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Kalenderwoche 36 vom 04. September 2017


„Nie wieder Krieg“ – Bischof Hanke zum Antikriegstag beim DGB

Eichstätt/Ingolstadt, 01.09.2017. (pde) – Sicherheitspolitische Strategien, die auf atomare Abrüstung zielen und den Waffenhandel eindämmen, fördern den Frieden. Darauf wies der Eichstätter Bischof in einer Rede zum Antikriegstag am 1. September hin. Bei der Gedenkveranstaltung im Ingolstädter Gewerkschaftshaus kritisierte er Waffenexporte als Ursache für die Kriege in aller Welt. Hinzu komme, dass die Erfindung und Konstruktion neuer Waffen nicht nur für die Verteidigungsfähigkeit des eigenen Landes und seiner Bündnispartner sorge, sondern gleichzeitig eine veritable Möglichkeit sei, Profit zu erwirtschaften. „Solche Interessen stehen im direkten Widerspruch zu der ethischen Maxime einer möglichst restriktiven Waffenexportpolitik.“

Außerdem sei der Westen auch noch auf andere Weise in die aktuellen Kriege und Konflikte in Afrika und dem Nahen Osten verstrickt: „Viele der aktuellen Kämpfe und Feindschaften haben ihren Ursprung in selbstherrlichem und kurzsichtigem Handeln europäischer Länder in der Kolonialzeit“, so Bischof Hanke. Darum müsse sich die Politik auf dem internationalen Parkett für die Anerkennung der internationalen Regeln des Völkerrechts und der Grundlagen der UN-Charta einsetzen. „Es braucht eine Kulturpolitik, die dem Dialog der Kulturen dient. Dazu gehört, sich mit den Grundlagen der jeweils anderen Kultur auseinanderzusetzen und um Verständnis zu ringen. Dazu gehört auch das Thema Religion, daher sind die Religionen in diesen kulturellen Dialog miteinzubeziehen.“

Sich nicht an den Krieg gewöhnen

78 Jahre nach dem Beginn des Zweiten Weltkrieges sei die Welt nicht friedlicher geworden. Viele Konflikte würden von der Öffentlichkeit praktisch unbemerkt ausgetragen. Darum mahnte Bischof Hanke: „An diesen Zustand dürfen wir uns nicht gewöhnen und ihn resignativ oder zynisch als gegeben hinnehmen. Sowohl die Politik als auch wir als Akteure der Zivilgesellschaft sind aufgerufen, uns auf jede erdenkliche Art für den Frieden einzusetzen.“ Darum seien die Worte, die Papst Paul VI. im Jahr 1965 vor den Vereinten Nationen gesprochen hatte, heute so aktuell wie damals in der Zeit des Kalten Krieges: „Nie wieder die einen gegen die anderen. Nie wieder Krieg, nie wieder Krieg!“

Seit 60 Jahren begeht der Deutsche Gewerkschaftsbund immer am 1. September den Antikriegstag. Damit wird an den Einmarsch deutscher Truppen am 1. September 1939 in Polen erinnert.

„Ich – von Gott geliebt“: Diözesane Frauenwallfahrt mit Bischof Hanke

Eichstätt, 31.08.2017. (pde) – Zur Frauenwallfahrt am Samstag, 9. September, lädt der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) Diözesanverband Eichstätt nach Herrieden ein. Beginn ist um 14 Uhr an der Realschule in Herrieden (Steinweg 6). Zwischen 12.30 und 13.30 Uhr besteht für alle Interessierten die Möglichkeit, an einer Kirchenführung durch die Stiftsbasilika oder die Frauenkirche teilzunehmen.

