Unabhängige Aufarbeitungskommission startet Umfrage bei Hauptberuflichen und Ehrenamtlichen

Konkrete Empfehlungen für den Umgang mit dem Thema sexueller Missbrauch sind das Ziel einer Studie, die die Unabhängige Aufarbeitungskommission (UAK) des Bistums Eichstätt derzeit erstellt.
Abstrakte Glastreppe in China

Pressemitteilung der Unabhängigen Aufarbeitungskommission des Bistums Eichstätt

Eichstätt – Konkrete Empfehlungen für den Umgang mit dem Thema sexueller Missbrauch sind das Ziel einer Studie, die die Unabhängige Aufarbeitungskommission (UAK) des Bistums Eichstätt derzeit erstellt. 

In diesem Rahmen sammelt die UAK gerade über eine anonyme Online-Befragung die Meinungen von Hauptberuflichen und Ehrenamtlichen des Bistums Eichstätt zur Praxis im Umgang mit sexuellem Missbrauch. Außerdem sollen mögliche Hindernisse benannt werden, die Zeuginnen und Zeugen daran hindern, sexuellen Missbrauch zu melden.  

„Eine Studie kann nur dann wirklich tragfähig sein, wenn sie sich nicht allein auf Akten oder theoretische Überlegungen stützt“, sagt Peter Grimm, Vorsitzender der UAK im Bistum Eichstätt, und wendet sich damit direkt an die Hauptberuflichen und Ehrenamtlichen. „Ihre Erfahrungen, Ihre Einschätzungen, Ihr täglicher Umgang mit den Gegebenheiten vor Ort, sind von unschätzbarem Wert.“
Durchgeführt wird die vollständig anonyme Umfrage von einem unabhängigen Meinungsforschungsinstitut. Die Auswertung wird als Teilgutachten in die Studie der UAK einfließen. Diese soll dem Bistum dann konkrete Empfehlungen an die Hand geben, die vor allem die berechtigten Interessen der Betroffenen stärker in den Blick nehmen sollen.