Vom Überleben im Zweistromland: Gastvortrag über Geschichte und Gegenwart des Irak

Dr. Matthias Kopp rückt am Donnerstag, 11. Juni, an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt die Geschichte und die interreligiösen Beziehungen des Christentums im Irak in den Fokus.
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Dr. Matthias Kopp hält einen Gastvortrag in Eichstätt

Eichstätt - Von den biblischen Ursprüngen bis zur Gegenwart erstrecken sich die Ausführungen, die das christliche Erbe des Zweistromlandes in seiner wechselvollen wie bewegenden Geschichte beleuchten. „Vieles ist der Zerstörung preisgegeben, nicht Weniges verfällt buchstäblich, weil die Christen nach und nach den Irak verlassen. Eine zweitausendjährige Geschichte droht auszubluten“, erklärt Matthias Kopp, der seit 2009 Pressesprecher der Deutschen Bischofskonferenz ist, den Nahen und Mittleren Osten von zahlreichen Reisen kennt und im vergangenen Jahr das Buch „Iraks christliches Erbe: Vom Überleben im Zweistromland“ im Herder Verlag veröffentlicht hat. Kopps Vortrag erinnert an das historische Erbe der christlichen Tradition in einem der urchristlichsten Länder der Welt. Dafür spannt er einen Bogen von den Anfängen des Irak bis hin zu den gegenwärtigen Herausforderungen nach drei Golfkriegen und der Herrschaft des „Islamischen Staats”. Den Einsatz des Heiligen Stuhls beleuchtet er dabei ebenso wie die historische Reise von Papst Franziskus in den Irak 2021. 

Matthias Kopp studierte katholische Theologie und christliche Archäologie in Bonn, Freiburg und Rom. Im Juli 2024 wurde er an der Vinzenz Pallotti University in Vallendar zum Dr. theol. promoviert. Im März 2026 ernannte ihn die Vinzenz Pallotti University zum Honorarprofessor für Fundamentaltheologie und interkulturelle Kommunikation. Der Vortrag findet im Rahmen der Alexander-Böhlig-Gedächtnisvorlesung auf Einladung des Lehrstuhls für Theologie des Christlichen Ostens im Jesuitenrefektorium des Priesterseminars statt und beginnt um 18:30 Uhr. Eine Online-Teilnahme via Zoom ist möglich – weitere Informationen hierzu per Mail an ecsoncaspam prevention@ku.de

Quelle: Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt