Eichstätt. (pde) – Nach dem Auftakt am 18. Juli wird die Reihe der Orgelmatineen im Hohen Dom zu Eichstätt mit namhaften Organisten aus dem In- und Ausland fortgesetzt. Die jeweils halbstündigen Konzerte beginnen samstags um 11.30 Uhr und laden dazu ein, den besonderen Sakralraum und die geistliche Musik auf sich wirken zu lassen. Der Eintritt ist frei, Spenden zur Finanzierung der Konzertreihe sind willkommen.
Am Samstag, 25. Juli, ist Piotr Rachoń aus Warschau zu Gast. Der Hauptorganist der Warschauer Erzkathedrale St. Johannes der Täufer präsentiert ein abwechslungsreiches Programm, das polnische Orgelmusik mit Werken der europäischen Tradition verbindet. Zu hören sind William Mathias’ festliche „Fanfare“, zwei Vertonungen des traditionsreichen polnischen Liedes „Bogurodzica“ von Feliks Rączkowski und Marian Sawa sowie Tänze aus der Tabulatur des Jan von Lublin. Den Abschluss bilden Maurice Duruflés Variationen über „Veni Creator“ und Louis Viernes berühmtes „Carillon de Westminster“. Rachoń studierte an der Fryderyk-Chopin-Musikakademie in Warschau und ist als Solist, Kammermusiker und Orgellehrer international tätig.
Am Samstag, 1. August, spielt Oliver Scheffels aus Ingolstadt. Sein Programm ist ganz der französischen Orgelromantik gewidmet: Joseph Bonnets virtuose „Variations de concert“, Alexandre Guilmants „Andante con moto“ und César Francks kraftvolles „Final“ lassen die klangliche Vielfalt der Eichstätter Domorgel eindrucksvoll hervortreten. Scheffels ist Kirchenmusikdirektor und seit 2021 Dekanatskantor an St. Matthäus in Ingolstadt. Ein besonderer Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit liegt auf der französischen Orgelsymphonik und der Improvisation.