Geführt wurde die Gruppe vom Vizerektor des Collegium Orientale, Markiian-Illia Mykytchyn, der sich viel Zeit nahm, um die zahlreichen Fragen zu beantworten. Dabei berichtete er unter anderem, dass derzeit Studierende aus zehn verschiedenen Ländern im Collegium leben und studieren. Die internationale und ökumenische Gemeinschaft macht deutlich, wie vielfältig kirchliches Leben heute sein kann.
Das Collegium Orientale wurde im Jahr 1998 von Bischof Walter Mixa als eigenständige Einrichtung der Diözese Eichstätt gegründet. Ziel des Hauses ist die Ausbildung von Priestern und Klerikern der katholischen Ostkirchen sowie der Austausch mit orientalisch-orthodoxen und orthodoxen Kirchen. Im Mittelpunkt stehen dabei das gemeinsame Leben, das Studium an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt sowie die Pflege der ostkirchlichen Liturgie und Spiritualität. Das Collegium versteht sich als Ort gelebter Ökumene und als Brückenbauer zwischen Ost- und Westkirche.
Der Besuch vermittelte eindrucksvoll, wie wichtig Orte des Dialogs, des Gebets und der Verständigung für die Einheit der Christen sind und hinterließ bei den Teilnehmenden viele bleibende Eindrücke.
Fotos: Marcus Windeler