Eichstätt. (pde) – Mit dem digitalen Adventskalender „Hoffnungsfunken” möchte die Schulpastoral im Bistum Eichstätt in diesem Jahr Hoffnung sichtbar und erlebbar machen. Das Projekt steht im Zeichen des Heiligen Jahres 2025, das der verstorbene Papst Franziskus als Pilgerjahr der Hoffnung ausgerufen hat. Der Kalender ermutigt Schülerinnen und Schüler, selbst zu Hoffnungsbotinnen und -boten zu werden.
Hinter jedem der 24 Türchen stehen Persönlichkeiten, die durch ihren Glauben, ihre Nächstenliebe oder ihr gesellschaftliches Engagement Hoffnung stiften. „Wir erleben täglich, wie sehr Kinder und Jugendliche nach Orientierung suchen“, sagt Armin Hückl, Referent für Schulpastoral und Ganztagsbildung. „Lebensgeschichten, in denen Glaube und Menschlichkeit sichtbar werden, können Wege aufzeigen und Mut machen, selbst ein Zeichen der Hoffnung in unserer Welt zu setzen.”
Impulse für den Schulalltag – und darüber hinaus
Der Kalender wurde von den Dialogstellen Schulpastoral im Bistum Eichstätt konzipiert und gestaltet. Hinter jedem Türchen verbergen sich ein Bild, ein kurzer Impuls sowie weiterführende Medien wie Musik, Videos oder Artikel. „Wir möchten Schulen eine konkrete Möglichkeit bieten, im Advent gemeinsam Hoffnung zu entdecken und weiterzugeben”, erklärt Martina Schmid-Fürsich, Koordinatorin der Dialogstelle Schulpastoral in Neumarkt. „Ob im Klassenverband oder in der gesamten Schulfamilie – der Kalender ist bewusst flexibel einsetzbar.“ So kann der Adventskalender auf vielfältige Art und Weise in den Schulalltag integriert werden, etwa als Morgenimpuls in der Klasse, als Gesprächsanlass im (Religions-) Unterricht oder als persönlicher Begleiter durch die Adventszeit. Für Lehrkräfte stehen alle Texte und Hinweise zusätzlich in einem übersichtlichen Begleitdokument zur Verfügung.
Ein adventlicher Beitrag für die ganze Diözese
Ein zentrales Anliegen der Verantwortlichen ist, dass die Hoffnungsfunken weitergetragen werden. „Unser Ziel ist, dass diese Impulse nicht nur angesehen, sondern miteinander geteilt werden – in Klassen, Kollegien, Familien oder Pfarreien“, erklärt Andrea Regler von der Dialogstelle Hilpoltstein. „Hoffnung wird größer, wenn man sie weitergibt.“ Der digitale Adventskalender versteht sich daher auch als Wegbegleiter für all jene, die im Advent ein Zeichen der Hoffnung suchen – sei es in Schulen, in den pastoralen Räumen oder im privaten Umfeld. „Hinter jedem Türchen verbirgt sich die Botschaft, dass Hoffnung oft dort wächst, wo jemand zuhört, hilft oder einfach da ist“, so das Projektteam. „Vielleicht lädt uns dieser Advent ein, selbst solche Hoffnungsfunken zu sein – in unserer Kirche, in unseren Gemeinschaften, im Alltag.“
Der Adventskalender „Hoffnungsfunken“ ist ab sofort online unter https://kurzelinks.de/hoffnungsfunken abrufbar.
Das Begleitmaterial für Lehrkräfte findet sich hier: www.bistum-eichstaett.de/kirche-geht-in-die-schule/advent.