PV Buxheim-Eitensheim

Fahrzeugsegnung in Eitensheim

Nach der Vorabendmesse wurden vor der Pfarrkirche Eitensheim die Fahrzeuge gesegnet - ein starkes Zeichen für Schutz und Verantwortung im Straßenverkehr.

Im Anschluss an die Vorabendmesse versammelten sich die Gläubigen auf dem Vorplatz der Pfarrkirche St. Andreas in Eitensheim zur traditionellen Fahrzeugsegnung. Mit Autos und Fahrrädern waren die Besucher gekommen, um für sich selbst und ihre täglichen Wege den Segen Gottes zu erbitten.

Die Segensfeier wurde von Prof. Dr. Jürgen Bärsch vor der Kirche eröffnet, der die Gemeinde zunächst zu einem gemeinsamen Gebet einlud. In seinen Worten erinnerte er daran, wie sehr Mobilität das tägliche Leben prägt – und wie wichtig es ist, im Straßenverkehr mit Umsicht, Rücksicht und Verantwortungsbewusstsein zu handeln. Der Segen, so betonte er, sei ein Zeichen des Vertrauens darauf, dass Gott die Menschen auf ihren Wegen begleitet.

Im Anschluss schritt Prof. Bärsch über den Vorplatz und segnete die abgestellten Fahrzeuge sowie deren Besitzerinnen und Besitzer mit Weihwasser. Er sprach ihnen Gottes Schutz und Begleitung zu – für alltägliche Wege, Urlaubsfahrten und alle Situationen, in denen Menschen auf Mobilität angewiesen sind.

Die Fahrzeugsegnung hat in der katholischen Kirche eine lange Tradition. Sie versteht sich nicht als Garantie für unfallfreies Fahren, sondern als Ausdruck des Glaubens, dass Gott die Menschen auf ihren Wegen begleitet. Gleichzeitig erinnert der Ritus daran, dass Sicherheit im Straßenverkehr immer auch von Aufmerksamkeit, gegenseitiger Rücksichtnahme und verantwortungsvollem Handeln abhängt.

Der Segen soll den Fahrerinnen und Fahrern Mut machen, ihre Wege mit Achtsamkeit und Respekt zu gehen – und sich der Verantwortung bewusst zu sein, die jeder Verkehrsteilnehmer trägt.   

 

Text & Bilder: Rosmarie Obermeier