Mit dem Fahrrad unterwegs im Glauben

Zwei Tage, viele geistliche Stationen in Mittelfranken: Von einer Kapelle über eine Wallfahrtsruine bis zur Krypta einer Stadtkirche führte die Route die diesjährige Radwallfahrt des DJK-Diözesanverbands Eichstätt.
Radtwallfahrt, DJK, Gruppenfoto
Die traditionelle Radwallfahrt des DJK-Diözesanverbands ging dieses Jahr von Roth nach Ansbach und zurück. Das Gruppenbild entstand vor der Kirche St. Bonifatius in Dietenhofen, einer sehr modernen Rundkirche.

Roth/Ansbach – Unter dem Motto „Als pilgernde Gemeinschaft unterwegs auf den Straßen dieser Welt“ nahmen 43 Frauen und Männer am ersten Septemberwochenende an der zweitägigen Radwallfahrt des DJK-Diözesanverbands Eichstätt teil, welche bereits seit über 20 Jahren ein fester Bestandteil im Jahresprogramm ist. 

Nach dem Start in Roth war eine erste Station an der Bruder Klaus Kapelle am Tiefenbach. Geistlicher Diözesanbeirat Pfarrer Richard Herrmann stellte das Leben und Wirken des Heiligen und dessen Gebet „Mein Herr und mein Gott“ in den Mittelpunkt seiner Andacht. Eine weitere Station war am Nachmittag bei der Ruine St. Salvator Steinbach bei Rauenzell. Ursprünglich war es die älteste Hostienwallfahrt Bayerns, die durch die Säkularisation ihr Ende fand. 

Nach der Übernachtung in Ansbach ging die Fahrt nach Dietenhofen, wo in der Bonifatiuskirche die Sonntagsmesse gefeiert wurde und eine Führung in dieser besonderen Kirche folgte. Am Nachmittag war die nächste Station in Roßtal. Unter dem Motto „Der Herr ist mein Fels und meine Burg“ fand die Andacht in der Krypta der St. Laurentiuskirche statt. Unter der Leitung von Max Herrler und seinem Team machten sich die Pilgerinnen und Pilger anschließend auf den Rückweg nach Roth.