Nach der Begrüßung um 13.45 Uhr startet die Wallfahrt auf dem kurzen und barrierefreien Weg zur Stiftsbasilika St. Vitus und St. Deocar in Herrieden. Um 15 Uhr feiern die Gläubigen dort einen Pontifikalgottesdienst mit Bischof Gregor Maria Hanke. Mitzelebranten sind KDFB-Diözesanbeirat Dekan Wolfgang Hörl sowie geistliche Beiräte der Frauenbund-Zweigvereine. Anschließend besteht die Möglichkeit zur Begegnung in den Räumen der Realschule.

Die Wallfahrt steht unter dem Motto „Ich – von Gott geliebt“. Auf den Spuren des heiligen Deocar sollen sich die Teilnehmer von der deutschen Übersetzung des Namens Deocar (= „von Gott geliebt“) inspirieren lassen und Impulse für ihr Leben im Glauben entdecken. An einzelnen Wegstationen halten die Wallfahrer inne und nehmen anhand von Kurztexten und Bibelstellen sowie im gemeinsamen Singen und Beten das Leben des heiligen Deocar in den Blick. Für die Pilger besteht die Möglichkeit zu einem kleinen Mittagsimbiss an der Realschule oder zum Mittagstisch in den Ortsgaststätten. Die Zweigvereine bittet der Frauenbund um Teilnahme mit Fahnen und Banner.

Die Wallfahrt findet in Kooperation mit der Frauenpastoral im Bistum Eichstätt statt.Weitere Informationen und Anmeldung bei der KDFB-Geschäftsstelle in Eichstätt, Tel. (08421) 50-674, E-Mail: info(at)frauenbund-eichstaett(dot)de sowie unter www.frauenbund-eichstaett.de.

Sternsinger sammelten über eine Million Euro im Bistum Eichstätt

Eichstätt, 01.09.2017. (pde) – Bei der Aktion Dreikönigssingen 2017 haben die Sternsinger im Bistum Eichstätt 1.078.146,78 Euro gesammelt. Das sind rund 56.000 Euro mehr als im Vorjahr. Mit den Spenden werden Projekte und Hilfsprogramme für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt. Die Hälfte des im Bistum Eichstätt gesammelten Geldes reserviert das Kindermissionswerk in Aachen in Form der Direktpartnerschaft für Kinderprojekte der Partnerdiözese Poona sowie der aus Poona hervorgegangenen Diözesen Nashik und Sindhudurg in Indien. Bundesweit sammelten die Sternsinger Anfang 2017 rund 46,8 Millionen und damit 550.000 Euro mehr als im Vorjahr.

Die Diözese Eichstätt war erstmals Gastgeber der bundesweiten Aktionseröffnung der Sternsinger, die jährlich wechselnd ein anderes Bistum ausrichtet. Rund 2200 Sternsinger haben in Neumarkt in der Oberpfalz den Auftakt zur Aktion Dreikönigssingen 2017 mit den Bischöfen Gregor Maria Hanke (Eichstätt), Dr. Rudolf Voderholzer (Regensburg), Dr. Stefan Oster (Passau) und Dr. Thomas Dabre (Poona) gefeiert.

Die nächste Sternsingeraktion in der Diözese Eichstätt ist bereits in Vorbereitung. Mit einem Videowettbewerb wollen das Bischöfliche Jugendamt, das Referat Weltkirche des Bischöflichen Ordinariates und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) drei Gruppen ermitteln, die im nächsten Jahr beim Bundespräsidenten auftreten dürfen. Jedes Jahr empfängt der jeweils amtierende Bundespräsident rund um den 6. Januar Sternsinger aus einer deutschen Diözese. Im Januar 2018 sind erstmalig Kinder aus dem Bistum Eichstätt eingeladen, die mehr als 300.000 deutschen Sternsinger beim Staatsoberhaupt zu vertreten. Einsendeschluss für den Videowettbewerb ist am 15. September. Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen und Anmeldung über www.bistum-eichstaett.de/sternsinger.

