Eichstätt. (pde) – Allen Unkenrufen zum Trotz zeichnet sich für die Pfarrgemeinderatswahlen am 1. März keine allgemeine Kandidatenflaute ab. Dies kann Richard Ulrich, Leiter der Stabsstelle Räte und Gremien im Bistum, kurz vor Ende der Meldefrist auf Nachfrage mitteilen. Noch bis Montag, 26. Januar um 12 Uhr können Namen der Kandidaten in die bereitgestellte Online-Wahlplattform der Diözese eigetragen werden. Zur Handhabung dieser Plattform gab es im Vorfeld bereits Schulungen, eine weitere findet noch statt.
In der Tat gebe es eine Handvoll Pfarrgemeinden, die für die bevorstehende Wahl bis dato keine Kandidaten gefunden hätten und statt einer Listenwahl eine Persönlichkeitswahl durchführten, räumt Ulrich ein. Auf der anderen Seite finde man aber eine ganze Reihe von Pfarreien, kleine wie große, mit reichlich Kandidatinnen und Kandidaten, freut er sich. In Ingolstadt/St. Anton etwa gibt es für zwölf Sitze im Pfarrgemeinderat 22 Bewerberinnen und Bewerber. In Möckenlohe bei Eichstätt, wo man mindestens fünf Sitze braucht, ist die Kandidatenzahl dreimal so hoch.
Insgesamt gibt es nach Ulrichs Auskunft etwa 260 Wahlorte im Bistum, „und die wählen auch alle, bis auf zwei kleinere Orte, die mangels Kandidaten den Antrag gestellt haben, die Wahl auszusetzen“.