unter www.willibaldswoche.de.

Auftakt der Willibaldswoche: 800 Sänger bei der Wallfahrt der Kirchenchöre im Eichstätter Dom

Eichstätt, 07.07.2018. (pde) – Mit der Wallfahrt der Kirchenchöre hat die diesjährige Willibaldwoche in Eichstätt begonnen. Rund 800 Sängerinnen und Sänger aus 45 Chören feierten gemeinsam mit Bischof Gregor Maria Hanke Pontifikalgottesdienst im Eichstätter Dom.

Zusammen mit der Regionalkantoren-Schola, Bläsern der Dommusik und Domorganist Martin Bernreuther gestalteten Chormitglieder aus dem ganzen Bistum den Gottesdienst musikalisch mit. Domkapellmeister Christian Heiß übernahm die Gesamtleitung und dirigierte. Der mehrstimmige Chor sang unter anderem „St. Willibald von Gott gesandt“ (Chor mit Bläsern und Orgel) und die Missa „Fidem cantemus“ von Christian Heiß sowie die Motette „Laudate Dominum“ von Caspar Ett für Chor und Bläser.

In seiner Predigt dankte Bischof Hanke den Sängerinnen und Sängern für ihr Engagement. Er rief sie dazu auf, nach dem Klang in der Schöpfung zu suchen und die Stimme der Schöpfung durch die eigene Stimme vernehmbar zu machen: „Musik in der Liturgie sollte unser Herz stets auf die Schöpfung hin öffnen, die wir in unseren Stimmen und Gesängen vor den Schöpfer tragen.“ Der liturgische Gesang sei eine musikalische Gabenbereitung und die kirchliche Chortradition habe nicht nur eine kulturelle Bedeutung und trage zur Feierlichkeit der Liturgie bei, verdeutlichte Hanke. „Sie dürfen den Menschen durch den Chorgesang die Erfahrung der Gegenwart Gottes vermitteln. Denn er, das Wort des Lebens, will sich durch ihre Klänge zugänglich machen.“

Bereits um 10 Uhr trafen sich die Chöre zur gemeinsamen Probe im Dom. Beim Mittagessen im Festzelt auf der Seminarwiese gab es Gelegenheit zur Begegnung mit Bischof Gregor Maria Hanke. Vor dem Gottesdienst sang die Jugendkantorei ein halbstündiges Konzert. Den Gottesdienst übertrugen die Fernsehredaktion des Bistums Eichstätt und Radio Horeb live.

Seit 2009 wird die Willibaldswoche als Wallfahrts- und Begegnungswoche begangen. Das Motto in diesem Jahr lautet „Glaube bewegt“. Von Samstag, 7. Juli, bis Samstag, 14. Juli pilgern Gläubige aus dem ganzen Bistum an das Grab des heiligen Willibald im Eichstätter Dom. Der aus Südengland stammende Missionar Willibald ist am 7. Juli 787 gestorben.
Weitere Informationen unter www.willibaldswoche.de.

Gastvortrag in der Willibaldswoche: Bischof Timmerevers plädiert für neue Form der Evangelisierung

Eichstätt, 09.07.2018. (pde) – Zu einer neuen Form der Evangelisierung rief der Bischof von Dresden-Meißen, Heinrich Timmerevers, die pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diözese Eichstätt auf. „Wir stehen vor dem größten kirchlichen Umbruch seit der Reformation. Wir dürfen nicht einfach sichern, was wir haben, sondern sollten aufbrechen und die Menschen einladen, eine Beziehung mit Christus zu führen“, sagte er in einem Vortrag am Montag, 9. Juli, im Rahmen der Willibaldswoche in Eichstätt.

In seinen Ausführungen in der Aula der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt griff Timmerevers seine Erfahrungen als Bischof in Sachsen auf, wo 75 Prozent der Bevölkerung nicht getauft sind. Christsein ereigne sich dort auf vielfältige Weise. Viele, die nicht glauben, seien dennoch angerührt vom Evangelium. Die Priester und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im pastoralen Dienst des Bistums Eichstätt ermunterte er zu einer neuen Sicht auf den Menschen. „Schauen Sie hin, wo sich im Leben der Menschen Gutes ereignet.“

Zwischen den Diözesen Eichstätt und Dresden-Meißen besteht eine langjährige Partnerschaft.

Die Willibaldswoche wird am Dienstag, 10. Juli, mit dem Tag der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bischöflichen Ordinariats und des Offizialats fortgesetzt. Dabei spricht Prälat Prof. Peter Beer, Generalvikar der Erzdiözese München und Freising, mit den Beschäftigten der Diözese Eichstätt über „Gemeinsam Zukunft gestalten – kirchliche Verwaltung auf neuen Wegen“. Weitere Informationen unter www.willibaldswoche.de.

