Eichstätt – An jedem Mittwoch in der österlichen Bußzeit fand vor dem Unterricht in der Knabenrealschule Rebdorf (KRS) eine morgendliche Frühmeditation statt. In diesem Jahr folgten die Teilnehmenden dem Hungertuch aus Peru, das vom Bischöflichen Hilfswerk Misereor im Jahr 1986 veröffentlicht wurde. Das Hilfswerk gibt dazu folgende Erklärung:
„Die Bilder wurden von den Frauen und Männern der Gemeinde Santiago de Pupuja selbst erarbeitet. Ihr zentrales Thema ist: Als Christen auf dem Weg. Hauptsymbol ist der Fuß. Die Leute von Santiago de Pupuja deuten damit das "Auf-dem-Weg-Sein" ihrer Gemeinde und der insgesamt 30 Teilgemeinden. Die Bilder einer armen Indio-Gemeinde sind eine glaubwürdige und authentische Botschaft für die Glaubensbrüder und -schwestern im fernen Europa. Sie fordern heraus, dass wir uns überlegen, was das für uns bedeutet: als Volk Gottes auf dem Weg.“
Auf freiwilliger Basis kamen bis zu 30 Schülerinnen und Schüler zusammen, um sich anhand der Bilder des Hungertuchs mit Glaubensthemen in Verbindung mit dem eigenen Leben auseinanderzusetzen. Mit einem einfachen Frühstück wurde jeder Morgenimpuls beendet, sodass alle rechtzeitig zum Unterrichtsbeginn wieder in den Klassen waren.