Auszubildende gestalten Erinnerungsstätte in ehemaliger Erstaufnahmeeinrichtung Maria Ward

Eichstätt, 04.09.2017. (pde) – Auszubildende der Deutschen Post gestalten am Donnerstag, 7. September, im Garten der ehemaligen Erstaufnahmeeinrichtung Maria Ward am Residenzplatz in Eichstätt einen Erinnerungsort. Er soll zeigen, dass das Gebäude für ein paar Jahre Unterkunft und Zufluchtsort für geflüchtete Menschen war. Bischof Hanke hatte das diözesane Gebäude vor drei Jahren zu diesem Zwecke mietfrei zur Verfügung gestellt. Die Einweihung der Erinnerungsstätte findet mittags statt.

An der Aktion beteiligen sich rund 20 Geflüchtete, die im Landkreis Eichstätt leben. Sie treffen sich mit den Auszubildenden der Deutschen Post am Vormittag im Garten des Maria-Ward-Gebäudes. Idee ist die gemeinsame Gestaltung eines Erinnerungsortes, zum Beispiel in Form von Stolpersteinen. „Die Geflüchteten, die hier für einen gewissen Zeitraum zusammen waren, kamen aus verschiedenen Ländern, über unterschiedliche Wege, kannten sich vorher nicht, und hatten doch alle die eine Hoffnung auf ein Leben in Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit. An diese Menschen und ihre Hoffnungen soll mit kreativen Ideen erinnert werden“, sagt Cordula Klenk, Referentin Flüchtlingshilfe der Malteser des Bistums Eichstätt, die die Aktion mitveranstalten. Die endgültige Entscheidung, was realisiert wird, treffen die Auszubildenden im Rahmen der Projektwoche, an der sie vom 4. bis 8. September auf Schloss Pfünz teilnehmen. Das Thema ist Antidiskriminierung mit dem Schwerpunkt mit geflüchteten Menschen zusammenzuarbeiten.

Der Projekttag findet in Kooperation mit dem Referat Flüchtlingshilfe und Integrationsdienste des Malteser Hilfsdienstes e.V. und der Caritas im Bistum Eichstätt statt.

Programm der Katholischen Erwachsenenbildung zum Reformationsgedenken im 2. Halbjahr 2017

Eichstätt, 30.08.2017. (pde) – Rund 40 Veranstaltungen zum Gedenken an den Beginn der Reformation vor 500 Jahren bietet die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) im Bistum Eichstätt von September 2017 bis Januar 2018 an. Das Programm des Diözesanbildungswerkes und der Kreisbildungswerke umfasst Vorträge, Bibelseminare, Einkehrtage, ökumenische Gesprächsrunden, Studienfahrten und Filmvorführungen. Es soll dazu beitragen, „das eigene Wissen über die Reformation zu erweitern, aber auch die Konfessionen miteinander ins Gespräch zu bringen, um die unterschiedlichen Lehren zu verstehen, die Gemeinsamkeiten zu vertiefen und so die Ökumene weiter zu entwickeln“, heißt es im Vorwort.

„Erfreulich ist es, dass nicht wenige Veranstaltungen in ökumenischer Verbundenheit durchgeführt werden“, sagt Dr. Ludwig Brandl, Diözesanbeauftragter für Erwachsenenbildung und Leiter der Abteilung Bildung/Apostolat im Bischöflichen Ordinariat Eichstätt. Bereits im ersten Halbjahr 2017 hatte die Katholische Erwachsenenbildung im Bereich des Bistums Eichstätt mehr als 50 Veranstaltungen zum Reformationsgedenken angeboten.

Eine Terminübersicht sowie weitere Informationen zum Reformationsgedenken im Bistum Eichstätt sind unter reformationsjahr.bistum-eichstaett.de abrufbar.

