Historische Willibaldswoche begeistert mit Vielfalt und Aufbruchsstimmung

Die Veranstalter ziehen ein positives Fazit zum Ende der Festwoche. Eine Willibaldswoche, die "in die Geschichte des Bistums" eingehen wird.
Domtafel auf dem Domplatz in der Willibaldswoche 2026 mit Musical-Ausschnitten aus Jesus Christ Superstar

Eichstätt - Mit dem Festgottesdienst für die Ehejubilare ist am Sonntag die Willibaldswoche zu Ende gegangen. In der ganzen Woche davor standen zahlreiche Gottesdienste, Begegnungen und Veranstaltungen für ganz unterschiedliche Zielgruppen auf dem Programm. Dass ausgerechnet am Hochfest des heiligen Willibald am 7. Juli die Ernennung des neuen Eichstätter Bischofs Christian Würtz bekannt gegeben wurde, machte die diesjährige Festwoche zu einer ganz besonderen.

„In der diesjährigen Willibaldswoche sind zahlreiche Menschen unterschiedlichen Alters zum Grab des heiligen Willibald aufgebrochen, um den Glauben zu feiern, Gemeinschaft zu pflegen und sich wieder neu senden zu lassen“, meint Diözesanadministrator Alfred Rottler. Für die vielen Begegnungen sei er zutiefst dankbar. „Mögen die Impulse und Erfahrungen, die im Laufe der Woche gegeben wurden, noch lange in den Herzen der Menschen nachklingen.“

Auch Projektleiter Markus Wittmann zieht eine positive Bilanz. „Die Ernennung des neuen Bischofs am Willibaldstag hat die gesamte Woche geprägt“, sagt er. Ebenso besonders sei die gemeinsame Feier des Partnerschaftsjubiläums mit der Delegation aus Gitega gewesen. Die Gäste aus Burundi hätten an vielen Veranstaltungen teilgenommen und die Verbundenheit der beiden Diözesen eindrucksvoll erlebbar gemacht.

Unter dem Motto „Mut machen. Aufbrechen!“ bot die Willibaldswoche ein vielfältiges Programm. Neben den liturgischen Feiern gab es unter anderem Angebote beim Altstadtfest, den Tag der Mitarbeitenden, den Mini-Tag, den Tag der Ehejubilare sowie weitere Veranstaltungen für Familien, Frauen, Männer und ehrenamtlich Engagierte.

„Ich bin mit dieser Willibaldswoche sehr zufrieden“, sagt Projektleiterin Anika Taiber-Groh. Das breite Programm sei von den jeweiligen Zielgruppen gut angenommen worden. „Dass wir während der Willibaldswoche einen neuen Bischof ernannt bekommen haben, war natürlich ein besonderer Moment und hat die Festwoche noch einmal aufgewertet.“

Für die Verantwortlichen bleibt damit eine Willibaldswoche in Erinnerung, die einen besonderen Platz in der Geschichte des Bistums einnehmen wird.

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