Willibaldsfest: Bischof Hanke trifft P. Karl Herrmann

Eichstätt, 08.07.2018. (pde) – Zu einem Austausch hat sich Bischof Gregor Maria Hanke mit dem Jesuitenpater Karl Herrmann getroffen. Der gebürtige Pfahldorfer befindet sich derzeit auf Heimaturlaub. Bei dem Treffen am Sonntag, 8. Juli, berichtete Herrmann über seine Tätigkeit in Simbabwe. Im Jahr 2015 hat er in der Sacred-Heart-Mission – der Herz-Jesu-Mission – in Banket, Diözese Chinhoyi, die Aufgabe des Oberen übernommen. Dort ist er somit verantwortlich für eine zentrale Pfarrei mit 18 Außenstationen, sowie für rund 1600 Schülerinnen und Schülern verschiedener Schularten.
Traditionellerweise empfängt Bischof Hanke anlässlich des Willibaldsfests Missionare, die aus dem Bistum Eichstätt stammen und sich zu diesem Zeitpunkt auf Heimaturlaub befinden.

Willibaldsfest in Eichstätt: Sternwallfahrt und Aussendung der Pfarrgemeinderäte

Eichstätt, 04.07.2018. (pde) – Wallfahrer aus den Pfarreien und Pastoralräumen des Bistums Eichstätt feiern am Sonntag, 8. Juli, zusammen mit Bischof Gregor Maria Hanke das Hochfest des Diözesanheiligen Sankt Willibald. Das Pontifikalamt im Eichstätter Dom beginnt um 10.30 Uhr. Bereits um 9 Uhr treffen sich die Pilger in der Pfarrkirche St. Johannes in Rebdorf und gehen anschließend in einer Prozession entlang der Altmühl zum Dom. Besonders eingeladen sind die neu gewählten Mitglieder der Pfarrgemeinderäte und Kirchortsräte.

Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst von Domchor und Domorchester unter der Leitung von Domkapellmeister Christian Heiß sowie unter Mitwirkung von Veronika Werner (Sopransolo) und Domorganist Martin Bernreuther. Es erklingen unter anderem die „Kleine Orgelsolomesse“ von Joseph Haydn für Sopransolo, Chor, Streicher und Orgel, „Laudate Dominum“ von Wolfgang Amadeus Mozart für Sopransolo, Chor und Orchester sowie „Sankt Willibald, von Gott gesandt“ im Liedsatz von Christian Heiß.

Nach dem Mittagessen und der Begegnung mit Bischof Hanke im Festzelt hält der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Eichstätt ein abwechslungsreiches Programm bereit. „St. Willibald – der Bistumsgründer“ lautet das Thema einer Führung im Eichstätter Dom und im Domschatz- und Diözesanmuseum. Weitere Führungen finden im Haus der Kirchenmusik, im Collegium Orientale sowie im Bischöflichen Seminar statt. Die Medienzentrale des Bistums zeigt den Film „Mission Bayern – Leben und Wirken der Missionare Willibald, Walburga und Wunibald“. Das diözesane Zentrum für Berufungspastoral stellt das „Christliche Orientierungsjahr Eichstätt“ vor. Mit dem Thema „Kirche neu denken und erfahren“ befasst sich ein Workshop mit Dr. Markus Oelsmann und Mitgliedern des Sachausschusses Pastorale Entwicklung. „Kraft tanken – Wohlfühlen nach dem Gesundheitskonzept von Pfarrer Sebastian Kneipp“ heißt ein Angebot von Krankenschwester Edeltraud Meier. Äbtissin Franziska Kloos lädt in die Abtei St. Walburg ein und spricht über „Leben und Wirken in einem benediktinischen Kloster“. Auf dem Nachmittagsprogramm stehen auch Angebote zum „sakralen Tanz“ sowie eine Ausstellung zur Elektromobilität.

Die Sternwallfahrt zum Willibaldsfest steht im Zeichen des 50-jährigen Jubiläums der Pfarrgemeinderäte im Bistum Eichstätt. Im Rahmen einer Vesper um 16.30 Uhr im Eichstätter Dom werden die im Februar gewählten Pfarrgemeinderäte und Kirchortsräte für ihre ehrenamtliche Aufgabe bestärkt. Weitere Informationen unter www.willibaldswoche.de.

Bischof Timmerevers zu Gast in Eichstätt – Gottesdienst mit Priesterjubilaren

Eichstätt, 05.07.2018. (pde) – Bischof Heinrich Timmerevers aus der Diözese Dresden-Meißen ist am Montag, 9. Juli, zu Gast in Eichstätt. Im Rahmen der Willibaldswoche hält er um 10 Uhr in der Aula der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt einen Vortrag für die pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diözese Eichstätt. Das Thema lautet „Christ- und Kirchesein in einer säkularen Welt – und die Zukunft des Christentums liegt vor uns.“ Die Bistümer Eichstätt und Dresden-Meißen sind seit vielen Jahren partnerschaftlich verbunden.