Bewährtes und Neues: Veranstaltungsprogramm am Kloster Heidenheim

Eichstätt/Heidenheim, 30.08.2017. (pde) – Große Teile des ehemaligen Benediktinerklosters Heidenheim sind derzeit hinter Bauzäunen versteckt. Trotzdem – oder gerade deshalb – zeigt das Klosterteam auch in der heißen Bauphase Präsenz. Das Halbjahres-Programm 2017/2018 soll dabei auch zum Aushängeschild für die ökumenische Bildungs-, Begegnungs- und Dokumentationsstätte werden, die am Kloster entsteht. Kulturliebhaber, Wissenshungrige und Menschen, die Geist und Seele in Schwung bringen oder sich für eine Weile in die Stille eines mittelalterlichen Klosters zurückziehen wollen – sie alle werden mit dem neuen Programm angesprochen, hofft Bildungsmanagerin Dr. Anne Müller gemeinsam mit dem Team.

Zu denen, die mithelfen das geistliche Leben am Kloster neu zu beflügeln, gehört Pfarrer Frank Zelinsky, Rektor des Pastoralkollegs Neuendettelsau. Er lädt am Samstag, 16. September, zu einem „Schnuppertag“ mit Naturexerzitien ein. Dabei können die Teilnehmer in der reizvollen Umgebung des Klosters uralte Zugänge zur Schöpfung neu kennenlernen. „Die Bibel – wen juckt die noch?“ – diese provokante Frage greift das diesjährige Heidenheimer Fest der Ökumene am Samstag, den 23. September, mit einer Reihe von Workshops auf. Zu Gast sind Regionalbischöfin Gisela Bornowski und Bischof Gregor Maria Hanke. Sie berichten über ihre persönlichen Erfahrungen und Zugänge zur Heiligen Schrift. Feste Anker in der Rubrik „Geistliche Leben“ bilden die Abendgebete mit gregorianischen Gesängen an jedem ersten Mittwoch des Monats, die Ökumenische Nacht der Lichter mit Gesängen aus Taizé am Freitag, 17. November, oder die Abende mit meditativem Tanz. Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind eingeladen, auf dem Jakobsweg zu pilgern oder auf dem Ökumenischen Pilgerweg den Spuren der Klostergründer Willibald, Wunibald, Walburga und Sola zu folgen.

An die Reformationszeit erinnern die beiden gemeinsam mit dem Diözesanbildungswerk Eichstätt veranstalteten Reihen „Forum Ökumene“ und „Heidenheimer Abendvorträge zur Klosterkultur“. Höhepunkt ist ein öffentliches Festsymposium zur Geschichte der Reformation am Kloster Heidenheim am Mittwoch, den 18. Oktober. Der ehem. Heidenheimer Dekan Werner Kugler, der Journalist und Kirchenhistoriker Klaus Kreitmeir, der Historiker Wolfgang Osiander, und der Architekt Hans-Heinrich Häffner gehen dabei der Frage nach: Was geschah in der Region, auf dem Hahnenkamm, und vor Ort am Kloster Heidenheim in den 100 Jahren nach 1517? Welche Schriftquellen, Bauwerke und Denkmäler sind aus dieser Zeit erhalten? Wovon erzählen sie? Am Mittwoch, dem 15. November, wird mit dem Vortrag „Martin Luther und die Juden“ ein eher dunkles Kapitel der reformatorischen Bewegung aufgeschlagen. Der Theologe und Kirchenhistoriker Dr. Axel Töllner geht Luthers ausgeprägter Judenfeindlichkeit auf den Grund und stellt dar, wie Äußerungen des Reformators noch von Vertretern des Nationalsozialismus instrumentalisiert worden sind.

Zu den etablierten Heidenheimer Säulen gehört die Reihe „Natur und Gesundheit im Jahreskreis“. Zum Auftakt der Herbstsaison findet am Dienstag, 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit) der botanische Spaziergang „Weißdorn, Schlehe & Co“ statt. Die Heilpraktikerin Heike Klischat lädt dabei zu einem Ausflug in die Welt der heimischen Wildgehölze ein, wobei sie die Bedeutung verschiedener Wildfrüchte für Hausapotheke und Küche erklärt.

