Eichstätt. (pde) – Zahlreiche Priester und Diakone im Bistum Eichstätt können in diesem Jahr ein Jubiläum anlässlich ihrer Weihe vor 25, 40, 50 oder 60 Jahren feiern. 14 von ihnen haben einer Veröffentlichung zugestimmt.
60-jähriges Priesterjubiläum
Bischof Joseph Schröffer spendete am 29. Juni 1966 im Eichstätter Dom das Sakrament der Priesterweihe.
Monsignore Heinrich Weiß wurde 1940 in Herrnsberg geboren und nach seiner Weihe als Kaplan in Lauterhofen eingesetzt. 1967 wechselte er nach Ingolstadt und war zunächst Präfekt und ab 1983 Direktor des Canisiuskonvikts. 1990 übernahm er die Aufgabe des Wallfahrtsrektors an der Wallfahrtsbasilika Maria Brünnlein in Wemding. Heinrich Weiß erhielt 2006 den Titel „Ehren-Capellanus der Basilika Unserer Lieben Frau von Lourdes“. Zwei Jahre später verlieh im Papst Benedikt XVI. den Titel „Kaplan seiner Heiligkeit“ (Monsignore). Seit 2014 verbringt er seinen Ruhestand in Eichstätt.
Prälat Prof. Dr. Ludwig Mödl wurde 1938 in Ingolstadt geboren und arbeitete nach seiner Weihe als Kooperator in Kipfenberg und Neumarkt/St. Johannes. 1969 wurde er für weiterführende Studien in München freigestellt. Ab 1971 leitete er als Regens das Priesterseminar in Eichstätt, ab 1987 stand er dem diözesanen Exerzitien- und Bildungshaus Schloss Hirschberg als Direktor vor. 1988 ging er nach Luzern (Schweiz), um dort als Professor zu lehren. 1992 führte ihn sein Weg zurück nach Eichstätt: Er wurde Ordinarius für christliche Spiritualität und Homiletik an der Katholischen Universität. Zusätzlich übernahm er bis 1997 die Aufgabe des Pfarradministrators in Bergen. 1996 wurde Dr. Mödl auf den Lehrstuhl für Pastoraltheologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München berufen. Nach seiner Emeritierung im Jahr 2003 wirkte er als Spiritual im überdiözesanen Priesterseminar Georgianum, München, 2007 wurde er zum Universitätsprediger an der Universitätskirche St. Ludwig in München ernannt. Als Ruhestandspriester arbeitet er im Seelsorgeteam der Pfarrei Heilig Geist in München mit.
Ludwig Mödl war Mitglied zahlreicher Arbeitskreise, Initiativen und Gremien. So arbeitete er ab 1974 im Homiletischen Arbeitskreis beim Bayerischen Rundfunk mit. Zwischen 1985 und 2003 leitete er die Arbeitsgemeinschaft für Homiletik als Vorsitzender. Ab 1997 war er zehn Jahre lang Mitglied der Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz, von 1998 bis 2003 wirkte er außerdem als Sprecher der Theologischen Arbeitsgemeinschaften im deutschsprachigen Raum. 2012 wurde er Berater der Kommission für geistliche Berufe und kirchliche Dienste (IV) der Bischofskonferenz. Außerdem beriet er wiederholt die Oberammergauer Passionsspiele in theologischen Fragen. Er gehört der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste in Wien an und ist seit 2003 im Vorstand des Vereins für Christliche Kunst in München.
Paul Hauber wurde am 10. Juli 1966 für die Diözese Rottenburg-Stuttgart zum Priester geweiht und war dort viele Jahre als Seelsorger tätig. Seinen Ruhestand verbringt er seit 2003 in Ingolstadt.
50-jähriges Priesterjubiläum
Bischof Alois Brems spendete am 26. Juni 1976 im Eichstätter Dom das Sakrament der Priesterweihe.
Der gebürtige Münchner Max-Josef Schwaiger wurde 1951 geboren und war nach seiner Priesterweihe zunächst Kaplan in Lauterhofen, Treuchtlingen und Nürnberg-Eibach. Ab 1985 betreute er die Pfarrei Büchenbach. Von 1994 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 2024 war er 30 Jahre lang Pfarrer in Gaimersheim, wo er auch seinen Ruhestand verbringt.
