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Übersicht der interessantesten Anträge für den Innovationsfond

Anträge im 2. Halbjahr 2020

Berührungsloser Weihwasserspender – Pfarrverband Jura – Anlautertal
Die Firma Schmauser und Müller Metalltechnik in Preith hatte die Idee dazu und brachte in enger Abstimmung mit Pfarrer Trollmann die Entwicklung dieses High-Tech-Gerätes ins Rollen. Aus dem Bischöflichen Ordinariat kamen Anregungen, wie ein Weihwasserspender erschaffen sein sollte, um den liturgischen Ansprüchen der Kirche zu genügen, und wie dieser sich auch als sakraler Gegenstand in die Gotteshäuser einfügen soll. Das Modell fand mittlerweile auch in zahlreichen anderen Pfarrverbänden und weit über die Bistumsgrenzen hinaus großen Zuspruch.

Sonntagsbriefe / Allerheiligen to go / Kinderbibel-Tag light – Pfarrverband Eichstätt
Aufgrund der Corona - Pandemie können verschiedene Aktivitäten nicht mehr wie gewohnt stattfinden. Auch der Kontakt zu den Gemeindemitgliedern ist doch teils sehr eingeschränkt möglich. Die Sonntagsbriefe sollten für Menschen sein, die keinen funktionierenden Internetanschluss mit den passenden Geräten haben. Diese wurden wöchentlich von Dompfarrer Blomenhofer erstellt und von ehrenamtlichen ausgetragen. Der Kinderbibel-Tag light wurde auch aus der Not heraus mit jeweils weniger Kinder und im Freien mit interessanten Gestaltungsmöglichkeiten veranstaltet. Auch Allerheiligen stellte eine Herausforderung dar. Dies wurde mit Weihwasser to-go für die individuelle Gräbersegnung einfach aber doch sehr effektiv ermöglicht.

Illumination von Kirchen, Pfarrheimen und Gottesdienstorten auf Plätzen und Orten im Pfarrverband Pfarrverband Nürnberg Süd–West
Hier wurde seit Beginn des Lockdowns beobachtet, dass die Menschen „Kirche“ mit allen Sinnen wahrnehmen und dass diese Sinneswahrnehmungen elementar wichtig sind, um gestärkt aus der Kirche und/oder Gottesdienst ins Leben zurück zugehen. Es wurden LED-Strahler angeschafft, die bei Abendgottesdiensten, Sonntagsgottesdiensten aber auch natürlich für besondere Projekte eingesetzt werden,wie z.B. am Hl. Abend in den Kirchorten und Stadtteilen.

Um Gottes Willen…! JONA und der Weg nach Ninive – ein szenisches Konzert – Dekanat Weißenburg-Wemding
Die Geschichte des Propheten Jona wird auf der Grundlage der CD als szenisches Konzert für Aufführungen erarbeitet, einstudiert und aufgeführt. Szenische Konzerte sind musikalischer als jedes Theater, szenischer als jedes Konzert. Eine Szene findet mit minimalen Einsatz von Requisiten statt. Dahinter agiert – für den Zuschauer sichtbar – das Orchester live zum Geschehen. Der Prophet, eingeschlossen im Bauch des Walfisches: Die Jonageschichte aus dem Alten Testament greift die Erfahrung des „Lockdown“ als spannende Erzählung auf und bekommt in der aktuellen Pandemie eine neue Bedeuutung. Dieses Projekt wird zusätzlich noch gefördert von der Stiftung des bayerischen Kulturfonds (Kultusministerium).

