Warum ist das Rosenkranzgebet gerade für Kinder im Grundschulalter so wertvoll? Es ist ein besonderes Gebet für Kinder und Familien, bei dem mit Hilfe einer Perlenkette viele kleine, vertraute Gebete gesprochen werden. Es richtet sich besonders an Maria, die Mutter Jesu, und führt zugleich näher zu Jesus. Für Kinder kann der Rosenkranz etwas sehr Schönes sein: Die wiederkehrenden, ruhigen Worte helfen dabei, innerlich still zu werden und gerade in der hektischen Schulzeit zur Ruhe zu kommen. Im Gebet dürfen sie spüren, dass Gott und Maria ihnen nahe sind und dass sie mit allem zu ihnen kommen können. Das schenkt Vertrauen, Geborgenheit und stärkt das Gefühl, nicht allein zu sein. Besonders schön ist auch das gemeinsame Beten: Wenn Kinder zusammen den Rosenkranz sprechen, entsteht eine starke Gemeinschaft, in der alle miteinander und mit Gott verbunden sind.
Was schenkt das Rosenkranzgebet? Beim Rosenkranzgebet können Kinder entspannen und den Kopf frei bekommen – wie bei einer kleinen Pause für die Seele. Die gleichmäßigen Gebete helfen, ruhig zu werden und besser mit Sorgen oder Aufregung umzugehen. Gleichzeitig lernen die Kinder vertraute Gebete wie das „Gegrüßet seist du, Maria“ kennen und finden einen einfachen Zugang zum persönlichen Beten. Im Gebet dürfen wir Gott um Hilfe bitten und für das danken, was uns geschenkt ist. So wächst das Vertrauen, dass Jesus und Maria immer an unserer Seite sind. Ein schönes Bild dazu ist der Name „Rosenkranz“ selbst: Mit jedem Gebet schenken wir Maria gleichsam eine Rose – einen kleinen Blumenstrauß aus vielen Gebeten.
Herzliche Einladung zum Schüler-Rosenkranz: Wir laden alle Kinder herzlich ein, zum Schüler-Rosenkranz in die Kirche St. Michael in Buxheim zu kommen. Dort beten wir gemeinsam, singen manchmal auch ein Lied und erleben, wie wohltuend es ist, miteinander vor Gott zur Ruhe zu kommen. Alle sind willkommen – ganz gleich, ob sie den Rosenkranz schon kennen oder ihn einfach einmal ausprobieren möchten. Wir freuen uns auf viele Kinder und Familien. Der nächste Termin ist auf der Internetseite der Pfarrei sowie im Pfarrbrief zu finden, der in der Kirche ausliegt.
Foto: Barbara Sterner