Eichstätt. (pde) – Die Diözese Eichstätt lädt wieder zum sommerlichen Open-Air-Kino in den Garten der ehemaligen Dompropstei (Luitpoldstraße 2) ein. Der Bereich Medienbildung des Diözesanbildungswerks präsentiert gemeinsam mit dem Filmstudio Eichstätt sowie weiteren Kooperationspartnern ein abwechslungsreiches Programm aus Komödien, Dramen und Publikumserfolgen. An zwei Filmwochenenden – von Donnerstag bis Samstag, 23. bis 25. Juli sowie 30. Juli bis 1. August – stehen Produktionen auf dem Programm, die unterhalten und aktuelle gesellschaftliche Fragen aufgreifen, die Menschen bewegen und zum Austausch anregen.
Den Auftakt macht am Donnerstag, 23. Juli, die französisch-belgische Komödie „Die progressiven Nostalgiker“. Durch einen Kurzschluss an der neuen Waschmaschine wird eine Familie aus den 1950er Jahren ins Jahr 2025 katapultiert. Dort geraten die traditionellen Rollenbilder des Ehepaars gehörig ins Wanken. Mit viel Humor und pointierter Gesellschaftskritik beleuchtet die französische Regisseurin Vinciane Millereau mit der unfreiwilligen Zeitreise den Wandel der Geschlechterrollen und die Herausforderungen moderner Lebenswelten. Und sie beweist ein gutes Gespür für die Absurditäten unserer Zeit.
Am Freitag, 24. Juli, steht die Tragikomödie „The Piano Tuner“ auf dem Programm. Für den kanadischen Regisseur Daniel Roher ist es nach mehreren Dokumentarfilmen der erste Spielfilm. Im Mittelpunkt steht ein hochbegabter Klavierstimmer in New York, dessen außergewöhnliches Gehör ihn in Versuchung führt, seine Fähigkeiten für kriminelle Zwecke einzusetzen. Der Film verbindet Spannung mit Fragen nach Verantwortung, Loyalität und moralischen Entscheidungen und zeichnet zugleich ein sensibles Porträt einer besonderen Freundschaft. Es geht auch darum, wie man nach einer Krise wieder zu sich selbst findet.