Nach dem Stundengebet in der Heilig-Kreuz-Kirche sind die pastoralen Mitarbeiter zum gemeinsamen Mittagessen mit Bischof Gregor Maria Hanke im Festzelt eingeladen. Ab 14 Uhr finden Treffen der einzelnen Berufsgruppen statt. Höhepunkt des Tages ist um 16.30 Uhr ein Pontifikalamt mit den beiden Bischöfen und den Priesterjubilaren im Eichstätter Dom. Die Jugendkantorei am Eichstätter Dom singt die „Missa pro pueris et puellis“ von Domkapellmeister Christian Heiß sowie „Cantique de Jean Racine“ von Gabriel Fauré und „Halleluja-Coda“. Im Orgelnachspiel ist „Trumpet Voluntary in D“ von William Boyce in einer Bearbeitung des Domorganisten Martin Bernreuther zu hören. Weitere Informationen unter www.willibaldswoche.de.

Willibaldswoche in Eichstätt: Kinderwallfahrt am 11. Juli

Eichstätt/Neumarkt, 06.07.2018. (pde) – Zum zweiten Mal findet im Rahmen der Willibaldswoche am Mittwoch, 11. Juli, eine Wallfahrt der Kindertageseinrichtungen statt. Rund 260 Kinder mit über 40 Betreuungspersonen aus 14 Einrichtungen des Dekanats Neumarkt pilgern an das Grab des heiligen Willibald im Eichstätter Dom.

Die Wallfahrtsbusse treffen um 10 Uhr am Volksfestplatz und am Inselbadparkplatz in Eichstätt ein. Hier erhalten die kleinen Pilger und ihre Begleiter den Wallfahrtssegen und je eine Wallfahrtsmedaille. Anschließend gehen sie in einer Prozession zur Mariensäule auf den Residenzplatz, wo sie von Bischof Gregor Maria Hanke begrüßt werden. Um 11 Uhr beginnt im Eichstätter Dom ein Wortgottesdienst mit Bischof Hanke und Pfarrer Anton Schatz, Seelsorger im Bereich Kinderpastoral.

Von 13 Uhr bis 15 Uhr können die Kinder an verschiedenen Mitmachaktionen teilnehmen. Die Aktivitäten werden an 28 Spielstationen von Lehrkräften und Studierenden der Fachakademie für Sozialpädagogik sowie dem Referat Kindertageseinrichtungen der Caritas durchgeführt. Bei schlechtem Wetter wird es einen kleinen Kinonachmittag geben.

Bei der Vorbereitung auf die Wallfahrt hatten sich die Kinder intensiv mit dem Leben und Wirken des Diözesanheiligen Willibald auseinandergesetzt. Dabei haben sie unter anderem Wallfahrtskerzen und Einrichtungsfahnen gestaltet, die sie mit nach Eichstätt bringen. Jede Pilgergruppe erhält zudem ein Wallfahrtskreuz, das vom Referat Kindertageseinrichtungen der Caritas gestellt wird. Das weitere Programm der Willibaldswoche ist unter www.willibaldswoche.de abrufbar.

„Atempause“ in der Willibaldswoche: Gottesdienst und Abend der Stille am 11. Juli

Eichstätt, 06.07.2018. (pde) – Die eucharistische Anbetung steht im Mittelpunkt des Abends der Stille am Mittwoch, 11. Juli, im Eichstätter Dom. Beginn ist um 17.30 Uhr mit einer spirituellen Einstimmung. Höhepunkt ist ein Pontifikalamt um 18 Uhr mit Bischof Gregor Maria Hanke. Einstimmung und Gottesdienst werden von Kirchenmusiker Hans-Michael Routschka an der Orgel begleitet.

Nach dem Gottesdienst steht bis 21.45 Uhr die eucharistische Anbetung mit Impulsen und musikalischer Umrahmung auf dem Programm. Der erste Impuls um 20 Uhr wird von der Frauenpastoral der Diözese Eichstätt gestaltet. Eine weitere Gebetseinheit um 21 Uhr sowie die Komplet (das Nachtgebet) um 21.45 Uhr werden vom diözesanen Zentrum für Berufungspastoral und dem Bischöflichen Jugendamt gestaltet. Im Dompfarrheim St. Marien/Batzenstube stehen zwischen 19 Uhr und 21 Uhr Getränke und eine kleine Stärkung zur Verfügung.

Der Abend der Stille in der Mitte der Willibaldswoche soll darauf aufmerksam machen, „dass der bewegende Glaube auch des Verweilens bedarf“. Die diesjährige Willibaldswoche unter dem Motto „Glaube bewegt“ findet von Samstag, 7. Juli, bis Samstag, 14. Juli, in Eichstätt statt. Weitere Informationen unter www.willibaldswoche.de.

