Gelungener Landvolktag: Energie für Körper, Geist und Gemeinschaft

„Woher nehme ich meine Energie?“ – Dieser Frage gingen die Teilnehmenden des Landvolktags der KLB Eichstätt in Thalmässing nach. Ein abwechslungsreicher Tag mit Gottesdienst, spannenden Exkursionen und praxisnahen Impulsen für Körper, Geist und Gemeinschaft.
Gottesdienst mit Pfarrvikar Wolfgang Hagner in der Pfarrkirche St. Peter und Paul.
Gottesdienst mit Pfarrvikar Wolfgang Hagner in der Pfarrkirche St. Peter und Paul. Foto: Maria Kaiser/KLB

Thalmässing – „Woher nehme ich meine Energie?“ – Dieser Frage gingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Landvolktags der KLB Eichstätt in Thalmässing nach. Ein abwechslungsreicher Tag mit Gottesdienst, spannenden Exkursionen und praxisnahen Impulsen für Körper, Geist und Gemeinschaft.

Der jährliche Landvolktag ist ein wichtiger Termin im Kalender der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) im Diözesanverband Eichstätt. Als Erwachsenenbildungsverband, der sich besonders den Menschen im ländlichen Raum verpflichtet fühlt, lädt die KLB jedes Jahr im Oktober Engagierte aus der gesamten Diözese ein, um sich einem aktuellen Thema aus verschiedenen Blickwinkeln zu nähern.

Der diesjährige Landvolktag der Katholischen Landvolkbewegung begann am Sonntag, 12. Oktober, in Thalmässing mit einem Gottesdienst, den Pfarrvikar Wolfgang Hagner in der Pfarrkirche St. Peter und Paul zelebrierte. Der Familiengottesdienst stand – wie auch der gesamte Landvolktag – unter dem Thema „Woher nehme ich meine Energie?“. Für die musikalische Gestaltung sorgte die Band Black Byrd.

Im Anschluss an den Gottesdienst trafen sich die Teilnehmenden im Gasthaus zum Löwen (Gerberwirt). Dort sprach der Referent des Tages, Josef Epp aus dem Allgäu, über die „eigene Energiebilanz“ und beleuchtete auf erfrischende und anschauliche Weise die Herausforderungen des modernen Lebens. Mit einfachen Symbolen – etwa einem Luftballon oder Seifenblasen – zeigte er, wie wichtig es ist, sich im Leben auch Raum für Schönes zu gönnen: „Es gibt Dinge, die sind nicht nötig, aber einfach schön.“

 

Nach dem Mittagessen standen drei Exkursionen in der Umgebung auf dem Programm. Heiko Lesch von der gleichnamigen Firma erläuterte, wie aus altem Fett ein Grundstoff für moderne Kraftstoffe wird. Seine Lkw fahren in ganz Süddeutschland zu Bäckereien und Großküchen, um das wertvolle Altmaterial einzusammeln. Dieses wird aufgeschmolzen, gereinigt und anschließend an Betriebe weitergegeben, die daraus Biodiesel herstellen.

Die zweite Gruppe besuchte die Altmühltaler Teigwaren GmbH in Lohen. Firmenchefin Caroline Schnell führte die Teilnehmenden persönlich durch den Betrieb. Aus kleinen Anfängen hat sich dort einer der größten Lebensmittelbetriebe der Region entwickelt. Die hochwertigen Teigwaren stehen für Qualität, Frische und Regionalität – man hatte fast den Eindruck, die Chefin kenne jedes Huhn persönlich, dessen Eier zu den beliebten Nudeln verarbeitet werden.

Die dritte Exkursion widmete sich der geistigen Energie. Pfarrkurat Klaus Gruber aus Stirn bei Pleinfeld führte seine Gruppe in die kleine Pfarrkirche St. Peter und Paul. Themen waren die „Energie aus dem Glauben“ und die „Kraft des sakralen Raums“.

Zum Abschluss trafen sich alle Teilnehmenden wieder beim Gerberwirt zu Kaffee und Kuchen. Ein gelungener Tag mit einem vielseitigen Programm – darin waren sich die Besucherinnen und Besucher einig.

Quelle: KLB