Kapellenweg zwischen den Dörfern im Pfarrverband Hilpoltstein verbunden mit einer Gottesdienstreihe
Der Pfarrverband ist geprägt von kleineren und größeren Dörfern mit Pfarrkirchen, Filialkirchen und 20 Kapellen. Viele davon führen ein Schattendasein. Durch die Initiierung eines monatlichen Kapellenweges mit Gottesdienst sowie einer Verstetigung durch Hinweistafeln, Sitzbänken und der Beschilderung eines Kapellenradweges soll die Bedeutung der Orte und ihrer Kapellen gehoben werden. Gleichzeitig werden die verschiedenen Kirchorte im Pfarrverband dadurch miteinander vernetzt. Sind es doch teils einfach Bauwerke, meist er einzige öffentliche Raum, die aber von einer tiefen Frömmigkeit seiner Erbauer erzählen. Dieses Projekt soll in Kooperation mit der Stadt Hilpoltstein, dem Museum- und Heimatverein Hilpoltstein und den Aufhof-Werkstätten der Rummelsberger Diakonie verwirklicht werden.

Neue Gebetsformen – Pfarrei Gerolfing
‚Sundy Evening‘ und Praise and Pray‘ und die damit verbundene technische Ausstattung: Die Pfarrjungend hat sich von der HOME Church in Salzburg inspirieren lassen in der sie vor Ort ein Wochenende als Gast verbracht haben und das hier seit einigen Jahren erfolgreich läuft. In Gerolfing wird der Sunday Evening mit tollem Worship, guter Lehre, einer Gebetszeit und der Eucharistiefeier angeboten. Zusätzlich mit weiteren Impulsen wird noch ‚Praise and Pray‘ gemacht. Für diese neuen Formen und natürlich auch für Predigten und anderweitigem Verwendungsmöglichkeiten kann anschaulich auf entsprechendem technischem Arbeitsmittel Präsentationen und einfache Inhalte geteilt werden.

Medienpädagogik und Kirche in der Kinder- und Jugendarbeit Kath. Jugendstelle Herrieden
Das Glaubenszeugnis von jungen Heiligen erlebbar machen, wie es sich Papst Franziskus in seinem Schreiben (Christus Vivit Nr. 50) gewünscht hat. Die soll in Kurzfilmen mit der Lebensgeschichte von z.B. von Franz von Assisi, Mutter Teresa, Don Bosco nacherzählt, medial aufbereitet und digital für die sozialen Medien zur Verfügung gestellt werden. Kirche soll somit medial in den Fokus der Gesellschaft gerückt und Heilige als Vorbilder in Kurzfilmen vorgestellt werden.

Anträge im 1. Halbjahr 2020 (Durschführung ab dem 2. Halbjahr)

„Kisi Club“ - Münsterpfarrei Ingolstadt
Kisi ist die Abkürzung von „Kinder singen“, ein geschütztes Format mit Ursprüngen in Österreich. Der Ansatz ist die Kombination der Sinne, die durch Kisi angesprochen werden. Gruppenstunden vorkonzipiert oder auch selbst gestaltet vor allem im Hinblick auf die Mitgestaltung der Hl. Messe. Dahinter steht die Idee, Kinder für den Glauben zu begeistern. Hier soll eine gemeinsame Kleidung für die öffentliche Mitwirkung an den Messfeiern angeschafft werden, was auch das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken soll.

„Begegnungsmobil He-Le-We: Gemeinsam begeistert bewegt! - Pfarrverband Hepberg-Lenting-Wettstetten
Die Idee des „Ape-Projektes“ ist bei einem Workshop der Pfarrgemeinderäte des Pastoralraums Hepberg, Lenting und Wettstetten entstanden. Drei Pfarreien möchten mit einem APE-Mobil zusammen Familienpastoral an den ungewöhnlichsten Orten leisten. Ein Projekt, welches jede Pfarrei für sich alleine nicht umsetzen könnte. Jede der Pfarreien profitiert von der anderen. Mit diesem gemeinsamen Projekt werden viele weitere gemeinsame Ideen entstehen. Weg von der einladenden, wartenden Kirche, hin zur Kirche, die sich zu den Leuten bewegt – und das mit einer Ape! Wir möchten auf Menschen zugehen. Denn Kirche ist da, wo Menschen leben. Auf Spielplätzen, im Park, am Fußballplatz, bei Festen, bei Seniorenveranstaltungen, mitten in Hepberg, Lenting und Wettstetten. Ungezwungene und lockere Gespräche führen, gemeinsam einen Kaffee trinken, über „Gott und die Welt“ reden, zuhören, mitfühlen, trösten, Herzlichkeit spüren, willkommen fühlen oder Gedanken austauschen. Das ist Seelsorge mitten im Leben der Menschen. Das bedeutet „miteinander Kirche sein“ und vor allem „miteinander Kirche leben“!

