Bereits seit dem Jahr 2021 hatte die Röglinger Kirchenverwaltung aufgrund des hohen Alters der Ölheizung (sie stammte aus dem Jahr 1993) über eine effizientere und klimafreundlichere Alternative nachgedacht.
Zunächst war eine Überlegung, gemeinsam mit der politischen Gemeinde, im Zug des Anschlusses des Gemeindehauses an die Hackschnitzelanlage des Nadlerhauses auch das Pfarrhaus an das Nahwärmenetz mit anzuschließen. Die politische Gemeinde hatte hierzu ein Gutachten in Auftrag gegeben, dies zu prüfen; aufgrund der zu weiten Wege und der dafür zu klein ausgelegten Anlage im Nadlerhaus war dieses Vorhaben leider nicht umsetzbar.
Daraufhin wurde, auch von Seiten des zuständigen Bauberaters des Diözesanbauamtes, für das Pfarrhaus eine Pelletsheizung favorisiert, da diese gegenüber einer Hackschnitzelheizung deutlich wartungsärmer ist.
Nach der Erlaubnis durch die Untere Denkmalschutzbehörde und der Baugenehmigung seitens der Diözese Eichstätt konnten Angebote eingeholt werden. Die Kirchenverwaltung hatte sich für die Auftragsvergabe an die Firma Gerstner Haustechnik in Monheim entschieden.
Die Firma Energieberatung Frei GmbH & Co.KG wurde mit der Ausführung der Baubegleitung beauftragt, um für diese Maßnahme auch einen Heizungsförderungs-Zuschuss abrufen zu können.
Ende November 2025 hat die Firma Gerstner die alte Heizungsanlage samt Öltank demontiert sowie die neue Heizungsanlage installiert. Als Lagerraum für die Pellets wird der bisherige Tankraum verwendet. Nachdem Heiz- und Tankraum durch einen Flur getrennt sind, werden die Pellets über eine Sauganlage zur Heizung transportiert.
In diesem Zusammenhang wurde auch die Tür zum Tankraum vergrößert, um den Bestandstank demontieren und das Pelletslager montieren zu können. Zunächst war nur eine kleine Tür mit Brüstung vorhanden. Nun wurde durch die Firma TemplerBau eine Brandschutztür mit der Anforderung T30 verbaut, die sich zum Flur hin öffnet.
Zusätzlich wurde eine Enthärtungsanlage für die Wasserversorgung des Pfarrhauses installiert. Bei einer Wasserhärte um 25 war dies zum Schutz der Installationen und Geräte (wie Waschmaschine, Geschirrspüler, etc.) sinnvoll.
Herzlichen Dank an alle Helfer aus Rögling, die sich bei zahlreichen Arbeiten (z.B. Herausstemmen eines Durchgangs für die neue Tür, Putzarbeiten, u.ä.) viele Stunden ehrenamtlich eingebracht haben.
Durch diese Baumaßnahme sind Kosten in Höhe von 42.639,50 € entstanden:
- Energieberatung Frei: 1.982,84 €
- Firma Templer Bau: 1.522,68 €
- Firma Gerstner: 39.133,98 €
Folgende Zuschüsse konnten für die Baumaßnahme erreicht werden:
- Diözese Eichstätt (25%): 10.797,38 € (enthalten ist auch ein Zuschuss für Eigenleistungen)
- Heizungsförderung KfW: 11.500,00 € (enthalten ist auch ein pauschaler Emissionsminderungszuschlag in Höhe von 2.500,00 €)
Die Kath. Pfarrkirchenstiftung Rögling muss demnach Eigenmittel in Höhe von 20.342,12 € aufbringen.