PFR Gaimersheim

Goldenes Priesterjubiläum von Pfarrer i. R. Max-Josef Schwaiger in Gaimersheim gefeiert

Mit einem festlichen Gottesdienst beging die Pfarrei Gaimersheim am Sonntag, 28. Juni 2026, das Goldene Priesterjubiläum von Pfarrer i. R. Max-Josef Schwaiger.

Mit einem festlichen Gottesdienst beging die Pfarrei Gaimersheim am Sonntag, 28. Juni 2026, das Goldene Priesterjubiläum von Pfarrer i. R. Max-Josef Schwaiger. Zahlreiche Gläubige waren gekommen, um gemeinsam mit dem Jubilar für 50 Jahre priesterlichen Dienst zu danken.

Die musikalische Gestaltung übernahm der Chor Viva la Musica, der mit der klangvollen Missa Africana den Festgottesdienst feierlich umrahmte. Dem Anlass entsprechend nahmen auch zahlreiche Vereine mit ihren Fahnenabordnungen teil, denen Pfarrer Schwaiger seit vielen Jahren verbunden ist.

Die Festpredigt hielt Pfarrer Simon Heindl. Er stellte den priesterlichen Dienst als Brücke zwischen Gott und den Menschen in den Mittelpunkt. Mit Blick auf die Worte, die die Gemeinde bei jeder Eucharistiefeier spricht, erinnerte er den Jubilar: „Der Herr nehme das Opfer an aus deinen Händen, zu Ruhm und Ehre seines Namens, zum Segen für uns und seine ganze heilige Kirche.“ Daran werde sichtbar, welch große Verantwortung und welch großes Vertrauen der Kirche jedem Priester anvertraut seien.

An Pfarrer Schwaiger gerichtet sagte der Prediger: „Mögen die Menschen spüren, dass Du Priester bist, dass Du aus einer lebendigen Freundschaft mit Jesus Christus lebst. Sei ein Freund, der den Menschen von Christus begeistert erzählen kann und der zugleich Christus die Menschen ans Herz legt, die ihm anvertraut sind. So wirst Du Brücke zwischen Gott und den Menschen sein.“

Auch den Primizspruch des Jubilars aus dem Buch des Propheten Jeremia griff Pfarrer Heindl auf: „Ach, Herr und Gott, ich kann doch nicht reden, ich bin ja noch so jung.“ Diesen Vers hatte sich Max-Josef Schwaiger bewusst gewählt, weil er selbst bei seiner Priesterweihe am 26. Juni 1976 im Eichstätter Dom erst 24 Jahre alt war. Darin komme jene Ehrfurcht und Demut zum Ausdruck, die jede echte Berufung begleite. Nicht die eigenen Fähigkeiten stünden im Vordergrund, sondern Gottes Ruf und seine Sendung.

Im Anschluss an den Gottesdienst überbrachte Bürgermeisterin Andrea Mickel ihre Glückwünsche. Zudem wurde ein Grußwort des evangelischen Pfarrers Ulrich Eckert verlesen. Beim Stehempfang auf dem Kirchplatz klang das Jubiläum in geselliger Atmosphäre aus. Trotz der hochsommerlichen Temperaturen mit großer Hitze ließen es sich viele Gäste nicht nehmen, dem Jubilar persönlich zu gratulieren und Erinnerungen aus fünf Jahrzehnten priesterlichen Wirkens auszutauschen.