Caritas-Tag in der Willibaldswoche: Jubiläumstreffen für Sammler und Ehrenamtliche

Eichstätt, 09.07.2018. (pde) – Das Jubiläum „100 Jahre Caritasverband für die Diözese Eichstätt“ bildet am Donnerstag, 12. Juli, einen weiteren Höhepunkt der diesjährigen Willibaldswoche. Rund 470 Sammlerinnen und Sammler sowie Ehrenamtliche aus Caritaseinrichtungen des Bistums pilgern an das Grab des heiligen Willibald im Eichstätter Dom. Das Pontifikalamt mit Bischof Gregor Maria Hanke beginnt um 10.30 Uhr.

Nach dem Mittagessen und der Begegnung mit dem Bischof im Festzelt folgt ein geselliges Programm, das von Dominik Harrer (Ruaßkuchlmusi) aus Möckenlohe musikalisch umrahmt wird. Als kultureller Ausklang des Jubiläumstreffens stehen von 15.15 Uhr bis 16 Uhr sechs Angebote zur Wahl: Führungen im Dom und Collegium Orientale, Orgelkonzert mit besinnlichen Texten in der Schutzengelkirche, Besichtigung der ehemaligen fürstbischöflichen Residenz, Besuch im Domschatz- und Diözesanmuseum sowie Begehung des barocken Hofgartens.

Die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Caritas im Bistum Eichstätt stehen unter dem Leitgedanken „Ohne Liebe ist alles nichts“. Der zentrale Festakt findet am 28. September in Eichstätt statt. Die diesjährige Willibaldswoche steht unter dem Motto „Glaube bewegt“. Weitere Informationen unter www.willibaldswoche.de.

Klimaneutrale Willibaldswoche: Ausstellung zur Elektromobilität in Eichstätt

Eichstätt, 03.07.2018. (pde) – Die Ausstellung „Elektromobilität Bayern“ zeigt das Referat Schöpfung und Klimaschutz der Diözese Eichstätt im Rahmen der diesjährigen Willibaldswoche in Eichstätt. Die Festwoche zu Ehren des Diözesanpatrons Willibald soll auch klimaneutral durchgeführt werden.

Die Wanderausstellung besteht aus sieben Modulen, die unter anderem die Geschichte der Elektromobilität, Ladetechnik und -infrastruktur sowie das europäische Schnellladenetz und Fördermaßnahmen darstellen. Auch ein CO2-Rechner gehört dazu. Zu sehen ist die Ausstellung im Eingang der ehemaligen Maria-Ward-Mädchenrealschule (Residenzplatz 16) in Eichstätt. Sie ist geöffnet am Sonntag 8. Juli, von 14 Uhr bis 16 Uhr, sowie am Dienstag, 10. Juli, von 12 Uhr 16 Uhr. Weitere Besuchstermine können beim Referat Schöpfung und Klimaschutz unter Tel. (08421) 50-663, E-Mail: klima(at)bistum-eichstaett(dot)de, vereinbart werden.

Wie eine Großveranstaltung klimaneutral durchgeführt werden kann, möchte die Diözese Eichstätt beispielhaft mit der Willibaldswoche 2018 zeigen. So wurden bereits bei der Planung der Begegnungs- und Wallfahrtswoche Umweltkriterien stärker berücksichtigt und auf CO2-Einsparung geachtet. Ganz wichtig sei dabei der Dreischritt “vermeiden, vermindern, kompensieren“, erklärt Richard Ulrich, Umweltmanagementbeauftragter im Bischöflichen Ordinariat Eichstätt.

Bereits bei der Bewerbung der Willibaldswoche wurde das Informationsmaterial klimaneutral produziert. Die Teilnehmer wurden bei der Einladung auf die Möglichkeit der Anreise mit dem öffentlichen Nahverkehr oder in Fahrgemeinschaften hingewiesen. Bei der Verpflegung im Festzelt auf der Seminarwiese werden ausschließlich regional erzeugte und fair-gehandelte Produkte verwendet. Getränke werden in Mehrwegverpackungen angeboten. Um Abfall zu vermeiden und Wasser zu sparen, wird Mehrweggeschirr eingesetzt. Nach der Willibaldswoche wird laut Ulrich eine CO-2 Bilanz erstellt und die unvermeidbaren Emissionen über Klima-Kollekte, dem CO2-Kompensationsfonds christlicher Kirchen, ausgeglichen.

Die Willibaldswoche unter dem Motto „Glaube bewegt“ findet von Samstag, 7. Juli, bis Samstag, 14. Juli, in Eichstätt statt. Weitere Informationen unter www.willibaldswoche.de.

