Eichstätt/Ingolstadt. (pde) – Sechs staatliche Religionslehrerinnen und -lehrer haben am Freitag, den 11. Juli, in der Spitalkirche in Ingolstadt die Missio canonica erhalten. Mit dieser kirchenrechtlich verbindlichen Beauftragung dürfen sie nun katholischen Religionsunterricht an Gymnasien erteilen. Die frisch ausgebildeten Lehrkräfte haben ihre zweijährige Seminarausbildung am Christoph-Scheiner-Gymnasium in Ingolstadt erfolgreich abgeschlossen und wurden in dem festlichen Gottesdienst offiziell in ihren Schuldienst ausgesandt. Die Feier wurde von den Absolventinnen und Absolventen selbst mitgestaltet und vom Eichstätter Diözesanadministrator Alfred Rottler zelebriert.
In seiner Predigt würdigte Rottler den wichtigen Beitrag des Religionsunterrichts zur Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler. Er ermutigte die neuen Lehrkräfte für ihren wichtigen Dienst an der Schule. Als sichtbares Zeichen ihrer Sendung überreichte er den Lehrkräften eine Bibel sowie die Urkunde zur Missio canonica. Markus Moder, Leiter der Abteilung Schule und Bildung im Bischöflichen Ordinariat Eichstätt, erinnerte in seinem Grußwort an die Grundsätze der Resonanzpädagogik. Er ermutigte die neuen Lehrkräfte, das Klassenzimmer als „Resonanzraum“ zu begreifen, in dem religiöses Lernen mit persönlichen Erfahrungen und Interessen der Jugendlichen verbunden wird – und so Begeisterung für den Glauben wachsen kann.
Neben Familie und Freunden nahmen auch die Schulleitung, unter anderem vertreten durch Oberstudiendirektorin Iris Jamnitzky, der Leiter des Fachseminars Katholische Religionslehre, Franz Hertle, sowie die Seminarlehrkräfte der weiteren Ausbildungsfächer und die betreuenden Religionslehrkräfte teil.