Auch kulturell ist am Kloster wieder Einiges geboten. Dazu gehören „Kino im Kloster“ mit dem Spielfilm „Katharina Luther“ am 25. Oktober oder auch die Aufführung der Bach’schen H-moll-Messe durch den Kammerchor Fränkisches Seenland am Sonntag, 29. Oktober, im Münster. Das ehemalige Benediktinerkloster und Münster St. Wunibald selbst kann an den Sonntagen des 3., 10. und 17. September bei öffentlichen Führungen, die 15 Uhr beginnen, erkundet werden.

Zahlreiche weitere Veranstaltungen am Kloster sind im neuen Programmheft aufgeführt. Es liegt in Eichstätt im Bischöflichen Ordinariat, im Dom und im Klosterladen der Abtei St. Walburg aus. Elektronisch ist es unter www.kloster-heidenheim.eu abrufbar.

„Wählt Menschlichkeit“: Caritas-Kampagne zur Bundestagswahl

Eichstätt, 30.08.2017. (pde) – Der Caritasverband für die Diözese Eichstätt ruft im Vorfeld der Bundestagswahl am 24. September zur Teilnahme an der bundesweiten Kampagne „Wählt Menschlichkeit“ auf. Damit setzt sich der Wohlfahrtsverband für christliche Grundwerte im Wahlkampf ein. Die Caritas lädt Pfarrgemeinden, Einrichtungen und jeden Einzelnen ein, sich an der Aktion zu beteiligen. „Ich sehe darin vor allem für junge Menschen eine gute Gelegenheit, sich zu informieren und eigene Meinungen einzubringen“, sagt der Eichstätter Caritasdirektor Franz Mattes mit Verweis auf den Kampagnenauftritt unter www.waehltmenschlichkeit.de. Wer sich lieber auf klassischem Wege informieren will, kann das aktuelle Caritas-Magazin „Sozialcourage“ beim Eichstätter Diözesanverband beziehen. Auch dieses widmet sich zum Großteil der Kampagne.

„Wir wollen Menschen erreichen, die noch unentschlossen sind, ob sie zur Wahl gehen. Und wir wollen zum Nachdenken anregen, was den Wert einer offenen Gesellschaft ausmacht“, begründet der Präsident des Deutschen Caritasverbandes, Prälat Dr. Peter Neher, die Initiative. Gerade in Zeiten von Populismus, so Neher, sei es wichtig, Stellung zu beziehen. Dabei ruft die Caritas nicht dazu auf, eine bestimmte Partei zu wählen, wohl aber Menschlichkeit als entscheidendes Kriterium bei der Wahl zu berücksichtigen. Im Internetauftritt zur Kampagne finden sich Informationen und Grafiken, die dazu einladen, eigene Kenntnisse oder Vorurteile mit der Wirklichkeit abzugleichen. Als Themen für mehr Menschlichkeit werden konkret Arbeit, Europa, Migration/Integration, soziale Gerechtigkeit und Bildung aufgegriffen.

Die Herausforderungen und Ziele für eine menschliche Gesellschaft sind auch das Titelthema des Herbstmagazins „Sozialcourage“. Dort werden zudem Beispiele gegeben, wie Menschen durch vorbildliches Engagement im Alltag „Menschlichkeit wählen“. Das Magazin gibt es – in Einzelexemplaren – kostenfrei beim Caritasverband Eichstätt, Residenzplatz 14, 85072 Eichstätt, Tel. (08421) 50-901, E-Mail: zentrale(at)caritas-eichstaett(dot)de.