Diözese Eichstätt unterstützt 14 internationale Studierende

Eichstätt, 05.07.2018. (pde) – Das Referat Weltkirche der Diözese Eichstätt unterstützt auch in diesem Jahr wieder 14 internationale Studierende an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt mit einem Stipendium. Generalvikar Isidor Vollnhals und der bischöfliche Beauftragte für die Angelegenheiten der Weltkirche, Domkapitular Prälat Dr. Christoph Kühn, begrüßten die Stipendiaten im Bischöflichen Ordinariat und stellten die weltkirchliche Arbeit der Diözese vor. Bei dem jährlichen Treffen lernten sich die Studierenden zum ersten Mal kennen. Sie stammen aus Burundi, Ruanda, Polen, Georgien, Kirgisistan, Argentinien, Russland, Indien und der Ukraine. Diese bunte Mischung aus Menschen mit verschiedener Herkunft bildete die Grundlage für Gespräche über die Situation in ihren Heimatländern.

Das Referat Weltkirche koordiniert das internationale Engagement des Bistums Eichstätt.  Dabei soll auch die Entwicklung der unterstützten Länder vorangebracht werden. Christoph Kühn ermutigte deshalb die Stipendiaten, die Zeit optimal zu nutzen. „Es ist nicht nur eine Unterstützung für die Studierenden selbst, sondern auch ein Dienst des Bistums Eichstätt an den Kirchen ihrer Herkunftsländer.“ Durch den Aufenthalt in Deutschland können die Stipendiaten eine andere Kultur besser kennenlernen und gleichzeitig ihre wissenschaftliche Ausbildung, beispielweise als Theologen oder Sprachwissenschaftler, abrunden.

Kunstwerk des Monats: Der monumentale Kalvarienberg im Kloster Marienburg in Abenberg

Eichstätt/Abenberg, 04.07.2018. (pde) – Der Kalvarienberg im Kloster Marienburg in Abenberg ist das Kunstwerk des Monats Juli, das der Fachbereich Kultur- und Denkmalpflege des Bistums Eichstätt auf der Homepage des Domschatz- und Diözesanmuseums präsentiert. Der imposante Kalvarienberg aus lebensgroßen rundplastischen Holzfiguren beeindruckt durch seine hohe bildhauerische Qualität. Die Figuren, Christus am Kreuz, die beiden Schächer, Maria, Johannes und Maria Magdalena stehen auf einem illusionistisch angedeuteten Hügel. Sie sind überfangen von einem Schutzdach, das die direkte Bewitterung abhalten soll.

Die Skulpturen wurden im Jahr 1922 von dem Antiquitätenhändler Fritz Riehl, einem gebürtigen Abenberger, erworben und für die Klosterkirche gestiftet zum Gedenken an seinen im 1. Weltkrieg gefallenen Sohn Jakob. Von dem Spezialisten für barocke Plastik Adolf Feulner wurden die Arbeiten einem Mitglied der niederbayerischen Bildhauerfamilie Hiernle zugeschrieben. Sie können in die Zeit um 1760-1770 datiert werden. Heute gelten viele Arbeiten Hiernles als Werke von Johann Christian Jorhan d. Ä. (1727-1804), der zusammen mit Ignaz Günther bei Johann Baptist Straub in München gearbeitet hat. Es handelt sich um Bildhauerarbeiten des Rokokos von großer Virtuosität, die sehr expressiv das Sterben Christi und die Erschütterung seiner Getreuen schildern. Da im Jahr 1926 die Münchner Kirchenmalerfirma Schellinger und Schmer mit der Restaurierung der Kirche betraut gewesen war, ist anzunehmen, dass auch diese Skulpturen damals neu gefasst worden sind. Aufgrund des problematischen und ungewöhnlichen Materials für den Außenbereich musste 1964 eine weitere Restaurierung durch Bildhauer Eduard Graf und Kirchenmaler Konrad Schmer erfolgen. Das Ergebnis dieser gut gemeinten Bemühungen präsentiert sich heute in einem bedenklichen und bedauerlichen Zustand: Die Farbfassung löst sich in kleinen Schollen von der Grundierung ab.

Für die Pfarrei Abenberg, seine Umgebung und für das Kloster, das Mutterhaus der Kongregation von der Schmerzhaften Mutter, hat der Kalvarienberg eine wichtige Bedeutung. An ihrem Gedenktag, 21. Juli, findet der große Festgottesdienst zu Ehren der seligen Stilla auf diesem Platz vor der Kirche statt. In jedem Detail der Figuren spürt man eine Spannung und Erregung. Maria blickt still und niedergeschlagen zu ihrem Sohn am Kreuz. Maria Magdalena ist auf die Knie gefallen, umarmt das Kreuz und weint bitterlich. Johannes schreit den Schmerz lauthals heraus. Bei den Schächern, die mit Stricken ans Kreuz gebunden sind, wird ihr sehr unterschiedlicher Todeskampf genau nach der biblischen Erzählung geschildert.

