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21.11.2019

Ökumenisches Benefizkonzert für die Renovierung der Grabstätte für „Sternenkinder“

Im ökumenischen Kindergrab auf dem Friedhof in Eichstätt-Rebdorf finden totgeborene „Sternenkinder“ ihre letzte Ruhestätte.

Eichstätt. (pde) –Zu einem Benefizkonzert für die Renovierung und Umgestaltung der Begräbnisstätte für totgeborene Kinder auf dem Friedhof in Rebdorf lädt das Bistum Eichstätt ein. Das einstündige Konzert findet am Sonntag, 8. Dezember, um 18.30 Uhr in der evangelischen Erlöserkirche am Leonrodplatz 2 statt. Verschiedene Musiker der Region präsentieren Vokal- und Instrumentalstücke klassischer sowie zeitgenössischer Musik.

Das Benefizkonzert findet am Tag des „weltweiten Kerzenleuchtens für verstorbene Kinder und Geschwisterkinder“ statt. In Gedenken an sie wird im Rahmen der Veranstaltung ein Licht für die totgeborenen „Sternenkinder“ entzündet. Im Anschluss an das Konzert sind die Besucher eingeladen, sich über die Thematik „Sternenkinder“, die Eichstätter Begräbnisstätte sowie deren anstehende Umgestaltung zu informieren. Das Kindergrab auf dem Friedhof der Pfarrei Rebdorf gibt es seit zwölf Jahren. Dreimal jährlich werden dort totgeborene oder kurz nach der Geburt verstorbene Kinder bestattet. Die anstehende Umgestaltung der Grabstätte erfolgt durch die Künstler Stephanie Hackl-Hofmann und Günter Lang. Die langfristige Grabpflege übernimmt die Eichstätter Stadtgärtnerei.

Die Veranstaltung ist ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Eichstätt, der Klinik Eichstätt, der evangelischen Kirchengemeinde Eichstätt und verschiedener Abteilungen, Verbände und Pfarreien aus der Diözese Eichstätt. Sie möchten mit der Aktion auf die Angebote hinweisen, die Eltern bei der Trauer um den Verlust eines totgeborenen Kindes begleiten und unterstützen.

Nähere Informationen zur Veranstaltung und zu Hilfsangeboten im Trauerfall beim Fachbereich Lebensschutz der Diözese Eichstätt unter Tel. (08421) 50-617, per E-Mail an lebensschutz(at)bistum-eichstaett(dot)de und im Internet unter www.bistum-eichstaett.de/lebensschutz.



Die Ökumene-Kommission berät den Bischof in allen ökumenischen Fragen. Darüber hinaus hat sie die Aufgabe, die Ökumene in der Diözese zu fördern, ein ökumenisches Netz aufzubauen, weltkirchliche und diözesane Dokumente in die Praxis umzusetzen, ökumenische Bildungsarbeit zu unterstützen. und den überkonfessionellen Dialog zu fördern.

Collegium Orientale

Das Collegium Orientale in Eichstätt ist eine ökumenische Einrichtung: Es ist international und interkonfessional ausgerichtet. Studierende aller orientalischen Schwesterkirchen sind eingeladen, miteinander zu studieren, zu beten und zusammen zu leben, damit in einem offenen Miteinander die Kenntnis und das Gespür füreinander wachsen kann.

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