Giulia Biagetti gestaltet Samstagskonzert im Eichstätter Dom

Eichstätt. (pde) – Die italienische Organistin Giulia Biagetti ist am Samstag, 9. September, im Eichstätter Dom zu Gast. In der Reihe der Orgelmatineen spielt sie um 11.30 Uhr an der Domorgel. Giulia Biagetti ist Organistin der Domkirche in Lucca und Leiterin der „Cappella Santa Cecilia“ an der Kathedrale in Lucca. Neben ihrer Tätigkeit als Musikdozentin und als künstlerische Leiterin von Konzertveranstaltungen ist sie immer wieder als Solistin auf Konzertreisen in Italien und in anderen europäischen Ländern zu hören. In Eichstätt und Ingolstadt hat sie bereits mehrmals Konzerte gestaltet. Bei dem Samstagskonzert im Eichstätter Dom spielt sie Werke des 1956 verstorbenen französisch-amerikanischen Komponisten René Louis Becker.

Die Orgelmatineen im Eichstätter Dom bieten während der Sommermonate jeweils eine halbe Stunde am Samstagvormittag Gelegenheit zum Innehalten. Der Eintritt zu den Konzerten ist frei, Spenden sind erwünscht. Konzertbesucher finden bis 11.30 Uhr Einlass im Vorraum zum Willibaldschor. Weitere Informationen unter www.eichstaetter-dommusik.de.

„Konflikte friedlich lösen“: Katholische Morgenfeier mit Domvikar Kürzinger im Bayerischen Rundfunk

Eichstätt, 04.09.2017. (pde) – Domvikar Reinhard Kürzinger, Rundfunkbeauftragter der Diözese Eichstätt, gestaltet die Katholische Morgenfeier am Sonntag, 10. September, im Bayerischen Rundfunk. Das Thema lautet „Konflikte friedlich lösen“. Wie das geht, erläutert Kürzinger anhand eines Textes aus dem Matthäusevangelium und gibt dazu Tipps von Heiligen. Die Sendung wird von 10.05 Uhr bis 10.35 Uhr im ersten Hörfunkprogramm (Bayern 1) ausgestrahlt.

Neue Auszubildende im Bischöflichen Ordinariat und bei der Caritas

Eichstätt, 01.09.2017. (pde) – Insgesamt elf Jugendliche haben ihre Ausbildung beim Bischöflichen Ordinariat und dem Caritasverband für die Diözese Eichstätt begonnen. Acht von ihnen werden zu Kaufleuten für Büromanagement und drei zu Fachinformatikern ausgebildet. In ihrer Ausbildungszeit werden sie in den verschiedenen Dienststellen des Ordinariates und der Caritas arbeiten.

An ihrem ersten Arbeitstag, am Freitag, 1. September, erhielten die Berufseinsteiger einen Überblick über die Struktur der Diözese Eichstätt und des Ordinariats sowie eine Führung durch die Gebäude und Informationen zum Ablauf der Ausbildung. Insgesamt werden derzeit 35 Jugendliche in den Ausbildungsbetrieben Bischöfliches Ordinariat und Caritasverband ausgebildet. Weitere Informationen unter www.bistum-eichstaett.de/ausbildung.

Bezirkstage des Katholischen Deutschen Frauenbundes an elf Orten im Bistum

Eichstätt, 04.09.2017. (pde) – Der Diözesanverband Eichstätt des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) lädt alle Frauen aus dem Bistum im September und Oktober zu seinen jährlichen Bezirkstagen an elf Veranstaltungsorten ein. Orientiert am bundesweiten KDFB-Schwerpunktthema für die Jahre 2017 und 2018 „selbst-bewusst-offen“ referiert Barbara Bruns, Trainerin und Beraterin für Umgangsformen und Image aus Wolnzach, zum Thema „Souverän auftreten und wirken“. Darüber hinaus erhalten die Teilnehmerinnen wie gewohnt Materialien und Informationen zu den Aktionen und Projekten des KDFB auf Bundes-, Landes- und Diözesanverbandsebene. Beginn der Bezirkstage ist jeweils um 19.30 Uhr (außer Bezirk Schwabach und Kastl). Eingeladen sind alle Interessierten.

