Am 2. Februar - 40 Tage nach Weihnachten - feiert die Kirche das Fest Mariä Lichtmess. Maria und Josef bringen das Jesuskind in den Tempel, um zu erfüllen, was das Gesetz vorschreibt. Die junge Familie trifft in Jerusalem nicht nur auf Gott, sondern auch auf zwei betagte Menschen, Simeon und Hanna, die das Kind mit großer Freude in den Arm nehmen, weil sie in ihm den Messias erkennen.
Simeon bezeichnet das Kind als “Licht zur Erleuchtung der Heiden.” Von daher stammt die Tradition, am Lichtmess-Tag die Kerzen zu segnen, die während des Jahres in der Kirche brennen. Auch die Osterkerze und die Kerzen für die Erstkommunionkinder sind darunter. Die Kommunionkinder nahmen nach der Segnung auch an der Lichterprozession durch die Kirchen in Woffenbach und Pölling teil.
Am Ende der Messe bestand die Möglichkeit, den Blasiussegen zu empfangen.