Stilla von Abenberg gehörte einem Ministerialengeschlecht an und lebte in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Der Legende nach führte sie ein tugendhaftes Leben und widmete sich der damals aufkommenden Bewegung des Lebens in selbstgewählter Armut. Sie strebte die Gründung eines Klosters an, das erst 1491 an ihrer Begräbnisstätte gegründet werden konnte. Es wurde von Augustinerchorfrauen aus Marienstein und Königshofen besiedelt. Hofbaumeister Jakob Engel lieferte 1677 die Pläne für den Neubau der heutigen Klosterkirche St. Peter. Nach einem Brand wurden die Konventgebäude durch Baudirektor Gabriel de Gabrieli erneuert. Nach schwierigen Zeiten im 19. Jahrhundert wurde das Kloster neu besiedelt von der Kongregation der Schmerzhaften Mutter, genannt die Abenberger Schwestern. Die Verehrung der seligen Stilla ist bis heute in der Bevölkerung fest verankert. Gerade dafür ist die Stiftung des Abenbergers Fritz Riehl ein Zeichen.

Spezialpreis „Kultur, Medien und Kirchen“ für Hörfunkredaktion im Bistum Eichstätt

Eichstätt/Nürnberg, 03.07.2018. (pde) – Zum dritten Mal in Folge ist Bernhard Löhlein, Redakteur bei der Stabsstelle Medien und Öffentlichkeitsarbeit im Bistum Eichstätt, für einen Hörfunkbeitrag von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) ausgezeichnet worden. Er erhielt den Spezialpreis „Kultur, Medien und Kirchen“ für den Radiobeitrag „Im Zeichen der Ökumene: Ein Denkmal für Argula von Grumbach“. Der Beitrag lief in der Reihe „Radio K1: Sonntag um 12“ des Spartenanbieters Bischöfliches Ordinariat Eichstätt.

Die Jury lobt vor allem die einfühlsame und ehrliche Darstellung einer der bedeutendsten Frauen der Reformationszeit: Argula von Grumbach. In der Begründung heißt es weiter: „Der Preisträger schafft es mit authentischen Interviewpartnern und einer bildhaften Sprache diese mutige Frau zu portraitieren.“ Bis heute habe sie viel zu sagen, daher habe ihr die Gemeinde Lenting im Landkreis Eichstätt ein Denkmal gesetzt.

Der evangelische Presseverband für Bayern e.V. und das katholische Medienhaus Sankt Michaelsbund haben den Spezialpreis „Kultur, Medien und Kirchen“ für herausragende Leistungen in den bayerischen Lokalradios vergeben. Die Preisverleihung fand in Nürnberg im Rahmen der 26. Lokalrundfunktage statt. Der Kirchenpreis stand unter dem Motto „500 Jahre Reformation – auf ökumenischer Spurensuche in Bayern“.

Die Sendungen von Radio K1, einem Angebot der Stabsstelle Medien und Öffentlichkeitsarbeit der Diözese Eichstätt, werden über den Regionalsender Radio IN ausgestrahlt. Sie sind im Internet verfügbar unter www.radiok1.de.

Verleihung des Stephanus-Preises am 21. Juli in Eichstätt

Eichstätt, 04.07.2018. (pde) – Die Stephanus-Stiftung für verfolgte Christen verleiht Jesuitenpater Prof. Samir Khalil Samir am Samstag, 21. Juli, ihren diesjährigen Stephanus-Preis. Die Preisverleihung findet im Spiegelsaal der ehemaligen fürstbischöflichen Residenz in Eichstätt statt.

Samir stammt aus Ägypten und ist bekannt für seinen Einsatz zugunsten der orientalischen Christenheit. Er ist zudem als Professor für Geschichte der Arabischen Kultur und Islamische Studien im Päpstlichen Orientalischen Institut in Rom tätig. Laudator bei der Preisverleihung ist Pfarrer i. R. Dr. Andreas A. Thiermeyer.

Die Stephanus-Stiftung für verfolgte Christen hat ihren Sitz in Frankfurt am Main. Sie unterstützt seit 2007 in Not geratene Christen in verschiedenen Ländern der Welt. Mit dem Stephanus-Preis zeichnet sie Personen und Institutionen aus, die sich innerhalb oder außerhalb der Verfolgerstaaten besondere Verdienste im Einsatz für verfolgte Christen erworben haben.