Prof. Dr. Heribert Hallermann wurde 1951 geboren und kommt ursprünglich aus Dortmund. Seine Kaplansjahre verbrachte er in Neumarkt und am Eichstätter Dom. 1981 wurde er zum Stadtjugendseelsorger in Nürnberg ernannt. Von 1986 bis 1992 wirkte er als Landespräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in München. Anschließend ging Heribert Hallermann nach Bonn, wo er bei der Deutschen Bischofskonferenz eine Referentenstelle für Schulseelsorge und Hochschul-/Akademikerseelsorge übernahm. 1996 begann er in Mainz ein Habilitationsstudium im Fach Kirchenrecht, das er 1998 abschloss. Heribert Hallermann lehrte als Privatdozent in Mainz, bevor er 2001 nach Beilngries ging, um das Exerzitien- und Bildungshaus Schloss Hirschberg als Direktor zu leiten. Im selben Jahr wurde er zum Ordinariatsrat ernannt. Ab 2003 lehrte er als Professor für Kirchenrecht an der Universität Würzburg, von 2009 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 2016 als Lehrstuhlinhaber.
40-jähriges Priesterjubiläum
Am 28. Juni 1986 spendete Bischof Dr. Karl Braun im Eichstätter Dom das Sakrament der Priesterweihe.
Anton Schatz wurde 1959 in Eichstätt geboren. Im Neumarkter Krankenhaus und in Ingolstadt-Ringsee übernahm er nach seiner Weihe die Ferienvertretung. Ab September 1986 war er kurze Zeit Pfarradministrator in Oberwiesenacker, danach Kaplan in Neumarkt/St. Johannes und ab 1988 im Klinikum Ingolstadt. Dort war er ab 1991 als Krankenhauspfarrer tätig. 1998 wurde Schatz Pfarrer in Nürnberg/Maria am Hauch, zusätzlich ab 2009 auch Pfarradministrator in Stein. Seit 2011 ist Schatz Seelsorger im Bereich Kinderpastoral des Bistums Eichstätt. Bis 2023 war er zusätzlich Pfarradministrator in Böhmfeld. Seitdem ist er neben seiner Tätigkeit in der Kinderpastoral auch noch Priesterseelsorger des Bistums Eichstätt. Schatz wohnt in Eitensheim und arbeitet in geringem Umfang in der Seelsorge des Pfarrverbandes Buxheim-Eitensheim mit.
Josef Mederer wurde 1958 in Jahrsdorf geboren. Nach Ferienvertretungen in Jahrsdorf und Schwarzenbruck wurde er zunächst Kaplan in Altdorf und am Ingolstädter Münster. Ab 1988 war Mederer Bischöflicher Sekretär und Domvikar und von 1994 bis 1997 Regens des Priesterseminars. Von 1997 bis 2011 war er Pfarrer in Ingolstadt-Etting und Hochschulseelsorger in Ingolstadt. Seither ist er Pfarrer der Pfarreien Spalt, Theilenberg und Großweingarten.
Martin Fuchs wurde 1959 in Neumarkt geboren. Nach Ferienvertretungen in Heideck, Penzenhofen und Leinburg war er ab September 1986 zunächst Kaplan in Berching und ab 1987 in Schwabach/St. Sebald. Nach einer kurzen Aushilfstätigkeit in Velburg übernahm er 1990 die Leitung der Pfarreien Untermässing und Großhöbing. 1992 kam noch die Pfarrei Obermässing hinzu. Im Juli 2000 wurde Fuchs Pfarrer in Heideck, Laibstadt und Liebenstadt. Von 2004 bis 2013 leitete er im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz die katholische Zirkus- und Schaustellerseelsorge für Deutschland. Seit 2014 ist er Pfarrer in Berg und Hausheim. Seit 2017 leitet er den Pastoralraum Berg, von 2018 bis 2023 war er zusätzlich stellvertretender Dekan im Dekanat Neumarkt. Seit 2018 ist er außerdem Diözesanpräses des Mesnerverbandes im Bistum Eichstätt und seit 1. Dezember 2024 Domvikar am Eichstätter Domkapitel.
Bruno Fischer wurde 1959 in Freystadt geboren. Nach Ferienvertretungen in Ingolstadt/St. Anton und Nürnberg/Zum Guten Hirten war er ab September 1986 Kaplan in Pleinfeld und ab 1987 Domkaplan in Eichstätt. 1989 wurde er zunächst Pfarradministrator und 1991 Pfarrer in Windsbach und Veitsaurach. Ab 1994 war er Mitarbeiter in der Seelsorge im Klinikum Nürnberg-Süd und Pfarrvikar in Nürnberg/Zum Guten Hirten. 1996 wechselte er als Krankenhauspfarrer ins Kreiskrankenhaus Neumarkt. 2004 kam er zurück nach Nürnberg und ist seitdem Krankenhauspfarrer im Klinikum Nürnberg-Süd.