Die Veranstaltung für den Bezirk Neumarkt findet am Montag, 18. September, im Bürgerhaus Neumarkt statt (Fischergasse 1). Der Bezirkstag für Herrieden ist am Donnerstag, 21. September, im Pfarrsaal in Wassertrüdingen (Rosenstraße 7). Der Bezirk Wemding kommt am Dienstag, 26. September, im Haus St. Walburg in Monheim zusammen (Kirchstraße 18). Die Frauen des Bezirks Velburg treffen sich am Donnerstag, 28. September im Katholischen Pfarrheim in Seubersdorf (Kirchstraße 9). Der Bezirk Ingolstadt kommt am Donnerstag, 5. Oktober, im Katholischen Pfarrheim in Buxheim zusammen (Kirchenring 13). Die Veranstaltung für den Bezirk Schwabach findet am Samstag, 7. Oktober, im Katholischen Pfarrheim in Veitsaurach statt (neben der Kirche). Der Bezirkstag beginnt hier bereits um 16 Uhr. Der Bezirkstag für Eichstätt ist am Dienstag, 10. Oktober, im Gasthaus Herzner in Schernfeld (Eichstätter Straße 10). Die Frauen des Bezirks Weißenburg treffen sich am Mittwoch, 11. Oktober, im Katholischen Pfarrheim in Stirn (Hauptstraße 18). Der Bezirkstag in Hilpoltstein findet am Mittwoch, 18. Oktober, im Katholischen Pfarrheim in Meckenhausen statt (Meckenhausen E4). Die Veranstaltung für den Bezirk Kastl beginnt am Donnerstag, 19. Oktober, bereits um 19 Uhr im Jugendheim in Kastl (Neumarkter Straße 14). Der Bezirk Beilngries kommt am Mittwoch, 25. Oktober, im Gasthaus Krone in Beilngries zusammen (Hauptstraße 20).

Weitere Informationen in der KDFB-Geschäftsstelle, Telefon (08421) 50-674, E-Mail info(at)frauenbund-eichstaett(dot)de sowie unter www.frauenbund-eichstaett.de.

„Gemeinsam Kirche sein“: Schiffswallfahrt am 7. Oktober auf dem Brombachsee

Eichstätt/Ramsberg, 04.09.2017. (pde) – „Werft das Netz aus – im Vertrauen auf Christus“: Unter diesem Motto lädt die Diözese Eichstätt zu einer Schiffswallfahrt am Samstag, 7. Oktober, auf dem Brombachsee ein. Beginn ist um 9.30 Uhr an der Schiffsanlegestelle Ramsberg bei Pleinfeld. Mit dem Thema nimmt die Schiffswallfahrt auch Bezug auf das Dokument der Deutschen Bischöfe „Gemeinsam Kirche sein“. Den Abschluss bildet nach der Seerundfahrt eine Andacht an der Jakobuskapelle bei Ramsberg.

Veranstaltet wird die Schiffswallfahrt „von und mit Menschen mit und ohne Behinderung“ vom Referat Behindertenpastoral, der Wallfahrts- und Tourismuspastoral sowie dem Diözesanrat der Katholiken im Bistum Eichstätt zusammen mit dem Bischöflichen Dekanat Weißenburg-Wemding. Bahnreisende aus Pleinfeld werden um 9.22 Uhr am Bahnhof Ramsberg mit einem Bus abgeholt. Die Auffahrt zur Jakobuskapelle ist mit Kleinbus möglich. Für den Transport von Rollstuhlfahrern stehen spezielle Fahrzeuge bereit. Für Brotzeit und Getränke an der Kapelle ist gesorgt. Die Teilnahme an der Wallfahrt ist kostenlos. Weitere Informationen im Bischöflichen Ordinariat Eichstätt unter Telefon (08421) 50-615.