PV Buxheim-Eitensheim

Jugendkreuzweg 2026 im Pfarrverbund Buxheim-Eitensheim

Rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten sich beim diesjährigen Jugendkreuzweg im Pfarrverbund Buxheim-Eitensheim auf einen besonderen Weg. Der Kreuzweg begann mit einem Prolog vor der Kirche, bevor die Jugendlichen, vor allem die Firmlinge, die Texte zu den fünf Stationen lasen und so den Glauben lebendig werden ließen.

Gemeinsam Glauben erleben – Jugendliche auf dem Weg

Die einzelnen Stationen waren geprägt von Gesang und Gemeinschaft. Neben meditativen Liedern erklangen auch rhythmische Stücke wie „Ist da jemand“ von Adel Tawil, die für eine moderne und offene Atmosphäre sorgten. Während des Gehens wurde immer wieder zur Stille eingeladen, begleitet von Litaneien, meditativen Texten oder weiteren Liedern. Ein besonderes Highlight war die dritte Station an der Sebastianskapelle, die eigens für die Gruppe geöffnet wurde und einen geschützten Raum für Gebet und Reflexion bot.

Der Abschluss fand mit einem Epilog in der Taufkapelle der Pfarrkirche St. Andreas statt. Die Texte waren für die Jugendlichen nachvollziehbar und luden zum Nachdenken über den eigenen Glauben und die Bedeutung des Kreuzwegs ein. Die warmen Strahlen der Abendsonne tauchten den Weg in eine mystische Stimmung und verstärkten das Gefühl der Gemeinschaft.

Ein Jugendlicher trug symbolisch ein Holzkreuz und alle Teilnehmer erhielten ein kleines Fellstück – als Zeichen dafür, dass wir bei Gott geborgen sind und getragen werden und ihm alles anvertrauen können – wie einem Kuscheltier. Der Kreuzweg bot den Jugendlichen die Möglichkeit, sich mit Fragen des Lebens und Glaubens auseinanderzusetzen und die Leidensgeschichte Jesu auf persönliche Weise zu erleben. Die Zeichen und die gemeinsam verbrachte Zeit stärkten das Gefühl, Teil einer lebendigen Gemeinschaft zu sein.

Fotos: Barbara Sterner