Mit dem Strategieprozess gegen das Finanzloch: Der Finanzbericht der Diözese für 2021
Die Diözese Eichstätt hat das Geschäftsjahr 2021 mit einem Minus von 13,7 Millionen Euro und damit um 5 Millionen kleiner als erwartet abgeschlossen.
Die Diözese Eichstätt hat das Geschäftsjahr 2021 mit einem Minus von 13,7 Millionen Euro und damit um 5 Millionen kleiner als erwartet abgeschlossen.
Im Jahr 2018 hat das Bistum Eichstätt den Finanzskandal öffentlich gemacht. Rund 60 Millionen Dollar hatte die Diözese in ungesicherte Darlehen in Amerika investiert. Nun gab es in den USA eine Einigung.
Die Diözese Eichstätt hat sich in einem Vergleich in den USA mit dem dortigen Projektentwickler geeinigt und bei der Aufarbeitung des Finanzskandals einen Durchbruch erzielt. Bischof Gregor Maria Hanke spricht von einem Meilenstein.
Thomas Hammer aus München und Msgr. Richard Distler aus Meckenhausen scheiden zum Ende ihrer regulären Amtszeit am 31. Juli aus dem Vermögensverwaltungsrat der Diözese Eichstätt aus. Als deren Nachfolger hat Bischof Gregor Maria Hanke Dominik Pillmayer, Pfarrer in Altdorf, Leinburg und Winkelhaid-Burgthann, und den noch bis 31. August amtierenden Generalvikar Pater Michael Huber ernannt.
Ralph Lutz übernimmt zum 1. Juli seine Aufgaben als Geschäftsführer im St. Gundekar-Werk in Vollzeit. Bereits seit April 2020 hatte er die Tätigkeiten in Teilzeit neben dem Amt als Baudirektor im Bischöflichen Ordinariat Eichstätt übernommen.
In seinem Wirtschaftsplan für das Jahr 2022 setzt das Bistum Eichstätt auf nachhaltige Planungen für eine Zukunft mit geringer werdenden finanziellen Mitteln. Die Immobilien- und Personalstruktur soll dabei in den nächsten Jahren auf dem Prüfstand stehen. „Trotz finanzieller Herausforderungen geht es weiter darum, Jesu Botschaft auf bewährten aber auch auf neuen Wegen zu verkünden“, sagt Amtschef Thomas Schäfers.