Eichstätt - „All inklusiv – Spielraum für Alle“: Unter diesem Motto haben mehrere Einrichtungen der Caritas Eichstätt, das örtliche Haus der Jugend und weitere Kooperationspartner am Samstag einen Inklusionstag in der Altmühlaue der Domstadt veranstaltet.
„Heute feiern wir nicht nur ein Fest, sondern setzen gemeinsam ein sichtbares Zeichen – für ein Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung, von Einheimischen und Menschen mit Migrationshintergrund, von Groß und Klein, von Jung und Alt – unabhängig von Herkunft oder Lebensumständen.“ Mit diesen Worten beschrieb der stellvertretende Eichstätter Caritasdirektor Andreas Steppberger das Ziel des Events. Genau das sei der Kern des christlichen Selbstverständnisses und der Arbeit der Caritas: Jeder Mensch ist einzigartig und wertvoll – und verdient es, in unserer Mitte seinen Platz zu finden.
Die zweite Bürgermeisterin von Eichstätt, Elisabeth Gabler-Hofrichter, sagte, das Haus der Jugend habe aus der Not eine Tugend gemacht: Da es selbst nicht barrierefrei sei, engagiere es sich auf barrierefreien Plätzen im öffentlichen Raum für Inklusion, indem es Begegnungen und Bekanntschaften ermögliche. Besonders sichtbar wurde dies, als die Mitarbeitenden des Hauses der Jugend trommelnd einen Umzug vom Badsteg über die Altmühlpromenade und den Franz-Xaver-Platz bis zum Bahnhofsplatz anführten und dabei immer wieder „All inklusiv – Spielraum für Alle“ riefen.
Ein Zeichen für die Verbundenheit der Völker setzte zu Beginn der Veranstaltung auch die Eichstätter Stadtkapelle, indem sie als Erstes die Europahymne spielte.