Sechs Erwachsene empfangen in Eichstätt das Sakrament der Firmung

Diözesanadministrator Alfred Rottler: „Unsere Begabungen wurzeln im Heiligen Geist“.
Gruppenbild der Firmbewerberinnen und Firmbewerber, der Heimatpfarrer und Diözesanadministrator Alfred Rottler vor dem Altar in St. Walburg.
Die Firmbewerberinnen und Firmbewerber mit ihren Heimatpfarrern und dem Firmspender, Diözesanadministrator Alfred Rottler (Mitte).

Eichstätt. (pde) – Sechs Erwachsene aus verschiedenen Teilen der Diözese Eichstätt haben in der Kloster- und Wallfahrtskirche St. Walburg in Eichstätt das Sakrament der Firmung empfangen. Nach einer intensiven Zeit der Vorbereitung spendete ihnen Diözesanadministrator Alfred Rottler die Firmung in einem feierlichen Gottesdienst.

Die Firmbewerberinnen und Firmbewerber im Alter zwischen Anfang 20 und Ende 60 hatten ganz unterschiedliche Beweggründe, sich als Erwachsene firmen zu lassen: Manche wollten ihren Glaubensweg bewusst vertiefen, andere holten einen Schritt nach, der in ihrer Jugend nicht stattgefunden hatte. Gemeinsam war ihnen der Wunsch, ihren Glauben bewusster zu leben und sich in der Gemeinschaft der Kirche zu verankern.

In seiner Predigt betonte Diözesanadministrator Rottler die Bedeutung des Heiligen Geistes für das Leben der Menschen. „Die Begabungen und Fähigkeiten von Menschen haben ihre Wurzeln im Heiligen Geist“, sagte er. Zugleich verwies Rottler darauf, dass Glaube nicht allein gelebt werde. „Glaube bedeutet nicht nur eine persönliche Beziehung zu Gott, sondern auch Gemeinschaft mit der Kirche“, sagte er. Die Firmung stärke die Gläubigen darin, ihren Platz in dieser Gemeinschaft einzunehmen und Verantwortung zu übernehmen.

Im Anschluss an den Gottesdienst kamen die Neugefirmten, ihre Angehörigen und die Verantwortlichen der Vorbereitung zu einer Begegnung zusammen. Die Erwachsenenfirmung wird in der Diözese Eichstätt einmal im Jahr angeboten.