Mit Palmzweigen Jesus zujubeln: Palmsonntag und Kollekte für das Heilige Land

Am Sonntag, 29. März, läutet der Palmsonntag für Christinnen und Christen auf der ganzen Welt die Karwoche ein. Sie gedenken an diesem Tag des Einzugs Jesu in Jerusalem. Traditionell geht die Kollekte am Palmsonntag ins Heilige Land.
Palmbuschen
Palmbuschen am Palmsonntag sind Erinnerung an die Palmzweige, mit denen die Menschen Jesus bei seinem Einzug nach Jerusalem zujubelten.

Eichstätt. (pde) – Am kommenden Sonntag, 29. März, läutet der Palmsonntag für Christinnen und Christen auf der ganzen Welt die Karwoche ein. Sie gedenken an diesem Tag des Einzugs Jesu in Jerusalem. Die Menschen jubelten mit Palmzweigen in den Händen Jesus zu – daher der Name „Palmsonntag“.  In der Palmweihe werden gebundene Palmbuschen und Palmstöcke aus Palmkätzchen oder Buchsbaum, teils auch echte Palmwedel, gesegnet. Zuhause stecken Christinnen und Christen diese oft an das Kreuz.

Nach der Segnung der Palmzweige folgt meist eine Palmprozession zur Kirche, bevor die Messe beginnt. Am Palmsonntag wird zum ersten Mal in der Karwoche das Evangelium von der Passion Christi gelesen und so vom Leiden und Sterben Jesu berichtet.

Traditionell geht die Kollekte am Palmsonntag ins Heilige Land. Im Nahen Osten fordert die andauernde Gewalt derzeit viele Menschenleben. „Die politische Realität scheint die Hoffnung auf Frieden und Versöhnung erstickt zu haben“, schreiben die deutschen Bischöfe in ihrem Spendenaufruf zum Palmsonntag. Dennoch gebe es Menschen aus dem Judentum, dem Christentum und dem Islam, „die unbeirrt an der Vision eines friedlichen Miteinanders festhalten.“ Unter dem Motto „Hoffnung säen“ unterstützt die Sammlung an diesem Tag Projekte und Initiativen des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande und der dortigen Franziskaner, die sich vor Ort für Versöhnung und Frieden einsetzen. „Ihre Spende trägt dazu bei, dass die Hoffnung auf Frieden, Versöhnung und eine bessere Zukunft aufrechterhalten wird“, so die deutschen Bischöfe in ihrem Aufruf.