Und doch verkünden wir Weisheit unter den Vollkommenen, aber nicht Weisheit dieser Welt oder der Machthaber dieser Welt, die einst entmachtet werden.
(1Kor 2,6)
In der Welt hofft das Recht auf die Kleinen.
Gottes Wort tönt in ihnen hoffend fort,
wenn ihr Glaube sie trägt und sie bleiben
achtsam, offen und lauschend vor Ort.
Ihre Kraft und ihr Mut wachsen leise.
Die Geliebten wissen um ihr Ziel.
Sie suchen ihren Weg als eine Reise
der Antwort auf den Ruf aus dem Exil.
Nicht das Jetzt und das Hier sind entscheidend.
Für den Blick in die Zukunft viel mehr
ist der Traum vom Licht richtungsweisend,
wird der Schritt in den Morgen auch schwer.
Nimm sie wahr, die Sehnsucht nach Heimat.
Halt behutsam und zärtlich die Hand.
Vertrau, höre zu, schenke Klarheit
und Freundschaft wächst dir zum Dank.
Ist der Weg in das Glück auch noch weit
oder unsicher, steinig und kalt,
vertrau, gehe los in Gelassenheit,
denn Gott in dir gibt Halt.