Eichstätt – Für die Qualifikation neuer ehrenamtlicher Hospizbegleiter bieten die Malteser wieder eine Ausbildung an. Der ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienst der Malteser in Eichstätt besteht seit 1996. Das Team aus haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden begleitet schwerstkranke Menschen, um ihnen bis zuletzt ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, und unterstützt ihre Angehörigen.
Die Qualifikation beginnt mit einem Orientierungswochenende vom 21. bis 23. März (ohne Übernachtung). „Neben Infos über Inhalte und Ablauf der Ausbildung bietet dieses Wochenende die Möglichkeit, ein Gefühl für den späteren ehrenamtlichen Dienst zu bekommen“, so die Koordinatorinnen des Hospizdienstes, Regina Sterz, Verena Neumann und Manuela Anders. Die Koordinatorinnen zeigen dabei auf, welche Hilfestellungen der Dienst schwerkranken und sterbenden Menschen anbietet. „Das Wochenende dient auch zur Entscheidungsfindung, ob das Ehrenamt im Hospizdienst zu einem passt“, erklären sie.
Der anschließende Grundkurs qualifiziert für die Mitarbeit im Schulprojekt des Hospizdienstes, bei dem sich Kinder und Jugendliche mit den Themen Sterben, Tod, Trauer und Hoffnung als Lebensbegleiter auseinandersetzen.
Der Grundkurs beginnt am 5. April und umfasst bis Ende Juni vier Samstage und zwei Abendtermine.