Wege der Gerechtigkeit – Stadtpilgern für Lehrkräfte in Hilpoltstein

Lehrkräfte aus der Diözese Eichstätt starteten zum Schuljahresanfang auf dem „Weg der Gerechtigkeit“ durch Hilpoltstein. An Stationen des Stadtpilgerns setzten sie sich beim Stadtpilgern mit Zusammenhalt, Respekt und Vielfalt auseinander und präsentierten eigene „Verkehrsschilder der Gerechtigkeit“ im abschließenden Gottesdienst.
Gruppenfoto der Lehrkräfte
Gruppenfoto der Lehrkräfte zum Abschluss des Stadtpilgerns in Hilpoltstein. Foto: Armin Hückl

Hilpoltstein – Bei strahlendem Sonnenschein folgten 25 staatliche und kirchliche Lehrkräfte der Einladung der Abteilung Schule und Bildung im Bischöflichen Ordinariat Eichstätt und machten sich auf den „Weg der Gerechtigkeit“. Die traditionelle Lehrerwallfahrt zum Schuljahresanfang, die seit einigen Jahren als Stadtpilgern durchgeführt wird und vom Fachbereich Schulprofil organisiert wird, führte diesmal durch Hilpoltstein.

An verschiedenen Stationen luden die Koordinatorinnen der Dialogstelle Schulpastoral die Teilnehmenden dazu ein, sich mit der Frage „Was ist eigentlich gerecht?“ auseinanderzusetzen. Das europäische Kunstprojekt „Verkehrsschilder der Gerechtigkeit“, an dem sich alle Hilpoltsteiner Schulen, das örtliche Jugendhaus und Regens Wagner Zell mit thematischen Aktionen beteiligt hatten, zog sich als roter Faden durch den spirituellen Pilgerweg. Zusammenhalt, Respekt, Gleichbehandlung und Vielfalt wurden so als Wege hin zu einer gerechteren Welt erfahrbar.

Eva Leikam und Andrea Regler motivierten die Lehrkräfte außerdem, ihr eigenes „Verkehrsschild der Gerechtigkeit“ zu gestalten und im abschließenden Gottesdienst vorzustellen. Die Eucharistiefeier, geleitet von Pfarrer Ulrich Schmidt in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer, gab den Teilnehmenden Kraft und Motivation für das neue Schuljahr – gestärkt durch Gemeinschaft und inspiriert vom Wort des Evangeliums.