Bistum, Weltkirche, Burundi

Mitarbeitende der Diözese spenden rund 7.700 Euro für Gehörlosenschule in Burundi

Die stattliche Summe von 7.709,49 Euro ist im Jahr 2025 bei der Aktion „Restcent“ der Diözesanen Arbeitsgemeinschaft der Mitarbeitervertretungen (DiAG-MAV-A) zusammengekommen. Das Geld geht als Spende an die Gehörlosenschule CESDA in der Eichstätter Partnerdiözese Gitega in Burundi.
Übergabe von Scheck von Restcent-Aktion
Zur symbolischen Scheck-Übergabe waren Matthias Ruda (r.) und Bea Trampert zu Gerhard Rott in die Stabstelle Weltkirche gekommen. Foto. Gabi Gess/pde

Eichstätt. (pde) – Die stattliche Summe von 7.709,49 Euro ist im Jahr 2025 bei der Aktion „Restcent“ der Diözesanen Arbeitsgemeinschaft der Mitarbeitervertretungen (DiAG-MAV-A) zusammengekommen. Das Geld geht als Spende an die Gehörlosenschule CESDA in der Eichstätter Partnerdiözese Gitega in Burundi. 

„Das Monatsgehalt ist für jeden von uns eine wichtige Sache“, meint der Vorsitzende der DiAG-MAV-A, Matthias Ruda, „den beiden Stellen hinter dem Komma auf der Abrechnung schenkt dabei kaum einer Beachtung“. Wer diesen kleinen Betrag aber, so wie inzwischen viele hundert Mitarbeitende des Bistums Eichstätt, für die Aktion „Restcent“ zur Verfügung stelle, ermögliche damit gemeinsames Engagement und gemeinsame Verantwortung. 

Mit der Erzdiözese Gitega pflegt das Bistum Eichstätt eine enge Partnerschaft, deren 50-jähriges Bestehen heuer begangen wird. „Toll, dass die Mitarbeiterschaft des Bistums dieses Anliegen aufgreift“, freute sich Gerhard Rott, Stabsstellenleiter Weltkirche, bei der Übergabe des symbolischen Spendenschecks. Mit dabei war Religionspädagogin und Schulseelsorgerin Bea Trampert von der Maria-Ward-Realschule in Eichstätt-Rebdorf. Dort pflegt man schon seit vielen Jahren eine Beziehung zur Gehörlosenschule CESDA. Diese ist eine von nur zwei vergleichbaren Schulen in ganz Burundi, an der gehörlose Kinder und Jugendliche – aktuell 120 - unterrichtet werden. Sie werden dort beruflich qualifiziert in den Bereichen Schreinerhandwerk und Seifenherstellung. Mit dem Verkauf von Produkten finanziert sich die Schule zum Teil selbst. Kosten entstehen aktuell für den Ausbau neuer Klassenzimmer und die Renovierung des Internatsbereichs. Ein wichtiger Beitrag für die Gesamtentwicklung dieses Projekt ist die Aktion „Restcent“.

Dabei spenden die Beschäftigten freiwillig den monatlichen Nachkommabetrag ihres Entgelts und gegebenenfalls zusätzlich 1 Euro. Über die Teilnahme und die Dauer ihres Engagements können sie frei entscheiden.