Eichstätt /Hirschberg - „Gemeinsam Qualität feiern“: Unter diesem Motto und zu diesem Anlass sind am Dienstagnachmittag im Tagungshaus Schloss Hirschberg Verantwortliche der Diözese und des Diözesan-Caritasverbandes Eichstätt sowie die Leitungspersonen und internen Qualitätsbeauftragten von mehreren katholischen Kindertageseinrichtungen der Katholischen KiTas Franken gGmbH sowie der Katholischen KiTas Oberpfalz gGmbH zusammenbekommen. Dabei erhielten 27 Einrichtungen den Qualitätsbrief des Verbandes Katholischer Tageseinrichtungen für Kinder – KTK Bundesverband e.V. Diese Kitas haben ein Qualitätsmanagementsystem eingeführt und richten ihre Arbeit an festgelegten Qualitätsstandards aus. Anhand dieser bewältigen sie Anliegen, die früher eher im persönlichen Ermessen der Verantwortlichen lagen: zum Beispiel zu Fragen wie „Wie werden Kinder in Kindertageseinrichtungen beteiligt?“, „Wie findet dort die Eingewöhnung statt?“ „Und wie werden Elterngespräche geführt?“
Wie ein Baum mit starken Wurzeln
„Es gibt etwas zu feiern. Sie haben eine lange Wegstrecke hinter sich. Sie haben das nicht für sich getan, sondern für die Kinder und Eltern sowie auch für das katholische Profil der Einrichtungen, denn unsere Kitas sind Orte der Kirche“, sagte Diözesanadministrator und Caritaspräses Alfred Rottler in einer Andacht vor rund 50 Beteiligten. In Anlehnung an ein in der Kapelle ausgestelltes Bild mit einem Apfelbaum mit starken Wurzeln meinte Rottler: „Unsere Wurzeln sind das christliche Menschenbild mit seinen christlichen Werten, aber auch die fachlichen Standards, die uns Halt geben und uns tragen.“ Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren eingeladen, in den Baum Blätter mit eigenen Wünschen oder Gedanken zu kleben. Auf diesen standen zum Beispiel Bemerkungen wie „Christliche Werte als Fundament“, „Viel intensive Zeit, das Projekt weiterzuentwickeln“ oder „Danke für die Unterstützung in meinem Team“.