„Fälle von häuslicher Gewalt sind keine Trennungskonflikte. Und als solche dürfen sie auch nicht behandelt werden.“ Das erklärt die Leiterin der Erziehungs- und Familienberatung Ingolstadt von der Caritas und Diakonie, Ulrike Foidl. Nach ihrer Erfahrung wird in der Praxis oft noch erwartet, dass Eltern auch nach häuslicher Gewalt auf „Elternebene“ miteinander kommunizieren, „doch das ist schlicht nicht möglich“. In diesen Familiensystemen müsse erst einmal Ruhe einkehren. Bernhard Löhlein berichtet. (Mitarbeit: Peter Esser)