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19.01.2013

Bistumsmedaille für Waltraud und Hans Heppner

Bischof Gregor Maria Hanke (links) verleiht die Bistumsmedaille in Silber an Waltraud Heppner (rechts) und Hans Heppner (zweiter von Rechts). Mit im Bild ist der stellvertretende Vorsitzende des Eichstätter Diözesanrates, Professor Dr. Klaus Stüwe.

Bischof Gregor Maria Hanke (links) verleiht die Bistumsmedaille in Silber an Waltraud Heppner (rechts) und Hans Heppner (zweiter von Rechts). Mit im Bild ist der stellvertretende Vorsitzende des Eichstätter Diözesanrates, Professor Dr. Klaus Stüwe.

An das Ehepaar Waltraud und Hans Heppner verlieh Bischof Gregor Maria Hanke die Bistumsmedaille in Silber im Rahmen des Neujahrsempfangs des Diözesanrates. Über Jahrzehnte hat sich das Ehepaar Heppner  für die Deutsch-Tschechische Versöhnung eingesetzt. Hans Heppner war seit 1978 Vorsitzender der Ackermanngemeinde im Bistum Eichstätt, von 1994 bis 2006 war er Vorsitzender des Sachausschusses Christliche Ostarbeit im Diözesanrat. Im Jahr 2006 übernahm seine Frau Waltraud Heppner den Vorsitz im Sachausschuss, den sie erst 2012 wieder abgab. Beide waren maßgebliche Initiatoren und Träger der Diözesanpartnerschaft zwischen den Bistümern Eichstätt und Leitmeritz/Litomerice in Nordböhmen.

Seit 1995 lädt das Ehepaar Heppner Studenten der Theologie aus Tschechien und der Slowakei, die einen Deutschkurs an der Universität Heidelberg absolvieren, im August zu sich nach Wemding ein. Daraus haben sich mittlerweile eine Vielzahl von Kontakten ergeben. Seit vielen Jahren organisiert Familie Heppner jeweils im September zusammen mit dem Sachausschuss Christliche Ostarbeit eine Wallfahrt der Vertriebenen für Versöhnung und Frieden in die Wallfahrtskirche Maria Brünnlein in Wemding.

Die Bistumsmedaille ist ein erstmals im Jahr 2011 verliehenes Anerkennungszeichen, das für herausragendes ehrenamtliches Engagement vor allem und primär auf diözesaner Ebene vom Bischof verliehen werden kann. Die Bistumsmedaille wurde von dem aus Neuburg/Donau stammenden und im Jahr 2012 verstorbenen Bildhauer Max Faller geschaffen. Sie zeigt eine Darstellung der "Dreimal wunderbaren Mutter" aus dem Ingolstädter Münster, zusammen mit den Bistumspatronen und dem pilgernden Volk Gottes, das sich unter dem Gnadenbild versammelt hat.



Die Ökumene-Kommission berät den Bischof in allen ökumenischen Fragen. Darüber hinaus hat sie die Aufgabe, die Ökumene in der Diözese zu fördern, ein ökumenisches Netz aufzubauen, weltkirchliche und diözesane Dokumente in die Praxis umzusetzen, ökumenische Bildungsarbeit zu unterstützen. und den überkonfessionellen Dialog zu fördern.

Collegium Orientale

Das Collegium Orientale in Eichstätt ist eine ökumenische Einrichtung: Es ist international und interkonfessional ausgerichtet. Studierende aller orientalischen Schwesterkirchen sind eingeladen, miteinander zu studieren, zu beten und zusammen zu leben, damit in einem offenen Miteinander die Kenntnis und das Gespür füreinander wachsen kann.

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