Eichstätt. (pde) – Zur Unterstützung von Projekten des katholischen Hilfswerks missio in Myanmar und auf den Philippinen rufen die deutschen Bischöfe am Weltmissionssonntag, 26. Oktober, auf. Unter dem Leitwort „Hoffnung lässt nicht zugrunde gehen“ (Röm 5,5) greift der Sonntag der Weltmission das Motto des Heiligen Jahres auf.
Die diesjährige missio-Aktion richtet den Blick auf die Kirche in Myanmar und auf den Philippinen. In einer Welt, in der vieles ins Wanken gerät, erinnern die Projektpartner von missio an die unerschütterliche Kraft christlicher Hoffnung.
In Myanmar steht die Kirche an der Seite von Millionen Menschen, die vor Bürgerkrieg und Unterdrückung fliehen mussten. „Mit ihrer sozialpastoralen Arbeit schenkt sie den Geflüchteten Hoffnung, auch wenn die Situation ausweglos erscheint. Auf den Philippinen kämpft die Kirche gegen Armut, Unrecht und Gewalt. Sie setzt sich für Menschenrechte und die Bewahrung der Schöpfung ein, leitet Schulen in Slums und geht an die Ränder der Gesellschaft. So wird die Kirche zur Stimme der Entrechteten, die unter menschenunwürdigen Bedingungen leben“, schreiben die Bischöfe in ihrem Aufruf.
Der Weltmissionssonntag stehe für eine Welt, in der Hoffnung und Menschlichkeit stärker seien als Hass und Verzweiflung. Die Solidaritätskollekte, die in den Sonntagsgottesdiensten durchgeführt wird, „ermöglicht konkrete Unterstützung von Menschen, die sich aus dem Glauben heraus für andere einsetzen – überall dort, wo Menschen Gefahr laufen, die Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft zu verlieren“, so die Bischöfe weiter.
Der Monat der Weltmission ist die größte Solidaritätsaktion der Katholikinnen und Katholiken weltweit und findet traditionell im Oktober statt. In den bayerischen (Erz-) Diözesen und im Bistum Speyer berichten derzeit Gäste aus den Philippinen über die Arbeit der Kirche in ihrer Heimat. Ihr Engagement für Menschenrechte gilt als lebendiges Hoffnungszeichen.