Am 20. Januar, dem Gedenktag des heiligen Märtyrers Sebastian, wurde auch im Jahr 2026 in der Kapelle St. Sebastian am Ortsrand von Eitensheim das Patrozinium mit einer Heiligen Messe gefeiert.
Die Kapelle ist ein weithin bekanntes Wahrzeichen Eitensheims: Tag für Tag wird sie von tausenden Autofahrern entlang der B13 wahrgenommen und prägt so das Ortsbild.
Den Gottesdienst zelebrierte Pfarrer Simon Heindl. Bei strahlendem Sonnenschein waren knapp 70 Gläubige zusammengekommen, viele von ihnen zu Fuß, um gemeinsam das Fest des Kapellenpatrons zu begehen.
In seiner Predigt ging Pfarrer Simon Heindl auf die Geschichte der Kapelle St. Sebastian ein, die im Jahr 1713 eingeweiht wurde. Zugleich verwies er auf mehrere bemerkenswerte Ereignisse der vergangenen Tage rund um die Sebastianskapelle. So konnte das neu restaurierte Sebastian-Reliquiar beim Goldschmied in Augsburg abgeholt werden und fand an diesem Tag erstmals Verwendung bei der Einzelsegnung der Gläubigen. Zudem wurde ein Satz „Gotteslobe“ für die Kapelle gestiftet. Am vorhergehenden Wochenende hatte dort außerdem erstmals seit langer Zeit wieder eine kirchliche Eheschließung stattgefunden.
Pfarrer Heindl ermutigte die Eitensheimer, dieses Beispiel auch künftig aufzugreifen und die Kapelle weiterhin als Ort des Gebets und der Sakramente zu nutzen.
Im Anschluss an die Messfeier bestand für die Mitfeiernden die Möglichkeit, eine Reliquie des heiligen Märtyrers Sebastian zur persönlichen Verehrung auflegen zu lassen.