Eichstätt. (pde) – Zu Spenden für die berufliche Ausbildung junger Menschen in den Ländern des Globalen Südens rufen die deutschen Bischöfe auf. Die Kollekte in den Gottesdiensten am 5. Fastensonntag, 22. März, ist für Entwicklungsprojekte des katholischen Hilfswerks Misereor bestimmt.
Mit der Berufsausbildung sollen junge Menschen das Rüstzeug erhalten, um Zugang zum Arbeitsmarkt zu finden und somit ihren eigenen Lebensunterhalt bestreiten zu können. „Berufliche Bildung hilft, der vielerorts verbreiteten Jugendarbeitslosigkeit zu entkommen. Aber sie ist weit mehr: Bildung ist Ausdruck von Würde, Teilhabe und Hoffnung“, schreiben die Bischöfe in ihrem Aufruf. Sie stärkt die Jugendlichen darin, ihre Zukunft selbst zu gestalten – trotz aller Hindernisse und Schwierigkeiten. Sie verändert das Leben grundlegend. Misereor fördert weltweit unzählige Projekte in diesem Bereich. „Denn oft ist es die berufliche Bildung, mit der Zukunft anfängt“, betonen die Bischöfe.
Die Misereor-Fastenaktion 2026 steht bundesweit unter dem Motto „Hier fängt Zukunft an“ und nimmt besonders die Lebenssituation junger Menschen im zentralafrikanischen Kamerun in den Blick. Im Rahmen der Aktion ist Eveline Happi Nkamta Epse Gongang vom Misereor‑Projektpartner CODAS Caritas Douala vom 17. bis 22. März zu Gast im Bistum Eichstätt.