Glaubensfest voller Mut und Begegnungen: Willibaldswoche 2026 in Eichstätt

Ein gemeinsames Glaubensfest, das Mut für die Zukunft machen will: Das ist die Willibaldswoche 2026. Unter dem Motto „Mut machen, aufbrechen!“ sind vom 3. bis 12. Juli Gottesdienste, Begegnungen, Musik, Familienangebote und besondere Höhepunkte wie Festgottesdienste und die Domtafel geboten.
Menschen feiern am Domplatz in Eichstätt
Das Miteinander und den Glauben feiern soll auch dieses Jahr in der Willibaldswoche wieder im Zentrum stehen – zum Beispiel bei der Domtafel.

Eichstätt. (pde) – „Mut machen, aufbrechen!“ – unter diesem Motto startet in Kürze die Willibaldswoche 2026. Die Festwoche zu Ehren des Eichstätter Bistumspatrons, des heiligen Willibalds, bietet vom Freitag, 3. Juli, bis einschließlich Sonntag, 12. Juli, ein Programm für Groß und Klein. Mit dabei sind Höhepunkte wie ein Familienprogramm am Altstadtfest, ein Kabarettabend, eine lange Tafel auf dem Domplatz und ein Festgottesdienst mit Kinderkirche am Sonntag, 5. Juli.

Los geht die Willibaldswoche mit der Beteiligung am Eichstätter Altstadtfest. Von Freitag, 3. Juli, bis Sonntag, 5. Juli, gibt es am Pater-Philipp-Jeningen-Platz für alle Altersgruppen etwas zu entdecken. Kinder können kreativ werden und Buttons gestalten, Erwachsene sich über die Mutmacherinnen und Mutmacher im Bistum informieren: Beratungsangebote wie Ehe-, Familien- und Lebensberatung, Telefonseelsorge und mehr. Außerdem startet die Mutbrief-Aktion: Am Stand können Besuchende einen Brief an das eigene Zukunfts-Ich schreiben und damit Gedanken, Wünsche, Hoffnungen oder Vorsätze festhalten. Ein Jahr später macht sich der Brief dann zu den Verfasserinnen und Verfassern auf den Weg. Markus Wittmann, Organisator der Willibaldswoche, wünscht sich, dass damit ein Impuls für die Zukunft entsteht: „Im Moment des Wiederlesens merken wir: Was hat sich verändert, was ist gewachsen? Welcher Aufbruch hat begonnen? So wird greifbar, wie wir mit Mut Zukunft gestalten können.“

Am Sonntag, 5. Juli, findet um 10 Uhr im Eichstätter Dom der zentrale Festgottesdienst der Willibaldswoche statt. Diözesanadministrator Alfred Rottler zelebriert die Messe, der Eichstätter Domchor unter der Leitung von Domkapellmeister Manfred Faig gestaltet sie musikalisch. Gleichzeitig bietet eine Kinderkirche auch den Kleinsten die Möglichkeit, engagiert mitzufeiern. Um 18 Uhr gibt es im Dom eine Vesper zur Willibaldswoche.

Am Dienstag, 7. Juli, ist der offizielle Gedenktag des heiligen Willibald. Das Hochfest beginnt in Eichstätt um 18 Uhr mit einer Messe, die Erzbischof Bonaventure Nahimana feiert – Erzbischof des Partnerbistums Gitega in Burundi. Die Jugendkantorei singt. Im Anschluss bietet der Abend der Stille mit eucharistischer Anbetung Impulse, Gesang und Gebet sowie einen Tagesabschluss um 21 Uhr.

Am Mittwoch, 8. Juli, findet der Tag der Mitarbeitenden aus dem Bischöflichen Ordinariat, Offizialat, in der Pastoral, den Religionslehrkräften im Kirchendienst, den Pfarrhaushälterinnen, Priestern und Diakonen statt. Am Freitag, 10. Juli, bietet ein Programm für Männer und Frauen die Möglichkeit, gemeinsam den Glauben zu feiern und einen entspannten Sommerabend draußen zu verbringen. Zusammen mit dem Katholischen Deutschen Frauenbund und der Marianische Männerkongregation ist die Abendgestaltung entstanden. Die Frauen treffen sich um 17.30 Uhr am Freiwasser-Parkplatz, die Männer am Volksfestplatz. Nach dem Festzug zum Eichstätter Dom findet dort um 18.15 Uhr der gemeinsame Gottesdienst statt. Anschließend begegnen sich die Männer bei Essen und Musik im Garten des Priesterseminars, die Frauen genießen bei Imbiss und Drinks einen Kabarettabend im Garten der Luitpoldstraße 2 mit den Avantgardinen. Mehr Infos und Tickets unter www.willibaldswoche.de.

Am Samstag, 11. Juli, wartet ein umfangreiches Programm auf Klein und Groß. Los geht es mit dem Mini-Tag, zu dem alle Ministrantinnen und Ministranten des Bistums Eichstätt eingeladen sind. Eine Stadt-Rallye mit Stationen, Rätseln, Workshops, Essen und Musik bringt alle Minis zusammen und bietet einen Tag voller Erlebnisse. Um 16 Uhr feiern die Minis einen gemeinsamen Abschlussgottesdienst im Eichstätter Dom. Dieser steht auch im Zeichen des 50-jährigen Jubiläums der Partnerschaft mit dem Erzbistum Gitega in Burundi. Neben einer Delegation aus Gitega wird auch ein Projektchor dabei sein und afrikanische Musik erklingen lassen. Eine Trommlergruppe wird zudem am Mittag um 12 Uhr am Marktplatz in Eichstätt und gegen 15.30 Uhr auf dem Domplatz ein Zeichen für die Partnerschaft setzen.

Am Abend wird der Domplatz zum Ort für ein Freiluft-Dinner: Bei der Domtafel sind ab 20 Uhr alle herzlich eingeladen, zusammen zu kommen, Freundinnen und Freunde mitzunehmen und gemeinsam mitgebrachte Speisen zu teilen. Wer mag, kann vor Ort auch einen gefüllten Picknickkorb erwerben. Für Getränke ist ebenfalls gesorgt. „Wir wollen, dass die Menschen in der Willibaldswoche miteinander ins Gespräch kommen. Die Kulisse des Eichstätter Doms an einem schönen Sommerabend bietet dafür eine tolle Gelegenheit“, erklärt Anika Taiber-Groh, Organisatorin der Willibaldswoche. Musikalischer Höhepunkt auf dem Domplatz ist eine Musical-Show mit Ausschnitten aus „Jesus Christ Superstar“. Um 22 Uhr gibt es im Dom einen spirituellen Abschluss in besonderer Atmosphäre mit Lichtern. Die Gruppe De Lumina aus Monheim gestaltet die Musik.

Abschluss der Willibaldswoche ist traditionell der Tag der Ehejubilare. Am Sonntag, 12. Juli, feiern um 11 Uhr im Eichstätter Dom alle geladenen Paare, die ihr 50-jähriges Ehejubiläum begehen. Bei einem Dankgottesdienst mit Diözesanadministrator Alfred Rottler gibt es auch die Möglichkeit des Einzelsegens. Ein Empfang im Garten des Priesterseminars schließt sich an.

Die Willibaldswoche 2026 will Menschen zusammenbringen, den Glauben und das Miteinander feiern und Mut machen für eine Zukunft voller Möglichkeiten. Weitere Infos zu Programm und mehr gibt es unter www.willibaldswoche.de.