PV Neumarkt-West

Feierliche Osternacht

Zahlreiche Gläubige feierten im Pfarrverband Neumarkt-West das Osterfest
Osterbrunnen
Foto: R. Wohlrath

Als Herzmitte des kirchlichen Jahres kann man das vergangene Wochenende bezeichnen. Entsprechend feierlich und aufwändig wurden die Drei Tage vom Leiden, Sterben und der Auferstehung des Herrn in Pölling und Woffenbach begangen.

Die Abendmahlsmesse am Gründonnerstag eröffnete die Feierlichkeiten. Am Ende blieb ein leerer Tabernakel.

Nach den Kreuzwegandachten am Vormittag trafen sich die Gläubigen um 15 Uhr zum Gedenken an den Kreuzestod Jesu. Die Johannes-Passion wurde gelesen und das Kreuz enthüllt. Bei der anschließenden Kreuzverehrung bekunden alle ihre Verbundenheit mit dem Herrn und beten den Todesüberwinder an. 

Zur Feier der Osternacht schließlich versammelten sich die Gemeinden am Abend des Karsamstags noch einmal. Ein Feuer erhellte die Nacht. Die Dunkelheit drumherum sollte die Gefühle der Menschen symbolisieren, die den Tod Jesu miterleben mussten. 
Mit dem Entzünden der Osterkerze änderte sich plötzlich die Stimmung: “Christus ist glorreich auferstanden vom Tod, sein Licht vertreibe das Dunkel der Herzen” war wie als eine Aufforderung zu hören. Anschließend zog eine stattliche Zahl von Ministranten mit dem jeweiligen Zelebranten in das dunkle Gotteshaus ein. Nach dem dritten “Lumen Christi” verbreitete sich das Licht in der ganzen Kirche.

Es erklang der Lobpreis der seligen Nacht. Die Lesungen aus dem Alten und Neuen Testament, darunter der Bericht vom Durchzug durch das Rote Meer und die Fürbitten wurden von den Lektoren vorgetragen. Nach dem jubelnden Gloria erstrahlte das Gotteshaus wieder im Lichterglanz; die Glocken läuteten, festliche Orgelklänge erfüllten den Raum. Das Halleluja, seit Wochen unterdrückt, ertönte in seiner feierlichsten Form. Dann verkündeten Pfarrer Seger und P. Krzysztof das Evangelium von der Auferstehung des Herrn. 

Nach der Allerheiligenlitanei und der Segnung des Osterwassers erneuerten die Gläubigen mit ihrem Ja-Wort und dem frischen Weihwasser ihr Taufversprechen und feierten anschließend die Eucharistie Gottes. Zum Ende des Gottesdienstes konnten alle ihre mitgebrachten Osterspeisen segnen lassen als Zeichen, dass die Fastenzeit zu Ende ist. 

Mit dem Dank für alle Unterstützung im Hintergrund und in der Liturgie selbst wünschen wir eine frohe und gesegnete Osterzeit!