Katholische Morgenfeier mit Domvikar Kürzinger im Bayerischen Rundfunk

Eichstätt, 09.07.2018. (pde) – „Das Sofa gegen Schuhe tauschen (Papst Franziskus) oder Christsein heute praktizieren“, so lautet das Thema der Katholischen Morgenfeier, die Domvikar Reinhard Kürzinger, Leiter der Wallfahrts- und Tourismuspastoral der Diözese Eichstätt, am Sonntag, 15. Juli, im Bayerischen Rundfunk gestaltet. Die Sendung wird von 10.35 Uhr bis 11 Uhr im ersten Hörfunkprogramm ausgestrahlt.

Franz-Xaver Großmann unterstützt Pfarrverband Nürnberg-Langwasser

Eichstätt/Nürnberg, 08.07.2018. (pde) – Dr. Franz-Xaver Großmann, Priester der Erzdiözese München-Freising, wird zum 1. Oktober für den Dienst in der Diözese Eichstätt freigestellt. Er wird als Pfarrvikar überwiegend im Pfarrverband Nürnberg-Langwasser eingesetzt und in der Giesbertsstraße 71 wohnen. Mit einem geringeren Stundenkontingent wird er zudem in die Begleitung von Kaplänen und der Pastoralpraktikanten der Diözese Eichstätt eingebunden.
Zum Pfarrverband Nürnberg-Langwasser gehören die Pfarreien Nürnberg/St. Maximilian Kolbe, Zum Guten Hirten, Menschwerdung Christi und Heiligste Dreifaltigkeit.

DJK sucht Stammzellenspender: Registrierungsaktion bei Fußballturnier in Nürnberg

Eichstätt, 09.07.2018. (pde) – Ein Fußballturnier der G-Jugend mit gleichzeitiger Registrierungsaktion für Stammzellenspender führt die DJK Eintracht Süd Nürnberg am Sonntag, 22. Juli, durch. Eingeladen sind alle DJK-Fußball-Jugendleiter beziehungsweise DJK-G-Jugendtrainer sowie hilfsbereite Mitmenschen aus der Bevölkerung. Im Rahmen der Veranstaltung werden Personen gesucht, die bereit sind, Stammzellenspender zu werden. Die Registrierung bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) findet von 14 Uhr bis 17 Uhr auf dem Vereinsgelände (Germersheimer Str. 118) statt. Die DJK Eintracht Süd Nürnberg möchte zwei Vereinsmitglieder – einen Trainer und einen G-Jugendspieler aus der Fußballabteilung – dabei unterstützen, den Blutkrebs zu besiegen.

„Herzblut-at-night“: Gebetsabende in Schwabach und Freystadt

Eichstätt/Schwabach/Freystadt, 03.07.2018. (pde) – Zu zwei Gebetsabenden in Schwabach und in Freystadt mit dem Titel „Herzblut-at-night“ laden das Zentrum für Berufungspastoral und das Bischöfliche Jugendamt im Bistum Eichstätt ein.

In Schwabach beginnt der Abend am Freitag, 20. Juli, um 17 Uhr mit einer Heiligen Messe in St. Sebald (Ludwigstraße 17). Dabei erzählen junge Erwachsene von ihrem Glaubensweg. Das beherzte Zeugnis vor der Gemeinde ist ein wichtiges Element von „Herzblut-at-night“. Es ermöglicht gerade auch jungen Menschen, die auf der Suche nach Orientierung sind, eine intensive Begegnung mit Gott und mit Glaubenszeugen. Um 18 Uhr gibt es eine gestaltete Anbetung. Während des gesamten Abends werden Passanten in der Innenstadt eingeladen, in die Kirche zu kommen. Der Abend endet mit dem Nachtgebet der Kirche um 22.30 Uhr.

Der Gebetsabend in Freystadt am Samstag, 21. Juli, beginnt um 18 Uhr mit einem Gottesdienst in der Wallfahrtskirche Maria Hilf. Nach dem Glaubenszeugnis und der gestalteten Anbetung sind die Teilnehmer um 21 Uhr zu einem Imbiss im Kloster direkt neben der Kirche eingeladen.

„Herzblut-at-night“ knüpft an die „Herzblut“-Initiative der Berufungspastoral im Bistum Eichstätt an. Dabei geht es darum, Pfarreien durch die Erfahrung von lebendigem Glauben zu stärken. Das persönliche Glaubenszeugnis von Menschen aus der Pfarrei soll in Erinnerung rufen, wie schön es ist, Erfahrungen im Glauben zu teilen. „Herzblut-at-night“ geht jedoch noch über den Rahmen der Pfarrei hinaus und spricht gezielt alle Menschen an, die an diesem Abend die Innenstadt besuchen.

Weitere Informationen unter www.bistum-eichstaett.de/berufungspastoral.

