Reaktionen auf die Ernennung des neuen Bischofs von Eichstätt

Mit großer Freude und Segenswünschen haben Vertreterinnen und Vertreter aus Bistum, Kirche, Universität und den Eichstätter Partnerdiözesen auf die Ernennung von Bischof Christian Würtz reagiert. Sie würdigen seine Erfahrung und verbinden mit seinem Amtsantritt die Hoffnung auf eine gute Zukunft für das Bistum Eichstätt.
Die Äbtissin des Klosters St. Walburg begrüßt den neu ernannten Bischof von Eichstätt.

Altbischof Gregor Maria Hanke, dem der ernannte Freiburger Weihbischof als 82. Nachfolger auf den Stuhl des heiligen Willibald folgt, schrieb: „Ich freue mich sehr, dass Weihbischof Dr. Dr. Christian Würtz auf den Bischofsstuhl des heiligen Willibald berufen wurde und die Ortskirche von Eichstätt in ihm einen geistlich erfahrenen, theologisch geschulten und leitungskompetenten Hirten erhält. Von Herzen wünsche ich ihm Gottes reichen Segen!“

„Wir freuen uns sehr, dass nach längerer Vakanz wieder ein Oberhirte ernannt ist“, sagte die Äbtissin des Eichstätter Benediktinerinnenklosters St. Walburg, Schwester M. Elisabeth Hartwig OSB, in einer ersten Reaktion auf die Bekanntgabe des neuen Bischofs von Eichstätt. Es gehöre zu den besonderen Gebetsanliegen der Schwestern des Klosters der heiligen Walburga, stets für das Bistum des heiligen Willibald mit seinem Bischof zu beten, betont die Äbtissin: „Für seine Aufgaben wünschen wir dem künftigen Bischof Christian Würtz Gottes reichsten Segen sowie die nötige Kraft und Zuversicht für seinen Dienst. Möge er wie ein guter Hirte Zeugnis geben von Gottes Reich, von seiner Liebe und Nähe in unserer Welt."

„Ein schöner und guter Auftakt“ sei die Vorstellung des neuen Bischofs im überfüllten Eichstätter Dom gewesen, findet der Rektor des Collegium Orientale (COr), Dr. Oleksandr Petrynko, der Weihbischof Würtz schon einige Jahre aus gemeinsamen Rektorenkonferenzen kennt. Er sei überrascht gewesen und glücklich, dass das Bistum einen „konstruktiven und konkreten, anpackenden und zugewandten Theologen“ als Bischof bekomme, der den Menschen zugewandt sei. Was er ihm wünsche? „Ein gutes Händchen, geleitet vom Heiligen Geist.“

Zur Ernennung zum neuen Bischof von Eichstätt gratulierte auch die Präsidentin der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, Prof. Dr. Gabriele Gien: „Mit Christian Würtz übernimmt eine Persönlichkeit in der Diözese Verantwortung, die in verschiedenen Positionen Leitungserfahrung gesammelt hat und diese zugleich mit wissenschaftlicher Expertise und Vertrautheit mit dem Hochschulbereich verbindet. Die erste Ansprache von Christian Würtz bei seiner Vorstellung im Eichstätter Dom bezeichnete Gien als ein ermutigendes Zeichen für die Menschen im Bistum Eichstätt: „Gerade in einer Zeit des Wandels braucht es in Kirche und Gesellschaft Persönlichkeiten, die zuhören, Brücken bauen und unterschiedliche Perspektiven zusammenführen können."

Unmittelbar nach der Bekanntgabe reagierten auch die Bischöfe der Eichstätter Partnerdiözesen.

Bischof Simon Almeida, Oberhirte der Partnerdiözese Poona in Indien, übermittelte „die herzlichen Glückwünsche und Gebete der Priester, Ordensleute und Gläubigen der Diözese Poona“ und wünscht sich, „dass unsere langjährige Beziehung im Geiste der Gemeinschaft, der gegenseitigen Unterstützung und der gemeinsamen Sendung weiter gedeihen möge.“

Wörtlich schreibt Bischof Simon: „Mit großer Freude gratuliere ich von ganzem Herzen, dir lieber Bischof Christian Würtz, zu deiner Ernennung zum neuen Bischof der Diözese Eichstätt. Möge Gott, der gute Hirte, dich leiten mit Weisheit, dich stärken mit Zuversicht und Mut und dein Herz erfüllen mit seiner Gnade und dir die Gabe verleihen, seine Herde zu führen mit Demut, Mitgefühl und Hoffnung. Sei versichert, dass wir für dich beten, wenn du die große Verpflichtung deines Amtes übernimmst. Möge der Heilige Geist alle Zeit mit dir sein und möge dein geistliches Wirken Früchte tragen zur Ehre Gottes und zum Wohl seines Volkes.“

Für das Partnerbistum Leitmeritz gratulierte dessen Apostolischer Administrator, der Erzbischof von Prag, Dr. Stanislav Přibyl: „Ich freue mich sehr, dass unsere Partnerdiözese Eichstätt nach mehr als einem Jahr des Wartens nun ihren Hirten hat. Dem ernannten Bischof Dr. Dr. Christian Würtz wünsche ich viel Kraft, Gottes Segen und die Gaben des Heiligen Geistes für seinen Dienst und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit und Freundschaft zwischen unseren Diözesen“. Gleichzeitig bat Pribyl um Gebete für seinen Nachfolger auf dem Bischofsstuhl von Leitmeritz.

Der Erzbischof des Partnerbistums Gitega in Burundi, Bonaventure Nahimana, der zurzeit mit einer Delegation aus seiner Diözese in Eichstätt zu Gast ist, um das 50-jährige Bestehen der Partnerschaft Eichstätt – Gitega zu feiern, wohnte der Verkündigung im Eichstätter Dom bei. Er gratulierte dem ernannten Bischof und wünschte ihm, dass er die gleiche Offenheit und Bereitschaft zur Zusammenarbeit in seinem neuen Bistum erfahre, wie die Delegation aus Gitega. Das Zusammentreffen an diesem historischen Tag empfinde er als „ein schönes Zeichen für die Verbundenheit in der Weltkirche“.

Der Münchner Kardinal Reinhard Marx gratulierte dem ernannten Bischof als Vorsitzender der Freisinger Bischofskonferenz. Er freue sich sehr, dass die Konferenz mit Christian Würtz ein neues Mitglied gewonnen habe, „das eine so breite Erfahrung in Wissenschaft, Seelsorge, Recht und Bildung mitbringt.“ Der Kardinal wünschte dem 82. Nachfolger des heiligen Willibald auf dem Bischofsstuhl von Eichstätt alles Gute und Gottes Segen: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und wünsche Ihnen alles Gute für die Vorbereitung des Wechsels von der Dreisam an die Altmühl.“ 

Für die Stadt Eichstätt hat Oberbürgermeister Josef Grienberger auf Instagram gratuliert. Er wünscht dem neu ernannten Bischof „persönlich, aber auch im Namen der gesamten Stadt, Gottes Segen und eine glückliche Hand beim Erfüllen seiner Aufgabe.“ Die Stadt und das Bistum Eichstätt seien in ihrer Geschichte, aber auch in Zukunft unzertrennliche Teile eines Ganzen. „Folglich müssen wir immer gemeinsam gute Wege in die Zukunft suchen.“