„Wir bauen an der Kirche mit“: Mädchen und Jungen trafen sich zu Mini-Tagen

Ministrantinnen und Ministranten beschäftigten sich bei ihren traditionellen Treffen während der Osterferien nicht nur mit den Lebensgeschichten von Petrus und Paulus, sondern erfuhren auch, wie man Blattgold herstellt. Jeweils vier Tage verbrachten sie mit den Verantwortlichen aus der Ministrantenpastoral.
Mädchen in einem Museum
Zu Besuch im Goldschlägermuseum in Schwabach.

Eichstätt/Pfünz/Schwabach. (pde) - „Gemeinsam unterwegs: auf den Spuren von Petrus und Paulus“, unter diesem Leitgedanken fanden in den Osterferien die traditionellen Mini-Tage im Jugendtagungshaus Schloss Pfünz statt. In der ersten Ferienwoche trafen sich Ministranten aus der ganzen Diözese, in Woche zwei erging eine Einladung an Ministrantinnen aus allen Teilen des Bistums. Insgesamt verbrachten 35 Jungen und 60 Mädchen jeweils vier Tage unter der Leitung von Ministrantenreferentin Kathrin Birk mit ihrem ehrenamtlichen Team der Ministrantenpastoral. Dabei unternahmen sie auch einen spannenden Trip nach Schwabach.

Neben der Möglichkeit zum gegenseitigen Kennenlernen bot das Programm Sport- und Spielzeiten sowie einen Gruppenwettbewerb. Dabei standen immer wieder Einheiten zum Leitgedanken im Mittelpunkt. Besonders die Lebensgeschichten der Apostelfürsten Petrus und Paulus und die Worte Jesu an Petrus – „Du bist Petrus, und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen“ – inspirierten die Minis, kreativ zu werden. So gestalteten sie ihren persönlichen Baustein, der symbolisch einen Felsen darstellen sollte. Am Ende wurden alle Bausteine unter Verwendung weiterer Bastel- und Naturmaterialien zu einer gemeinsamen „Kirche aus Felsen“ zusammengefügt. Die Minis erfuhren, dass jeder einzelne Baustein wichtig, wertvoll und kostbar ist. Um diese Botschaft zu vertiefen, hatten sie die Möglichkeit, ihre Kirche zu vergolden.

Ein Höhepunkt der Mini-Tage war der Ausflug nach Schwabach. Dort besuchten die Minis eine Kirche, die den Aposteln Petrus und Paulus geweiht ist, und feierten gemeinsam die Heilige Messe. Danach erkundeten sie das Goldschlägermuseum, wo sie erfuhren, wie Blattgold hergestellt wird – ein Material, das in Kirchenräumen verwendet wird und mit dem die Minis auch ihre selbst gebaute Kirche gestaltet hatten. 

Neben Morgen- und Abendimpulsen versammelten sich die jungen Leute zu gemeinsamen Messen mit Diözesanjugendseelsorger Sebastian Braun. Sie erneuerten ihr Ministrantenversprechen und erhielten zum Abschluss einen Einzelsegen. Ein besonderes Highlight für die Jungen war das Ministrieren im Eichstätter Dom bei der Chrisammesse am Montag in der Karwoche unter Leitung des Regensburger Weihbischofs Dr. Josef Graf.