Mit rund 334.000 Katholikinnen und Katholiken – knapp ein Drittel der Bevölkerung – und einer Fläche von rund 6.025 Quadratkilometern ist das Bistum Eichstätt eines der kleineren der 27 deutschen Bistümer und das kleinste der sieben bayerischen. Umgeben von den Diözesen Augsburg, Bamberg und Regensburg treffen auf seinem Gebiet die vier bayerischen Regierungsbezirke Oberbayern, Schwaben, Mittelfranken und Oberpfalz zusammen.
Landschaftlich ist es geprägt von den sanften Höhenzügen der Fränkischen Alb, dem Fränkischen Seenland, dem Oberpfälzer Jura und den Flussschleifen der Altmühl, die von Wacholderheiden, Jurafelsen, Trockenrasen und Buchenwäldern gesäumt ist. Es ist ein grünes Bistum. Außerhalb von urbanen Zentren wie Roth-Schwabach, Nürnberg und Ingolstadt prägen von Landwirtschaft umgebene Städtchen und Dörfer weitgehend das Bild. Im Herzen des Naturparks Altmühltal verbindet die Diözese auf einzigartige Weise Natur, Geschichte und Spiritualität.
Ihr geistliches und kulturelles Zentrum ist die barocke Bischofsstadt Eichstätt mit dem frisch renovierten Dom am Grab des Diözesanpatrons Willibald, der Benediktinerinnenabtei St. Walburg, dem ältesten Priesterseminar nördlich der Alpen sowie dem Collegium Orientale und der einzigen katholischen Universität im deutschsprachigen Raum, der KU Eichstätt-Ingolstadt.
Weitere spirituelle Zentren sind die Benediktinerabtei Plankstetten, das Kloster Sankt Josef Neumarkt (Niederbronner Schwestern) und das Karmelitinnenkloster Wemding. Mit der Wallfahrtsbasilika Maria Brünnlein befindet sich in Wemding auch die bekannteste der gut 30 Wallfahrtskirchen im Bistum. Sie ziehen Tausende von Menschen an und bezeugen eine tief verwurzelte Volksfrömmigkeit. Ein Netz aus Pilgerwegen verbindet einige dieser und weitere weniger bekannte Wallfahrtsorte miteinander.