PV Buxheim-Eitensheim

Christi Himmelfahrt in Eitensheim

Christi Himmelfahrt wurde in Eitensheim trotz unsicherem Wetter in der Kirche St. Andreas gefeiert – ein stilles Fest des Gebets, der Hoffnung und des Vertrauens auf Gottes Segen für die Gemeinde.

Das Hochfest Christi Himmelfahrt führt die Gläubigen jedes Jahr neu vor Augen, was der christliche Glaube unter Hoffnung versteht: Jesus Christus kehrt nach seiner Auferstehung in die Herrlichkeit des Vaters zurück und öffnet damit den Blick auf das, was uns Menschen verheißen ist. Auch in Eitensheim wurde dieser besondere Tag wieder gefeiert – wenn auch in einer Form, die in diesem Jahr von der Wetterlage geprägt war.

Eigentlich hätte sich die Pfarrgemeinde wie gewohnt zur traditionellen Flurprozession auf den Weg gemacht. Doch angesichts der unsicheren Witterung entschied man sich, die Feierlichkeiten in die Pfarrkirche zu verlegen. So wurde der Kirchenraum selbst zum Ort der Prozession: ein geschützter Raum, in dem dennoch die vertraute Atmosphäre von Gebet, Bitte und Dankbarkeit spürbar blieb.

Kaplan Hazy trug das Allerheiligste durch die Kirche und machte an mehreren Stationen Halt, um gemeinsam mit der Gemeinde um Gottes Schutz und Segen zu bitten – für die Menschen in Eitensheim, für alle, die hier leben, arbeiten und Verantwortung tragen, und für die Natur, die uns anvertraut ist. Auch ohne die Wege durch Felder und Fluren blieb der Kern der Feier erhalten: das Vertrauen darauf, dass Gott seine Nähe schenkt und unsere Heimat behütet.

 

Text und Bilder: Rosmarie Obermeier