Sommerkonzert des Domchors: Vorverkauf gestartet

Eichstätt, 05.07.2018. (pde) – Der Vorverkauf für das Sommerkonzert des Eichstätter Domchors ist gestartet. Am Samstag, 21. Juli, wird ab 20 Uhr in der ehemaligen Klosterkirche Notre Dame du Sacré Coeur (Informationszentrum Naturpark Altmühltal) ein bunter Strauß geistlicher und weltlicher A-Cappella-Chormusik zu hören sein. Unter der Leitung von Domkapellmeister Christian Heiß kommen unter anderem Werke von Johann Sebastian Bach, Giovanni Pierluigi da Palestrina, Franz Schubert zur Aufführung.

Konzertkarten zu 10 Euro (ermäßigt 5 Euro) sind über die Vorverkaufsstellen des Donaukuriers und an der Abendkasse ab 19 Uhr erhältlich. Weitere Informationen erteilt das Amt für Kirchenmusik unter Tel. (08421) 50-931, E-Mail: kirchenmusik(at)bistum-eichstaett(dot)de und unter www.eichstaetter-dommusik.de/domkonzerte.

Orgelmusik am Mittag mit Winfried Engelhardt am 8. Juli

Eichstätt, 05.07.2018. (pde) – Winfried Engelhardt, München, gestaltet am Sonntag, 8. Juli, die Orgelmusik am Mittag in der Eichstätter Schutzengelkirche. Er studierte an der Münchner Musikhochschule das Konzertfach Orgel bei Franz Lehrndorfer, Kirchenmusik und Komposition bei Franz Xaver Lehner sowie Lehramt an Gymnasien mit Hauptfach Klavier. Bei weiteren Studien in Paris beschäftigte er sich vor allem mit der französischen Orgelmusik von Barock bis Moderne. Engelhardt ist als Kirchenmusiker, Musikpädagoge, Chorleiter und freier Komponist tätig. An der Münchner Universität hat er einen Lehrauftrag inne. Er ist künstlerischer Leiter der bekannten Konzertreihe MIOD (Musik im Olympischen Dorf).

Das etwa 30-minütige Konzert beginnt um 11.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden zur Deckung der Unkosten sind willkommen. Weitere Informationen unter www.orgelmusik-am-mittag.de.

Trainerausbildung der DJK für Kinder- und Jugendfußball in Göggelsbuch

Eichstätt/Göggelsbuch, 03.07.2018. (pde) – Eine Ausbildung zum Fußballtrainer bietet der DJK-Sportverband Diözesanverband Eichstätt in Kooperation mit dem Bayerischen Fußballverband (BFV) an. Mit der dezentralen Trainerausbildung ab Samstag, 8. September, bei der DJK in Göggelsbuch (Gustav-Schreier-Straße 5) soll die Qualität der Nachwuchsarbeit in Fußballvereinen gefördert werden.

Jugendtrainer haben dabei die Möglichkeit, die Lizenz Trainer-C mit dem Profil Kinder und Jugend zu erwerben. Absolventen der Veranstaltung werden spezielle Bewegungsangebote für den Bereich Fußballjugend entwickeln und anbieten können. Die Lehrgangsteilnehmer lernen anhand von Bewegungs- und Spielerfahrung grundlegende technische Fähigkeiten, wie ein geordnetes Zusammenspiel mit einfachen taktischen Aufgaben trainiert und im Wettkampf eingesetzt werden kann. Ebenfalls berücksichtigt wird die Gestaltung von Freizeitaktivitäten und Veranstaltungen im Verein. Auch gesundheitsorientierte Aspekte des Sports stehen auf dem Programm.

Theorie und Praxis werden in drei Ausbildungsblöcken vermittelt. Vor dem Prüfungslehrgang müssen die Teilnehmer an einer Schiedsrichtergrundausbildung teilnehmen. Mitgliedsvereine im DJK-Sportverband Diözesanverband Eichstätt erhalten einen Zuschuss von 100 Euro je angemeldeten Teilnehmer. Das Mindestalter zur Teilnahme beträgt 16 Jahre. Auch Nicht-DJK-Mitglieder können an der Ausbildung teilnehmen.

Nikolaus Schmidt, Präsident des DJK Diözesanverbandes, legt viel Wert auf Förderung von Nachwuchskräften in den 52 angeschlossenen DJK-Vereinen mit insgesamt 31.500 Mitgliedern in der Diözese Eichstätt. „Sport macht Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene stark und gibt ihnen Halt“. Der DJK Diözesanverband Eichstätt möchte die Entwicklung von jungen Erwachsenen und der Jugend hin zu verantwortungsbewussten Menschen in der Gesellschaft weiter fördern.

Anmeldungen werden bei der Geschäftsstelle des DJK Diözesanverbandes entgegengenommen: Tel. (08421) 50-672, Fax (08421) 50 9901 670, E-Mal: djk(at)bistum-eichstaett(dot)de. Voraussetzungen und Unterlagen zur Anmeldungen sind unter www.djk-dv-eichstaett.de abrufbar.