Nürnberg. (pde) -„Freudenfunken – Kleine Karte. Große Wirkung“, so nennt sich ein Projekt, das der Dekanatsvorstand Nürnberg-Süd des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) angestoßen hat und zusammen mit der katholischen Jugendstelle Nürnberg-Süd durchführt.
Schulklassen, Kitas oder Jugendgruppen sind dabei aufgerufen, Postkarten individuell zu gestalten, um sie zur Weihnachtszeit weiterzugeben an Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen oder Alleinstehende, die im Rahmen häuslicher Pflege versorgt werden. „So möchten wir gerade denen eine Freude bereiten, die sich in dieser Zeit vielleicht besonders alleine fühlen“, heißt es in der Ankündigung. Fast 700 Aktionskarten seien im November angefordert worden, informiert Jugendreferentin Ann-Kathrin Scherbel.
Generationen verbinden
Bis spätestens am dritten Advent müssen die fertig gestalteten Karten dann wieder in der Jugendstelle ankommen, damit sie rechtzeitig vor Heiligabend verteilt werden können. Zu denen, die gerade fleißig am Malen und Gestalten sind, gehört zum Beispiel die Pfarrjugend der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) in Nürnberg-Eibach, aber auch viele Kita-Gruppen. Das Ganze sei auch ein generationenverbindendes Projekt, meint Scherbel, „wir haben überlegt, wie wir über unseren Horizont, unsere Zielgruppe hinauswirken können“. Man werde den Menschen, an die die Karten gerichtet sind, nicht von Einsamkeit und Wehmut an Weihnachten befreien können, aber man könne ihnen signalisieren, dass jemand an sie denkt, „wir können kleine Funken sprühen lassen“.