„Jona – Hör-, Musik- und Singspiel“ - Dekanat Weißenburg-Wemding in Kooperation mit dem Pfarrverband Pleinfeld und der KEB Weißenburg-Gunzenhausen    
Die Geschichte des Propheten Jona wird als Hör- u. Singspiel für eine CD-Produktion mit selbstkomponierter und arrangierter Musik aufgenommen. Später kann sie in verschiedenen Einrichtungen wie den Kindergärten oder Schulen als „Musik-Theater-Stück“ aufgeführt werden. Ziel des Projekts ist, den Einrichtungen Hilfestellungen zur Verarbeitung von Corona-Erfahrungen zu geben. Musik stiftet Gemeinschaft und Begegnung.

Corona-Direkt-Anträge

St. Anton Ingolstadt

1. „Spirituelle Impulse im Kuvert“ verteilt an alle Haushalte im PV in der Zeit als alle Kirchen geschlossen waren. Es werden wöchentlich Kurverte mit Vorschlägen zur Gestaltung eines Wortgottesdienstes und geistliche Impulse verteilt. Zur Osterzeit wurde zudem noch eine CD mit der Aufnahme der Osternachtsliturgie von 2010 verteilt, die im BR übertragen wurde.

2. „Ermutigung für dich“: Unter diesem Motto wurden Plakate und Banner angeschafft, die am Vorplatz Pfarrkirche auf sich Aufmerksam machen. Mit wechselnden Texten und passenden Bibelversen sollen Sie in dieser schwierigen Zeit Trost sein. Natürlich soll auch die Neugier geweckt werden, was es in der Pfarrei für Angebote gibt.

3. Fotoausstellung und virtuelle Kirchenbesichtigung: Am 11. April 1945 wurde die Kirche St. Anton bei der Bombardierung des Hauptbahnhofes fast völlig zerstört; Pfarrer Kaplan und Ordensschwestern kamen darin ums Leben. Aus Anlass des 75jährigen Jahrestages war eigentlich geplant, am Palmsonntag eine Menschenkette um die Kirche zu bilden als Zeichen für Zusammenhalt, Verständigung und Frieden. Begleitend wurde eine Fotoausstellung entwickelt, um zu zeigen, welch großartige Leistung der Wiederaufbau in nur zweieinhalb Jahren war. Somit wurde die Fotoausstellung zwar unabhängig von „Corona“ initiiert, gewann aber durch die Situation, an enormer Bedeutung für die Gläubigen. Die Menschenkette gab es natürlich nicht.

St. Sebald Schwabach

„In Corona-Zeiten als Ostergabe kleine Fläschchen mit Weihwasser“: An Ostern wurde das „Weihwasser-Osterwasser“ in Fläschchen abgefüllt, schön beschriftet und an die Gläubigen weitergegeben. (Vor die Haustüre)

Pfarrverband Beilngries

„Ein Licht leuchtet – Ostern 2020“: Die Gemeindemitglieder bekamen einen Brief ihres Pfarrers verbunden mit einem Segensspruch für die Speisenweihe und eine Osterkerze vor die Haustür gestellt. Dieses     wurde vom Pfarrgemeinderat und den Caritassammler/-innen verteilt. Zudem wurden Flaschen mit frisch abgefülltem Weihwasser gesegnet und in der zum Mitnehmen aufgestellt.