Bereits am 16. Mai kann Professor Dr. Jürgen Bärsch sein 40-jähriges Priesterjubiläum feiern. Der Priester des Bistums Essen stammt aus Oberhausen im Ruhrgebiet. Als Kaplan war er zunächst in Bochum tätig, später engagierte er sich viele Jahre lang auch wissenschaftlich für sein Heimatbistum. Von 2003 bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 2025 war er Professor für Liturgiewissenschaft an der Katholischen Universität. Seit dieser Zeit engagiert er sich auch in der Seelsorge, vor allem an seinem Wohnort in Buxheim.
Am 15. Juni feiert Dr. Lorenz Gadient sein 40-jähriges Priesterjubiläum. Der Priester des Bistums Basel wurde 1959 in Luzern geboren und am 15. Juni 1986 in Malters bei Luzern zum Priester geweiht. Im Bistum Eichstätt ist Gadient seit November 2002, zunächst als Spiritual im Priesterseminar, ab 2003 zusätzlich als Priesterseelsorger. 2009 wechselte er als Krankenhausseelsorger ans Klinikum Ingolstadt. 2017 wurde er priesterlicher Mitarbeiter im Pfarrverband Ingolstadt/St. Josef-St. Konrad-St. Martin. Außerdem ist er seit 2023 stellvertretender Kirchenrektor an der Franziskanerkirche Ingolstadt und seit Juni 2025 Kurat des Ingolstädter Messbundes.
25-jähriges Priesterjubiläum
Bereits am 5. Mai spendete Bischof Dr. Walter Mixa im Jahr 2001 die Priesterweihe im Eichstätter Dom.
Francesco Benini wurde 1975 in Bologna (Italien) geboren. Nach seiner Priesterweihe war er zunächst Kaplan in Nürnberg und Pleinfeld. 2003 kam er nach Walting bei Eichstätt, zunächst als Kaplan, ab 2004 dann als Pfarradministrator. In dieser Zeit war er auch Diözesankurat der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) und von 2007 bis 2009 als Domvikar Mitglied im Eichstätter Domkapitel. Im Jahr 2009 übernahm er die Leitung der Pfarrei Wassertrüdingen. Ab 2011 war er außerdem Kammerer und stellvertretender Dekan des Bischöflichen Dekanates Herrieden. 2020 wechselte er nach Berching und wurde Leiter des dortigen Pfarrverbandes und Pfarrer aller Pfarreien im Pfarrverband: Berching, Holnstein, Pollanten, Staufersbuch, Waldkirchen und Weidenwang mit der Kuratie Erasbach.
Dr. Michael D. Klersy wurde 1965 in Hadamar (Hessen) geboren. Nach seiner Priesterweihe war er zunächst Kaplan in Roth und in den Nürnberger Pfarreien Altenfurt, Fischbach und Moorenbrunn. 2003 wechselte er als Kaplan nach Herrieden, Elbersroth, Neunstetten und Rauenzell. 2005 übernahm er die Leitung der Pfarreien Ellingen und Fiegenstall, zunächst als Pfarradministrator, ab 2007 dann als Pfarrer. 2012 übernahm er eine Aufgabe als wissenschaftlicher Mitarbeiter des im Oktober 2011 neu gegründeten Eichstätter Diözesangeschichtsvereins sowie einen seelsorglichen Auftrag in der Eichstätter Dompfarrei. Außerdem ist er seit 2014 Vizepostulator im Seligsprechungsverfahren für Pater Jakob Rem.
Dr. Clemens Hergenröder wurde 1962 in Nürnberg geboren. Er war in den ersten Monaten nach der Priesterweihe in der Münsterpfarrei in Ingolstadt im Einsatz. Anschließend wurde er Stadtjugendseelsorger in Nürnberg. 2003 erhielt er den Ruf als Subregens an das Bischöfliche Seminar nach Eichstätt. 2007 wurde Hergenröder zunächst Pfarrer in Ingolstadt/St. Konrad, seit 2015 auch zusätzlich Pfarrer von Ingolstadt/St. Josef. Bereits seit 2011 war er Stellvertretender Dekan im Dekanat Ingolstadt, seit 1. April 2016 ist er Dekan.