Hofkirche Neumarkt

Ökumenisches Projekt „Oster-Wunder-Tüte:  Das Besondere an diesem Projekt war, dass es in Kooperation mit der Pfarrei St. Johannes und der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Neumarkt initiiert wurde. Somit in ganz Neumarkt. Theologisch basiert das Projekt auf der „Hauskirche“. Gläubige sollten animiert werden, das Osterfest spirituell und liturgisch in ihrem Haus zu feiern. Es wurden dafür Oster-Wunder-Tüten für Erwachsene und für Familien mit Kindern verteilt. In der schön gestalteten Papiertüte war ein Fläschchen mit Weihwasser, eine Osterkerze, das Osterevangelium, Lieder und Gebet verbunden mit guten Wünschen der Pfarrei. Speziell die Kinder bekamen noch Bastelanregungen und ein Bilderbuch.

Anträge im Jahr 2019

„Treffpunkt Bücherei“ Nürnberg Fischbach
Der TB möchte sich als Ort der Bildung von Große und Klein verbessern, und Treffpunkt der Generationen und des Austausches wachsen und den Kirchort Fischbach stärken und bereichern.

„Leben angesagt – Fastenpredigtreihe & Ausstellung“
Dekanat Weißenburg-Wemding, in der Heilig-Kreuz-Kirche in Weißenburg jeweils an den Fastensonntagen
Neben den Predigern unterscheidet sich die musikalische Gestaltung zu anderen Gottesdiensten. Gleichzeitig findet in der Kirche auch eine Kunstausstellung statt.

„Erster ALPHA-Kurs“
Pfarrei Rednitzhembach, (Hat bereits im Herbst letzten Jahres stattgefunden)

„Glaube verbindet“ – Kunstausstellung
mit Künstlern aus den beiden Pfarreien St. Augustin und St. Canisius zeitgleich.
(Hat bereits im Herbst letzten Jahres stattgefunden)

Allerseelen – Schmerzhaft schön
Pfarrkirche in Spalt, ein etwas anderes Allerseelenfest mit lyrischer Musik und Texten
(Hat bereits an Allerseelen im letzten Jahr stattgefunden)

Spiritueller Tourismus
Spirituelle Orte wie Kapellen, Wegkreuze … für den Tourismus öffentlich machen, die zum Teil auf Eichstätter sowie auf Augsburger Diözesangebiet sind.

„St. Christoph – Quelle lebendigen Wasser“
Die Pfarrei St. Christoph in Ingolstadt hat bereits ein Pastoralkonzept oder Leitlinien erarbeitet, die teils auch schon umgesetzt sind. Als sichtbares Zeichen, möchte sie vor der Kirche einen „Quellbrunnen als Quelle lebendigen Wassers“ errichten.

„Karfreitag 2020“
Ein Projekt der Jugendstelle im Dekanat Nürnberg Süd“ eine etwas andere Karfreitagsliturgie am Nürnberger Südfriedhof und in der     Aussegnungshalle

„Ankerpunkt“
Durch eine besondere räumliche Gestaltung/Beleuchtung, besonderem Inhalt mit thematischen Schwerpunkten, besonderer Musik im Wortgottesdienst teilnehmen.     
Menschwerdung Christi in Nürnberg, 21. März und 17. Oktober 2020

„Heilig Geist Weg“
Zum 50 jährigen Weihejubiläum der Pfarrei St. Elisabeth und der Filiale Ezelsdorf soll ein Weg mit verschiedenen Stationen auf freiem Feld mit Ruhebänken, Info-Säulen und Stehlen errichtet werden, die eine Verbindung der beiden Kirchenorten schaffen soll.

„Heilig Abend ist jetzt jeden 24.“
Das Projekt will an die Bedeutung des 24. als Datum für den jährlichen Besuch des Weihnachtsgottesdienstes anknüpfen. Unter Themen, die dem Kirchenjahr angepasst sind     sollen an jedem 24. unterschiedliche liturgische Formen, musikalische Gestaltungen sowie Orte verwendet werden.